Meine Highlights des Jahres 2014

Zum Jahresende möchte ich mich ganz herzlich bei all denen bedanken die meinen Blog besucht haben, ihn mit „Likes“ und Kommentaren bereichert haben. Danke an alle die mich damit und darin unterstützten und motivierten, Euch immer wieder leckere Gerichte und Kuchen zu präsentieren. Vielen Dank!

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Als Rückblick habe ich für Euch noch einmal meine persönlichen Highlights meines Blogs zusammen gestellt.

Ich wünsche Euch allen einen ganz tollen Start in das Jahr 2015♥ für das neue Jahr viel Glück, Erfolg und Gesundheit♥

und viele, herrausragende  kulinarischen Momente für Euch …auch auf meinem Blog!

Feiert schön und lasst es Euch gut gehen!

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Bye Bye Eure Simone

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Ein „EASY PEASY “ Marmorkuchen mit einer leichten Schneedecke zu Silvester 2014

Hallo Ihr Lieben, zum Jahresende habe ich noch ein schnelles Rezept für Euch.

Mein Lieblings- Kindheitskuchen….ein Marmorkuchen ♥♥♥

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Ach wie langweilig sagt Ihr jetzt bestimmt…findet Ihr wirklich? Ich finde in dieser schicken Backform macht er ganz schön was her, sieht er nicht super schön aus?

Dieser Marmorkuchen war der erste Kuchen den ich in meiner Kindheit von meiner Mutter gelernt bekommen habe zu backen♥♥♥ meistens verirrte sich schon beim Rühren des Teiges, immer wieder mein Finger zum Schlecken im Teig, so dass ich ermahnt werden musste dass von dem Teig noch etwas übrig bleiben sollte….und sobald er aus dem Ofen kam, hatte er nicht wirklich Zeit zum abkühlen. Ich und mein Bruder mussten den Kuchen noch warm testen….

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Hier ganz schnell die Zutaten dafür:

250g weiche Butter

250g Zucker

4 Eier

500g Mehl ( gesiebt)

1 PK Backpulver

125ml Milch

3 gehäufte EL Kakaopulver

ja das war’s schon 😉

Die Zubereitung:

Die Backform gründlich einfetten und mit Mehl bestäuben. ( Ich habe für die Backform Trennfett- Spray genommen, das ist um einiges einfacher und schneller ).

Die Butter mit dem Zucker in eine Rührschüssel geben und in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Den Backofen auf 175°C ( Umluft 160°C) vorheizen. Nach und nach die Eier kurz unterrühren. damit die Masse nicht grieselig wird ein paar Eßlöffel Mehl dazugeben und mit den Eiern unterrühren. Das restliche Mehl mit dem Backpulver unterrühren.

Bis auf 2 Eßlöffel Milch die Milch dazugeben und unterrühren, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt ( so hat es mir meine Mutter beigebracht). Die Hälfte des Teiges in die Backform geben.

In die andere Hälfte des Teiges den Kakao und die restliche Milch geben, beides unterühren. Den Teig auf den hellen Teig in die Backform geben. Damit das marmorierte Muster entsteht geht man nun mit einer Gabel in den Teig und versucht den unteren hellen Teig kreisförmig nach oben zu heben. Eine Runde in der Kuchenform dürfte ausreichend dafür sein, macht man das zu oft entsteht ein einheitlicher Teig!

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 55 Minuten backen. Durch hineinstecken eines Holzspießes den Test machen ob der Kuchen fertig ( bleibt nichts daran hängen vom teig, so ist er fertig)

Den Kuchen in der Backform ca. 1 Stunde auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Nachdem er völlig abgekühlt ist den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Frisch schmeckt er am Besten, das liebste Stück vom Kuchen war und ist für mich immer noch der obere ( oder untere 😉 ) Teil des Kuchen’s die Kruste weil sie so schön knusprig ist 😉

Ich finde es immer wieder schön wie man mit so einfachen Kuchen einem anderen eine Freude machen kann! I

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in Jahr 2015.

