Immer wieder gut…Apfel- Gitterkuchen

Hallo Ihr Lieben,
heute gibt es ein Apfelkuchen zum Nachmittagskaffee. Ein Apfelkuchen geht immer findet Ihr nicht auch? Besonders jetzt wo der Spätsommer vor der Tür steht und die Apfelernte beginnt. Ein frischer Apfel direkt vom Baum gepflückt, was gibt es jetzt Besseres?

Ein klassischer Apfelkuchen mit Rosinen und Zimt, am allerbesten natürlich mit einem Klecks Sahne.

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Was meint Ihr, ist der Apfelkuchen  der Lieblingskuchen der Deutschen?
Für mich irgendwie schon, auch wenn ich als Kind nicht unbedingt ein großer Freund davon war. Mittlerweile finde ich schmeckt ein Apfelkuchen für mich nach Kindheit, denn keiner backte so einen guten Apfelkuchen wie die eigene Mama. Er schmeckt nach Sommer, und schon nach Herbst, nach in der Sonne sitzen auf der Gartenbank , in die Sonne blicken und das schöne Spätsommer- Wetter einfach genießen vielleicht auch etwas nach dem bereits erlebten Urlaub?

Vielleicht fragt Ihr Euch welche Apfelsorte ist die beste für Apfelkuchen?
Es gibt unendlich viele Rezepte für Apfelkuchen: ob  mit Pudding, mit Schmand, mit Rosinen, mit Nüssen, mit Streusel, als gedeckter oder versunkener Apfelkuchen, vom Blech oder aus der Springform. Apfelkuchen mit Rührteig, Hefeteig, Mürbeteig, als Strudel oder als festliche Apfeltorte. .

 Auf diese Frage gibt es unterschiedliche Meinungen. Klar ist, die Äpfel sollten ein kräftiges Aroma haben, nicht zu süß sein und beim Backen nicht auseinanderfallen. Aber ob man seinen Apfelkuchen nun mit Boskop backt, mit einem Elster, Jonagold oder Cox Orange, ist letztlich Geschmackssache.

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Apfelkuchen nun hin oder her, hier verrate ich Euch nun mein Lieblings- Apfelkuchen- Rezept:

Zutaten:

300g Mehl

200g Butter

175g Zucker

1 Ei

abgeriebene Schale von 1 Bio- Zitrone

1 kg säuerliche Äpfel ( Elster oder Boskop)

Saft von 1 Zitrone

50g Rosinen

50g Zucker

1/2 TL. gemahlenen Zimt

2 Eier

3 EL. Milch, 1 EL. Zucker, 1 EL. Vanillepuddingpulver

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Zubereitung:

Für den Teig das Mehl sieben und zusammen mit der Butter, dem Zucker, dem Ei und der Zitronenschale zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine Frischhaltefolie einpacken und für 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.

In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelstücke in dünne Scheiben schneiden und mit dem Zitronensaft, den Rosinen dem Zimt und dem Zucker vermengen.

Den Backofen auf 200°C ( Heißluft 180°C) vorheizen.

Die Springform 28 cm Ø einfetten. 2/3 des Teiges ausrollen und den Boden und Rand der Springform damit auslegen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die vorbereiteten Äpfel darauf verteilen. Die Eier mit der Milch, dem Zucker und Vanillepuddingpulver verquirlen und über die Äpfel gießen. Aus dem restlichen Teig schmale Streifen ausrollen und gitterartig auf die Äpfel legen.

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Den Kuchen auf der 2 Schiebleiste von unten 50-60 Minuten backen.

Kuchen in der Form auskühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Zum Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

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Am besten schmeckt er mit frisch aufgeschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis!

Liebe Grüße zum Spätsommer…lasst es Euch gut gehen.

Eure Simone

Inspiration: Backvergnügen wie noch nie / Gräfe und Unzer

Pikanter Ricotta- Cheesecake mit Erbsen

Mal wieder Lust auf einen Quiche?

Oder wie wäre es heute mal zur Abwechslung mit einem pikanten Cheesecake mit frischen knackigen Erbsen? Ein Boden der sich schnell zubereiten lässt und aus salzigen Crackern und gemahlenen Haselnüssen besteht….Die Erbsen sammeln sich nach dem Backen auf einer Creme aus Ricotta mit Parmesan. Der Cake wird mit frischen Kräutern aus dem Kräutergarten und die dort zu findenden essbaren Blumen dekoriert.. das sieht sehr gut aus und schmeckt nicht weniger gut! Und gesund ist es dazu auch noch!

