Leckere Nussecken

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Heute habe ich leckere fluffige Nussecken für Euch!

Ein Rezept von meiner Mutter, die am Wochenende zu Besuch bei mir war und doch gleich mal ein paar von diesen leckeren Teilchen mitgebracht hat. Wir alle in der Familie mögen die Nussecken meiner Mutter wahnsinnig gerne denn keiner macht sie so gut wie sie!

Weswegen, wenn sie dann mal von ihr gebacken werden, sie sogleich auch schnell gegessen sind, denn frisch schmecken sie nun mal am besten! Aber die Nußecken werden auch gerne als Proviant für kommende Tage, „Kuchenlose und Gebäcklose Tage“, von uns allen gerne als Geschenk von meiner Mutter angenommen und mitgenommen! Denn so zwischendurch mal ein Biss von einer Nussecke, das hat schon was!

So, dann will ich Euch mal das Rezept verraten:

Für den Teig braucht Ihr:
130 g Butter
2 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
130 g Zucker
300 g Mehl
1 TL Backpulver
Für den Belag:

200g Butter

200g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

4 EL Wasser

400g Mandeln zur Hälfte gemahlen und zur Hälfte gehackt

100g Aprikosenkonfitüre zum bestreichen

100g Zartbitter- Schokolade zum Eintauchen der Nussecken

Die Zubereitung der Nussecken:

1. Mehl, Backpulver und Zucker mischen. die Butter in kleine Würfel schneiden.  Ei und Butter zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
2. Für den Belag die Butter in einem Topf schmelzen.  Zucker und Vanillin-Zucker,  Wasser und Mandeln unterrühren. Mürbeteig in einem gefetteten Backblech (36 x 41 cm) ausrollen. Konfitüre erhitzen und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Mandelmischung esslöffelweise darauf verteilen und glatt streichen.
3. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 25 Minuten backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und noch warm in ca. 42 Quadrate schneiden und diese diagonal halbieren. Kuchen auskühlen lassen.
4. Schokolade hacken und über einem warmen Wasserbad schmelzen. Die gegenüberliegenden Ecken der Gebäckstücke mit Schokolade bestreichen und fest werden lassen.

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Danke an meine Mutter für die besten Nussecken♥♥♥

Pflaumen- Baisertorte mit Pflaumen aus der Heimat, und einem nicht so perfektem Ergebnis…

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Ja ich war mal wieder zu Hause bei Mutter im schönen Odenwald, und als Mitbringsel habe ich eine Tüte mit Pflaumen von den Bäumen meiner Tante 🙂 mitgebracht.

Die Pflaumen- Baisertorte war schon im letzten Jahr  zur Pflaumenzeit das Highlight und der Lieblingskuchen des Unternehmer- Ehepaares für die  ich arbeite und ebenso auch für deren Gäste!

Und auch dieses Jahr war klar, der erste Pflaumenkuchen sollte diese Torte sein. Gesagt getan es lief alles perfekt. Nachdem der Kuchen nach dem Backen ausgekühlt war und ich ihn wie beschrieben auf einem Kuchengitter zum Auskühlen gesetzt hatte, konnte eigentlich fast nichts mehr schief gehen…bis zur Kaffeezeit eigentlich noch ausreichend Zeit damit der Kuchen richtig auskühlen konnte!