Liebeste Grüße

Eure Simone

Eine Linzer Torte für Wien

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Hallo Ihr Lieben, ich hoffe Ihr hattet ein fröhliches, besinnliches und  gemütliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben, schöne Geschenke, tolles Essen und leckeren Kuchen und Weihnachtsgebäck.

Seit Ihr auch so voll gegessen wie ich, von der knusprigen Weihnachtsgans aus dem Ofen, den heißgeliebten Knödeln mit Rotkohl? Dem leckeren Christstollen und dem weihnachtlichen Schokomousse? Schluss mit dem Süßen Zeug und dem vielen Essen….die nächsten Tage werde ich, was das Essen betrifft, etwas kürzer treten, kennt Ihr den Spruch auch!? 😉

Aber zuvor möchte ich heute mit Euch noch ein Rezept für eine leckere Linzer Torte teilen, welches für mich zur Weihnachtszeit einfach dazu gehört.

In den letzten Tagen fand bei mir eine Massenproduktion von Linzer Torten statt. Die Torte zählt  ja für Österreich zu einer der traditionellsten Torten überhaupt. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, dass meine letzten 3 Linzertorten die ich gebackenen habe heute zum Familientreffen mit nach Wien genommen wurden.

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Zutaten:
300g Mehl
300g Zucker
300gButter
300g gemahlene Mandeln
1 Ei
1 TL Kakao
1 Messerspitze Zimt
etwas gemahlene Nelken
2 EL Kirschwasser
1 Glas Himbeermarmelade 370g ( am liebsten von Bonne Maman)
Zum Bestreichen 1 Eigelb

 Die Zubereitung:

 Für den Teig das Mehl in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die Butter klein geschnitten in Stücke dazugeben und leicht mit dem Mehl verkneten. Die übrigen Zutaten wie Zucker, gemahlene Mandeln, Ei, Kakao, Zimt und Nelke dazugeben und mit dem Knethaken der Rührmaschine zu einem Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und im Kühlschrank 1 Stunde kühlen. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges wellt man nun zu einem dicken Boden aus und belegt den Boden einer eingefetteten Kuchenform. Gleichzeitig zieht man einen kleinen Rand hoch. Als nächstes wird die Himbeermarmelade darauf gestrichen. Nun wellt man die zweite Hälfte des Teiges 3/4 cm dick aus und sticht mit Ausstechern weihnachtliche oder je nach Geschmack Motive aus mit denen man die Oberfläche der Linzer Torte belegt. Den Rand kann man mit kleinen Herzen oder Blättchen ( Pastetenring) belegen. Die Motive werden mit dem verführten Eigelb bestrichen. Die Torte im Ofen bei 160°Grad 50 Minuten backen.

Die Linzertorte in der Backform gut auskühlen lassen und dann aus der Form nehmen.

In Südbaden wird die Linzer Torte traditionell mit Himbeermarmelade gefüllt, mit Pflaumenmus schmeckt sie aber auch besonders gut! Das Rezept der Linzer Torte stammt wie bereits der Käsekuchen und der Kaiserschmarrn aus einem Back- und Kochbuch von 1964. Die Torte sollte 2-3 Tage vor dem Verzehr gebacken werden.

Liebe Grüße von mir nach Wien 😉

Lasst Euch meine Linzertorte schmecken!

Liebe Grüße Simone

Fröhliche Weihnacht überall… XXL- Hefezopf gefüllt mit Nutella und Mandeln

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Noch schnell was für die Feiertage….Wie wäre es mit meinem Lieblings- Hefezopf ?!

Ein genialer Hefezopf gefüllt mit Nutella und grob gemahlenen Mandeln ♥♥♥. Solch einen Hefezopf backt meine Mutter immer zu Weihnachten, dass ist wirklich schon Tradition in meiner Familie. Ich liebe diesen Zopf ob zum Frühstück, oder am Nachmittag zum Kaffee, ich könnte mir immer wieder ein Stück herunter schneiden und mit dieser tollen Füllung schmeckt der Hefezopf einfach total lecker!

Vielleicht ist meiner Mutter ihrer nicht ganz so groß, aber dieser Hefezopf musste ja auch für mehr als 20 Personen reichen. Wir hatten hier in den vergangenen Tagen an einem Nachmittag für die Kids ein Weihnachtslieder-Singen veranstaltet, wo es diesen köstlichen Hefezopf dann für alle gab.