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Zutaten für 1 Springform  28 cm Ø:

200g pikante Cracker

150g Haselnüsse

170g weiche Butter

750g Ricotta

250g saure Sahne

100g Parmesan gerieben

2 Eier

Salz, Pfeffer,

Abrieb von 1 Bio Zitrone

500g frische Erbsen blanchiert

etwas Olivenöl

Kräuter und eßbare Blumen wie, großblättrige Petersilie

Minze, Boretschblüten, Schnittlauchblüten, Gänseblümchen

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Zubereitung:

Die Cracker und Haselnüsse  im Thermomix grob zerkleinern oder in einem Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerbröseln. Die Butter hinzugeben und zu einem krümeligen Teig vermengen. Die Masse gleichmäßig auf den Boden einer Springform verteilen, andrücken und einen Rand hochziehen. Im Gefrierfach 1 Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C vorheizen und den Kuchenboden 10 Minuten blindbacken. Danach den Kuchen auskühlen lassen und den Rand des Bodens mit flüssiger Butter bestreichen.

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Den Ricotta mit dem Sauerrahm in eine Schüssel geben, mit den Eiern und geriebenen Parmesan vermengen. Die Masse mit Salz und Pfeffer und etwas Zitronenabrieb abschmecken. Die Masse gleichmäßig auf den Boden verteilen und für 40 Minuten im Ofen backen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Die Erbsen kurz in etwas Salzwasser blanchieren und im Eiswasser abschrecken. Mit etwas Olivenöl und dem restlichen Zitronenabrieb vermengen und auf dem Ricottakuchen verteilen. Die Kräuter grob schneiden und darauf verteilen mit den vorbereiteten Blumen dekorieren.

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Ich muss gestehen der Cheesecake ist ganz schön mächtig aber deswegen nicht weniger gut! Lauwarm schmeckt er , so finde ich übrigens am besten, obwohl man ihn sogar kalt sehr gut genießen kann.

Alles Liebe Eure

Simone

Inspiration: Speisen + Reisen

Oreo- Kirschtarte mit Mascaponecreme

Hallo Ihr Lieben,

Wie wäre es heute mit einer schnellen No Bake Oreo- Kirschtarte zum Sonntags- Kaffeeklatsch?

Eine tolle Idee bei der Hitze im Moment, findet Ihr nicht auch? Wer will denn schon bei den tropischen Temperaturen noch durch das Backen eines Kuchens ins Schwitzen kommen! Der Boden für die Tarte wird ganz schnell ohne Backen aus den Oreo- Keksen zubereitet, getoppt mit einer frischen Kirschgrütze und einer leckeren Mascarponecreme schmeckt der Kuchen sowas von erfrischend und natürlich auch richtig gut!

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Zutaten für die Tarte:

( für eine längliche Tarte Form)

270g Oreo Kekse ( 4 Stück für die Deko zurückbehalten)

50 g Butter

Für die Kirschgrütze:

500g frische Süßkirschen ( 15 Stück mit Stiel zurückbehalten )

150ml Kirschsaft

2 EL Zitronensaft

2 EL Kirschwasser

50g Zucker

2 EL Speisestärke

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Für die Mascarponecreme:

250g Mascarpone

3 EL Milch

1 Vanillezucker

50g Zucker

3 Blatt Gelatine

130g Sahne

15 Kirschen mit Stiel zum Dekorieren

4 Oreo- Kekse

Puderzucker

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Zubereitung:

Für den Boden aus der Hälfte der Oreo- Kekse die Creme herauskratzen, die restlichen Oreo Kekse im Thermomix oder in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Wellholzes zerstossen so dass die Kekse gemahlen sind. Die Butter zerlassen und zu den Keksmasse geben. Alles miteinander vermengen und in die Tarteform verteilen und gleichmäßig hineindrücken. Das funktioniert auch gut mit einem kleinen Wellholz. Die Tarteform mit dem Keksboden für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die rote Kirschgrütze zubereiten. Dafür die Kirschen waschen und  bis auf 15 Stück entsteinen. Die Kirschen halbieren und in einen Topf geben. Den Kirschsaft bis auf 3 EL dazugeben. Zucker, Zitronensaft, Kirschwasser hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Kirschen 5 Minuten leise köcheln lassen. Den restlichen Kirschsaft mit der Stärke verrühren und unter Rühren zu den Kirschen geben, kurz aufkochen lassen und zur Seite stellen. Abkühlen lassen.

