Fluffiger Maronen- Walnuss- Hefezopf

Hallo Ihr Lieben, zu keiner Zeit des Jahres ist die Luft so erfüllt von köstlichen Düften wie in der Weihnachtszeit. Heute öffne ich das 3. Türchen beim Adventsvorglühen 5.0, dem Adventskalender der Rhein Neckar Blogger. Auch in diesem Jahr möchten wir Euch wieder mit tollen Ideen inspirieren und euch einen Vorgeschmack auf die Advents- und Weihnachtszeit geben. Hinter meinem Türchen versteckt sich ein fluffiger Hefetraum. Aus lockerem, luftigem Teig formen wir heute einen fabelhaften Hefezopf, ideal zum gemütlichen Adventsbrunch, passend und zudem leckerer Begleiter von Kaffee, Kakao und Glühwein, Heute gibt es hier einen fluffigen Maronen- Walnuss- Hefezopf verfeinert mit Datteln.

Am vergangenen Sonntag hatte Jessica von Lecker macht Süchtig das 2. Türchen des Adventskalenders geöffnet und leckere Kardamom- Knoten für uns gebacken. Das perfekte Gebäck für den Sonntagskaffee, zum Brunch oder auch als Mitbringsel für die Familie und Freunde.

Meinem Hefezopf mit Maronen und Walnüssen lässt sich einfach zubereiten und duftet verführerisch gut wenn er er aus dem Ofen kommt. Ich liebe es besonders am Wochenende zum Frühstück mit der Familie, einen frischen Hefezopf zu Hause zu haben und bei einer gute Tasse Kaffee eins, zwei Stücke davon zu genießen. Hefegebäck und Hefezopf, in den verschiedensten Variationen mögen wir alle in der Familie und besonders den Maronen- Walnuss Hefezopf ist zur Weihnachtszeit ein besonderes Highlight ob zum Frühstück, Brunch oder zum Nachmittagskaffee.

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Für den Teig:

190 ml Milch

375 g Mehl

45 g Zucker

1/4 TL Salz

15g frische Hefe

1 Ei

60 g weiche Butter in Stückchen

Für die Füllung:

175 g Maronen gegart

75 g Walnusskerne

50g frische Datteln

175 ml Milch

30 g Zucker

1 Tl flüssiger Honig

1/2 TL Zimtpulver

2 EL Semmelbrösel

1 TL Bio- Orangenschale

Außerdem etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung des Hefezopf:

  1. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen. Mehl, Salz und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. In der Mitte der Mischung eine Mulde machen und die Hefe hineinbröckeln. 2-3 EL lauwarme Milch dazugeben und mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Diesen abgedeckt ca. 10 Minuten ruhen lassen, bis sich kleine Bläschen an der Oberfläche bilden.
  2. Das Ei verquirlen, 1 EL davon zum Bestreichen abgedeckt beiseite stellen. Den Rest und die übrige Milch zum Vorteig geben. Alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine in 10- 15 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Dabei nach und nach die Butter einarbeiten. Den Teig abgedeckt ca. 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat.
  3. in der Zwischenzeit für die Füllung Maronen, Walnusskerne und Datteln sehr fein hacken. Milch Zucker, Honig und Maronen in einen Topf geben, aufkochen und 2-3 Minuten köcheln lassen. Walnusskerne, Zimt, Semmelbrösel und Orangenschale hinzufügen. Die Masse einmal kurz aufkochen, bis sie andickt, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  4. Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Teig erneut kurz durchkneten und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 30×60 cm) ausrollen. Dann gleichmäßig mit der Maronenfüllung bestreichen. Alles von der kurzen Seite her einrollen.
  5. Teigrolle mit einem scharfen Messer in kurzen, schnellen Schnitten der Länge nach halbieren. Die beiden Stränge zu einem Zopf flechten. Den Zopf aus das vorbereitete Backblech setzen und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
  6. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Bereitgestelltes Ei mit 2-3 EL Mich verquirlen, den Teig damit bestreichen. Diesen 35-40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Den Maronen_ Hefezopf aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Mit etwas Puderzucker bestäuben und in Scheiben geschnitten servieren.

