Es riecht nach Bärlauch….wie wäre es mit- Bärlauch- Käsespätze

Wie jedes Jahr beginnt im März die Saison für den Bärlauch. Dann heißt es nichts wie in den Wald zum Bärlauch sammeln. ( Natürlich gibt es den auch auf dem Markt oder beim Gemüsehändler…grins 😉 ).

Mit den frischen grünen Blättern lassen sich köstliche Frühlingsgrüne Gerichte zaubern!

Ich habe heute für Euch ein Rezept für Käsespätzle mit frischem Bärlauch, dazu  würzigen Bergkäse und Roquefort!

 . Wie Ihr sicherlich wisst, duftet Bärlauch intensiv nach Knoblauch, schmeckt gleichzeitig leicht scharf und zugleich herrlich frisch. Die grünen Blätter verbreiten nicht nur an ihrem Standort einen intensiven Knoblauchgeruch, Sie schmecken auch sehr ähnlich wie der artverwandte Kulturknoblauch. Bärlauch wird nicht umsonst auch Wilder Knoblauch bzw. Waldknoblauch genannt. Allerdings bleibt man, anders als bei Knoblauch, nach dem Genuss von Bärlauch weitestgehend von dem unangenehm anhaltenden Geruch verschont.

Dann verrate ich Euch mal das Rezept:

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Zutaten:
550g Mehl
5 Eier

1 Bund Bärlauch grob geschnitten
150g Wasser
Salz
1/2 TL Pfeffer
2 Prisen Muskat
3 -4 Zwiebeln in Ringe, 3 EL Öl, 1 TL Paprika edelsüß
200g würzigen Bergkäse
50g Roquefort- Käse

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Zubereitung:

Den Bergkäse auf einer Küchenreibe grob raspeln, den Roquefort fein würfeln.

Mehl sieben und in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Eier aufschlagen und dazugeben, den Bärlauch waschen und grob zerkleinern, in einen Mixbehälter geben, die Milch hinzufügen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Die Masse zu dem Mehl und Eiern geben. Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er Blasen wirft. Evtl. noch etwas Salz hinzugeben, der Teig sollte kräftig abgeschmeckt werden.

In einem Topf reichlich Salzwasser erhitzen. Den Teig etappenweise durch eine Spätzlepresse in das kochende Wasser drücken. Die Spätzle sind gar,wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schaumlöffel die Spätzle aus dem Wasser nehmen und in vorher vorbereitetem kaltem Wasser abschrecken. Den kompletten Teig auf diese Weise verarbeiten. Die fertigen Spätzle über einem Sieb abgießen.

Den Backofen auf 180°C  (Umluft 180°C) vorheizen.

Als nächstes die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden ( am besten mit der Küchenreibe). Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebelringe und Paprika hinzugeben und die Zwiebel leicht bräunen.

Den geriebenen Käse mit den Spätzle vermengen und in die Auflaufform geben. Die gebratenen Zwiebeln den gewürfelten Roqufortkäse über die Spätzle verteilen Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen.

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Ich finde der Roquefort Käse gibt dem Gericht noch eine besondere Note, mit dem würzigen Käse hatte ich auch bei meinem Ski- Urlaub einmal auf der Hütte Käsespätze gegessen, die wirklich köstlich waren!

Mit einem frischen knackigen Blattsalat als Beilage schmecken die Käsespätzle mit Bärlauch einfach nur gut!

♥ lasst es Euch gut gehen ♥

Liebe Grüße Simone

Cima di Rapa mit Orecchiette, Pancetta und Pinienkernen

Heute habe ich vom Markt Cima di Rapa auch Stengelkohl genannt mitgebracht.

Ich muss gestehen, ich hatte vorher noch nie was davon gehört oder das Gemüse nicht wirklich wahr genommen. So musste ich auch erst einmal googeln, um nachzulesen, zu was genau man diese Art von  Kohl verwendet kann und mit was man den Kohl kombinieren kann. Nachgelesen habe ich dann, dass Cima di Rapa genannt Stengelkohl,  Ähnlichkeit mit Broccoli hat und in Italien, Portugal und Galicien als typisches Wintergemüse gilt.

Das Gemüse riecht nach Kohl, hat ein leicht bitterliches Aroma und schmeckt sanfter, solange die Blütenknospen noch geschlossen sind. In Deutschland wird er nur regional oder gelegentlich auf Marktplätzen und bei türkischen Gemüseläden unter dem Namen Rappa angeboten. Essbar sind vor allem die Blütenknospen, aber auch Blätter und Stiele. Er wird gegart verwendet. Dazu wird Stängelkohl in Röschen und Stiele geteilt und gewaschen. Es gibt verschiedenste Variationen das Gemüse zuzubereiten und zu kombinieren, ich habe mich heute für die Variante mit  Orecchiette entschieden. Als Pasta mit etwas Knoblauch, Zwiebeln und Chili, dazu noch etwas Pancetta und geröstete Pinienkerne schmeckt, so schmeckt ein gutes Pasta- Gericht nach meinem Geschmack! Natürlich hatte ich die Orecchiette- Pasta nicht zu Hause! so bin ich dann nochmal schnell losgezogen und habe beim Italiener eine Packung von den wirklich Guten gekauft.

