Im Bierteig gebackene Holunderblüten

Hallo Ihr Lieben,
Wart Ihr auch schon fleißig Holunderblüten sammeln? Ich weiss, mancherorts sind sie schon verblüht, bei uns ist in diesem Jahr irgendwie alles etwas später dran, selbst die Pfingstrosen, welche ich über alles liebe , fangen erst jetzt an richtig zu blühen. Die letzten Tage hatte es hier immer wieder geregnet, so dass es mich nicht wirklich nach draußen gezogen hat. Heute morgen aber schien die Sonne und der Tag versprach richtig warm zu werden. Bepackt mit meinen Walking- Stöcken, mit einer Schere und Tüte marschierte ich heute also los, und machte mich auf die Suche nach den Holundersträuchern! Erst mal ein Stück durch den wunderschönen grünen Wald walken, das Wetter war traumhaft schön…

nach 1 Stunde Laufen..kaum war ich an den Kühen auf der Weide vorbei, erblickte ich schon von Weitem die Holundersträucher…Schnipp..Schnapp, schnell hatte ich ein paar in voller Pracht stehenden Dolden davon abgeschnitten und in meiner Tüte verstaut. Jetzt aber nichts wie nach Hause, den so langsam fing der Magen an zu knurren.

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In den letzten beiden Jahren hatte ich von den Dolden immer Holunderblütensirup gemacht und habe diesen dann für einfach so zum Trinken oder aber auch für leckere Torten- Kreationen wie z.B. meine leckere Erdbeer- Holunderblüten- Torte verwendet.

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Heute aber wollte ich die frisch gesammelten Blüten- Dolden in Ihrer tollen Pracht in einen Bierteig tauchen und sie dann in reichlich Öl ausbacken, schmeckt total lecker, kann ich Euch sagen, nach dem Ausbacken fein überstäubt mit Puderzucker, zusammen mit frischen Erdbeeren,…mmmhh…ein Gedicht!

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Die Holunderblüten- Dolden sollten mittelgroß sein und keine verblühten Blüten haben. Ich habe die Dolden nicht gewaschen, aber darauf geachtet dass sie frei von kleinen Käfern sind, denn durch das Waschen würden die Dolden an Geschmack verlieren, was schade wäre. 

Zutaten für 4- 5 Dolden:
4-5 ( je nach Größe) Holunderblüten- Dolden
1 Ei ( Größe M)
1 Prise Salz
2 TL Zucker zum Backen
115 ml Bier
75g Mehl ( Type 405)
Sonnenblumenöl zum Ausbacken
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:

Ei, Salz, Zucker Bier miteinander verrühren, das Mehl unter Rühren hinzugeben, und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 15 Minuten quellen lassen.

( Keine Angst der Geschmack des Bieres verflüchtigt sich beim Backen)

Öl in einem hohen Topf erhitzen ( ca. 170°C, dafür kann man übrigens auch eine Friteuse  nehmen) die Holunderblüten in den Teig tauchen, kurz abtropfen lassen und sofort im Öl goldbraun ausbacken. Auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben, so dass das überschüssige Fett aufgesaugt werden kann.  Evtl. im vorgeheizten Ofen bei 100 Grad (Umluft 75 Grad) auf einem Blech warm stellen. Mit Puderzucker bestreuen. Dazu passt Eis oder frische Früchte.

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Habt Ihr Lust auf selbstgemachten Holunderblüten- Sirup? dann schaut mal hier vorbei, das Rezept ist wunderbar, und mal ganz ehrlich ein Hugo mit diesem leckeren Sirup…wer kann dazu schon Nein sagen.

♦ Eure Simone ♦

 

Rhabarber- Erdbeer- Clafoutis

Hallo Ihr Lieben,
Heute am 1. Mai, dem Tag der Arbeit habe ich es mir mal richtig gut gehen lassen, ich war den ganzen Tag schön faul, habe ausgeschlafen, bin spät aufgestanden, rumgegammelt, einfach dass getan zu was ich gerade Lust hatte! Ein leckeres Essen oder zumindest eine Portion “ Süsses“ darauf konnte ich heute aber nicht verzichten…Ich hatte die letzte Woche schon einmal dieses leckere Rezept ausprobiert und hatte heute nochmals Lust darauf!
Luftig leicht und lecker, Clafoutis mit Rhabarber und Erdbeeren…mhhh… davon kann ich im Moment irgendwie nicht genug bekommen…als Dessert oder auch zu einer Tasse Kaffee immer wieder gut.

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Schnell zusammengerührt und noch lauwarm mit Vanillesauce, da schlägt mein Herz gleich Purzelbäume…!