Schaut unbedingt auf der Gemeinschaftsseite der Rhein Neckar Blogger vorbei. Den Monat November versüßen wir Euch mit tollen Ideen und Inspiration zur bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit. Das nächste Türchen öffnet morgen Susanne von Pearls Harbor. Ich bin schon sehr gespannt auf dass was sich hinter dem Türchen verstecken wird.

Lasst es Euch gut gehen, habt es schön und genießt die Zeit mit Euren Lieben.

Eure Simone

Apfelringe im Blätterteig aus dem Airfryer

Hallo Ihr Lieben,

Yeah…wir, die Rhein- Neckar Bloggerinnen starten unser erstes Event in 2025!
Mit unserer altbekannten „Backt doch mal…“ Reihe geht es auch dieses Jahr weiter.
Heute präsentieren wir euch unsere Lieblingsrezepte aus dem zur Zeit beliebten Airfryer. Und übrigens…an diesen super schnellen, einfachen und unfassbar leckeren Blätterteig-Apfelringen kommt niemand dran vorbei.

 Manchmal sind es die klassischsten Rezepte, die am meisten begeistern. Das Rezept für die Apfelringe im Blätterteig könnte man fast als zu einfach betrachten, um es auf einem Blog zu veröffentlichen. Aber gerade wegen seiner Einfachheit, der kurzen Vorbereitungszeit und dem unglaublich leckeren Ergebnis, finde ich, sollte es jeder einmal ausprobiert haben. Mit fertigem Blätterteig ist es eine MINUTENSACHE, wobei das Backen noch die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Und das ganze noch aus dem Airfryer, von dem Gerät momentan einfach jeder nur begeistert ist.

Vielleicht sind dir die leckeren Apfelküchlein auch schon mal unter dem Namen Blätterteig-Donuts begegnet. Auf jeden Fall sind sie kinderleicht zuzubereiten und schmecken bestimmt jedem. Ob als schneller Snack für zwischendurch, als Highlight auf deinem nächsten Kaffeetisch oder einfach, um dir selbst eine Freude zu machen – diese Apfelringe sind ein Muss!

Zutaten für 8 Stück:

2 große Äpfel (Boskop, Gala, Braeburn )

1 Rolle frischer Blätterteig aus dem Kühlregal

Saft 1/2 Zitrone

1 Eigelb

1 EL Milch

1 TL Zimt & 1 EL Zucker mischen

3 EL gehackte Mandeln

Zubereitung:

Den Blätterteig aus der Packung nehmen und aufrollen. Der Länge nach in 2 cm dicke Streifen schneiden. Jeden Streifen in 3 Teile teilen, so lassen sich die Blätterteigstreifen besser um den Apfelring wickeln.

Die Äpfel schälen. Das Kerngehäuse mit einem Apfel- Ausstecher großzügig ausstechen, und jeweils in 4 dicke Scheiben schneiden, die Apfelscheiben im Zitronensaft kurz wenden, damit sie nicht braun werden.

Die Apfelringe mit den Blätterteigstreifen umwickeln.

Das Eigelb mit der Milch verrühren und die Apfelringe damit einpinseln. Die Apfelringe im Blätterteig mit der Oberfläche nun in die Zucker- Zimtmischung drücken. Mit gehackten Mandeln bestreuen.

Den Airfryer je nach Gerät vorheizen. Meiner Meinung nach braucht man kein Backpapier für die Apfel- Blätterteigringe. So kannst Du die Teilchen auch gut wenden und sie kleben nicht am Backpapier an. Die Apfelringe in den Garkorb legen und diese 15 Minuten bei 175°C backen. Die Apfelringe nach der Hälfte der Backzeit vorsichtig wenden. Wenn sie fertig gebacken sind nach Belieben mit etwas Puderzucker bestreuen und am besten noch warm genießen.