Ja und dann konnte es losgehen, gespannt wie es schmecken würde ….habe ich  hier die Zutaten für Euch:

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Zutaten für 2 Personen:

250g Orecchiette vom Italiener

ca. 500 g Cima di Rapa

2 kleine Zwiebeln

2 Knoblauchzehe

60g Pancetta

40g Pinienkerne geröstet

gutes Olivenöl

Salz, Pfeffer

50g Pecorino gerieben

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Zubereitung:

Den Stängelkohl waschen die kleinen Blätter abzupfen, die größeren Blätter in Stücke schneiden, dann in reichlich Salzwasser 6-7 Min. blanchieren. Mit einer Schaumkelle aus der Wasser heben, abtropfen lassen und beiseite stellen. Die Nudeln im kochenden Stängelkohlwasser bissfest garen und abschütten (etwas Kochwasser beiseite stellen). Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Chilischote waschen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Den Pancetta in feine Streifen schneiden.

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Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch, Zwiebel und Chili bei mittlerer Hitze andünsten. Den Stängelkohl dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2-3 EL vom Kochwasser unterrühren ( kann auch durch Sahne ausgetauscht werden)

Die Orecchiette mit dem Gemüse, Pancetta und den Pinienkernen mischen. Auf Tellern anrichten und sofort mit etwas Pecorino bestreut servieren.

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Das Pasta-  Orecchiette mit Cima di Rapa gehört nun definitiv zu einer meiner

♥ Lieblings- Pasta ♥ Gerichten ♥

Beim nächsten Mal werde ich die Kombination mit Sardellenfilet probieren, schmeckt bestimmt auch richtig gut.

Habe ich Euch neugierig gemacht, dann nichts wie auf den Markt oder zum Türken, vielleicht findet Ihr ja da auch Cima di Rapa 🙂

Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken!

Liebe Grüße Eure Simone

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Inspiration zu diesem Beitrag: EAT SMARTER

Würziges Paprika- Hähnchen mit Süßkartoffeln und frischem Koriander

Hallo Ihr Lieben, 

heute habe ich für Euch ein wahnsinnig tolles Rezept von einem knusprig würzigem Huhn aus dem Ofen, ich bin so begeistert davon, dass ich es innerhalb kürzester Zeit schon 2 mal gemacht habe. Durch die spezielle Würzung und dem tollen Süßkartoffel- Wedges welche es dazu gibt, sowie die tollen Dips schmeckt es sowas von genial!

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Zutaten:

1 großes Mais- Hähnchen (1200g )

5 Zweige frischer Thymian

5 Knoblauchzehen

1 gehäuften EL. Paprika (Paprika de la Vera)

Meersalz

frisch gemahlenen schwarzer Pfeffer

Olivenöl

2 rote Zwiebeln

2 rote süße Paprika

4 Rispen Cocktailtomaten

6 frische Chili ( verschiedene Farben)

Sherry Essig

Olivenöl

Für die süßen Kartoffel- Wedges:

1 kg süße Kartoffeln

1 TL Paprika ( Paprika de la Vera)

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Für die Jalapeno Salsa:

1 Glas (200g) eingelegte Jalapenos

Für die Guacamole:

2 Avocados

etwas Zitronensaft

Salz, Pfeffer,

1 Bund frischer Koriander

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Die Zubereitung:

Das Mais-Huhn waschen und mit Küchenpapier gut abtrocknen. Mit einem scharfem Messer das Huhn entlang des Rückens vorsichtig halbieren. Die Thymianblätter abzupfen und fein hacken. 2 Knoblauchzehen schälen und in einem Mörser zusammen mit dem Thymian zerstoßen. Danach das Salz und den Paprika dazugeben und mit 4 EL. Olivenöl zu einer Paste vermengen. Das Huhn mit der Marinade einreiben. Das Huhn in einer Schüssel abgedeckt im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.

Am nächsten Tag für die Zubereitung den Backofen auf 180°C vorheizen.

Das eingelegte Huhn auf ein Backblech legen und in den Ofen schieben.

In der Zwischenzeit die Paprika waschen, halbieren und die Kerne entfernen. In große Stücke schneiden. Den restlichen Knoblauch schälen und halbieren. Die Zwiebel ebenso schälen und in Ringe schneiden. Die Chilischoten in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Rispen mit den Tomaten waschen.

Die Süßkartoffeln geschält und in große Stücke geschnitten. Mit Paprika, Salz und Pfeffer würzen, dazu das Olivenöl geben und 1 EL. Sherryessig. Alles miteinander vermengen. Die Kartoffeln mit dem Paprika, Knoblauch, Zwiebeln und Chilischoten- Stücke vermengen und  auf ein Backblech geben. Nach 20 Minuten Backzeit das Gemüse zu dem Huhn in den Ofen schieben. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Rispentomaten zu dem Gemüse geben.

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Die Bratzeit beträgt insgesamt 50-60 Minuten.