Zutaten für 4 Personen:
300g Rhabarber
150 g Erdbeeren
1 EL / 100 g Zucker
4 Eier (Größe M)
1 Prise
Salz
1 Vanilleschote
3–4 EL Schlagsahne
2 EL Orangensaft
125 g Mehl
Puderzucker
Fett

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Zubereitung:

Rhabarber putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Rhabarber mit 1 EL Zucker bestreuen und ziehen lassen. Eier trennen. Eigelbe, Salz, das Mark einer Vanilleschote, und 50 g Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren.
Sahne, Orangenlikör und Mehl unterrühren. Eiweiß steif schlagen, dabei 50 g Zucker einrieseln lassen. Eischnee in 2 Portionen unter den Teig heben. Die Hälfte Rhabarber in einer gefetteten ofenfesten Form (ca. 26 cm Ø ) verteilen und die Masse darauf geben.
Übrigen Rhabarber und die Erdbeeren darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C/ Umluft: 150°C ca. 35 Minuten backen. Clafoutis mit Puderzucker bestäuben.

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Liebt Ihr auch Rhabarber so sehr wie ich?
Ich kann davon nicht genug bekommen und muss, jetzt wo Saison ist immer Rhabarber in meinem Kühlschrank haben. ich liebe eben die säuerlichen Früchten 😉
Habt noch einen gemütlichen Sonntag!
Eure Simone

Leichte Limettencreme mit Basilikum

Hurra, der Frühling ist im Anmarsch!

 Ostern ist nicht mehr weit …die Vorhersagen für das Wetter zum kommende Wochenende hören sich vielversprechend gut an! Es wird auch langsam Zeit…Winter ade…! Zum Frühling , wo viele Ballast loswerden möchten, gibt es heute bei mir ein Rezept für ein leichtes erfrischendes Dessert…genau das richtige für alle die jetzt etwas Winterspeck loswerden wollen und trotzdem nicht auf Süßes verzichten möchten!20160308_142443
Zutaten für 4 Personen:
4 Blatt weiße Gelatine
2 Bio- Limetten
8 Blatt Basilikum
3 Eier
2 EL Wasser
80g Puderzucker
200g Naturjoghurt

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Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Limetten heiß abwaschen und 1 EL Schale abreiben. Für die Creme die Eier trennen. Das Eiweiß kalt stellen. Eigelb mit dem Puderzucker und Wasser über dem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Die Limettenschale unterheben. Die Limetten auspressen und den Saft erwärmen. Die ausgedrückte Gelatine darin auflösen und unter die Ei- Creme rühren. Die Creme kalt stellen. In der Zwischenzeit  Basilikum abzupfen, einige Blätter beiseite legen, den Rest in sehr feine Streifen schneiden. Sobald die Creme zu gelieren beginnt, das Eiweiß zu steifen Schnee schlagen. Zuerst den Joghurt und die Basilikumstreifen, dann den Eischnee unterheben. Die Creme in Gläser füllen und 2 Stunden kalt stellen. Mit Limettenscheiben und Basilikumblättchen garnieren.

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Habt eine tolle Woche
♥ alles Liebe Simone ♥

Sweet Dreams…Grießschnitte mit Cranberry- Kompott

Hallo Ihr Lieben, heute habe ich für Euch eine meiner Lieblings- Süßspeisen die ich schon aus meiner Kindheit kenne mitgebracht, knusprig gebratene Grießschnitte! Das Rezept stammt aus einem Koch- und Backbuch aus dem Jahre 1960, welches meine Mutter zu Ihrer“ Aussteuer“ bekommen hat, sowie sie mir gerade eben erzählt hat! Ja sowas gab es früher, Aussteuer… ich kann davon auch noch ein Lied singen! Fast volljährig meinte man auch mich, zu damaligen Zeiten war das ja üblich, mit einem Kaffee- Service, Silberbesteck, Bettwäsche und Handtüchern und sonstigen nötigen Dingen die man für die Gründung eines eigenen Haushaltes braucht, ausstatten zu müssen. Zum Glück konnte ich dem ganzen einen Riegel vorschieben und die Aussteuer- Ausstattung beschränkte sich auf ein hübsches Silberbesteck und ein paar Tischdecken und Handtüchern! Alles andere würde mir heute wahrscheinlich sowieso nicht mehr gefallen!

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Sehr interessiert bin ich aber, dass muss ich gestehen, an diesem alte Koch- und Backbuch und hoffe, dass meine Mutter mich immer wieder mal reinspicken lässt und ich es irgendwann auch einmal erben werde! Ich liebe die bodenständigen Rezepte darin und vor allem die schon bei uns Kult geworden Süßspeisen! Tolle Dampfnudeln, Palatschinken, Kaiserschmarrn, Kartäuser- Klöße, Apfel- Brotauflauf, Gschtör…Batschklöße….Kirschenmichel…..mmhhh …lecker! Mit wenigen Zutaten, simple Gerichte zubereiten, ja genau auch das mag ich!
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Bei meiner Mutter gibt es zu den Grießschnitten meistens ein Rhabarber- Kompott oder Zwetschgen- Kompott. Bei mir gibt es heute passend zur Jahreszeit einen süß- säuerlichen Cranberry- Kompott, ich finde auch das passt perfekt dazu!