Mit Blätterteig umwickelte Apfelringe schmecken mir am allerbesten warm. Als Dessert bestreue ich sie gern mit etwas Puderzucker und serviere sie zu einer Kugel Vanilleeis, mit Schlagsahne oder Vanillesauce.

Natürlich können die Apfelringe im Blätterteig auch im Backofen zubereiten werden. Am besten den Ofen dafür vorheizen, die Apfelringe auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 20-25 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze backen.

Lust auf noch mehr Rezepte? Dann schaut unbedingt auf unserer Gemeinschaftsseite der RHEIN-NECKAR-BLOGGER vorbei, dort findet Ihr auch alle Rezepte meiner Blogger- Freundinnen, gesammelt unter dem Motto: “ BACK doch mal… IM AIRFRYER unsere Lieblingsrezepte „.

Lasst es Euch schmecken, alles Liebe

Eure Simone

Zimt- Mandel- Smoothie für die kalten Wintertage- Kissinger Plätzchen mit Orangengelee zur Adventszeit

Hallo Ihr Lieben,

alle Jahre wieder kommt die Adventszeit schneller als gedacht, oder? Noch während wir an eine unvergessliche Halloween- Party zurückdenken, stöbern wir schon wieder durch die unzähligen Advents- Bastel & Backideen in den Zeitschriften und dem Internet. Draußen stürmt und regnet es und drinnen genießen wir die gemütliche Jahreszeit. Wie wäre es an solch einem kalten Wintertag mit einem köstlichen heißem Smoothie dazu feinen Kissinger Plätzchen gefüllt mit Orangengelee für den Plätzchenteller? Kuschelt Euch am besten ganz gemütlich auf die Couch, macht schon mal ein Kerzchen an und plant schon mal Eure TO-DO Liste, für eine entspannte und genussvolle Adventszeit.

Power- Drink- Zimt- Mandel- Smoothie

Für 2 Gläser:

4 frische Datteln entsteinen, zerkleinern. Mit 2 reifen Bananen, 1 Esslöffel Kakaopulver, 1/2 Teelöffel Zimtpulver, 1 Esslöffel Chiasamen, 2 Esslöffel gehackte Mandeln und 300ml kochendem heißen Wasser in einem hitzebeständigen Standmixer geben. Alles auf höchster Stufe cremig mixen. Smoothie auf Gläser verteilen.

Dieser köstliche, heiße Smoothie mit Kakao, Banane und Zimt ist eine Wohltat an kalten Wintertagen.

Kissinger Plätzchen mit Orangengelee

Für den Teig:

150g Mehl

150g geriebene Mandeln

1 gestrichener Teelöffel Backpulver

150g Zucker

1 Prise Salz

½ Teelöffel Zimt

1 Ei

100g Butter

Mehl zum Ausrollen

Backpapier

Für die Füllung:

½ Glas Orangengelee (220g)

Für die Garnierung:

150g Kuvertüre

125g geriebene Mandeln

48 Walnusshälften (80g)

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Mandeln und Backpulver in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde drücken. Zucker, Salz, Zimt und Ei reingeben. Butter in Flöckchen auf dem Mehlrand verteilen. Von außen nach innen schnell zu einem glatten Teig kneten. Teig zu einem flachen Ziegel eingepackt in Frischhaltefolie eingepackt 30 Minuten zugedeckt im Kühlschrank kalt werden lassen.

Mehl auf einer Arbeitsfläche stäuben. Teig darauf ½ cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher (3cm Durchmesser) runde Plätzchen ausstechen.

Backblech mit Backpapier auslegen, die Plätzchen darauf nebeneinanderlegen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C Ober- Unterhitze mittlerer Schiene 10 Minuten backen.

Danach Blech mit den Plätzchen aus dem Ofen nehmen, die Plätzchen vom Blech lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Orangengelee in einer Schüssel glattrühren. Auf die Hälfte der Plätzchen verteilen. Mit je einem Plätzchen belegen. Für die Garnierung Kuvertüre im Wasserbad auflösen, den Rand der Plätzchen damit überziehen. Ränder in den geriebenen Mandeln rollen. Auf den Plätzchen eine Walnusshälfte mit etwas Kuvertüre drücken. Trocknen lassen.