Für die Guacamole die 11/2 Avocados halbieren, die Schale und Kern entfernen und in Würfel geschnitten in ein hohes Gefäß geben, etwas Zitronensaft dazugeben und mit dem Pürierstab fein pürieren, so dass eine cremige Masse entsteht. Die restliche Avocadohälfte in kleine Würfel schneiden und unter die Avocadocreme geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und bei Seite stellen.

Für die Jalapenos Salsa die Jalapenos aus dem Glas nehmen und abtropfen lassen. Mit einem Schuß von dem Sud in einem Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren.

Das gebratene Huhn zusammen mit dem Gemüse, den Süßkartoffeln und ein wenig Jalapenos Salsa und Guacamole servieren.

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Ganz schön scharf wird es durch den vielen Chili, ziemlich viel Knoblauch ist auch im Spiel aber das kann man ja auch reduzieren, wenn man möchte.

Na, habe ich euch neugierig gemacht? Lust darauf bekommen das Rezept auszuprobieren, dann wünsche ich Euch gutes Gelingen 🙂

Liebe Grüße Eure Simone

Geröstete Baby- Rote Beten mit warmen panierten Ziegenkäse- Talern

Mögt Ihr rote Bete?

Wie wäre es dann heute mit einem Rezept für einen winterlichen Salat mit der erdigen Knolle? Als Kind kannte ich nur die eingelegten Rote Beten im Glas. Die gab es dann immer zu gekochtem Rindfleisch mit Meerrettich. Auch gut aber nicht wirklich aufregend! Obwohl… Rote Bete aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäuregehaltes wirklich sehr gesund ist.

In der Kombination, geröstet mit knusprigen Ziegekäse- Talern und einem süßlichen Balsamico- Dressing beträufelt, filetierten Orangen  sind sie ein wahrer Gaumenschmaus und eine tolle Komponente für einen winterlichen Salat.

Im Moment ist dieser Salat der Star in meiner Winter- Küche!

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Zutaten:

8 Baby- Rote Beten

oder 4 mittelgroße Rote Beten ( sorgfältig gebürstet)

2 EL Olivenöl

11/2 TL. Meersalz

1 TL. frisch gemahlener Pfeffer

4 Crottins de Chavignol oder anderer fester Ziegenkäse

125g Semmelbrösel

1 Ei, verquirlt

Für das Balsamico- Dressing:

7 EL Balsamicoessig (gute Qualität)

100 ml natives Olivenöl extra

Saft von 1 Orange

1 Knoblauchzehe fein gehackt

1 TL Dijon Senf

1TL Zucker

1TL Salz

1TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

4 Hände voll Wildkräutersalat

Orangenfilets von 2 Orangen

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Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Baby- Rote Beten oder halbierte größere Knollen auf Alufolie legen  und mit Olivenöl beträufeln. Mit 1/2 TL. Salz und 1/2 TL. Pfeffer würzen. Zu einem Päckchen zusammen packen und im Backofen 30-40 Minuten rösten, bis sie weich sind. Um das süßlich erdige Aroma zu erzielen, habe ich die kleinsten rote Beten heute vom Markt mitgebracht.

Die Crottins halbieren und zu Talern formen. Semmelbrösel mit restlichem Salz und Pfeffer würzen. Käsetaler zuerst in dem verquirlten Ei und dann in den Semmelbröseln wenden. Im Tiefkühlfach für mindestens 20 Minuten kalt stellen.

Die Orangen mit einem Messer schälen, so dass die weiße Haut komplett entfernt ist. Die Filets mit einem Messer herausschneiden, den Saft auffangen und für das Dressing nehmen. Die Dressing- Zutaten in ein Schraubglas geben, kräftig schütteln und beiseite stellen.

Die Baby- Rote Beten halbieren, schälen und in dicke Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit der Hälfte des Dressings beträufeln. Käsetaler in Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze knusprig braten.

Wildkräutersalat, Rote Beten Orangenfilets und Käsetaler auf Teller anrichten

und mit dem restlichen Dressing beträufeln. Noch warm servieren.

Die Rote Beten kann man schon gut am Vortag rösten. Fertiggestellt werden sollte der Salat aber erst am Tag des Servieren.

Dressing und Ziegenkäsetaler lassen sich auch schon gut am Vortag zubereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren.

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Ein Schneller Salat, köstlich und gesund…zusammen mit einem frischen Baguette schmeckt er noch besser!

Liebe Grüße und einen schönen Samstag Abend

wünscht Euch

♥ Simone ♥

Parmesan- Scones mit Parmaschinken und Thymian- Balsamicobutter

Scones auf Italienisch…wie wärs? Leckeres Pikantes Kleingebäck zum Frühstück,  oder aber auch zum Abendessen mit einem schönen Salat!

Ihren Ursprung haben Scones in Schottland. Doch süße wie herzhafte Scones sind mittlerweile in ganz Großbritannien und auch in Irland, Australien und Amerika beliebt. Egal ob traditionell mit Sahne und Konfitüre oder herzhaft mit Cheddar, Scones sind ein toller kleiner Leckerbissen, die italienische Variante ist sowas von genial, und schmackhaft!