Pustekuchen…..;-( nachdem ich den Kuchen für eine Stunde alleine gelassen hatte, um noch ein paar Dinge zu erledigen, kam ich zurück in die Küche und traute meinen Augen nicht, der Kuchen war mittlerweile von dem Kuchengitter auf einen nicht wirklich passenden Kuchenteller gesetzt worden und war dabei mehrere Male am Rande gebrochen ;-(  !!!!! Das Verlangen nach einem Stück Kuchen war anscheinend so groß gewesen dass keiner mehr warten wollte….;-) und somit war fast schon die Hälfte der Torte  gegessen und oh weh…die noch nicht richtig erkalteten Pflaumen liefen leicht heraus! Das sollte natürlich nicht passieren…..aber egal geschmeckt hat er trotzdem so war auch jeden Fall die Resonanz der begeisterten Kuchengenießer 😉 und keiner empfand es als schlimm, dass die Pflaumenmasse noch nicht ihre endgültige Festigkeit hatte. Nichts destotrotz habe ich den Kuchen in meinem Perfektionismus sogleich mit dem Tortenheber auf eine passende Kuchenplatte gesetzt, in Form gebracht durch das umwickeln mit einer Frischhaltefolie, und ab ging es zum Auskühlen nochmal kurz in den Kühlschrank !

Gelernt habe ich aus dem Passierten folgendes und kann dies nur als Tipp weitergeben, den Kuchen früh am Morgen backen und auf jeden Fall kalt stellen, damit die Pflaumen richtig auskühlen können!

 

Aber hier erst mal das Rezept für den Kuchen:

 

Zutaten für die Pflaumen- Baisertorte:

250 g Mehl
125 g kalte Butter
400 g Zucker
2 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Ei (Größe M)
1,2 kg Pflaumen
300 ml Pflaumen- oder Kirschsaft
1 Päckchen Puddingpulver „Vanillegeschmack“, (für 1/2 l Flüssigkeit; zum Kochen)
50 g Speisestärke
4 Eiweiß (Größe M)
4 TL Zitronensaft
40 g Mandelblättchen, 40g Haselnussblättchen
Mehl für die Arbeitsfläche
Fett für die Form

 

Zubereitung der Pflaumen- Baisertorte:

Für den Mürbeteig Mehl, Butter in Flöckchen, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. 200 ml Saft, 75 g Zucker und 1 Päckchen Vanillin-Zucker aufkochen. Pflaumen zugeben und ca. 2 Minuten darin dünsten. Puddingpulver und Stärke mit 100 ml Saft glatt rühren. Topf vom Herd ziehen, angerührte Stärke einrühren, unter Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Hälfte des Mürbeteigs auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (26 cm Ø) ausrollen. Springform (26 cm Ø) fetten. Boden mit der Teigplatte auslegen. Restlichen Teig ausrollen. Streifen von 5 cm Breite schneiden und an den Formrand drücken. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Pflaumenkompott daraufgeben und glatt verstreichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) auf der unteren Stufe ca. 1 Stunde backen. Nach 50 Minuten Eiweiß und Zitronensaft steif schlagen. 250 g Zucker einrieseln lassen und schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und glänzend weiß ist. Kuchen aus dem Ofen nehmen, Baisermasse kuppelartig, wellenförmig auf den Kuchen streichen. Mit Mandel- und Haselnussblättchen bestreuen.

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Weitere ca.15 Minuten bei gleicher Temperatur backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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4 Stunden kalt stellen oder an einemkühlen Ort auskühlen lassen ! Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Und so sah der Kuchen dann doch noch gut aus, nachdem er richtig ausgekühlt war!!! ♥♥♥

Delicious dishes around my kitchen ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht 😉

Was gerolltes aus dem Ofen…Paprika- Schafskäse- Pinwheel

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Ich liebäugle schon des längeren mit der Zubereitung eines Pinwheels…eine zusätzliche Anregung dafür habe ich beim Stöbern auf der Seite von Sarah vom „Knusperstübchen“ bekommen! Ich war hellauf begeistert und hatte mir fest vorgenommen, sobald sich die Gelegenheit ergeben würde selbst ein Pinwheel zu kreieren! Und heute war es soweit…die Idee war geboren nachdem ich einige Paprika im Kühlschrank hatte die verarbeitet werden sollten. Ein Pinwheel mit gerösteten Paprika aus dem Ofen…dass müsste bestimmt gut schmecken 😉 mit vielen frischen Kräutern wie Rosmarin, Zitronen-Thymian, Basilikum und Oregano, so waren meine Vorstellungen und dazu noch frischer Schafskäse und Knoblauch- Kräuterbutter, genauso soll mein Pinwheel aussehen!