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Nun die Hälfte der Kirschgrütze auf den Tarte- Boden geben und gleichmäßig verteilen. Kühl stellen.

Für die Mascarponecreme die Gelatine 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, die Mascarpone mit der Milch, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei leichter Hitze verflüssigen. Zum Temperaturausgleich  3 EL der Mascarponecreme zu der Gelatine geben und miteinander verrühren. Nun die Gelatine- Creme- Mischung zur restlichen Mascarponecreme geben und verrühren. Die Mascarponecreme für 30 Minuten kaltstellen. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Gleichmäßig auf die Kirschgrütze auf der Tarte verteilen und für 2 Stunden kaltstellen.

Zur Fertigstellung der Tarte die restliche Kirschgrütze mittig, der Länge nach auf die Mascarponecreme verteilen. Die restlichen Kirschen dekorativ auf die Kirschgrütze setzen, Die zurückbehaltenen Oreo- Kekse vierteln und ebenso auf der Oberfläche der Tarte verteilen.

20150809_113144Zum Schluss die Oreo- Kirsch- Tarte mit Puderzucker bestäuben.

Und fertig ist sie zum Servieren!

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Habt einen schönen Sonntag

♥ Alles Liebe Eure Simone ♥

Wundervolle Beerenzeit- Johannisbeer- Kokos- Kuchen

Hallo Ihr Lieben,

Süß oder sauer, rot oder blau ich liebe alle Arten von Beeren, besonders aber Johannisbeeren, die sind so schön sauer 😉 Pur oder auf einem tollen Kuchen, im Quark zum Nachtisch oder als Gelee ich bin eine Liebhaberin von den kleinen roten Beeren. Heute gab es zum sommerlichen Nachmittagskaffee einen Beeren- Quark- Kuchen,  mit einem schnellen Boden aus Kokos- Zwieback, der nicht gebacken wird. Außer dass der Kuchen ziemlich lange im Kühlschrank kühl gestellt werden muss, bevor er gegessen werden kann, ist er wirklich schnell zubereitet!

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Zutaten:

für eine Springform 24 cm x 24 cm oder eine runde 24 cm Durchmesser

125g Kokoszwieback

100g Butter

8 Blatt weiße Gelatine

1 Limette ( Bio )

400g Kokosmilch ( ungesüßt) aus der Dose

300g Quark ( oder Vollmilchjoghurt )

200g Puderzucker

400g Johannisbeeren ( Himbeeren)

200g Schlagsahne

Kokosspäne zur Garnitur

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Zubereitung:

Den Zwieback im Thermomix grob zerbröseln. Die Butter schmelzen und Beides miteinander verketen. Den Boden einer runden oder eckigen Springform mit Backpapier auslegen, die Brösel- Mischung auf das Backpapier geben und zu einem flachen Boden in die Form drücken. Die Form mit dem Boden 1 Stunde kaltstellen.

Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser einweichen . Die Limette heiß abwaschen und die Schale abreiben, evtl. ein paar Zesten Limettenschale zum Garnieren abziehen und beiseite legen. Die Limette auspressen.

Die Limettenschale mit dem Limettensaft, Kokosmilch, Quark und Puderzucker verrühren. Die Gelatine leicht ausdrücken und bei leichter Hitze in einem Topf auflösen. Mit 4 EL der Kokosmasse verrühren und unter die übrige Creme rühren. Die Masse kalt stellen bis sie zu gelieren beginnt.

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Inzwischen die Johannisbeeren ( 4-5 Rispen für die Dekoration zurückbehalten ) mit einer Gabel von den Rispen lösen und kurz abbrausen. 1/3 kurz pürieren und evtl. durch ein Sieb passieren.