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Die Zutaten:

250g Mehl
70g Parmesan gerieben
2 TL. Backpulver
1 TL. Zucker
1 TL. Salz
100g kalte Butter
50g Pinienkerne gehackt
170 ml Buttermilch

Für die Butter:
70g weiche Butter
1 EL. Balsamicocreme
4 Zweige Thymian
Salz & Pfeffer, etwas Zitronensaft

10 Scheiben Pharmaschinken, hauchdünn geschnitten
1 Handvoll Rucola
1 Büffel- Mozzarella

8 eingelegte getrocknete Tomaten

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Die Zubereitung:
Für die Scones den Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl mit Parmesan, Zucker und Salz vermischen, die kalte Butter in Würfel dazugeben, Buttermilch und Pinienkerne hinzufügen und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 21/2 cm dick ausrollen. (8 Kreise ∅ 6cm ) ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 15-20 Minuten backen.

Die Butter mit der Balsamicocreme verrühren, den Thymian von den Stielen abzupfen und fein hacken. Zu der Butter geben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und kalt stellen.

Die Scones aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Für den Belag den Rucola waschen, trocken schleudern, die Stiele entfernen. Die eingelegten getrockneten Tomaten in Streifen schneiden. Den Büffel- Mozzarella aus der Packung nehmen, abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden.

Die abgekühlten Scones waagrecht halbieren und mit der Butter bestreichen, den Rucola darauf verteilen und mit dem Schinken, dem Mozzarella und den Tomaten belegen. Mit etwas frisch gemahlenen Pfeffer würzen, bevor die zweite Hälfte darauf gelegt wird.

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Lasst es Euch schmecken…delicious Scones!

Liebste Grüße Eure Simone

Liebster Award der Dritte und eine Wirsing- Kräuter- Suppe zum genießen…

Wie heißt es so schön…“Alle guten Dinge sind Drei“ und deswegen freue ich mich besonders über den Liebster Award von der lieben Lixie von „photolixieous“

Bei Lixie waren es übrigens auch 3 Liebster Awards für die sie nominiert wurde. Schaut doch mal vorbei auf Ihrem Blog, klasse Beiträge mit phantastischen Bilder, ein wirklich toller Blog!

Mit  ihre Nominierung hat sie mir somit ebenfalls meinen 3ten Liebster Award beschert.

Vielen Dank an Dich liebe Lixie!

es freut mich dass Dir mein Blog so gut gefällt und hoffe dass Du auch in Zukunft Gefallen an meinen Beiträgen haben wirst.

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Nun kommen wir zu den Fragen von Lixie und Antworten von mir:

1. Trend oder klassisch?

Sowohl als auch, immer an beidem interessiert.

2. Süß oder herzhaft?

Herzhaft, süß versuche ich eigentlich zu meiden, was mir nicht immer gelingt. Aus gesundheitlichen Gründen versuche ich darauf zu verzichten.

Aber bei einem schönen Stück Kuchen fällt mir das „Nein“ sagen richtig schwer!

3. Experimentierfreudig oder bodenständig?

Was das Kochen betrifft auf jeden Fall experimentierfreudig, es gibt nichts schlimmeres wie immer das gleiche zu machen, deswegen gibt es bei mir auch immer wieder neue Koch- und Back- Zeitschriften die durchforstet werden nach neuen Kreationen die ich ausprobieren möchte.

4. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Das entstand ziemlich spontan, die Idee…da ich leidenschaftlich gerne koche und backe und ich immer wieder nach den Rezepten dafür gefragt werde, Artikel in Zeitschriften über Food- Blogger las, das inspirierte mich es doch selbst einmal zu probieren und meinen eigenen Blog zu erstellen, mittlerweile  habe ich richtig Spass daran!

5. Worüber bloggst Du und warum?

Ich blogge über das , was ich gerne koche, was schmeckt und ich mit gutem Gewissen an andere weitergeben kann, ob herzhafte oder süße Gerichte, Kuchen, Shake’s , Salate oder Nachtische einfach alles!

6. Was magst Du an Deinem Blog?

Die Vielfältigkeit meiner Beiträge. Ich blättere oder scrolle immer wieder gerne durch meinen Blog.

7. Was würdest Du eventuell ändern bzw. welche Neuerungen hast Du Dir für dieses Jahr eventuell vorgenommen?

Ich möchte gerne das Erscheinungsbild meines Blog’s noch etwas verändern, ein eigens Logo entwickeln, mich im fotografieren weiterentwickeln und lernen mit meiner neuen Kamera umzugehen, damit ich euch richtig tolle Bilder von interessanten Rezepten präsentieren kann.

8. Welche Dinge beschäftigen Dich außerdem noch (neben dem Bloggen)?

Ich liebe es die Zeit mit meinem Schatz zu verbringen, bin immer bedacht mich gesund zu ernähren und etwas für meine Fitness zu tun.

9. Mit welchem prominenten Koch oder Bäcker/Konditor würdest Du gerne einmal an einem gemeinsamen Projekt arbeiten und warum?

Oh da gibt es einige, Jamie Oliver mag ich sehr gerne, aber auch Steffen Henssler und Tim Mälzer finde ich gut! Im Moment fasziniert mich aber auch Sarah Wiener, weil sie sich gegen Genfood und für nachhaltiges kochen ausspricht.

