Schokoladen- Avocado Mousse

Ihr Lieben, heute habe ich für Euch ganz schnell noch, zum Ausklang eines super schönen Sonntages ein leckeres Schokomousse mit Avocado!

Manch einer kennt diese Art von Mousse sicherlich schon, aus der im Moment total angesagten veganen Küche nicht mehr wegzudenken, eine tolle Idee und bei weitem nicht ganz so kalorienreich ( aber immer noch genug, wir haben uns mal den Spass gemacht und anhand einer App die ganzen Zutaten aufgelistet und ich kann euch nur sagen auch dieses Mousse hat eine Menge an Kalorien…;-) ) aber dann doch nicht so viele wie ein original Schokomousse…Yippie yeah:-)

Aber was soll’s! Man gönnt sich ja sonst nichts 😉

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 Zutaten für 4 Personen:

100g Zartbitter Schokolade, 175 ml Kokosmilch

20g Kokosfett, 70g Honig

1 Prise Meersalz, 1 Pk. Vanillezucker, 1 Msp. Chili

25g Rohrzucker, 35g Kakao,

3 mittelgroße Avocados ( wichtig ist dass sie Avocados richtig reif und weich sind! )

50 g Pecannußkerne

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Zubereitung:

Die zerkleinerte Schokolade mit dem Kokosfett  über dem Wasserbad schmelzen, bis eine cremige Masse entsteht. Etwas abkühlen lassen. Beiseite stellen und für 5 Minuten abkühlen lassen

Die restlichen Zutaten in einen Mixer geben und glatt pürieren. Die flüssige Schokolade dazu geben und miteinander glatt rühren.  In der Zwischenzeit die Pecannusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Die Nüsse unter das Mousse heben. Für ca. 40 Minuten im Kühlschrank kühlen damit das Mousse sich festigt.

20150623_175719Das Mousse in einen Spritzbeutel füllen und in die Gläser oder Schälchen spritzen.

Ach übrigens, hätte ich nicht erwähnt dass in dem Mousse Avocados versteckt sind, hätte es keiner herausgeschmeckt. Das finde ich doch mal bemerkenswert!

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 …und ganz ehrlich, dieses Dessert ist wirklich super gut und ich als nicht wirkliche Schokoladen- Liebhaberin ( Fragt mich mal wie oft ich mir eine Tafel Schokolade in den letzten Jahren gekauft habe…grins ….ich habe es wirklich genossen und es verschlungen, Kalorien hin oder her!

Liebe Grüße an Euch und noch einen schönen Abend

Eure Simone

Zum Sommer ein Salat mit frischen Erbsen, Rucola, Tomaten und Johannisbeeren

Hallo Ihr Lieben,

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Johannisbeeren über alles liebe? Heute habe ich ein Rezept für einen Salat für Euch, den ich einfach nur klasse finde! Die kleinen roten Beeren kombiniert mit  frischen Erbsen mit Rucola, gelben Tomaten in einem Salat mit einem würzigen Dressing, ein wunderbar knackiger Salat für die Sommerzeit! Am besten schmeckt der Salat natürlich mit frischen Erbsen die es im Moment  als eines der saisonalen  Gemüse auf dem Markt gibt. Der Salat ist eine wahre Farbenpracht, also nicht nur für den Gaumen auch für die Augen hat dieser Salat ganz schön was zu bieten.
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Zutaten für 4 Personen:
500g frische Erbsen
150g frische Johannisbeeren
1 Bund Rucola
300g gelbe Kirschtomaten

1 EL Fenchelsamen

1 TL Roh- Rohrzucker

2 EL Zitronensaft

2 EL Olivenöl

1 EL Rapsöl

Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

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Zubereitung:

Für den Salat die frischen Erbsen in kochendem Wasser ca. 30 Sekunden blanchieren. Herausnehmen und in dafür vorbereiteten Eiswasser abschrecken. Die Erbsen in eine große Schüssel geben.

Johannisbeeren von den Rispen abstreifen vorsichtig abbrausen und beiseite stellen. Den Rucola putzen, waschen, trocken schleudern. Die Tomaten waschen und die Stielansätze herausschneiden und die Tomaten halbieren.