Sahne steif schlagen , die Sahne unter die Kokosmasse heben. Johannisbeerpüree und die Hälfte der Johannisbeeren löffelweise dazugeben und mit einer Gabel marmorieren. Die restlichen Johannisbeeren auf dem Kuchen verteilen. Kokosmasse auf den Boden gießen. Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Die Torte mit den Johannisbeer- Rispen , Limetten- Zesten und Kokosspänen garnieren und servieren. ( Die Rispen für die Deko in etwas Eiweiss tauchen und dann im Zucker wälzen, auf den Kuchen legen).

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Den Kuchen gab es in den letzten Wochen schon zweimal zum Nachmittags- Kaffee, einmal auch mit Himbeeren anstelle der Johannisbeeren …

 an einem so heißen Tag wie heute eine willkommene Erfrischung und so gut!

Habt noch einen schönen sommerlichen Abend 😉

Liebe Grüße Eure Simone

Zwetschgenkuchen mit Nüssen

Hallo Ihr Lieben,

Die ersten Zwetschgen sind da, und sie schmecken schon vorzüglich! Da musste doch gleich mal ein Kuchen davon gebacken werden. Für eine Kaffeetafel an einem so sonnigen Nachmittag der perfekte Kuchen.  Schön nussig ist der Teig, locker, cremig ist die Füllung, glasierte Pflaumen mit frischem Johannisbeergelee geben dem Kuchen eine besondere Note, mit Rum darf auch etwas Alkohol in den Kuchen. Zum Niederknien…mmh ist der gut!

20150721_180949Zutaten für den Teig:

280g Butter

100g gemahlene Haselnüsse

400g Mehl

100g Speisestärke

3 TL Backpulver

2 Eier ( KL. M)

200g Puderzucker

1 TL. Zimtpulver

Salz

Füllung:

900g Zwetschgen

90g Butter

4 Eier (Kl. M)

160g Puderzucker

1TL. fein abgeriebene Zitronenschale

1 PK. Vanillezucker

500g Magerquark

250g Schmand

35 g Speisestärke

2 EL. brauner Rum

250 ml Schlagsahne

Zum Glasieren und Bestäuben

100g schwarzes Johannisbeergelee

1 EL Zitronensaft

1 EL Puderzucker
20150721_180320Zubereitung:

Für den Teig die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, beiseite stellen und abkühlen lassen. Mehl, Stärke, Backpulver und die abgekühlten Nüsse in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Zimmerwarme Butter  in Stücke dazugeben. Eier, Puderzucker, Zimt und 1 Prise Salz zugeben, mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer flachen Ziegel formen und in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

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2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder direkt in der dafür vorgesehenen Backform (40×30 cm) ausrollen. Den Teig mehrere Male mit einer Gabel einstechen. Den Teig im vorgeheizten Backofen bei 190°C auf der untersten Schiene 15 Minuten vor backen. Für die Füllung die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die Butter bei milder Hitze zerlassen. Die Eier mit dem Puderzucker, Zitronenschale und Vanillezucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine 5 Minuten cremig aufschlagen. Den Quark, Schmand und Stärke unterrühren und die zerlassene Butter und Rum hinzugeben und ebenso unterrühren. Nun die Sahne steif schlagen und unter die Füllung heben und auf den vorgebackenen Boden streichen. Die Zwetschgen darauf  verteilen. Den restlichen Teig in kleine Stücke zupfen und auf die Füllung und die Zwetschgen verteilen. Den Kuchen bei gleicher Temperatur weitere 50-55 Minuten im Backofen backen. Zum Glasieren das Gelee und den Zitronensaft aufkochen und nach dem Backen die noch heißen Zwetschgen damit glasieren

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Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Lauwarm serviert schmeckt er köstlich und dem ersten Stück folgt noch ein Zweites so gut schmeckt der Kuchen.

Liebe Grüße und habt ein schönes Wochenende

Eure Simone

Inspiration: Essen& Trinken 8/2015

Aprikosen- Quark- Wähe mit Haferflocken- Crunch

Hallo Ihr Lieben,

Heute musste es ein schneller Kuchen sein, denn spontan hatten sich Gäste angesagt. Einfach unwiderstehlich schmeckt diese tolle Aprikosen- Käse- Wähe. Schnell war  ein Hefeteig zusammengerührt, Aprikosen hatte ich gestern vom Markt mitgebracht und im Kühlschrank stand Quark der auch verbraucht werden wollte. Fruchtgenuss pur, die Aprikosen schmecken im Moment wirklich sehr gut, vor kurzem hatte ich damit auch Marillenknödel und daraus auch Marillen- Konfitüre zubereitet, die Rezepte dafür folgen demnächst. Aber jetzt will ich Euch erst einmal erzählen wie diese tolle Wähe zubereitet wird und was Ihr dafür braucht.