10. Wo erstellst Du Deine Blogbeiträge (Vielleicht zeigst Du uns ein Foto von Deinem Arbeitsplatz)?

Ganz einfach an meinem Schreibtisch, oder manchmal sitze ich auch beim Schreiben auf meinem Sofa und der Fernseher läuft dabei, während ich schreibe. Wenn die Lichtverhältnisse besser sind reiche ich gerne Bilder nach ;-))

11. Wie lange würdest Du es ohne das Bloggen aushalten?

Zu Beginn habe ich wirklich jeden zweiten Tag etwas gebloggt, das hat jetzt schon etwas nachgelassen, was aber nicht heißen soll dass es mir weniger Spass macht, phasenweise fehlt mir einfach die Zeit dafür, vielleicht ist das im Moment aber auch der Winterblues…also für einen Urlaub könnte ich auf das Bloggen auf jeden Fall verzichten! 😉

So meine Lieben, ich hoffe Ihr konnten durch meine Antworten für die interessanten Fragen mehr über mich erfahren, und seit jetzt bestimmt schon gespannt auf meine Nominierungen?!

Was soll ich sagen… ich habe nochmal eine Nominierung erhalten und natürlich möchte ich, weil ich mich darüber sehr gefreut habe auch diese Fragen beantworten. 😉 So müsst Ihr Euch leider noch etwas gedulden….:)

Bevor jetzt der Winter komplett über uns hereinbricht und ich Euch in die Nacht verabschiede ….draußen schneit es, die Straßen sind voll mit matschigen Schnee und es ist eisig kalt….

hey…was passt da besser als eine Suppe die wirklich richtig lecker ist…;)

wie wäre es den zur kalten Jahreszeit noch schnell mit einer Wirsingcremesuppe,  inklusive frischen Kräutern und würzigem Bergkäse?

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Die Zutaten:

 1⁄2 Wirsingkopf (ca. 600 g)

1 Zwiebel

200 g Kartoffeln

2 EL Butter

Salz

2 Msp. gemahlener Kümmel

je 1⁄4 Bund Petersilie, Kerbel und Dill

1 rote Chilischote

100 g würzigen Bergkäse am Stück

200 g Schlagsahne

Die Zubereitung:

Den Wirsing putzen, waschen, vier­teln und vom Strunk entfernen. Wirsing grob schneiden. Zwiebel schälen und würfeln. Kartoffeln schälen, waschen, in große Würfel schneiden.

 1 EL Butter in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Wirsing darin unter Rühren ca. 5 Minuten andünsten. Kartoffeln und 1 l Gemüsebrühe hinzufügen. Mit Salz und Kümmel würzen. Alles aufkochen, zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln.

Die Kräuter waschen, trocken schütteln, abzupfen und fein hacken bzw. schneiden. Chili putzen, längs aufschneiden, entkernen, waschen und in sehr feine Ringe schneiden.

Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Käse fein reiben und in der Suppe schmelzen. Chili und Sahne zugeben, 2–3 Minuten köcheln. Mit Salz abschmecken. Suppe anrichten und mit Kräutern bestreuen.

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Habt noch einen schönen Abend und bis bald!
Eure Simone

Meine zweite „Liebster Award“ Nominierung… und gegen den Winterblues…Kürbis- Gnocchi mit Grapefruitsauce

Hallo Ihr Lieben,

Ja, wie sagt man so schön, auf einem Bein lässt sich nicht gut stehen, und somit freue ich mich wirklich sehr über eine „zweite“ Nominierung zum Liebster Award 😉

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und diesmal von dem wunderbaren Blog  “ Leichtigkeit“ von Maria!

Schaut mal vorbei bei Maria, ein wunderschöner Blog mit tollen Ideen und tollen Beiträgen mit Charme und Witz geschrieben, wirklich lesenswert!

Vielen Dank auch an Dich Maria…das war die zweite Überraschung innerhalb kürzester Zeit!

Dann will ich mal gleich noch Deine Fragen beantworten.

1.Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

 Durch Fragen von Bekannten und Gästen nach verschiedensten Rezepten, Spass daran an dem was gut schmeckt andere teilhaben zu lassen, ein Stück weit aus Langeweile und der nicht vorhandenen Herausforderung im Beruf,  und meine wirklich guten Rezepte zu dokumentieren, ich glaube das waren die Gründe für mich mit dem Bloggen anzufangen. aber vielleicht auch aus Neugierde was daraus entstehen kann 😉 ( vielleicht schreibe ich ja doch noch mein eigenes Kochbuch ) 😉

2. Stehst du am Morgen und Abend unter Strom?

Weder noch, ich bin im Moment ziemlich entspannt, außer wenn ich zu viel und zu lange am Abend arbeiten muss, und somit mein Tag nur von der Arbeit bestimmt wird!

3. Was machst du im realen Leben?

Im realen Leben lebe und arbeite ich in einem wunderschönen Städtchen am Neckar, in Heidelberg. Dort fühle ich mich so richtig wohl und genieße es in meiner freien Zeit die Umgebung zu erkunden.