Ergibt 48 Stück

Adventsvorglühen 4.0

Mit meinen Keksen & Smoothie öffne ich heute übrigens das 4. Türchen des mittlerweile schon traditionellen „Adventsvorglühen“ der Rhein-Neckar-Blogger. Auf geht es in die nächste Runde, lasst Euch wieder von uns mit tollen Ideen zur Adventszeit inspirieren.

Auch in diesem Jahr, möchten wir Euch mit tollen Ideen zur Adventszeit den November versüßen. So könnt Ihr im Dezember gechillt in die vorweihnachtliche Zeit starten und der Hektik und dem Stress gelassen entgegentreten.;-).

Eine Zusammenfassung aller Beiträge zum Adventsvorglühen findet ihr auf unserer gemeinsamen Rhein-Neckar-Blogger-Seite.

Am vergangenen Sonntag hat Marion von „Unterfreunden“ für uns das 3. Türchen geöffnet. Sie hatte Gevulde Koeken – köstliche gefüllte Kekse aus Holland mitgebracht. Jessica von „Lecker macht süchtig“ ist morgen an der Reihe, bestimmt hat sie für uns etwas Besonderes zum Adventsvorglühen mitgebracht.

Habt es schön, Eure Simone

Spanischer Orangen- Gugelhupf

Hola Ihr Lieben, ich hoffe Ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen!

Wenn auch etwas verspätet, so wünsche ich Euch allen von Herzen noch ein glückliches und erfolgreiches 2017. Hier ist es ziemlich ruhig geworden in den letzten Wochen, LEIDER! Ich habe im Moment verhältnismäßig wenig Zeit für mich und dafür, meinen Blog mit Leckereien zu füttern. Das Berufsleben hat mich voll in Beschlag genommen, so dass ich am Abend nur noch kaputt bin und zu Nichts mehr Lust habe. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern, drückt mir die Daumen, ich arbeite daran, dass sich im neunen Jahr einiges was ich mir so sehr wünsche zum Positiven verändern wird.

Im Gepäck habe ich heute für Euch, als ersten Blogbeitrag im neuen Jahr, einen spanischen Orangen- Gugelhupf.  Ein Kuchen mit Orangen passt perfekt in diese Jahreszeit, im Moment sind sie besonders fruchtig und saftig. Für den Gugelhupf habe ich eine Bio- Orange verwendet, diese aber nochmals gründlich abgewaschen, da die Orange als komplette Frucht in den Kuchen kommt. Ja Ihr hab richtig gelesen, mit Schale! Dadurch schmeckt der Kuchen herrlich fruchtig nach Orange, ist total saftig und unwiderstehlich gut!

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Für den Teig:
225g Zucker
3 Eier
100g Butter
1 Bi- Orange ungespritzt mit Schale
130g Sahne
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Kakao
100g Mandelblättchen
Für die Glasur:
1 Tasse Puderzucker
1 TL. Orangenschale
10g Butter
1-2 EL Orangensaft

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Zubereitung:
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Orange gründlich waschen und zerkleinern, am besten kurz mit dem Pürierstab zerkleinern. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und nacheinander die Eier dazugeben und kurz unterrühren. Danach die Orange dazugeben und unterrühren. Die Sahne hinzugegeben und weiter verrühren. Zum Schluss das Mehl, Backpulver und  Salz in die Schüssel hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Teigmasse halbieren und den Kakao oder in die eine Hälfte des Teiges geben und miteinander verrühren.
Die Backform zuerst mit Butter einreiben, und mit den Mandelblättchen ausstreuen. Die beiden Teigmassen abwechselnd  in die Form hineingeben (sie sollte die Hälfte der Form nicht überschreiten). – so wird Der Gugelhupf “marmoriert”! Den Kuchen ca. 40 min im Backofen bei 175°C backen.