Nutella in einem frischen Hefezopf….yummmmmie 🙂

Die Zutaten:

(Grundrezept)

( für die Größe des Zopfes habe ich das Rezept 1 1/2 mal genommen)

500g Mehl

25g Hefe

1/4 L Milch

1 Tl. Salz

80-100g Zucker

80-100g Butter

1 Ei ( Grösse M)

1 Glas Nutella 500g

300g grob gemahlene Mandeln mit Schale

etwas flüssige Butter

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Die Zubereitung:

Für den Hefeteig Mehl in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. In der Mitte eine Mulde formen. Milch mit Hefe verrühren und dann in die Mulde geben. Zucker, Ei, Butter und Salz hinzugeben und alles gut mit dem Knethaken der Küchenmaschine  vermengen.

Den Teig solange kneten bis der Teig fest wird und nicht mehr klebt und sich somit von der Rührschüssel löst.

Für 5 Minuten ohne Unterbrechung kräftig weiterkneten. Je länger der Teig geschlagen wird desto zarter und luftiger wird der Hefeteig.

Den fertigen Hefeteig aus der Rührschüssel nehmen und zu einer Teigkugel formen. Zurück in die Rührschüssel geben, mit einem Küchentuch bedecken und ca.1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er doppelt so groß ist.

Den Hefeteig aus der Rührschüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kräftig durchkneten. Den Teig in 3 gleich große Teile teilen. Alle Teigteile nacheinander rechteckig auf 3mm Dicke ausrollen.

Die Oberfläche mit Nutella bestreichen und mit den grob geraspelten Mandeln bestreuen. Etwas flüssige Butter darüber träufeln. Den Teig längst aufrollen. Genauso mit den 2 anderen Teile des Teiges verfahren. Danach die Teigrollen der Länge nach nebeneinander legen und zu einem Zopf zusammenfügen.

Den Hefezopf noch einmal für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Den Zopf mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Hefezopf für 45 Minuten unter Beobachtung backen lassen.

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Auf einem Gitter auskühlen lassen, anschneiden und nur noch geniessen ♥

♥Ich wünsche Euch allen von Herzen einen schönen Heiligabend und gesegnete Weihnachten im Kreise Eurer Familie

Lasst es Euch bei leckeren Essen, Kaffee, Kuchen und Weihnachtsgebäck gut gehen ♥

Eure Simone

Süsse Mitbringsel aus der Weihnachtsbäckerei…Macadamia Sterne

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Persönlicher geht es wirklich nicht: Selber gemachte Geschenke sind was Einzigartiges und kommen von Herzen, besonders dann wenn Sie an Menschen geschenkt werden die solch besondere Geschenke zu schätzen wissen!

Zum Abschluss  aus der Weihnachtsbäckerei, mit ganz viel Liebe gemacht♥♥♥ und als süßes Mitbringsel

habe ich heute zum 4. Advent diese köstlichen Macadamia- Sterne gezaubert.

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Mit diesem Macadamia- Sterne Rezept nehme ich außerdem noch kurz vor Schluss am Blogevent von Yumlaut teil. Persis sucht Rezepte für Geschenke aus der Küche. welche die man auf den letzten Drücker schnell zubereiten kann.

Yumlaut

Die Zutaten für die Sterne:

250g Butter,150g Zucker, 1 Ei ( Grösse M), 400g Mehl

1 Prise Salz, 2 EL Honig, 2-3 EL brauner Zucker, 1-2 Prisen gemahlener Zimt,

60 Macadamianüsse (ca. 250g)150g Zartbitterkuvertüre, 150g weisse Kuvertüre,

20g Kokosfett ( z.B Palmin)

Puderzucker

Die Zubereitung:

Für den Teig die Butter würfeln und mit dem Zucker, Ei, Mehl und Salz vermischen und zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie einpacken und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Für die Macadamianüsse den Honig, brauner Zucker und Zimt in einer Pfanne erhitzen. Die Macadamianüsse dazugeben und darin hellbraun karamellisieren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech die Nüsse auskühlen lassen. Aneinander klebende Nüsse voneinander trennen.