4. Hast Du einen oder mehrere Vornamen und verrätst du diese? 😉

Ja ich habe noch einen zweiten Vornamen, den ich aber lieber für mich behalten möchte, nur soviel dazu, die Person von der ich den Namen trage ist für mich eine ganz liebenswerte Person die immer für mich da ist und somit einen besonderen Platz in meinem Herzen hat.

5 Was magst Du am wenigsten gerne im Haushalt tun?

Definitiv Bügeln, das mache ich überhaupt nicht gerne, ich wäre am liebsten schon fertig bevor ich angefangen habe.

6.Was trägt dich im Leben?

Meine positive Grundeinstellung denke ich, vieles nicht so eng zu sehen und das Leben so zu leben wie es kommt…und natürlich einen so netten Partner an meiner Seite zu haben!

7. Bei was erlebst du <3Leichtigkeit<3 ?

Oh, dass ist eine schwierige Frage….den Tag genießen mit netten Menschen, ohne Zwänge und Einschränkungen, ohne Neid und Missgunst, das tun können was mir Freude bereitet, mit einem zufriedenen Lächeln durchs Leben gehen, das denke ich ist Leichtigkeit für mich.

Maria, vielen Dank für die schönen Fragen, es hat mir Spass gemacht sie zu beantworten!

Ach übrigens…die nächste Liebster Award Nominierung ist schon eingetroffen 😉 Die Antworten auf die Fragen und meine Nominierungen könnt Ihr in meinen nächsten Beitrag lesen! 😉

Zur Entspannung….wie wäre es jetzt noch mit einem erfrischenden Rezept aus der Zitrusküche?

Selbstgemachte Kürbis- Gnocchi mit Thymian und einer feinen Grapefruit- Käse- Sahne- Sauce

Für eine Gute Laune Küche am Abend eignet sich dieses Gericht wirklich sehr gut, ein Geschmacks- Erlebnis pur!

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Die Zutaten:

1,2 kg Hokkaido Kürbis

3 EL Olivenöl

1/2 Bund Zitronen- Thymian

Salz

150g Parmesan

160g Mehl

40g Hartweizengrieß

2 Eigelb ( Größe M)

Pfeffer, Muskat,

1 Knoblauchzehe, 3 Schalotten

2 Grapefruit, 150g Schlagsahne

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Die Zubereitung:

Den Backofen auf 180ºC ( Umluft 160º) vorheizen. Den Kürbis waschen, die Kerne entfernen und in Spalten schneiden. Die Kürbisspalten auf ein Blech legen und mit Olivenöl beträufeln. Die Thymian- Blättchen abzupfen, den Kürbis salzen und mit der Hälfte der Thymianblättchen bestreuen. im Ofen in 25 Minuten garen.

Den gegarten Kürbis abkühlen lassen und in einer Schüssel fein pürieren ( bevorzugt im Thermomix). Den Parmesan fein reiben, Mehl, Grieß Eigelbe und 120g Käse unter den Kürbis mischen, mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen und etwas abkühlen lassen. Wenn die Masse noch etwas zu weich ist, noch etwas Grieß hinzugeben. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen formen und in Stücke schneiden. Mit der Gabel ein Muster hineindrücken. Die fertig geformten Gnocchi auf ein bemehltes Brett setzten.

Nun werden die Grapefruits mit dem Messer von der Schale befreit so dass auch die komplette weiße Haut weg ist. Die Fruchtstücke vorsichtig mit einem scharfen Messer aus den Trennhäuten lösen.Den saft auffangen. Den Knoblauch und die Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten. Den Saft der Grapefruits dazugeben und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Sahne unterrühren und 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Gnocchi in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten garen, mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem Sieb abtropfen lassen und warm stellen. Den restlichen Käse zu der Sauce geben und die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Grapefruitfilets in die Sauce geben und kurz durchziehen lassen. Die Gnocchi auf einem Teller anrichten. Die Sauce darüber geben und mit dem restlichen Thymian bestreuen und servieren.

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Dazu einen guten Chardonnay und einen schönen Abend 😉

Liebe Grüße Eure Simone

Inspiration: Zeitschrift“ Genuss 2/2015

Ein Abstecher in die Mittelmeer- Küche…Schlicht und doch raffiniert….Pizza einmal anderst!

Lust auf Pizza? 

Hauchdünn mit knusprigen Rand, aromatischen Tomaten und zartschmelzenden Mozzarella, gekrönt von grünen Basilikumblättern….

Sorry, aber mit einer Pizza Margherita gebe ich mich heute nicht zufrieden!

Auch wenn Pizza Margherita die beliebteste Pizza überhaupt ist!

Nein…heute finde ich muss es eine Pizza sein mit einem etwas außergewöhnlicheren Belag!

Dem kalten und stürmischen Wetter zum Trotz habe ich heute Lust auf eine Pizza aus der Mittelmeer- Küche!

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Wie wäre es also mit einer knusprigen Pizza, getoppt mit einer pikanten Tomatensauce, würzigem Rinderhackfleisch

pikanter Rindersalami, aromatischen Tomaten, Schafskäse, schwarzen Oliven, Pepperoni’s, Frühlingszwiebeln und frischem Kräutern?