Die Vorarbeit dafür habe ich schon am Vorabend erledigt, indem ich die Paprika im Ofen geröstet habe und nach dem erkalten die Haut abgezogen habe!

Die Zubereitung von den Paprikas:

den Backofen auf 210 Grad vorheizen (Ober und Unterhitze) und

4 rote Paprika
4 gelbe Paprika

halbieren die Kerne entfernen und die Paprika waschen, danach die Paprika vierteln und mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen. Das Blech mit dem Paprika für 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben bis die Haut der Paprika Blasen wirft und beginnt schwarz zu werden. Den Paprika aus dem Ofen nehmen und mit einem feuchten Tuch abdecken bis der Paprika abgekühlt ist. Danach sofort mit einem Messer die Haut vom Paprika abziehen und den Paprika zur Seite stellen.

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Die Zutaten für den Hefeteig:

400g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Honig
4 EL lauwarmes Wasser
120 ml lauwarme Milch
1 TL Salz
2 Eier
je 3/4 Bund Oregano, Basilikum, Zitronen-Thymian und Rosmarin kleingeschnitten
1 1/2 TL getrocknete Chiliflocken

Die Zubereitung des Hefeteigs:

Das Mehl in die Rührschüssel geben und in die Mitte eine Mulde machen. In die Mulde die frische Hefe hineinbröckeln. Den Honig auf die Hefe geben und das lauwarme Wasser ( Vorsicht das Wasser darf nicht zu warm sein, da sonst die Hefepilze kaputt gehen!) dazu geben. Durch das Verrühren der Hefe mit dem Wasser, Honig und etwas Mehl einen Vorteig herstellen. 5 Minuten den Teig stehen lassen. Wichtig beim Hefeteig ist zu beachten, dass die Hefe als Nahrung immer zum Aufgehen Zucker und Wärme braucht! Das Salz neben die Hefe geben, nicht auf die Hefe! da sonst die Hefepilze beeinträchtigt werden und der Teig nicht aufgeht. Die Eier, die Lauwarme Milch die Hälfte der geschnittenen Kräuter und die Chiliflocken hinzugeben und mit der Küchenmaschine und dem Knethaken die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, wichtig ist auch beim Hefeteig, dass der Teig lange genug geschlagen wird, dadurch wird Luft in den Teig geschlagen so dass er Blasen wirft und besser aufgehen kann. Den Teig an einem warmen Ort abgedeckt mit einem Küchentuch gehen lassen, so dass er doppeltes Volumen erreicht.

Für die Füllung benötige ich:

den bereits am Vortag vorbereiteten Paprika
250g Schafskäse
120g zerlassene Butter
2 Knoblauchzehen feingehackt
der Rest der klein geschnittene frischen Kräuter

Nachdem der Hefeteig gegangen ist wird er auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchgeknetet und dann zu einem Rechteck ausgerollt.
Die Butter mit dem feingehackten Knoblauch und den Kräutern vermischen und den Teig damit einstreichen. Den Schafskäse zerbröseln und ebenfalls auf dem Teig verteilen. Nun den ausgerollten Teig der Länge nach in ca. 4cm breite Streifen schneiden. Die Streifen mit dem gegrillten Paprika belegen. Wow…ich muss wirklich sagen dass sieht jetzt schon sehr appetitlich aus!

So und jetzt kann es endlich losgehen mit dem Aufrollen der Hefeteigstreifen 😉
Der erste der vorbereiteten Streifen wird zu einer Schnecke gerollt und in die Mitte einer eingefetteten Auflaufform stellen. Die anderen Streifen werden in der LÄNGE nochmals 2 mal halbiert und dann locker um die Schnecke in der Mitte der Auflaufform gewickelt. Danach sollte der Teig nochmals 30 Minuten gehen.