Den Backofen auf 180°C ( Umluft 160°C) vorheizen. Den Teig aus der Folie nehmen und auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche   3 mm dick ausrollen. Mit den Ausstechern Sterne ausstechen und nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In die Mitte der Sterne je eine karamelisierte Macadamianuss drücken. Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen 12-14 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Die Kuvertüre getrennt voneinander klein hacken und getrennt voneinander mit jeweils 10g Kokosfett über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Plätzchen an der Nuss anfassen und in jeweils einer Sorte Schokolade tauchen. Abtropfen lassen und auf ein Kuchengitter setzen. Die Schokolade an einem kühlen Ort fest werden lassen

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♥Von Herzen und mitten ins Herz ♥

Ich wünsche Euch noch einen schönen 4. Advent

Liebste Grüsse

Eure Simone

Das Macadamie- Sterne Rezept ist aus dem „Lust auf Genuss“  Heft 13/2014.

Spaghetti mit Granatapfel, Walnusskernen, Rucola & Prosciutto

 

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Mögt Ihr auch so gerne Pasta wie ich?

Als Pastafreak könnte ich mehrere Male die Woche Pasta in den verschiedensten Variationen essen…

aber wie wäre es heute mit einem nicht alltäglichen Pasta- Gericht !?

Ein bißchen unsicher war ich schon ob diese Kombination wohl schmecken würde…!

Spaghetti mit dem geliebten Granatapfel, gerösteten Walnüssen, sowie knusprigen Prosciutto aus dem Ofen… und dazu eine handvoll Rucola… einfach ausprobieren dachte ich!

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Zutaten:

Menge für 2 Personen

300g Spaghetti

250 ml Sahne

2 Schalotten

100g  Walnusskerne

1/2 Granatapfel

100g Prosciutto

1 Handvoll frischer Rucola

Salz, Pfeffer,

etwas Olivenöl zum Braten

Die Zubereitung:

Den Granatapfel zum leichteren Herauslösen der Kerne auf einer Arbeitsfläche mit leichtem Druck hin und her rollen. Halbieren und die Kerne mit den Händen über einer Schüssel vorsichtig herauslösen.

Für die Spaghetti ( natürlich geht auch andere Pasta) einen Kochtopf mit Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Die Spaghetti hineingeben und in 8 Minuten al dente kochen.

In der Zwischenzeit für den Prosciutto den Backofen auf 180°C erhitzen. Den Prosciutto auf Backpapier auslegen und mit dem Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben. in 8- 10 Minuten knusprig rösten. Herraus nehmen und zu Seite stellen.

Die Walnusskerne grob hacken, eine Pfanne erhitzen und die Walnusskerne darin 2-3 Minuten knusprig rösten. In eine Schale geben und bei Seite stellen.

Den Rucola waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die in feine Würfel geschnittenen Schalotten dazugeben. In 2-3 Minuten glasig dünsten und anschwitzen. Die Zwiebel mit der Sahne ablöschen. Bei leichter Hitze 2-3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die al dente gekochten Spaghetti über einem Sieb abschütten und zu der Sahne geben. Die Walnusskerne, die Granatapfelkerne und den Rucola dazugeben und untermischen. Den gerösteten Prosciutto ebenfalls untermengen oder oben drauf legen.

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WOW…war meine Reaktion nach die erste Gabel voll mit der Pasta….sowas von lecker!!!

Fertig war ein aussergewöhnliches Pasta- Gericht, eine tolle Geschmackskombination die ich nur weiterempfehlen kann und zu der Jahreszeit total super passt!

 ♥ Liebe Grüße Simone ♥

Zum Advent…Christstollen- Cantuccini

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Wie wäre es heute mit einem italienischer Klassiker… knusprige Cantuccini mit Rum und Rosinen verfeinert!