Holla…ganz schön viel auf einmal für eine Pizza findet Ihr nicht auch!?

Oh ja da ist ganz schön was drauf, aber ich verspreche Euch Ihr werdet sie mögen, eine tolle Kombination und vor allem ganz schön pfiffig und scharf!

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Die Zutaten:

Für den Teig:

10g Hefe, 250 g Mehl, 1 Prise Zucker, 1 EL Olivenöl, 1TL Salz, 180ml lauwarmes Wasser

200g passierte Tomaten aus der Dose

1 /2 TL Harissa, 1 Messerspitze Cumin

1 Messerspitze Paprika scharf

Salz, Pfeffer, Zucker

1/2 Bund Lauchzwiebeln

200g Hackfleisch vom Rind, 1/2 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe

50g Pikante Rindersalami

10 kleine Honig- Cocktailtomaten

10 schwarze Oliven

6 Pepperoni’s

150g Schafskäse

frische Minze, grossblättrige Petersilie und Salbei

Zubereitung:

Das Mehl in eine Rührschüssel geben. Die frische Hefe zerkrümmeln und mit dem Wasser und dem Zucker verrühren. Zum Mehl gießen, Salz und Öl untermischen. In der Küchenmaschine mit dem Knethaken der Maschine alles zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.

Inzwischen für den Belag das Hackfleisch in etwas Olivenöl anbraten, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel dazugeben und kurz mit anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Das Fleisch beiseite stellen. Für die Tomatensauce die passierten Tomaten mit dem Tomatenmark mischen und mit Harissa, Salz, Pfeffer, Cumin, Zucker und Paprika abschmecken.

Die Salami vierteln, und die Lauchzwiebel putzen, waschen und mit dem Grün in feine Ringe schneiden. Die Tomaten waschen und in Scheiben oder Viertel schneiden. Die Oliven halbieren und die Pepperoni in mundgerechte Stücke schneiden.

Den Backofen auf 230°C vorheizen. Teig noch mal durchkneten und auf ein eingefettetes rundes Pizzablech (28cm∅) ausrollen. Den Teig mit der Tomatensauce bestreichen. Die Hackfleischmischung und die Salami darauf verteilen. Die Oliven und Pepperoni darauf geben und für 10 Minuten zum Backen in den Ofen geben. Danach aus dem Ofen nehmen und den zerkrümelten Schafskäse darauf verteilen. Für weitere 8 Minuten im Backofen backen. Inzwischen die Kräuter abbrausen, ein paar Salbeiblätter beiseite legen, die übrigen Kräuterblätter fein hacken. Die fertige Pizza aus dem Backofen nehmen und mit den Kräutern und Salbeiblättern bestreuen. Sofort servieren.

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Was gibt es Schöneres, bei einem Stück von dieser leckeren Pizza und einem  Glas Weisswein den Tag ausklingen zu lassen!?

♥ Habt einen schönen Abend ♥

Eure Simone

Steinbuttfilet mit Wein- Senfsauce & Pastinakenpüree

Heute gibt es was Traditionelles…es ist Freitag und es gibt Fisch!

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Manchmal ist es ganz schön alte Traditionen wieder aufleben zu lassen! was meint Ihr dazu?

Die Frage warum es gerade am Freitag Fisch gibt erklärt sich so:

Ich würde sagen das ist eine ziemlich alte christliche Tradition! Wer wie ich in einer christlichen Region, auf dem Lande aufgewachsen ist kann sich wie ich sicherlich daran erinnern, dass es an einem Freitag kein Fleisch gab. In der christlichen Tradition ist jeder Freitag ein Gedenktag an Karfreitag, den Todestag Jesu. In Erinnerung daran soll Freitags gefastet werden. Fasten wiederum bedeutet für Christen unter anderem, kein Fleisch zu essen. Eine alte Regel besagt, dass Fisch kein „richtiges“ Fleisch ist. Und so kam es, dass zu Fastenzeiten vor allem Fisch auf dem Tisch stand. Und somit wurde der Freitag überall zum Fischtag. .Heute spielt das religiös motivierte Fasten zwar nur noch eine untergeordnete Rolle, doch am Freitag kommt noch immer oft Fisch auf den Tisch.

Wie wäre es heute mit einem frischen Steinbuttfilet , dazu eine feine Wein- Senfsauce und ein Pastinakenpüree?

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 Zutaten:

4 Steinbuttfilet von einem frischen Steinbutt (ca. 600g )

Wein- Senfsauce

2 kleine Schalotten, 20g Butter, 200ml Weisswein, 200ml Fischfond, 200 ml Schlagsahne

Salz, Pfeffer,, 1-2 EL grober Dijon Senf

Pastinakenpüree:

600 g Pastinaken, 600g Kartoffeln, Salz, f, Muskat

40g Butter, 125 ml Milch

Für den Steinbutt:

250g kleine Honig- Cocktailtomaten

50g geräucherter Schinken in dünne Scheiben

50g Butter

Salz, Pfeffer

frischer Dill

Zubereitung:

Als aller erstes den frischen Steibutt waschen und filetieren.