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Zutaten für 12 Stücke (Tarteform 28 cm Ø )

300g Mehl

150ml Milch

1/2 Würfel Hefe (21g)

200g Zucker

100g weiche Butter

Salz

12 große reife Aprikosen

11/2 Vanilleschoten

4 Eier (Kl. M)

2 Eigelb (KL. M)

500g Quark (40%)

1 El. Speisestärke

1 TL fein abgeriebene Zitronenschale Bio

3 EL Semmelbrösel

1 EL Aprikosenkonfitüre

40g kernige Haferflocken

1Tarteform 28 cm Ø

Die Zubereitung:

Das Mehl in eine Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröseln. Die Milch lauwarm erhitzen . Die Hefe mit etwas lauwarmer Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. An einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen. Die restliche Milch, 75g Zucker, 75g Butter und 1 Prise Salz zum Vorteig geben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten, bis dieser Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Den Hefeteig zugedeckt weitere 45 Minuten an einem warmen Ort auf etwa die doppelte Grösse gehen lassen.

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Inzwischen die Aprikosen waschen, halbieren und den Kern entfernen. Die Vanilleschoten der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark mit den Eiern, Eigelb, Quark, 100g Zucker, der Speisestärke und der abgeriebenen Zitronenschale mit dem Schneebesen der Küchenmaschine cremig aufschlagen.

Den Ofen auf 200°C ( Umluft 180°C) vorheizen. Die Tarteform fetten und mit Mehl leicht ausstreuen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Tarte- Form ausrollen. In die Form legen und den Rand hochziehen, leicht andrücken und den überstehenden Rand abschneiden. Die Semmelbrösel auf den Teigboden streuen. Den Guss gleichmäßig auf den Teig verteilen. Die Aprikosenhälften darauf setzen. Im Ofen 35-40 Minuten auf der 1 Schiene von unten backen. Nach dem Backen herausnehmen und abkühlen lassen. Die Aprikosenkonfitüre kurz erwärmen und den Kuchen dünn damit bestreichen.

Für den Haferflocken- Crunch 25g Butter in einer Pfanne schmelzen lassen Die Haferflocken und 25 g Zucker dazugeben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen, bis die Haferflocken knusprig sind. Haferflocken- Crunch abkühlen lassen und auf dem Kuchen verteilen. Die Aprikosen- Wähe mit Puderzucker am Rand leicht bestäuben und servieren.

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Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er noch lauwarm ist.

♥ Lasst es Euch gut gehen ♥

Liebe Grüße Simone

Inspiration Living at home Spezial

Für den Kaffeeklatsch ein Beeren- Törtchen mit Quarkcreme

Cool, cremig und herrlich fruchtig…süß und saftig, klein und doch so groß dass sind die Beeren in allen Variationen!

Die Erdbeeren haben die Beeren- Saison eröffnet und nun folgen Blaubeeren, Johannisbeeren oder auch Himbeeren, überall auf dem Markt strahlen sie um die Wette und bringen einem dazu, dass man ihnen nicht widerstehen kann. Geht es Euch auch so, ob Kuchen oder Dessert es muss was mit Beeren sein!

Der Montag neigt sich dem Ende, schnell bevor ich mich in die Nacht verabschiede möchte ich Euch noch  meine Lieblings- Beerentörtchen vorstellen!  Spontan haben es die bunten süßen Minis heute  auf den Kaffeetisch geschafft.

Die Törtchen sehen nicht nur bombastisch gut aus, oh Nein…sie schmecken auch phantastisch gut ! Die Tartelettes Böden hatte ich gestern am Abend  noch schnell gebacken. So war es heute schnell passiert, die Quarkcreme anrühren und auf die Böden spritzen und die frischen Beeren obenauf…ratz fatz fertig waren die Törtchen!