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Während sich der Teig im Ofen befindet, die Glasur vorbereiten.
Etwas Wasser für das Wasserbad in einen Topf geben und zum Kochen bringen, die Zutaten für die Glasur in eine Schüssel geben und auf dem Wasserbad auflösen. Hin und wieder umrühren, bis sich eine einheitliche Flüssigkeit gebildet hat. Wenn der Kuchen fertig ist, den Kuchen aus der Form nehmen und die Glasur darüber geben. Danach den Kuchen mit Orangenscheiben oder Puderzucker dekorieren.

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Alles Liebe für Euch

Eure Simone

Rezept zum Advent- Zeit für einen Bratapfel- Käsekuchen

Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt…zu welcher Jahreszeit passt ein Bratapfelkuchen besser als jetzt im Dezember, zur Vorweihnachtszeit! Wenn es draußen eisig kalt ist, machen wir es uns auf dem Sofa eingekuschelt in einer Decke mit einer guten Tasse Tee gemütlich, ein Stück von meinem Bratapfelkuchen dazu, genau so lassen wir es uns gut gehen. Lecker mit Marzipan, getrockneten Kirschen und Nüssen gefüllte Bratäpfel, eingebettet in einer cremigen Käsekuchen…herrlich, lecker gut!

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Zutaten für 12 Stück:
Für den Teig benötigt Ihr:
250g Mehl
1 TL Backpulver
100g Rohrohrzucker
1 Ei
1 Prise Salz
150g Butter

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Zutaten für die Füllung:
750g Sahne
250g Magerquark
Mark 1 Vanilleschote
120g Rohrohrzucker
1 Päckchen Bourbon- Vanillepuddingpulver
3 Eigelb
8 kleine Äpfel ( z.B. Elster oder Braeburn)
Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
Saft 1 Zitrone
40g getrocknete Kirschen
30g Pecannusskerne gehackt
100g Marzipanrohmasse
2 EL Puderzucker

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Zubereitung:

1. Mehl, Zucker, Ei, Salz, Backpulver und Butter in Stücke rasch zu einem Teig verkneten. Den Teig flach zu einer Ziegel formen und  in Folie gewickelt, ca. 30 Minuten kalt stellen.
2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Eine am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform (26–28 cm Ø) damit auskleiden, einen Rand formen. Boden mehrmals einstechen. Kalt stellen.
3. Die Sahne in einen Topf geben, etwas zum Anrühren des Puddingpulvers zurückbehalten, Vanillemark, Zucker zur Sahne im Topf geben, restliche Sahne und Puddingpulver verrühren, Sahne im Topf zum Kochen bringen und das angerührte Puddingpulver hinein rühren, aufkochen lassen. Eigelbe schnell unterrühren, kurz unter Rühren mit erhitzen.
4.  Äpfel schälen, den Deckel mit Stiel abschneiden, beiseite legen, Kerngehäuse mit einem Apfel- Ausstecher entfernen. Äpfel mit Zitronensaft beträufeln. Kirschen, Nüsse, Zitronenschale und Marzipan verkneten. Äpfel damit füllen. den Deckel wieder darauf setzen. Nun den Quark unter die Puddingmasse rühren, alles gut verrühren. Pudding- Quarkmasse auf dem Boden verteilen, Äpfel hineinsetzen.
5. Im heißen Ofen (180 Grad, unterste Schiene) ca. 1 Stunde backen. Kuchen in der Form gut auskühlen lassen, am besten über Nacht. Mit Puderzucker bestäuben servieren.

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Habt noch eine gute Woche und alles Liebe
Eure Simone

Klassische Hildabrötchen mit Kokos

Hallo Ihr Lieben, es ist Mitte November und die Planung für die Weihnachts- Bäckerei ist im vollen Gange, ich bin diesmal für meine Verhältnisse recht früh dran, die Lust auf Plätzchen backen hat mich dieses Jahr schon etwas früher gepackt. Heute gibt es bei mir ein klassisches Rezept für Hildabrötchen, oder auch Spitzbuben genannt. Die finde  ich dürfen auf keinem Weihnachts- Gebäckteller fehlen. So ist es zumindest bei uns. Ich habe sie in diesem Jahr  noch etwas verfeinert mit Kokos und  bin wirklich begeistert wie toll sie schmecken. Gefüllt werden sie immer mit meiner Lieblings- Konfitüre, unserem selbstgemachten Johannisbeer- Gelee, genau meine Geschmacks- Richtung !