Für das Dressing den Fenchelsamen in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, in den Mörser geben und grob zerstoßen. Den Zucker mit dem Zitronensaft, den Ölen verrühren, den zerstoßenen Fenchelsamen dazugeben und das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Tomaten und die Johannisbeeren zu den Erbsen geben und mit dem Dressing vorsichtig vermengen.  15 Minuten durchziehen lassen. Den Rucola darunter heben und alles gut vermischen. Salat sofort servieren.

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Eine tolle Kombination wie ich finde, knackig und so appetitlich anzusehen.

Liebe Grüße und einen noch hoffentlich sonnige Woche

wünscht Euch Simone

Für den Kaffeeklatsch ein Beeren- Törtchen mit Quarkcreme

Cool, cremig und herrlich fruchtig…süß und saftig, klein und doch so groß dass sind die Beeren in allen Variationen!

Die Erdbeeren haben die Beeren- Saison eröffnet und nun folgen Blaubeeren, Johannisbeeren oder auch Himbeeren, überall auf dem Markt strahlen sie um die Wette und bringen einem dazu, dass man ihnen nicht widerstehen kann. Geht es Euch auch so, ob Kuchen oder Dessert es muss was mit Beeren sein!

Der Montag neigt sich dem Ende, schnell bevor ich mich in die Nacht verabschiede möchte ich Euch noch  meine Lieblings- Beerentörtchen vorstellen!  Spontan haben es die bunten süßen Minis heute  auf den Kaffeetisch geschafft.

Die Törtchen sehen nicht nur bombastisch gut aus, oh Nein…sie schmecken auch phantastisch gut ! Die Tartelettes Böden hatte ich gestern am Abend  noch schnell gebacken. So war es heute schnell passiert, die Quarkcreme anrühren und auf die Böden spritzen und die frischen Beeren obenauf…ratz fatz fertig waren die Törtchen!

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Zutaten für 8 Törtchen:

8 Brioche-/ Tartelette- Förmchen (Ø ca. 12cm)

Für den Mürbteig:

225g Mehl

1 Prise Salz

1 PK. Vanillezucker

75g Zucker

1 Ei

125g kalte Butter

Mehl zum Ausrollen, Butter für die Förmchen

Für die Quarkcreme:

500g Speisequark 40% Fett)

70g Zucker

1 Vanillezucker

6 Blatt Gelatine

Saft und Schalenabrieb einer Bio- Limette

Saft 1/2 Orange

150ml Sahne

500 g Erdbeeren, 200 g Blaubeeren, 200 g Johannisbeeren, 8 Stück Süßkirschen

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Zubereitung:

Mehl, Salz, Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter zu einem Mürbteig zusammenkneten, in Folie gewickelt 1 Stunde kühl legen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen ( Umluft 180°C).Die Förmchen buttern. Den Teig zwischen 2 Frischhaltefolien dünn ausrollen und 8 Kreise etwas größer als die Formen ausstechen. Den Teig in die Formen legen und ca. 12-15 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen.

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In der Zwischenzeit die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, den Quark mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Die eingeweichte Gelatine mit dem Zitronensaft und Orangensaft in ein kleines Töpfchen geben und bei leichter Hitze in dem Saft auflösen und von der Kochstelle nehmen. Für den Temperaturausgleich etwas von der Quarkcreme dazugeben und miteinander verrühren. Den Gelatine Mix zu der restlichen Quarkcreme geben und miteinander verrühren. Die Masse kalt stellen. Sobald die Quarkmasse zu gelieren beginnt die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Quarkmasse in die fertigen Tartelettes spritzen und 30 Minuten kühl stellen.

Die Erdbeeren abbrausen und putzen, die Hälfte davon in Scheiben schneiden und den Rest vierteln. Die Blaubeeren und Johannisbeeren waschen, die Johannisbeeren von den Rispen abzupfen. Die Kirschen mit Stiel waschen, beiseite legen.  Die Erdbeerscheiben dekorativ um den Rand der Tartelettes legem und die restlichen Beeren auf den Törtchen verteilen. In die Mitte der Törtchen eine Kirsche dekorativ legen.

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Gekühlt und frisch aus dem Kühlschrank schmecken sie sowas von erfrischend, bei dem Temperaturen im Moment genau das Richtige!
Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht

Simone ♥

Schnell gemacht und frisch aus dem Ofen…Zucchini- Pizza mit Ziegenkäse

Hallo Ihr Lieben,

heute ist wieder mal Zeit für eine Pizza! Unter dem Motto “ schnell gemacht“ gibt es heute einen knuspriger Hefeteig getoppt mit Ziegenfrischkäse, worin getrocknete Aprikosen und Pekannusskerne ihren Platz gesucht und gefunden haben…obenauf dünne Zucchinischeiben mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und wie könnte es anders sein frische Kräuter,  wie Rosmarin und Zitronen- Thymian und natürlich geriebenen Parmesan als krönender Abschluss!