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Zutaten für 8 Törtchen:

8 Brioche-/ Tartelette- Förmchen (Ø ca. 12cm)

Für den Mürbteig:

225g Mehl

1 Prise Salz

1 PK. Vanillezucker

75g Zucker

1 Ei

125g kalte Butter

Mehl zum Ausrollen, Butter für die Förmchen

Für die Quarkcreme:

500g Speisequark 40% Fett)

70g Zucker

1 Vanillezucker

6 Blatt Gelatine

Saft und Schalenabrieb einer Bio- Limette

Saft 1/2 Orange

150ml Sahne

500 g Erdbeeren, 200 g Blaubeeren, 200 g Johannisbeeren, 8 Stück Süßkirschen

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Zubereitung:

Mehl, Salz, Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter zu einem Mürbteig zusammenkneten, in Folie gewickelt 1 Stunde kühl legen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen ( Umluft 180°C).Die Förmchen buttern. Den Teig zwischen 2 Frischhaltefolien dünn ausrollen und 8 Kreise etwas größer als die Formen ausstechen. Den Teig in die Formen legen und ca. 12-15 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen.

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In der Zwischenzeit die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, den Quark mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Die eingeweichte Gelatine mit dem Zitronensaft und Orangensaft in ein kleines Töpfchen geben und bei leichter Hitze in dem Saft auflösen und von der Kochstelle nehmen. Für den Temperaturausgleich etwas von der Quarkcreme dazugeben und miteinander verrühren. Den Gelatine Mix zu der restlichen Quarkcreme geben und miteinander verrühren. Die Masse kalt stellen. Sobald die Quarkmasse zu gelieren beginnt die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Quarkmasse in die fertigen Tartelettes spritzen und 30 Minuten kühl stellen.

Die Erdbeeren abbrausen und putzen, die Hälfte davon in Scheiben schneiden und den Rest vierteln. Die Blaubeeren und Johannisbeeren waschen, die Johannisbeeren von den Rispen abzupfen. Die Kirschen mit Stiel waschen, beiseite legen.  Die Erdbeerscheiben dekorativ um den Rand der Tartelettes legem und die restlichen Beeren auf den Törtchen verteilen. In die Mitte der Törtchen eine Kirsche dekorativ legen.

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Gekühlt und frisch aus dem Kühlschrank schmecken sie sowas von erfrischend, bei dem Temperaturen im Moment genau das Richtige!
Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht

Simone ♥

Schnell gemacht und frisch aus dem Ofen…Zucchini- Pizza mit Ziegenkäse

Hallo Ihr Lieben,

heute ist wieder mal Zeit für eine Pizza! Unter dem Motto “ schnell gemacht“ gibt es heute einen knuspriger Hefeteig getoppt mit Ziegenfrischkäse, worin getrocknete Aprikosen und Pekannusskerne ihren Platz gesucht und gefunden haben…obenauf dünne Zucchinischeiben mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und wie könnte es anders sein frische Kräuter,  wie Rosmarin und Zitronen- Thymian und natürlich geriebenen Parmesan als krönender Abschluss!

Ich kann Euch sagen, dass schmeckt sowas von lecker, dass ich davon nicht genug bekommen kann! Heute einfach mit einem frischen Salat gab es diese Pizza vor kurzen auch schon mal zu einem guten Stück Fleisch vom Grill!

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Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig:

200g Weizenmehl ( Type 550)

15g Hefe

1 TL Salz, 140 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:

50g getrocknete Aprikosen

16 Zweige frischer Zitronen- Thymian

50g Pekannusskerne

350g Ziegenfrischkäse

600g Zucchini

3 Stück Frühlingszwiebeln

50g Parmesan frisch gerieben

etwas frischen Rosmarin

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Zubereitung:

 Für den Teig das Mehl mit der Hefe und dem Salz vermengen, mit dem lauwarmen Wasser in einer Rührschüssel mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig zusammen kneten. Den Hefeteig an einem warmen Ort abgedeckt mit einem Küchentuch 60 Minuten gehen lassen.

Für den Belag die Aprikosen fein würfeln, die Blättchen vom 8  Thymianstielen abzupfen und fein hacken. Die Nüsse fein hacken und zusammen mit den Aprikosen und dem Thymian unter den Ziegenkäse mischen.

Die Zucchini waschen und mit dem Küchenhobel in hauchdünne Scheiben (5mm) schneiden.