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Danach die Auflaufform mit dem Pinwheel in dem vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 30 Minuten backen. Zwischendurch immer wieder neugierig in den Ofen schauen und mit Vorfreude darauf warten dass das Pinwheel endlich fertig ist und duftend aus dem Ofen genommen 😉 und noch warm angeschnitten und verzehrt werden kann. 😉

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Ich kann nur sagen wir waren alle von meiner Idee mit dem Paprika als Füllung begeistert, das Pinwheel wird sicherlich immer wieder gebacken werden, bestimmt aber auch mit anderen Füllungen!

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Wir sind schon gespannt auf das nächste Mal!

Einen schönen Abend noch und ein sonniges Wochenende

wünscht Euch Simone

…ein Meer der tollen Früchte….süßer rustikaler Flammkuchen mit Beeren und Aprikose

Ja das ist unser zweite Streich, von dem sonnigen Sonntag der am Abend mit Regen und Gewitter endete. Weil wir so im Flammkuchen- Fieber auf die Rustikale Art waren, folgte dem pikanten Flammkuchen noch ein süßer Flammkuchen mit Mascarpone- Creme als Guss und Aprikosen und frische verschiedene Beeren als Belag. Und das besondere noch oben […]

Noch ne Tarte…Aprikosen Tarte mit Mandelcreme

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Im Moment bin ich im Tarte- Fieber…jeden Tag eine Tarte backen, dass ist aber auch die Art von Kuchen die wir am liebsten essen. Die Aprikosen- Tarte von heute ist auch wirklich nicht zu verachten, Der knusprige Boden mit der Mandelcreme, getoppt mit frischen Aprikosen vom Markt, heute gab es den Kuchen als Nachtisch und so war zum Schluss fast alles weg…so einer frischen Tarte aus dem Ofen kann wohl kaum einer widerstehen 🙂

     

 Zutaten für 12 Stück:

  • 160 g + etwas Mehl
  • Salz
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier (Gr. M)
  • 75 g + 25 g Zucker
  • 75 g kalte + etwas Butter
  • 600 g reife Aprikosen
  • 50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 125 g Aprikosenkonfitüre
  • Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung der Aprikosen- Tarte mit Mandelcreme

Für den Teig 160 g Mehl, 1 Prise Salz, 1 Vanillezucker, 1 Ei, 75 g Zucker und 75 g Butter in Stückchen erst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt ca. 45 Minuten kalt stellen.

Aprikosen waschen und trocken tupfen oder die Haut abziehen. Früchte halbieren und entsteinen. Für die Creme 2 Eier, 1 Vanillezucker und 25 g Zucker mit den Schneebesen des Rührgeräts kurz aufschlagen. Mandeln unterrühren.

Ofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C/Gas: Stufe 3). Eine Tarte- oder Pieform mit heraushebbarem Boden (26 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Teig auf wenig Mehl rund (30–32 cm Ø) ausrollen. In die Form legen und am Rand andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Mandelcreme auf dem Boden verstreichen. Aprikosen mit der Wölbung nach oben in die Mandelcreme setzen. Konfitüre glatt rühren und die Früchte damit bestreichen. Im heißen Backofen auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten goldbraun backen. In der Form auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

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Auf Wunsch der Gäste aus Amerika gibt es morgen einen Käsekuchen….