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Kennt Ihr das auch? Herrlich wenn es in der Küche nach Selbstgebackenem Weihnachtsgebäck riecht, es macht riesigen Spaß die Plätzchen auszustechen, auf die vorbereiteten Bleche zu setzen und in den Ofen zu schieben. Dann frisch aus dem Ofen, duften sie so verführerisch gut und man kann ihnen nicht widerstehen , die neugierige Blicke, freiwillige Vorkoster finden sich sogleich in der Küche ein, die frisch gebackenen Plätzchen, kaum aus dem Ofen müssen doch gleich mal probiert werden. noch bevor sie zusammengesetzt werden können, läuft die erste Probe- Verkostung…frisch schmecken sie einfach unwiderstehlich gut!

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Für ca. 30 Stück benötigt Ihr:
125 g Butter
110 g weißer Rohrohrzucker
1 TL Vanilleextrakt
230g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Ei ( Größe M)
50g Kokosraspeln
Puderzucker zum Bestäuben
150g Himbeer- Gelee

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Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Kokosraspeln in eine Rührschüssel geben. Das Ei, Zucker, Vanilleextrakt, die kalte Butter in kleine Würfel hinzugeben und alles schnell zu einem glatten gleichmäßigen Teig verkneten. Für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Inzwischen den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen. Mit einem kreisförmigen Ausstecher 60 Kreise ausstechen, bei 30 Kreisen mittig je ein Herz oder Stern ausstechen. Alles auf mit Backpapier belegte Bleche legen und im vorgeheizten Ofen 8 Minuten auf der mittleren Schiene goldgelb backen. Das Gebäck auskühlen lassen. Das Johannisbeeren- Gelee mit einem Schneebesen glattrühren. Die Kreise mittig mit dem Gelee bestreichen, die Herzhälften und Sternhälften darauflegen und alle mit Puderzucker bestäuben.

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Simone

Apfel- Zimt- Pop- Overs

Hallo Ihr Lieben, manchmal liebe ich es, spontan etwas Schnelles Süßes zum Kaffee  zu zubereitet, vor allem wenn es direkt aus dem Ofen gleich vernascht werden kann. So auch die heutigen Pop- Overs, mit einer leckeren Apfel- Zimt- Mischung! Genau das richtige für einen trüben Sonntag wie heute. Flugs die Zutaten dafür zusammenrühren und ab in die Förmchen und in den Ofen…schnell Kaffeetisch schön  decken und schon sind die kleinen Teilchen fertig!

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Noch warm mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel Sahne, da vergesse ich doch glatt das trübe und ungemütliche Wetter!

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Wichtig bei der Zubereitung von Pop- Overs : Sowohl die Teigzutaten als auch die Füllungen sollten Zimmertemperatur haben. Das Blech im Ofen gut vorheizen, das Befüllen der Formen muss zügig gehen, das sonst das Blech wieder auskühlt, somit der Pop- Over- Effekt ausbleibt. Auch während der gesamten Backzeit die Tür des Ofens nicht öffnen.

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Zutaten für den Pop- Over Teig für 6 Stück:

Öl für die Formen
25 g Butter
2 Eier ( Größe M)
225 ml Milch
1 Prise Salz
125 g Mehl
1 Tl Zimt
2 EL Zucker
1 kleinen Apfel ( z.B. Elster)
1 El. Datteln
6 Stück Mandeln mit Schale)

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Zubereitung:

1. Den Backofen auf Umluft 200° C vorheizen. Das Pop- Over Blech mit dem Öl einfetten ( es eignet sich auch ein Muffin Blech) und im Ofen für mindestens 5 Minuten vorheizen.
2. Für die Füllung den Zimt mit Zucker mischen, den Apfel waschen, schälen, vierteln und entkernen. Die Apfelstücke in kleine Würfel schneiden, die Datteln ebenfalls in kleine Würfel schneiden, die Mandeln grob hacken, alles mit der Zucker- Zimt- Mischung vermengen.