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Den Ofen auf 220°C ( Umluft 200°C) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ( 30x35cm) ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Die Ziegenkäsemischung gleichmäßig darauf verteilen. Mit den Zucchinischeiben dicht belegen, salzen und pfeffern und mit dem frisch geriebenen Parmesan bestreuen. Auf der untersten Schiene im Backofen 18 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren den kleingezupften Rosmarin und Zitronen- Thymian darauf verteilen.  Die Pizza kann sowohl heiß oder kalt gegessen werden.

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Eine tolle Kombination, Aprikosen mit Ziegenkäse, natürlich finde ich kann der Ziegenkäse auch durch Schafskäse ersetzt werden und anstelle der Pekannusskerne passen auch Walnüsse sehr gut dazu, probiert es einfach aus, und lasst e Euch schmecken 😉

Liebe Grüße und habt es gut!

Eure Simone

Inspiration ( Living at home Spezial)

Bunte Brötchen zum Sommer und zum Grillen

Es ist Sommer…

 bei dem tollen sonnigen Wetter heute und den heißen Temperaturen, sieht der Tag doch gleich besser aus, findet Ihr nicht auch?

Hoffentlich bleibt es in den nächsten Tagen auch noch so, denn was gibt es schöneres als bei so einen Wetter die Grillsachen auszupacken und bis spätabends im Freien zu sitzen und es sich gut gehen zu lassen. Passend zu einem lauwarmen Sommerabend habe ich für Euch heute frische sommerliche Brötchen dekorativ mit Blütenblättern gebacken.  Die Brötchen eignen sich hervorragend für das jetzt überall angesagte Grillen. Aber auch z.B mit  frischer Erdbeermarmelade und etwas Käse schmecken sie zum Frühstück  richtig gut!  Probiert es aus!

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Zutaten:
300g Dinkelmehl
350g Weizenvollkornmehl

350 ml Wasser
1 Würfel Hefe 42g
11/2 TL. Salz
125g Karotten geraspelt
125 g Zucchini geraspelt
100g Walnüsse gehackt
getrocknete essbare Blütenblätter

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Zubereitung:

Die Hefe im Wasser auflösen. Das Mehl in eine Rührschüssel für die Küchenmaschine geben, Salz dazugeben. Hefe- Wassermischung dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut durchkneten. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Die geraspelten Karotten, Zucchini und die gehackten Walnüsse unterkneten und aus dem Teig eine gleichmäßige Rolle formen. Den Teig in 15 gleichgroße Teigstücke aufteilen. Diese zu Brötchen formen. Eine Seite mit Wasser bepinseln und die Seite in die Blütenblätter drücken. Die geformten Brötchen nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Umluft 15- 20 Minuten backen.

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Die Brötchen gut auskühlen lassen und noch frisch mit etwas gesalzener Butter oder je nach Wunsch belegen und genießen. Das gute an den Brötchen ist dass sie durch die Karotten und Zucchini so saftig sind, dass sie auch noch am nächsten Tag richtig gut schmecken. Kurz noch mal in den Ofen zum aufbacken schmecken sie wie frisch gebacken!

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♥Genießt den sonnigen Tag morgen und habt es schön♥
Liebe Grüße Eure Simone

Homemade… ein Erdbeer- Holunderblüten- Törtchen

20150531_181117Hallo Ihr Lieben,

Ich liebe diese Jahreszeit! Zum einen weil es leckeren Holunderblütensirup gibt und weil Erdbeerzeit ist! Heute habe ich für Euch aus beiden Zutaten ein leckeres Törtchen zubereitet. An diesem Törtchen ist so gut wie alles selbstgemacht! Einen geschmackvollen Holundersirup den ich Euch in meinem vorherigen Post präsentiert habe sowie auch den leckeren Erdbeer- Fruchtaufstrich mit Zitronenmelisse den ich die letzten Tage hergestellt habe. Mein Holundersirup ist heute mal schnell in die Creme und Füllung für dieses tolle Törtchen gelandet, der knusprige Biskuit mit Mandeln wurde hauchdünn mit dem Fruchtaufstrich bestrichen. Dazu eine Portion frische Erdbeeren frisch vom Feld …mmmmmmhhhh…..ganz ehrlich, ich könnte mich reinsetzen in das Törtchen so gut schmeckt es! Dieses kleine Törtchen ist genau die richtige Größe für eine kleine Kaffeetafel und es spricht wirklich nichts dagegen, es geschnitten in kleine Stücke ratz…fatz zu verputzen 🙂

