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Apfel-Tarte mit Walnüssen

Der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm…, so auch bei mir, das Talent und die Liebe zum Backen habe ich von meiner Mutter geerbt, meine Mutter wieder rum von Ihrem Vater, wie schon bekannt ist, wer meinem Blog folgt, hat bestimmt gelesen, mein Opa mütterlicherseits, war ein Bäcker mit eigener Bäckerei. Hätte sich meine Mutter in einen Bäcker verliebt, so hätte sie wohl die Bäckerei übernommen und so wäre ich wohl in einer Bäckerei als Kind aufgewachsen, hätte mich tagtäglich in der Backstube herumgetrieben, mit meinen Händen im Mehl und Sonstigem gewütet und wäre jeden Tag ziemlich bemehlt am Ende des Tages in der Badewanne gelandet…! Hätte…..Leider oder zum Glück kam alles anders, das Los fiel auf die Schwester meiner Mutter, die über eine Bäckerzeitung den passenden Mann für sich und die Bäckerei kennenlernte…Partnervermittlung …auch schon vor 50 Jahren war das nicht untypisch den Mann für’s Leben auf diesem Weg kennenzulernen und zu finden…Ja so ist es mit der Liebe, finden und gefunden zu werden ist gar nicht so einfach , ich habe meine Liebe ebenso gefunden, und ich verrate Euch jetzt aber nicht was er von Beruf ist…

In meiner Liebe zum Backen, darf zu dieser Jahreszeit, einen Apfelkuchen zum Feiertags- Kaffee natürlich nicht fehlen.

Apfel- Tarte mit karamellisierten Walnüssen

Heute mag ich es schnell und dazu noch recht unkompliziert. Den Teig für die Tarte habe ich schon im Kühlschrank liegen, der Tarte-Teig musste nur noch schnell in die Form gegeben werden, Äpfel gibt es bei mir sowieso immer, …ratz fatz…schnell die Äpfel schälen, Guss ist auch schnell zusammengerührt ab geht es in den Ofen. Hey…genauso liebe ich es Kuchen zu Backen…die Walnüsse karamellisieren und  schon wandern, ok ich gebe es zu ich hab gleich davon doppelt soviel gemacht…die Hälfte habe ich so während dessen der Kuchen im Ofen war gegessen und die übriggebliebenen sind dann glücklicherweise auf dem Kuchen gelandet.

Apfel- Tarte mit karamellisierten Walnüssen
Rezept für 1 Tarteform rund  Ø 28cm:

150g weiche Butter
30g Zucker
60g Puderzucker
30g gemahlene Walnüsse
2,5g Salz
1 Ei
250g Mehl
Für den Belag:
800g Äpfel
2 EL Aprikosen-Konfitüre

Apfel- Tarte mit karamellisierten Walnüssen
Für den Guss:
85 g Zucker
3 Eier
125 g Sahne
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
Für das Topping:
50g Zucker
1/4 TL Zimt
1 EL Wasser
50g Walnusskerne

Apfel- Tarte mit karamellisierten Walnüssen
Zubereitung:

1. Für den Tarte- Teig die Butter in der Küchenmaschine schaumig rühren, Zucker, Puderzucker, Mandel und Salz zugeben. Das Ei unterrühren, das Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Kugel formen , in Frischhaltefolie wickeln und und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig stark ausrollen und in eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser legen. Den Rand mit den Fingern andrücken und den überstehenden Teig mit einem Messer abschneiden.
3. Die Äpfel waschen, schälen und halbieren.  Die Äpfel in dünne Spalten schneiden.
4. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 175 Grad) vorheizen. Den Teigboden mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen. Die Apfelspalten kranzförmig auf dem Teig anordnen.
5. Für den Guss den Zucker mit den Eiern, der Sahne und dem Zitronenabrieb in einer Schüssel gut mit einander verquirlen. Gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen. In den Ofen schieben und etwa 35-40 Minuten backen.
6. In der Zwischenzeit den Zucker mit 1 EL Wasser und dem Zimt in einer kleinen Kasserolle erhitzen, die gehackten Walnüsse zugeben und etwa 2 Minuten weiter köcheln lassen, bis sie leicht karamellisieren.
7. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Walnüsse darauf verteilen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stellen und auskühlen lassen. Kuchen aus der Form lösen, auf einer Kuchenplatte anrichten und mit Puderzucker bestäuben.

Apfel- Tarte mit karamellisierten Walnüssen

Lust auf noch mehr Apfelkuchen ? Schaut mal hier vorbei.
Mein Apfelkuchen mit Quittengelee und mein Apfel- Cheesecake mit Amarettini sind meine Favoriten auf dem Blog.

Habt es schön, Eure Simone

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