 Italienisches Cantuccini- Gebäck mag ich sehr gerne 😉 und verwende es auch immer wieder für leckere Desserts. Das Rezept der Christstollen- Cantuccini fand ich als Weihnachtsgebäck sehr interessant, und ich musste sie einfach noch zu meinem Weihnachts- Gebäcksortiment hinzufügen! Darin findet sich auch Zitronat und Orangat wieder. Frisch aus dem Ofen konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, wie Ihr euch sicherlich vorstellen könnnt…während diese Fotos entstanden wanderte immer wieder eines der knusprigen Cantuccini’s in meinen Mund…:-)

Die Zutaten dafür:

50g Rosinen

3 EL Rum

150g Zucker

300g Mehl

1 Tl Backpulver

Mark von 1 Vanilleschote

Salz

125g weiche Butter

2 Eier (Größe M)

je 50g Orangat und Zitronat

60g geschälte Pistazienkerne

60g ungeschälte Mandelkerne

Puderzucker

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Die Zubereitung:

Am Vortag Rum mit 50ml Wasser und 2 El Wasser aufkochen. Die gewaschenen Rosinen in den noch heißen Sud geben und über Nacht ziehen lassen.

Für den Cantuccini- Teig das Mehl, Backpulver, den übrigen Zucker, Vanillemark, 1 Prise Salz, 125 g weiche Butter und die Eier vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Das Orangat, Zitronat, die Mandeln und abgetropften Rosinen sowie die Pistazien darunter mischen und den Teig nochmals vorsichtig durchkneten. Den Teig in eine Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank 2 Stunden kalt legen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 4 Teile teilen. Die Portionen in ca. 30 cm lange Rollen formen und nochmals 1 Stunde kühl stellen.

Während dessen den Backofen auf 200°C ( Umluft 180°C) vorheizen. Nun werden die Teigrollen nochmals geformt. Die klassische Cantuccini Form erhält man, wenn die Rollen vor dem Backen der Länge nach auf beiden Seiten links und rechts mit einem Finger oder Spatel etwas eingedrückt werden. Am besten macht man das wenn die Rollen bereits auf dem Backpapier mit genügend Abstand auf dem Backblech liegen. Nun die Cantuccini Rollen 15 Minuten im Ofen backen.

Danach die Rollen auf dem Backblech auskühlen lassen. Die restliche Butter (75g) schmelzen und die Rollen damit einpinseln und mit etwas Puderzucker bestäuben. Jetzt werden die Rollen mit einem Sägemesser in 1 cm breite Stücke geschnitten und weitere 10-15 Minuten im Ofen gebacken.

Zum Abkühlen die Cantuccini auf ein Kuchengitter setzen und mit dem restlichen Puderzucker bestäuben.

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Liebe vorweihnachtliche Grüße

und einen schöne Sonntag Abend wünscht Euch

 Simone

Das Cantuccini Rezept ist aus dem „Lust auf Genuss“  Heft 13/2014.

Weihnachtliches Zimt-Panna- Cotta mit Cranberry-Rum- Granite

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 Hier in Heidelberg hat uns heute Frau Holle doch wirklich die ersten Flocken vom Himmel geschickt! Irgendwie gehört der Schnee doch auch zu der Weihnachtszeit und vielleicht stellt sich ja dann auch die weihnachtliche Stimmung bei mir ein…Als Stimmungsmacher in der Adventszeit habe ich für Euch heute ein tolles Dessert!

Wie wäre es heute mit einem italienischen Panna Cotta, ein allseits geliebter Klassiker mal anderst interpretiert? Passend zur Weihnachtszeit mit weihnachtlichen Gewürzen…mit Zimt und Muskat? Geeister Cranberrysaft und einem Schuss Rum bilden das Topping für das leckere Zimt- Panna- Cotta. Ein himmlisches Gaumengeschenk um Gäste zu verwöhnen mit für mich im Moment einem der besten Desserts was das süße Leben zu bieten hat.

Die Zutaten:

1 Packung frische Cranberrys (250g)

450 ml Cranberrysaft

200g Zucker

50 ml Rum

4 Blatt weiße Gelatine

500 ml Schlagsahne

1 Tl Zimt

1 Prise frisch geriebenen Muskat

Mark von 1 Vanilleschote

1 Prise Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

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Die Cranberrys in 100 ml Cranberrysaft aufkochen und ca 10 Minuten leicht köcheln lassen. Danach den restlichen Saft dazugeben. Die Frucht- Saftmischung durch ein Sieb streichen. Den Rum hinzugeben und unterühren. Die Flüssigkeit auf ein flaches Blech gießen und imTiefkühlschrank für ca. 4 Stunden tiefkühlen.