Na dann bis morgen eine gute Nacht an alle 😉
Eure Simone

Aus der kleinen Konditorei….Nougat-Tarte mit frischen Beeren

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Hallo Ihr Lieben, Beeren. Beeren ich liebe Beeren…..weil es gestern so schön war und ich soviel Spass im Moment am Backen habe hier das Highlight des heutigen Tages…eine leckere Nougat- Tarte mit verschiedenen frischen Beeren auf knusprigen Mürbteig.
Das Besondere….die tolle Füllung mit Haselnuss- Nougat, mal etwas anderes und eine tolle Idee! Leider ist der Kuchen so gut wie weg…und was gibt es morgen….Morgen machen wir Diät 🙂 Weil so langsam geht das ganze auf die schlanke Linie:-) Trotzdem lasst Euch nicht davon abhalten, dieses Rezept auszuprobieren. 🙂

Für die Tarte braucht Ihr:

Für den Mürbteig:
200g Butter
100g Puderzucker
1 Ei (KL.M)
300g Mehl
Salz

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Für die Füllung:
ca. 1 kg verschiedene Beeren ( Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren)
50g Haselnuss- Nougatmasse
200g Zartbitter- Kuvertüre
170ml Schlagsahne
50g Butter (weich)
grobes Meersalz

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Ich habe heute zwei verschiedene Tarte- Formen genommen eine Tarte -Form 35 x 11cm und eine Tarte- Form 29 x 20cm.
Das Rezept ist eigentlich für 12 kleine Tarteförmchen (12cm Durchmesser) gedacht!
Außerdem braucht Ihr noch:
Hülsenfrüchten zum Blindbacken
Mehl zum Bearbeiten
Puderzucker zum Bestäuben

1. Butter in Würfel schneiden, mit Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührers verkneten. Mehl, 1 Prise Salz und 1 El kaltes Wasser zugeben, zügig mit den Händen verkneten. Teig zu einem flachen Ziegel formen, in Folie gewickelt 1 Stunde kalt stellen

2. Kalten Mürbeteig mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und mit einem Rollholz von der Mitte nach außen 3 mm dünn ausrollen (beim ausrollen den Teig immer wieder hochheben und in Bewegung halten, damit er auf der Arbeitsfläche nicht kleben bleibt). Tarte Formen mit dem Teig sorgfältig auslegen. Kuchenform mit dem Teig mindestens 1 Stunde kalt stellen. Boden der Formen mit zerknittertem Backpapier passend belegen (durch das Zerknittern wird das Backpapier geschmeidiger und lässt sich besser in die Formen legen), Hülsenfrüchte darauf verteilen.

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3. im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf dem Ofengitter auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen (Gas 2-3, Umluft 180 Grad). Hülsenfrüchte und Backpapier vorsichtig entfernen und die Tarte weitere 10 Minuten backen. herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Tarte aus der Form lösen.

4.Beeren vorbereiten und je nach Frucht waschen, gut abtropfen lassen und putzen. Nougat und Kuvertüre fein hacken. Im Schlagkessel im heißen Wasserbad bei milder Hitze schmelzen. Sahne aufkochen und etwas abkühlen lassen. Butter mit den Quirlen des Handrührers schaumig schlagen. Die flüssige, aber nicht mehr warme Kuvertüremischung mit der Sahne und 1 guten Prise Meersalz verrühren. Dann zügig mit der Butter verrühren (alle Zutaten sollten dabei etwa die gleiche zimmerwarme Temperatur haben). Creme auf der Tarte verteilen, Beeren miteinander vorsichtig vermengen und auf der Schokocreme verteilen.(Je nach Wunsch und Geschmack das ganze mit einem roten Tortenguss glasieren….). Beeren- Tarte 30 Minuten kühl stellen, damit die Creme etwas andickt. Tarte mit Puderzucker bestäuben und servieren.

 

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und verabschiede mich in die Nacht

Eure Simone

So schmeckt der Sommer…. Johannisbeer- Tarte mit Zitronenschmand

Willkommen im Reich der Johannisbeeren eine meiner liebsten Früchte im Sommer…weil sie so schön sauer sind 🙂
Zusammen mit der Schmandcreme ein Gedicht auf dieser Tarte. Eine schöne Erfrischung an diesem wieder sehr schönen warmen Sommertag heute. Den Tarte-Teig hatte ich gestern schon vorbereitet, so was es heute ein Klacks und der Kuchen zum Kaffee war schnell fertig. Der Kuchen schmeckte so phantastisch dass er sicherlich noch öfters auf den Kaffeetisch kommt 🙂