Ich kann Euch sagen, dass schmeckt sowas von lecker, dass ich davon nicht genug bekommen kann! Heute einfach mit einem frischen Salat gab es diese Pizza vor kurzen auch schon mal zu einem guten Stück Fleisch vom Grill!

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Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig:

200g Weizenmehl ( Type 550)

15g Hefe

1 TL Salz, 140 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:

50g getrocknete Aprikosen

16 Zweige frischer Zitronen- Thymian

50g Pekannusskerne

350g Ziegenfrischkäse

600g Zucchini

3 Stück Frühlingszwiebeln

50g Parmesan frisch gerieben

etwas frischen Rosmarin

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Zubereitung:

 Für den Teig das Mehl mit der Hefe und dem Salz vermengen, mit dem lauwarmen Wasser in einer Rührschüssel mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig zusammen kneten. Den Hefeteig an einem warmen Ort abgedeckt mit einem Küchentuch 60 Minuten gehen lassen.

Für den Belag die Aprikosen fein würfeln, die Blättchen vom 8  Thymianstielen abzupfen und fein hacken. Die Nüsse fein hacken und zusammen mit den Aprikosen und dem Thymian unter den Ziegenkäse mischen.

Die Zucchini waschen und mit dem Küchenhobel in hauchdünne Scheiben (5mm) schneiden.

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Den Ofen auf 220°C ( Umluft 200°C) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ( 30x35cm) ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Die Ziegenkäsemischung gleichmäßig darauf verteilen. Mit den Zucchinischeiben dicht belegen, salzen und pfeffern und mit dem frisch geriebenen Parmesan bestreuen. Auf der untersten Schiene im Backofen 18 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren den kleingezupften Rosmarin und Zitronen- Thymian darauf verteilen.  Die Pizza kann sowohl heiß oder kalt gegessen werden.

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Eine tolle Kombination, Aprikosen mit Ziegenkäse, natürlich finde ich kann der Ziegenkäse auch durch Schafskäse ersetzt werden und anstelle der Pekannusskerne passen auch Walnüsse sehr gut dazu, probiert es einfach aus, und lasst e Euch schmecken 😉

Liebe Grüße und habt es gut!

Eure Simone

Inspiration ( Living at home Spezial)

Spargelzeit …Spaghetti mit wildem grünen Spargel, der kein wilder Spargel ist

Kennt Ihr wilden Spargel? Sicherlich habt Ihr die grünen schlanken Stängel auch schon auf dem Markt bei Eurem Gemüsehändler entdeckt. Heute, bei meinem Besuch  am frühen Morgen auf dem Markt landete ein Bund von diesem grünen Gewächs in meinem Korb. Warum nennt man dieses feine Gemüse eigentlich wilder Spargel?

Denn in Wirklichkeit handelt es sich bei den kleinen grünen Stängeln die man bei uns hier als wilden Spargel zu kaufen bekommt um Pyrenäen- Milchstern, ein Hyazinthen- Gewächs. Sowohl roh, blanchiert oder gebraten kann der Milchstern- Wilden- Spargel verzehrt werden. Also hatte ich jetzt doch keinen wilden Spargel gekauft …hier handelt es sich nur um ein allgemein akzeptierter Handelsname für den in Frankreich gezüchteten Pyrenäen- Milchstern!

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Es gibt tatsächlich aber auch echten wilden Spargel der wild wächst, und zu den Liliengewächsen gehört aber ganz anders aussieht und schmeckt. Er ist mehr in den Mittelmeergebieten oder Südostasien bekannt, wo er wild wächst. Vom Geschmack ist er etwas bitterer und kräftiger als der gezüchtete Spargel. Die bekannteste Weise dieses Gewächs zuzubereiten ist es, es als Rührei zuzubereiten. Hierfür werden die Stängel in kleine Stücke gebrochen , gewaschen und in Olivenöl gedünstet. Danach kommt das verrührte gesalzene Rührei hinzu und das ganze wird noch einige Minuten zusammen gedünstet

Da ich keinerlei Vorstellungen geschweige den Ahnung hatte was ich sonst noch mit diesem grünen Gemüse anfangen sollte fand ich die Idee, als bekennende Pasta- Liebhaberin den sozusagen wilden grünen Spargel in ein Pasta- Gericht mit einzubinden sehr vielversprechend!