Die Gelatine für das Panna Cotta in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne mit 100g Zucker und den Gewürzen wie Zimt, Muskat, Vanilleschote, Salz und Pfeffer zum kochen bringen. Die Sahne 3 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Gelatine ausdrücken und darin unter Rühren auflösen.

Gläser so auf einen Eierkarton stellen, dass sie schräg stehen. Gewürzsahne in die Gläser füllen, das Dessert vorsichtig  für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Danach die Gläser mit der festgewordenen Creme aus dem Kühlschrank nehmen. Die gefrorene Saftmischung aus dem Gefrierfach nehmen und mit einer Gabel vom Blechboden kratzen und auflockern. Granite mit einem Löffel auf die Zimt- Panna. Cotta in den Gläsern verteilen und gleich servieren.

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Die Menge ergibt 8 kleine Joghurt-Gläschen oder 4 Gläser mit ca.300ml Fassungsvermögen.

Das Dessert hatte ich am vergangenen Wochenende für ein Abendessen  gemacht…es war das Highlight des Abends und ein gelungener Abschluß nach einem perfekten Dinner.

Liebe Grüße an Euch alle da Draußen ♥♥♥

Eure Simone

Gratinierte Spinatnocken mit Käse und dazu noch eine Kochbuch- Empfehlung

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Tataaa…ich habe es mal wieder getan! 😉

Ja…ich habe mir mal wieder ein Kochbuch gekauft. Ich weiss nicht das wievielte es ist, aber das ist ja auch egal…Ich liebäugle schon länger mit diesem tollen vegetarischen Kochbuch und nun endlich habe ich es in meinem Bücherschrank stehen. Oder besser gesagt ist es gerade fest im Einsatz, denn das Buch beinhaltet so viele tolle Rezepte,das ich gar nicht weiss wo ich anfangen soll mit nachkochen! In dem Kochbuch findet Ihr traditionelle, regionale und saisonale und deftige Gerichte. Über 70 einfach zuzubereitende, jedoch auch raffinierte Rezepte die zeigen wie genussvoll vegetarische Küche sein kann! Auf frische Kräuter wird in den Rezepten sehr viel Wert gelegt, genau so wie ich es auch mag! Die Autorin Anne- Katrin Weber ist gelernte Köchin und Autorin von zahlreichen Koch- und Backbüchern. Als Food- Stylistin ist sie für namhafte Redaktionen im In- und Ausland tätig. Ein Buch das mich immer wieder aufs neue fasziniert wenn ich mal wieder richtig Lust auf Deftiges habe, und es auch ohne Fleisch sein darf!

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Aus diesem schönen Kochbuch mit ganz tollen Bildern möchte ich Euch heute diese wunderbaren Spinatnocken vorstellen.

Die Zutaten dafür sind:

400g frischer Spinat

225ml Milch

300g altbackenes Weissbrot (vom Vortag)

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

60g Butter

1 El frischer Rosmarin gehackt

2 Eier ( Größe M)

2 El Mehl

1-2 EL Semmelbrösel

feines Meersalz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

frisch geriebene Muskatnuss

Salz

75 g Butter

75 g kräftiger Bergkäse

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Die Zubereitung:

Zuerst wird der Spinat geputzt und gewaschen, auf einem Küchensieb abtropfen lassen.Einen Topf mit Wasser füllen und das Wasser erhitzen. Den Spinat hinneingeben und balancieren. Den Spinat mit einem Schaumlöffel herausnehmen und über einem Sieb abtropfen lassen. Der Spinat wird dann grob gehackt und gut ausgedrückt. Als nächstes wird die Milch erhitzt. Das Weissbrot in dünne Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die heiße Milch darüber geben und ziehen lassen. Die Zwiebel und der Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin glasig anschwitzen und zu dem Weissbrot geben.Den Rosmarin fein hacken. Die restlichen Zutaten zu dem Brot geben und miteinander vermengen.Die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Einen flachen Topf mit Wasser und reichlich Salz zum kochen bringen. Aus der Spinat- Brötchenmasse mit 2 Eßlöffeln Nockerln formen und in das kochende Salzwasser geben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, die Hitze reduzieren und die Nocken weitere 8-10 Minuten ziehen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 200 Grad ( Umluft 180 Grad) vorheizen.Nach Ablauf der Zeit die Nocken mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und sorgfältig abtropfen lassen. In eine Gratinform geben. Wer will kann Butter in Flöckchen darauf verteilen. Den würzigen Bergkäse grob reiben und auf die Nocken verteilen. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten goldbraun gratinieren.