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Und so wird die Tarte zubereitet:

Zutaten für ein kleines Blech:
Für den Teig:
100g Butter
50g Puderzucker
1 Ei (KL.M)
150g Mehl
Salz

Für die Zitronen-Schmandcreme braucht ihr:

2 Blatt Gelatine
200 g Schmand
1 Päckchen Vanillin-Zucker
30 g Zucker
2 EL Zitronensaft
160 g Schlagsahne
400 g Johannisbeeren
Fett für die Form
Zucker für die Rispen
Minze zum Verzieren

Zubereitung der Tarte:

1.Für den Teig Butter in Würfel schneiden, mit Zucker und mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten. Mehl, 1 Prise Salz zugeben und zügig mit den Händen verkneten. Teig zu einem flachen Ziegel formen, in Folie gewickelt 1 Stunde kalt stellen. Rechteckige Tarteform (mit Lift-off Boden) ausfetten und mit Mehl bestäuben.
Den kalten Mürbteig mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und mit einem Rollholz zu einem Quadrat ausrollen.( Beim ausrollen den Teig immer wieder hochheben und in Bewegung halten, damit er auf der Arbeitsfläche nicht kleben bleibt) Die Tarteform sorgfältig mit dem Teig auslegen und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Boden der Form mit zerknittertem Backpapier passend belegen.(durch das Zerknittern wird das Backpapier geschmeidiger und lässt sich besser in die Form legen). Hülsenfrüchte darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf dem Ofengitter auf der 2 Schiene von unten 15 Minuten backen. (Umluft 180 Grad).Hülsenfrüchte und Backpapier vorsichtig entfernen und den Boden weitere 10 Minuten backen.
Tarte aus dem Backofen nehmen, nach ca. 15 Minuten vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

2.Die  Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Schmand, Vanillin-Zucker, Zucker und Zitronensaft verrühren. Gelatine ausdrücken und auflösen. 3 Esslöffel Schmandcreme einrühren, dann in die übrige Schmandcreme rühren. Creme ca. 20 Minuten kalt stellen, bis sie anfängt zu gelieren. 6 Johannisbeerrispen zum Verzieren beiseite legen, übrige Beeren von den Rispen zupfen. Schlagsahne steif schlagen und unter die Creme heben. Creme auf der Tarte verteilen, mit der Hälfte der angezupften Beeren belegen und ca. 2 Stunde kalt stellen. Johannisbeerrispen mit Eiweiß bepinseln und in Zucker wälzen. Tarte mit übrigen Beeren und gezuckerten Rispen belegen und mit Minze verzieren.

Die gezuckerten Johannisbeeren als Topping sind eine tolle Idee, findet ihr nicht auch… sie geben dem Kuchen noch das passende „i“ Tüpfelchen 🙂

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Liebe Grüße und noch einen schönen Feiertag
eure Simone

Zitronen- Tartelette mit abgeflämmter Baiserhaube

Juhu…heute ist Premiere 🙂 schon lange habe ich mit diesen Tartelettes geliebäugelt, aus dem tollen Törtchen & Tartelettes Buch. War heute ja wieder ein richtig sonniger Tag zum Kaffee trinken im Garten und somit konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe mich am Morgen gleich mal in die Küche begeben. Achja, und weil bei Mara von Life is Full of Goodies gerade ein Wettbewerb zum Thema Zitronenkuchen läuft, bin ich da auch gleich noch auf den letzten Drücker dabei. Man kann nämlich einen Jahresvorrat Kaffee von Melitta gewinnen, ist das nicht toll? Der Kaffee würde sich hervorragend zu diesem Kuchen (und auch allen anderen Kuchen, die im nächsten Jahr noch entstehen) machen. Aber auch ohne Gewinn ist eine ganz tolle Sammlung von Zitronenkuchen-Rezepten zusammengekommen. Schaut doch mal hier vorbei.