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3. Nun den Pop- Over – Teig zubereiten. Die Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen. Eier, Milch und Salz mit einem Schneebesen kurz verrühren, die Butter unterrühren.
4. Das Mehl auf einmal zugeben und schnell unterrühren, so dass keine Klümpchen entstehen. Den Teig in einen Messbecher füllen.
5. Das heiße Blech aus dem Ofen nehmen, sofort die Hälfte des Teiges in die Mulden füllen. Die Apfel- Mischung auf die Mulden verteilen. Den Rest des Teiges auf die Förmchen verteilen. Sofort im Ofen für 15 Minuten backen. Danach die Temperatur auf Umluft 150° C reduzieren und weitere 20 Minuten backen. Die Pop- Overs aus dem Ofen nehmen und noch warm mit Puderzucker bestreut servieren.

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Habt einen guten Start in die neue Woche
Eure Simone

Leckerer Zwetschgen- Kuchen!

Hallo Ihr Lieben,
Das Rezept für diesen Quark- Öl- Teig und die Idee für den wie ich finde leckeren Kuchens habe ich heute mal bei Sally stibitzt! Etwas abgewandelt gefüllt mit leckeren Zwetschgen, passend gerade jetzt zur Jahreszeit, und einem Hauch von Zimt schmeckt dieser Kuchen einfach nur toll! Weil ich den Kuchen schon in den letzten Tagen auf Instagram gepostet hatte und ich schon gefragt wurde ob es das Rezept dafür auch auf meinem Blog gibt…hier mal ganz schnell zu den Zutaten und der Zubereitung!

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Zutaten für einen 28 cm Backform / 12 Stücke:
Teig:
150 g Magerquark
50 ml geschmacksneutrales Öl ( z.B. Rapsöl)
1 Ei
1 Pk. Vanillezucker
50 ml Milch
1 Prise. Salz
50 g Zucker
300 g Mehl
1 Pk. Backpulver

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Füllung:
750 g Zwetschgen
4 EL Zucker
1 TL. Zimt
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:
Den Magerquark mit dem Öl, Ei, Vanillezucker, Milch und Salz vermengen.  Den Zucker, Mehl und Backpulver mischen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Damit der Teig schön locker bleibt, sollte nicht zu lange geknetet werden.

Die Zwetschgen waschen, entkernen und in kleine 1,5 cm große Würfel schneiden. Zucker und Zimt miteinander vermischen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck mit ca. 50×60 cm ausrollen. Die Zwetschgen mit der Hälfte der Zucker- Zimt- Mischung vermengen. Nun ca. 6 cm breite Teigstreifen zurechtschneiden, die Zwetschgen mittig der Länge nach auf die Teigstreifen legen. Den Teig mit den Fingern von beiden Seiten zu einer Rolle zusammendrücken. Die Rollen auf den mit Backpapier belegte rundes Boden der Backform  setzen und dabei zu einer Schnecke rollen. Am Ende soll eine große Schnecke entstehen. Den Rand der Backform um den Teig legen und festmachen. Die restliche Zucker- Zimt- Mischung darauf verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 175C Ober- Und Unterhitze  ca. 35 Min. backen.

Nach dem Backen leicht abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Am besten mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

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Habt einen guten Start in die neue Woche 😉
Eure Simone

 

Lavendel- Vanille- Madeleines

Hallo Ihr Lieben,

süße kleine Madeleines schmücken heute meine Kaffee- Tafel, herrlich luftig leicht und lecker schmecken sie nach einem Hauch von Lavendel. Frisch aus dem Ofen sind sie gleich in die schon sehnsüchtig wartenden Bäuchen von uns gewandert. So schnell wie sie zuzubereiten sind, so schnell waren sie auch vertilgt! Ich liebe den Duft von Lavendel, träume davon einmal nach Südfrankreich zu reisen und durch die großen Felder von Lavendelsträuchern zu spazieren. Sicherlich werde ich mir diesen Traum in naher Zukunft erfüllen!