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Zutaten:

Biskuit:

3 Eier ( Kl. M)

75g Zucker

1 Prise Salz

75g Mehl

15g Speisestärke

30g gemahlene Mandeln

30g Mandelblättchen

Creme und Füllung:

5 Blatt weiße Gelatine

250g Mascarpone

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180 ml Holunderblütensirup

1 TL. fein geriebene

Zitronenschale ( Bio)

2 EL Zitronensaft

800g Erdbeeren

330 ml Sahne

Zum Bestreichen:

4 EL Holunderblütensirup

200g Erdbeer- Fruchtaufstrich

Eine Springform 18 cm Durchmesser

Tortenring

Holunderblütendolden zum Dekorieren

Zubereitung:

Für den Biscuit die Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

Den Backofen auf 180°C ( Heißluft 160°C ) vorheizen.

Eier, Zucker und eine Prise Salz in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen 10 Minuten dickcremig aufschlagen. Das Mehl und die Stärke darauf sieben und die gemahlenen Mandeln dazugeben. Alles vorsichtig unterheben. die Masse in die Springform geben und glattstreichen. Die Mandelblättchen darauf verteilen. Auf der 2. Schiene von unten in den Backofen schieben und 25 Minuten backen. In der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Creme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Mascarpone, Holunderblütensirup und abgeriebene Zitronenschale mit dem Schneebesen der Küchenstufe auf mittlerer Stufe 3 Minuten cremig rühren.
Gelatine ausdrücken und mit dem Zitronensaft leicht erwärmen bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Von der Creme- Masse etwas zu der Gelatine geben und miteinander verrühren. Die Mischung unter die restliche Crememasse rühren und ca. 15 Minuten kalt stellen bis sie anfängt fest zu werden.
In der Zwischenzeit die Erdbeeren abbrausen und putzen. Ca. 14 Stück davon halbieren. Den Biskuitboden aus der Form nehmen und das Backpapier entfernen. Den Biskuit waagrecht in 3 gleich dicke Böden schneiden.

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20150531_183545Den unteren Boden in einen Tortenring setzten und mit der Hälfte des Erdbeer- Fruchtaufstriches bestreichen.
Sobald die Creme fest zu werden beginnt, die Sahne Steif schlagen 1/3 davon unter die Creme rühren. Den Rest der vorsichtig Sahne unterheben. 5 EL der Creme auf dem Boden mit dem Fruchtaufstrich in dem Tortenring verteilen, Die halbierten Erdbeeren mit der Schnittfläche nach außen dicht nebeneinander an den Rand des Tortenringes setzen. Die Mitte mit ganzen Erdbeeren belegen. Die Hälfte der Creme darauf verteilen und glatt streichen. Den mittleren Boden darauf geben und mit dem Holunderblütensirup beträufeln. und mit der Hälfte des restlichen Erdbeer- Fruchtaufstriches bestreichen. Nun die Hälfte der restlichen Creme darauf geben und glatt streichen. Den oberen Boden mit den Mandelblättchen daraufsetzen und die restliche Creme darauf verteilen. Die übrigen Erdbeeren dekorativ darauf verteilen. Das Törtchen für 3 Stunden kalt stellen.

Die Torte danach aus dem Ring lösen und mit dem restlichen Fruchtaufstrich beträufeln. Mit Holunderblütendolden garnieren.

So schmeckt der Sommer oder fast Sommer, nutzt die Zeit und vielleicht hab Ihr ja auch Lust auf einen selbstgemachten Holunderblütensirup, noch gibt es Holunderblütendolden dafür! Übrigens findet Ihr nicht auch, dass die Erdbeeren dieses Jahr besonders fruchtig, süß und gut schmecken? Lasst Euch überraschen, demnächst gibt es noch mehr interessante Kreationen damit  auf meinem Blog.

Habt noch einen schönen Abend und einen guten Wochenbeginn in eine kurze Woche, denn am Donnerstag ist ja Feiertag;-)

Dieses leckere Törtchen wäre doch etwas für Yushkas Blog Sugarprincess  für ihren Calendar of Cake ;-).

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Liebe Grüße Eure Simone