Und das ist zum Schluss auf der Kaffeetafel von mir gelandet 😉

Ich finde meine Zitronen- Tartelettes können sich sehen lassen 😉 Was meint Ihr?

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Ich will Euch auch gar nicht weiter davon vorschwärmen und mal schnell erzählen wie sie zubereitet werden.

Hier die Zutaten für die Tartelettes:

Grundrezept Mürbteig:

100g Puderzucker

1 Ei

300g Mehl

Salz

Zubereitung:

1.Butter in Würfel schneiden, mit Zucker und Ei mit den Knethaken der Küchenmaschine verkneten. Mehl, 1 Prise Salz und 1EL kaltes Wasser zugeben, zügig mit den Händen verkneten. Teig zu einer flachen Ziegel formen, in Folie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

2. Kalten Mürbteig mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und mit einem Rollholz von der Mitte nach außen 3mm dünn ausrollen (beim ausrollen den Teig immer wieder hochheben und in Bewegung halten, damit er auf der Arbeitsfläche nicht kleben bleibt) Mit einem runden Ausstecher (12cm Durchmesser ) 10 Teigkreise ausstechen und 10 Tartelettes Förmchen ( 9cm Durchmesser) sorgfältig damit auslegen. Förmchen mit dem Teig mindestens 1 Stunde kalt stellen. Boden jeder Form mit zerknittertem Backpapier passend auslegen ( durch das Zerknittern wird das Backpapier geschmeidiger und lässt sich besser in die Formen legen. Hülsenfrüchte darauf verteilen.

3. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf dem Ofengitter auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen ( Umluft 180 Grad).Hülsenfrüchte und Backpapier vorsichtig entfernen und die Tartelettes weitere 10 Minuten backen, Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Tartelettes aus dem Förmchen lösen.

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Zutaten für die Zitronencreme:

130 ml frischer Zitronensaft
30 ml frischer Orangensaft
100g Zucker
4 Eigelb
2 Eier (Größe M)
95g Butter
1 Blatt Gelatine eingeweicht
Abrieb von 1/2 unbehandelten Limette
Für das Baiser:
4 Eiweiss
200g Zucker
5 ml frischen Zitronensaft

Zubereitung der Zitronencreme:
1. In einem kleinen Topf Zitronensaft, Orangensaft und die Hälfte des Zuckers aufkochen. Das Eigelb mit den Eiern und dem restlichen Zucker in einer Schüssel gut verrühren. Das heiße Saftgemisch untermengen und alles zurück in den Topf geben. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Temperatur erhitzen und solange schlagen, bis die Masse dick wird und leicht zu köcheln anfängt. Vom Herd nehmen und 30 Sekunden weiterrühren, dann beiseite stellen.
2. Die Butter würfeln. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und mit der Butter und dem Limettenabrieb in eine Schüssel geben. Die heiße Masse darüber gießen und 1 Minute stehen lassen. Dann mit einem Pürierstab homogen vermixen, damit die Masse etwas zusammenfällt bzw. die untergerührte Luft entweicht. Die noch warme Zitronencreme bis zum Rand in die vorgebackenen Tartelettes füllen und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
3. Für das Baiser das Eiweiß mit dem Zucker in einer Metallschüssel über einem kochenden Wasserbad unter leichtem Rühren erwärmen. Die Temperatur der Masse sollte etwa 60 Grad betragen ( Die Temperatur der Baisermasse kontrolliert man am besten mit einem Zuckerthermometer. Hitzeresistente können auch den Zeigefinger kurz in das flüssige Eiweiß tauchen- ist die Hitze direkt am Finger spürbar, ist die Masse heiß genug).
Die Schüssel herunternehmen und die Eiweiß- Zuckermischung mit einem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine zu einer festen, cremigen Baisermasse aufschlagen. Anschließend den Zitronensaft unterrühren.
4. Die gekühlten Tartelettes aus dem Kühlschrank nehmen. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen und auf die Tartelettes spritzen. Vor dem Servieren das Baiser mit einem Gourmetbrenner leicht bräunen oder die Tartelettes kurz unter den vorgeheizten Grill geben.
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Das war delicious………… :-)und ich werde in Zukunft sicherlich noch einiges aus diesem tollen Buch auf meinem Blog präsentieren.

