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Seelenschmeichler- Grießpudding mit Rhabarber und Erdbeeren

Seelenschmeichler- Grießpudding mit Rhabarber und Erdbeeren

Manchmal braucht es einfach was Süßes für die Seele. Zur Rhabarberzeit mein liebstes Seelenfutter, Rhabarberkompott und frischen Erdbeeren mit einem feinen, am besten noch lauwarmen Vanille- Grießpudding. Oft sind es die einfachsten Dinge, ohne viel Schnickschnack, welche schnell zuzubereiten sind, und einem so gut tun. Im Gegensatz zu heute, zu Kinderzeiten konnte ich mich für Grießpudding so gar nicht begeistern, Grießpudding mit Himbeersaft war so gar nicht meins! Die Liebe zu Rhabarber war dagegen immer schon groß, den frischen Rhabarber aus Mutters Garten in Zucker getunkt und roh gegessen, das war das Beste. Die Kombination aus beidem, Grießpudding und Rhabarber, dass hat mich aber dann mit den Jahren überzeugt, mittlerweile liebe ich es. Am liebsten wenn, beides noch lauwarm ist….mögt Ihr das auch?

Zutaten für 4 Personen:

ergibt 8 kleine Gläschen

Rhabarber- Erdbeerkompott

300 g  Rhabarber 

100g Zucker

100 ml  Rhabarbernecktar

1 TL  Speisestärke 

150g frische Erdbeeren

Vanille- Grießpudding:

500 ml  Milch 

3 EL  Zucker 

1 Vanilleschote

25 g  Butter  

80 g  Hartweizen-Grieß 

1   Ei (Größe M) 

1 Prise  Salz 

50 g  Schlagsahne 

Zubereitung:

Rhabarber putzen, waschen und in Stücke schneiden. In einen Topf geben, mit 100 g Zucker bestreuen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Rhabarbernektar zugeben und zum Kochen bringen. Ca. 2 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Stärke mit 2 EL Wasser glatt rühren. Angerührte Stärke in das Kompott rühren und unter Rühren ca. 1 Minute köcheln. Auskühlen lassen. Die Erdbeeren waschen, putzen und vierteln, 4 Erdbeeren für die Deko zurück behalten, die restlichen zu dem Kompott geben und unterrühren.

Für den Vanille- Grießpudding Milch, 2 EL Zucker und Butter aufkochen. Topf vom Herd nehmen und den Grieß unter Rühren einrieseln lassen. Einmal aufkochen, wieder vom Herd nehmen und zugedeckt ca. 5 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit das Ei trennen, Eiweiß steif schlagen, 1 EL Zucker und Salz dabei einrieseln lassen. Eigelb mit Sahne verquirlen. Unter den Grießbrei rühren. Eischnee unterheben. In eine Schale füllen und abkühlen lassen.

…und soll ich Euch noch ein Geheimnis verraten, ich habe die Gläschen doch glatt über dem Tag verteilt selbst ausgelöffelt, ohne mit jemanden zu teilen. Naja, dazu muss ich aber sagen, dass ich den Tag über dadurch aber auch nichts anderes gegessen habe, also die Waage hat es mir am darauffolgenden Morgen nicht verübelt und war gnädig mit mir.

Habt Ihr auch ein Seelenfutter? Lasst es doch in Eurem Kommentar hier.

Alles Liebe Eure Simone

Simone

  • Jesse-Gabriel

    Seelenschmeichler – hier ist der Name Programm, (einfach) nur lecker ein wahrer Genuss!!!
    Liebe Grüße,
    Jesse-Gabriel

    12. Mai 2020 at 22:46 Antworten
  • zunehmendwild

    Liebe Simone,
    Ich mag Rhabarberkompott und ich mag Grießpudding. Toll, dass du Beides so hübsch kombiniert hast. Das merk ich mir. Ich werd dem Kompott wohl noch bissl Anis unterjubeln…

    13. Mai 2020 at 9:56 Antworten
  • Pietsch

    Liebe Simone,

    das klingt richtig gut! Bei deinen schönen Fotos würde ich mir gerade am liebsten ein Gläschen wegnehmen und naschen! Ich muss auch mal wieder Grieß kochen – ich nehme dafür immer glutenfreien Maisgrieß, damit ich ihn mit Zöliakie auch essen kann:-).

    Viele liebe Grüße
    Anna

    13. Mai 2020 at 10:01 Antworten
  • Marion (Unterfreundenblog)

    Zack, auf die Nachkochliste gesprungen. Ganz oben hin! Dein Seelenschmeichler mag mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, seit ich ihn gestern entdeckt habe. Und beim Lesen habe ich die ganze Zeit genickt. Bei mir war es früher der rohe Rhabarber aus Tante Ursel’s Garten, der in Zucker getunkt wurde. Grießpudding mochte ich allerdings schon immer. Und irgendwie aktuell noch mehr, denn Soulfood steht gerade hoch im Kurs hier! So lecker, danke für das tolle Rezept und die schönen Fotos. Die machen so Lust zum Nachkochen!

    13. Mai 2020 at 10:27 Antworten
  • Conny

    Liebe Simone,
    genau meins! Danke für das schöne Rezept. Futter für die Seele tut gerade Not.
    Herzlichst, Conny

    17. Mai 2020 at 23:46 Antworten
  • Ramrath

    Liebe Simone,

    danke für das tolle Rezept. Diese Kombi ist der Knaller und wird gleich morgen ausprobiert.
    Da kommen Kindheitserinnerungen hoch.

    Liebe Grüße#
    Claudia

    8. Juli 2020 at 19:47 Antworten

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