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Findet Ihr nicht auch dass es so viele tolle vegetarische Gerichte gibt? Im Moment tendiere ich immer mehr zur vegetarischen Kost! Deftig und vegetarisch, dass passt perfekt zusammen, bestimmt werde ich noch einige der tollen Gerichte aus diesem Buch auf meinem Blog vorstellen. Seid gespannt was es sonst noch so Leckeres gibt.

Delicious dishes around my kitchen ♥♥♥

Liebe Grüße und vielen Dank für Euren Besuch auf meinem Blog 😉

Eure Simone

Einer meiner Lieblingskuchen einmal anderst…Quarktörtchen mit Aprikosen und Pistazien

Wie wäre es heute mit einem leckeren Käsekuchen aus einem Kochbuch von anno dazumal? Das Kochbuch ist von 1964, da gab es mich noch gar nicht…! Die alten Rezepte sind finde ich oft die besten und Käsekuchen denke ich mag doch jeder, oder? Ich muss gestehen ich habe das Rezept heute etwas verfeinert. Anstelle nur Quark wie es im Rezept steht habe ich etwas Creme Fraiche und Mascarpone hinzugefügt, das schmeckt natürlich feiner! Zusätzlich habe ich Soft Aprikosen klein geschnitten und auf dem Teigboden verteilt. Die Pistazien als Topping auf der Käsecreme- Masse geben dem Kuchen noch einen besonderen Kick.

Die Käsetörtchen mit Aprikosen und Pistazien sind gleichzeitig ein Beitrag für das Blog Event von Clara vom Blog “Tastesheriff”.

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Die Zutaten dafür:

Für den Boden:

250g Mehl

1/2 Tl Backpulver

120g Butter

70g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

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650g Quark

200g Creme Fraiche

150g Mascarpone

90g Mehl

150g Zucker

4-6 Eier

1/8 l Milch

120-180g Butter

200g getrocknete Aprikosen (soft)

100g Pistazien

Die Zubereitung:

Von den Zutaten, Mehl, Backpulver, Zucker, Butter, Ei und Salz bereitet man einen Mürbteig und rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Der Teig ist ausreichend für 10-12 Tarteförmchen (∅ 8cm) oder einer runden Kuchenform (Ø 28cm) Die Förmchen sorgfältig einfetten und mit dem Teig auslegen. Mit einer Gabel mehreremale einstechen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen ( Umluft 160°C)

Den Quark, Creme Fraiche und Mascarpone in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Zucker, Mehl, Eigelb zugeben und 20 Minuten verrühren. In der Zwischenzeit die Butter kurz erwärmen damit sie flüssig ist. Die Aprikosen in feine Streifen schneiden und die Pistazien grob hacken.  Zusammen mit der Milch zu der Quark- Masse geben. Das Eiweiss steif schlagen und unter die Masse heben.

Die geschnittenen Aprikosen auf dem Teig verteilen und die Quarkmasse darauf geben. Mit den gehackten Pistazien bestreuen.

Die Förmchen oder die Backform in den Ofen schieben und 40 -45 Minuten backen. Eine große Backform benötigt 60 Minuten. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. aus den Förmchen lösen und herausnehmen.

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 Den Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben und servieren.

Eine tolle Variante um aus einem schon besonderen Käsetörtchen noch etwas Feineres zu machen.

Na wie wäre es? Lust zum Nachbacken 😉

Liebe Grüße an alle und noch einen schönen Abend

Eure Simone

delicious dishes around my kitchen ♥♥♥