20150523_193915Zutaten für 2 Personen:
250g Spaghetti
1 Bund dünner grüner wilder Spargel

4 EL Olivenöl

500g weißen Spargel geschält
1 Knoblauchzehe

Zitronenschalenabrieb von einer Bio Zitrone
120g italienischen Hartkäse ( Pecorino Romano)
100ml Sahne
25g geröstete Pinienkerne
etwas frischen kleingeschnittenen Salbei,

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

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Zubereitung:

Die Spaghetti in reichlich Wasser bißfest garen. Dafür Wasser zum kochen bringen, salzen, die Spaghetti in das Wasser geben und 8-10 Minuten kochen lassen. Die fertigen Spaghetti über einem Sieb abgießen.
In der Zwischenzeit den grünen wilden Spargel unter kaltem Wasser abbrausen und die Stiele großzügig abschneiden so dass die holzigen Enden entfernt sind. Den geschälten weißen Spargel schräg in 1 cm dicke Stücke schneiden Die Knoblauchzehe fein hacken. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den grünen und weißen  Spargel mit dem Knoblauch hineingeben und bei mittlerer Hitze in 3- 4 Minuten bissfest garen. Ich mag Gemüse am liebsten wenn es noch Biss hat! Den Zitronenabrieb dazugeben und untermengen.

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Den Hartkäse  ( Pecorino) auf einer Käsereibe reiben und zur Seite stellen.

Die fertigen Spaghetti mit dem Spargeln und der Sahne vorsichtig vermengen. Das Pasta- Gericht  mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den frisch geschnittenen Salbei und etwas geriebenen Pecorino untermengen. Die fertige Pasta mit den gerösteten Pinienkernen und dem geriebenen Käse bestreuen und sofort servieren.
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Lust auf “ wilden Spargel “ bekommen?

Es hat wirklich phantastisch geschmeckt!

Delicious Pasta…for Pasta- Freaks 😉

Liebe Grüße Simone

Rhabarber- Erdbeer- Bowle mit Zitronen- Verbene

Hallo Ihr Lieben, wie wäre es heute mit einer fruchtigen Bowle?

Perfekt für eine Gartenparty oder einfach einem gemütlichen Abend mit netten Freunden und Nachbarn gibt es heute bei mir eine tolle Rhabarber- Erdbeerbowle. Abends bei sommerlichen Temperaturen die letzten Sonnenstrahlen einfangen, den Tag mit einem feinen Getränk ausklingen lassen und das Leben genießen, so lässt es sich gut leben! .

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Die frische Zitronen- Verbene gibt es direkt aus dem Kräutergarten und weil sie so gut zu der Bowle passt wandert sie doch direkt in das Gefäß. Für die Bowle habe ich den Rhabarbersaft frisch gekocht, dass schmeckt natürlich noch um einiges besser, wie der gekaufte, so empfinde ich das jedenfalls! Vor allem weil ich es auf keinen Fall zu süß mag und in den meisten meiner Rezepte die ich hier veröffentliche sowieso die Zuckermenge immer etwas reduziere.

Für die Bowle braucht man:
500g Erdbeeren
1 Liter Rhabarbersaft
Saft von 1 Limette

1 Limette in Scheiben geschnitten
200 ml Weisswein
150ml weißer Rum

1 großer Zweig Zitronen- Verbene

750 ml (eine gute Marke) Sekt

1l Messbecher voll Eiswürfel

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Für den Rhabarbersaft benötigt man:

ergibt c. 1 Liter Saft

1 kg Rhabarber

1l Wasser

Saft von 1 Limette

250 g Zucker

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Den Rhabarber nur waschen und die Enden abschneiden. Den Rhabarber in große Stücke schneiden und in einem Topf mit dem Zucker vermischen und 3-4 Stunden ziehen lassen. Das Wasser und den Limettensaft dazugeben und das ganze erwärmen und aufkochen lassen. Bei niedriger Temperatur den Rhabarber ziehen lassen bis er richtig weich ist und wie Mus aussieht. Ich habe den Topf mit dem Rhabarber über nach dann stehen gelassen und erst am nächsten Tag durch ein feines Sieb über einem Topf abgegossen. Den Rhabarbermus gründlich durch das Sieb ausdrücken, so dass auch der letzte Rest Flüssigkeit aus dem Rhabarber heraus ist. Will man den Rabarbersaft aufbewahren, so sollte man ihn nochmals aufkochen und dann in sterile Flaschen abfüllen und die Flaschen sofort verschließen.