Ich hoffe Ihr hattet auch so einen schönen Sonntag 😉 und  wünsche Euch allen einen schönen Wochenbeginn 🙂

Rhabarber- Pistazien- Kuchen

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Die Wucht in Schichten: Rhabarber auf Hefeteig und Vanille- Tonka- Creme. Als großer Rhabarber- Fan schwebe ich bei diesem Kuchen auf Wolke sieben! 🙂 Bevor die Zeit des Rhabarbers vorbei ist konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und musste diesen Kuchen ausprobieren….
Dann hieß es bei mir nur noch …zugreifen bevor er sich vom Blech macht. Der Hefeteig ist super fluffig, die Verfeinerung des Kuchen mit dem Aroma der Tonka- Bohne war für mich ein neues Geschmackserlebnis, auch wenn ich kein Himbeerrhabarber auf dem Markt bekommen habe,mit dem normalen Rhabarber schmeckte er ebenso sehr gut und mein Freund und ich waren hellauf begeistert.:-)

Hier die Zutaten dafür:

Für den Hefeteig:

30g frische Hefe

80g Zucker

150ml lauwarme Milch

400g Mehl

2 Eier,( Kl.M ), Salz

150g Butter (weich)

Für den Belag und Quarkcreme:

1,25 kg Rhabarber (z.B Himbeerrhabarber)

30g Pistazienkerne

2 Eier (KL.M)

100g Zucker

350g Magerquark

1 TL fein abgeriebene Bio-Orangenschale

3 EL Orangensaft

1/4 TL Tonkabohne

40g Vanillepuddingpulver

Salz

150g Schlagsahne

Und zum Schluss zum Glasieren und Bestäuben

125g Johannisbeergelee

3EL Orangensaft

2EL Puderzucker

Und so wird der Kuchen zubereitet:

Ich selbst habe den Teig in meinem Thermomix gemacht, das geht schnell und einfach, ansonsten wird die Hefe in einer Rührschüssel zerkrümelt, zusammen mit Zucker und Milch mit dem Schneebesen verrührt. Mehl, Eier und 1/2 TL Salz zugeben und mit den Knethaken des Handrührers 2 Minuten kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. im 40 Grad warmen Backofen) 1 Stunde gehen lassen.

Für den Belag Rhabarber putzen, evtl. entfädeln und schräg in ca.4 cm lange Stücke schneiden. Pistazien grob hacken.

Für die Quarkcreme Eier trennen, Eigelbe und 60g Zucker mit den Quirlen des Handrührers 5 Minuten cremig aufschlagen. Quark, Orangenschale und -saft. Tonkabohne und Puddingpulver unterrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, restlichen Zucker einrieseln lassen und 2 Minuten zu einem festen glänzenden Eischnee schlagen. Sahne steif schlagen. Sahne und Eischnee unter die Quarkcreme heben.

Ein tiefes Backblech (40×30 cm) mit Backpapier auslegen, Teig darauf geben, mit bemehlten Händen auseinanderdrücken, auf dem Blech verteilen und mit der Quarkcreme bestreichen. Mit Rhabarber belegen und mit Pistazien bestreuen. 15 Minuten gehen lassen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad ( Umluft nicht empfehlenswert) auf der untersten Schiene 30-35 Minuten backen. evtl.nach 20 Minuten mit Backpapier abdecken.

Zum Glasieren das Johannisbeer- Gelee mit Orangensaft aufkochen, die heißen Rhabarberstücke damit glasieren. Kuchen etwas abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.Bild