Dafür die dunkle Hautseite nach oben legen. Den Fisch in der Mitte vom Kopf zur Schwanzflosse hin einschneiden. Das Fleisch entlang der Mittelgräte zum Rückgrat hin einschneiden. Das Filet in einem Stück auslösen. Das zweite Filet aus der dunklen Hautseite ebenfalls von den Gräten schneiden. Den Fisch auf die andere Seite legen und nun die Filets von der hellen Seite herausschneiden. Wer will kann die Haut vom Filet abschneiden, ich habe sie dran gelassen. Natürlich könnt Ihr auch einen anderen Fisch dazu nehmen, oder die fertigen Filets im Fachgeschäft kaufen!

Für die Sauce die Schalotten in feine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Das ganze mit Weißwein ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Fond zugießen und auf die Hälfte einkochen lassen. Sahne zugießen und erneut auf die Hälfte einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Senf mit dem Schneebesen unterrühren und die Sauce abgedeckt warm stellen.

Für das Pastinakenpüree Pastinaken und Kartoffeln schälen und in 3-4 cm große Stücke schneiden. Kartoffeln und Pastinaken in kochendem Salzwasser bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten zugedeckt kochen. Abgießen und ausdämpfen lassen. Milch und Butter erwärmen und dazugeben, untermengen und verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Abgedeckt warm halten.

 Inzwischen für den Steinbutt Tomaten vierteln, entkernen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Schinkenscheiben quer in feine Streifen schneiden.

40 g Butter in einem kleinen Topf erhitzen, Schinken darin goldbraun braten. Tomaten zugeben und abgedeckt warm halten.

Steinbuttfilets jeweils quer halbieren und leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Restliche Butter in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die Filets darin bei mittlerer bis starker Hitze auf der Hautseite 2 Minuten goldbraun anbraten. Wenden und 1 Minute weiterbraten. Filets mit Pastinaken-Kartoffelpüree und der Sauce auf vorgewärmten Tellern anrichten. Tomaten und Schinken über den Filets verteilen. Mit abgezupften Dillästchen garnieren und sofort serviert.

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Ein edler Fisch mit einer interessanten Sauce…so lecker!

♥ Liebe Grüße und einen schönen Freitag Abend an Euch alle, von wo immer Ihr mich auf meinem Blog besucht ♥

Eure Simone

♥♥♥

Quelle „Essen&Trinken“ 12/14

Spaghetti mit Granatapfel, Walnusskernen, Rucola & Prosciutto

 

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Mögt Ihr auch so gerne Pasta wie ich?

Als Pastafreak könnte ich mehrere Male die Woche Pasta in den verschiedensten Variationen essen…

aber wie wäre es heute mit einem nicht alltäglichen Pasta- Gericht !?

Ein bißchen unsicher war ich schon ob diese Kombination wohl schmecken würde…!

Spaghetti mit dem geliebten Granatapfel, gerösteten Walnüssen, sowie knusprigen Prosciutto aus dem Ofen… und dazu eine handvoll Rucola… einfach ausprobieren dachte ich!

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Zutaten:

Menge für 2 Personen

300g Spaghetti

250 ml Sahne

2 Schalotten

100g  Walnusskerne

1/2 Granatapfel

100g Prosciutto

1 Handvoll frischer Rucola

Salz, Pfeffer,

etwas Olivenöl zum Braten

Die Zubereitung:

Den Granatapfel zum leichteren Herauslösen der Kerne auf einer Arbeitsfläche mit leichtem Druck hin und her rollen. Halbieren und die Kerne mit den Händen über einer Schüssel vorsichtig herauslösen.

Für die Spaghetti ( natürlich geht auch andere Pasta) einen Kochtopf mit Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Die Spaghetti hineingeben und in 8 Minuten al dente kochen.

In der Zwischenzeit für den Prosciutto den Backofen auf 180°C erhitzen. Den Prosciutto auf Backpapier auslegen und mit dem Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben. in 8- 10 Minuten knusprig rösten. Herraus nehmen und zu Seite stellen.

Die Walnusskerne grob hacken, eine Pfanne erhitzen und die Walnusskerne darin 2-3 Minuten knusprig rösten. In eine Schale geben und bei Seite stellen.

Den Rucola waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die in feine Würfel geschnittenen Schalotten dazugeben. In 2-3 Minuten glasig dünsten und anschwitzen. Die Zwiebel mit der Sahne ablöschen. Bei leichter Hitze 2-3 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die al dente gekochten Spaghetti über einem Sieb abschütten und zu der Sahne geben. Die Walnusskerne, die Granatapfelkerne und den Rucola dazugeben und untermischen. Den gerösteten Prosciutto ebenfalls untermengen oder oben drauf legen.

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WOW…war meine Reaktion nach die erste Gabel voll mit der Pasta….sowas von lecker!!!

Fertig war ein aussergewöhnliches Pasta- Gericht, eine tolle Geschmackskombination die ich nur weiterempfehlen kann und zu der Jahreszeit total super passt!

 ♥ Liebe Grüße Simone ♥