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Zubereitung der Bowle:

Erdbeeren abbrausen und putzen. Die Erdbeeren halbieren und in ein Bowle- Gefäß geben. Rhabarbersaft, Zitronensaft, Rum und Weißwein hinzu geben. Den Zweig Zitronenverbene ebenfalls abbrausen und zu der Bowle geben.  Für 4 Stunden kühl stellen. Kurz vor dem Servieren den Sekt dazugeben und die Eiswürfel und Limettenscheiben hineingeben.

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Gut gekühlt schmeckt die Bowle wirklich hervorragend, der Rhabarbersaft kommt richtig gut zur Geltung und gibt der Bowle einen besondere Geschmacksnote, die Erdbeeren sind schon leicht beschwipst und haben es ganz schön in sich!

Bei den Temperaturen genau das richtige , findet Ihr nicht auch?

Habt ein schönes Wochenende und genießt das tolle Wetter wo immer ihr auch seid.

Liebe Grüße Eure Simone

Bunte Brötchen zum Sommer und zum Grillen

Es ist Sommer…

 bei dem tollen sonnigen Wetter heute und den heißen Temperaturen, sieht der Tag doch gleich besser aus, findet Ihr nicht auch?

Hoffentlich bleibt es in den nächsten Tagen auch noch so, denn was gibt es schöneres als bei so einen Wetter die Grillsachen auszupacken und bis spätabends im Freien zu sitzen und es sich gut gehen zu lassen. Passend zu einem lauwarmen Sommerabend habe ich für Euch heute frische sommerliche Brötchen dekorativ mit Blütenblättern gebacken.  Die Brötchen eignen sich hervorragend für das jetzt überall angesagte Grillen. Aber auch z.B mit  frischer Erdbeermarmelade und etwas Käse schmecken sie zum Frühstück  richtig gut!  Probiert es aus!

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Zutaten:
300g Dinkelmehl
350g Weizenvollkornmehl

350 ml Wasser
1 Würfel Hefe 42g
11/2 TL. Salz
125g Karotten geraspelt
125 g Zucchini geraspelt
100g Walnüsse gehackt
getrocknete essbare Blütenblätter

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Zubereitung:

Die Hefe im Wasser auflösen. Das Mehl in eine Rührschüssel für die Küchenmaschine geben, Salz dazugeben. Hefe- Wassermischung dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut durchkneten. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Die geraspelten Karotten, Zucchini und die gehackten Walnüsse unterkneten und aus dem Teig eine gleichmäßige Rolle formen. Den Teig in 15 gleichgroße Teigstücke aufteilen. Diese zu Brötchen formen. Eine Seite mit Wasser bepinseln und die Seite in die Blütenblätter drücken. Die geformten Brötchen nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Umluft 15- 20 Minuten backen.

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Die Brötchen gut auskühlen lassen und noch frisch mit etwas gesalzener Butter oder je nach Wunsch belegen und genießen. Das gute an den Brötchen ist dass sie durch die Karotten und Zucchini so saftig sind, dass sie auch noch am nächsten Tag richtig gut schmecken. Kurz noch mal in den Ofen zum aufbacken schmecken sie wie frisch gebacken!

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♥Genießt den sonnigen Tag morgen und habt es schön♥
Liebe Grüße Eure Simone

Gefüllte Zucchini- Blüten und dazu ein Kräuter- Risotto

Wie wäre es denn heute mit leckeren Zucchiniblüten, gefüllt mit Ricotta und knusprigen Zucchiniwürfeln?

Frische Kräuter dazu und frisch geriebener Parmesan ergeben eine tolle würzige Füllung. Die Zucchiniblüten noch kurz in Polenta wälzen und ab geht es in die Pfanne, knusprig wandern sie in den Ofen wo sie eine leichte Bräunung abbekommen.

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Wow ich bin hin und weg, fertig aus dem Ofen sehen die gelben Blüten wunderschön dekorativ aus, und schmecken…schmecken tun sie phantastisch… ein wahrer Gaumenschmaus!