Für das ursprünglich aus Frankreich stammende Kleingebäck benötigt Ihr nur ein paar Zutaten. Das Gebäck lässt sich auch gerne mit den verschiedensten Aromen abwandeln, mit Zitrone, Minze, Zimt, verschiedenen Beeren…je nachdem was das Herz begehrt.

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Zutaten für 12 Stück:
80 g weiche Butter
50 g feiner Zucker
1 EL Honig
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier ( Größe S)
60g Mehl
1 TL getrocknete Lavendelblüten
1/2 TL Backpulver
Für den Lavendelzucker:
2 TL getrocknete Lavendelblüten
2 EL Zucker

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Zubereitung:
Für den Lavendelzucker die getrocknete Lavendelblüten mit dem Zucker vermengen und mit den Fingern vermengen, dabei zwischen den Fingern etwas zerkrümmeln.
Die Mulden der Madeleines- Form gut mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Ofen auf 175C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Butter schmelzen, zum Abkühlen beiseite stellen. Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker und Salz schaumig rühren, Mehl mit Backpulver mischen, unter die Eimasse rühren. Zum Schluss die Butter, den Honig und die Lavendelblüten zügig unter den Teig rühren. Den Teig auf die Vertiefungen der Madeleines- Backform verteilen, dafür ca. 2 Teelöffel Teig in jede Vertiefung geben, eine andere Variante wäre den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Vertiefungen spritzen. Die Madeleines für 8-10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Im Blech abkühlen lassen und aus der Form lösen.

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Die Madeleines in dem Lavendelzucker wenden und fertig ist das süße Kleingebäck!Verpackt in einer netten Dose eignen sie sich auch gerne als Geschenk oder Mitbringsel.

Einen schönen Rest- Sonntag wünscht Euch
Simone

Sweetie…Johannisbeer- Törtchen

Hallo Ihr Lieben,
Bei Beeren da kann ich einfach nicht NEIN sagen, und bei Johannisbeeren schon gar nicht!  Die Johannisbeeren im Garten brauchen noch etwas bis sie reif sind, ein paar Einzelne sind zwar schon rot, bei dem Suddelwetter aber,wird das wohl noch etwas Zeit brauchen, bis wir davon genügend für einen Kuchen ernten können. Deswegen habe ich heute für die kleinen Törtchen zum Nahmittagskaffee ausnahmsweise mal gefrorene Früchte verwendet.

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Zutaten für 12 Törtchen:
400g Johannisbeeren
( frisch oder tiefgekühlt)
150g brauner Zucker
50g gemahlene Mandeln
150ml helles geschmacksneutrales Rapsöl
100g fettarmer Joghurt
3 Eier
200g Vollkornmehl
1 PK Backpulver
Salz
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:
Die frische Beeren waschen, abtropfen lassen. Die Beeren von den Stielen entfernen. Tiefgekühlte Beeren auftauen lassen, die Früchte mit der Hälfte des Zuckers mischen.
Den Backofen auf 175°C ( Ober/ Unterhitze) vorheizen.

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Die Mandeln mit dem Öl, dem restlichen Zucker, Joghurt, Eiern und Mehl verrühren. Backpulver, 1 Prise Salz und die Beeren vorsichtig unterheben.
Die Backförmchen mit Öl auspinseln, den Teig darauf verteilen und 30 Minuten backen. Die Törtchen auskühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Die kleinen Törtchen sind super schnell zusammengerührt und schmecken, weil sie so fluffig sind, total lecker. Sie lassen sich natürlich auch mit Blaubeeren zubereiten, schmeckt auch super gut!

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Liebe Grüße
und einen guten Start in die Woche wünscht

Euch Simone