Dazu gibt es heute ein wunderbares Risotto mit getrockneten Tomatenstücken und Zucchini in kleine Würfel wie bei den gefüllten Zucchiniblüten geschnitten. Und als Krönung, wie wäre es mit einer Handvoll Kräuter aus dem Kräutergarten? Übrigens seit kurzem gibt es auf meinem Wunsch hin einen kleinen Kräutergarten! Ich freue mich täglich daran, wie die Kräuter wachsen und regelrecht bei dem Wetter explodieren. Schnipp schnapp…habe ich mir die Schere geschnappt und bin zu meinen Kräutern gegangen und habe mir etwas Thymian, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch ( wunderschön wie der Schnittlauch im Moment blüht) und Rosmarin abgeschnitten. Alles sorgfältig kleingeschnitten und Schwups… ist es in dem Risotto gelandet!

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Bevor ich zu den Zutaten für das Risotto komme hier erst einmal das Rezept für die gefüllten Zucchiniblüten:

Zutaten für 2 Personen:
6 Zucchiniblüten
2 EL Olivenöl
1 kleine Zucchini
1 Schalotte
150g Ricotta
1 Ei ( Gewichtsklasse M)
2 TL. Petersilie
2 TL. Basilikum, 3 Blätter Salbei

 2 TL. Thymian
30g frisch geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

50g Polenta

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Zubereitung:

1. Die Zucchiniblüten vorsichtig waschen und trockentupfen. Die Blüte vorsichtig auseinanderfalten und den Blütenstempel herausdrehen.

2. Den Backofen auf 175°C ( Ober- Unterhitze) vorheizen.

3. Die Zucchini waschen, die Schalotte schälen und in ganz kleine Würfel schneiden.

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4. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalottenwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Die Zucchiniwürfel dazugeben und kurz mit dünsten, so dass sie aber noch bißfest sind. Auf ein Sieb geben und abkühlen lassen.

5. Die Kräuter abbrausen und klein schneiden. Ricotta mit dem Eigelb in eine Schüssel geben. Die Zucchini dazugeben und unterrühren. Den frisch geriebenen Parmesan und die Kräuter unterheben und die Masse mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Muskat abschmecken.

6. Die Ricotta- Zucchinimasse in einen Spritzbeutel geben und vorsichtig in die Blüten spritzen. Die Blütenspitzen vorsichtig zusammendrehen.

7. Das Eiweiß und die Polenta jeweils auf einen tiefen Teller geben. Die gefüllten Blüten in dem Eiweiß darin vorsichtig wenden und dann in der Polenta wälzen.

8. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die gefüllten Zucchiniblüten darin vorsichtig leicht anbraten.

9. Die Zucchiniblüten in eine Auflaufform legen und im Ofen 20 Minuten goldbraun backen.

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Die Zutaten für das Kräuter- Risotto:

180 g Risottoreis

1 Schalotte

4 Stück eingelegte getrocknete Tomaten in kleine Stücke

1 kleine Zucchini in Würfel geschnitten

2 EL. Olivenöl

500ml Gemüsebrühe

125ml Weisswein

40g geriebenen Parmesan, 30g Butter

1 Handvoll Petersilie & Schnittlauch

1 EL. Thymian, 2 EL. Basilikum, 3-4 Schnittlauchblüten,

1 EL. geröstete Pinienkerne

Salz, Pfeffer je nach Geschmack

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Zubereitung:

Das Öl in einem Topf erhitzen und die in kleine Würfel geschnittene Schalotten darin andünsten. Die Tomaten und den Risottoreis hinzufügen und glasig anschwitzen. Das Risotto mit Weisswein ablöschen und solange umrühren bis der Wein verdampft ist. Dann nach und nach die heiße Gemüsebrühe dazu gießen und das Risotto bei mittlerer Hitze garen bis der Reis bißfest ist. Regelmäßig dabei rühren. Kurz vor Schluss die kleingeschnittene Zucchini darunter rühren und kurz mit garen. Die Butter und die geschnittenen Kräuter unterheben und das Risotto mit dem frisch geriebenen Parmesan verfeinern. Mit Schnittlauchblüten und Pinienkernen dekorieren und Servieren.

Kochzeit ca. 20-25 Minuten

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Lasst es Euch gut gehen …und gönnt Euch einen guten Weisswein dazu!

Bon Appetit Ihr Lieben

Eure Simone