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Zutaten für 4 Personen:
1 L Milch
250g Hartweizengrieß
50g Butter
30-50g Zucker
1 PK Vanillezucker
1/2 TL Salz
Abrieb 1/2 Zitrone ( Bio)
2 Eier ( Gr. M)
Semmelbrösel zum Panieren, Butter zum Ausbacken, Zucker- Zimt Mischung
Für den Cranberry- Kompott:
200g Zucker
350g Cranberries frisch
200ml Cranberrysaft

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Zubereitung:
Milch mit Butter, Salz, Zucker, Vanillezucker aufkochen, den Grieß unter Rühren einstreuen, 3 Minuten leicht köcheln lassen bis der Brei dicklich ist. Eier verquirlen und unter ständigem Rühren hinzugeben, Zitronenschale hinzugeben und glattrühren. Die Masse wird nun auf ein nasses Brett gestrichen, wellt sie mit einem nassen Wellholz fingerdick aus und stellt sie kalt. In der Zwischenzeit Zucker und Saft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen, solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Cranberries dazugeben und solange kochen bis alle Beeren aufgeplatzt sind. Den Kompott beiseite stellen und erkalten lassen. Nach dem Erkalten schneidet man verschobene Vierecke aus und wendet sie in einem verquirlten Ei und danach in Weckmehl. Nacheinander werden die Grießschnitte in heißer Butter knusprig ausgebraten.

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Die Grießschnitte werden mit Zucker und Zimt bestreut und sofort zusammen mit dem frisch gekochten Cranberry- Kompott servieren.

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Sweet Dreams…Süßspeisen wie bei Mutter….so lecker, dass ich nicht widerstehen kann
Liebe Grüße Eure Simone

Zitrus- Tarte mit Eischnee- Tropfen

Hallo Ihr Lieben,
Blutorangen, Mandarinen, Orangen, Grapefruits, jetzt haben sie Saison und versüßen mir mit ihrer Frische die kalte Jahreszeit. Höchste Zeit mir die orangenfarbenen Früchtchen für eine Tarte in die Küche zu holen! Mürber Boden, eine zitrusfeine Creme, leuchtender Früchtegenuss , Baiser on the top, lecker und erfrischend gut! Diese wunderbare farbenfrohe Tarte lässt mich schon ein bisschen vom Frühling träumen.

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Zutaten für eine rechteckige Tarte- Form (ca. 35 x10 cm)
165g Vollkorn- Weizenmehl
Salz
45g Zucker
65g Butter
etwas Fett und Mehl für die Form
1 Eigelb
Für die Creme:
2 Eier ( Größe M)
1 Eigelb
75g Zucker
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen, 1 TL Orangenlikör
Für den Belag:
2 Orangen, 2 Mandarinen, 1 Grapefruit, 1 Blutorange
Für den Eischnee:
2 Eiweiss
100g Zucker
1 TL Zitronensaft
125g Creme Fraiche

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Zubereitung:

Aus Mehl, 1 Prise Salz, Zucker, Butter und Eigelb einen glatten Teig kneten und, flachgedrückt wie eine Ziegel und eingepackt in Folie im Kühlschrank 60 Minuten kühlen.
Den Backofen auf 175°C ( Umluft 160°C) vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig auf wenig Mehl zu einem länglichen Rechteck ausrollen. Als Anhaltspunkt die Form darauf stellen. Den Teig in die Backform legen und festdrücken. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.Teig mit Backpapier bedecken und mit Hülsenfrüchten auffüllen. Den Tarte- Boden im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten blind backen. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen. Danach den Teig auskühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 140°C ( Umluft 120°C) reduzieren.

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Für die Creme Eier und Zucker leicht verschlagen. 1 Bio- Orange heiß abwaschen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Saft von 2 Orangen und 1 Zitrone auspressen und mit der Ei- Masse, Orangenschale und Creme Fraiche verrühren. Masse auf dem Teigboden verteilen im Backofen 40-45 Minuten stocken lassen. In der Zwischenzeit das Obst für den Belag vorbereiten. Dafür 2 Orangen, 1 Grapefruit rosa und 2 Mandarinen filetieren, 1 Blutorange schälen und in dünne Scheiben schneiden. Nach Ende der Backzeit die Tarte aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

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 Für die Baiser- Tropfen 40 ml Wasser mit dem Zucker aufkochen und 3 Minuten kochen lassen. Eiweiß und Zitronensaft steif schlagen. Heißen Zuckersirup unter Rühren zügig in einem dünnen Strahl unter den Eischnee rühren. 2 Minuten bei hoher Geschwindigkeit weiterrühren. Das vorbereitete Obst auf der Tarte verteilen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und in Tupfen auf die Creme spritzen. Mit einem Creme- brùlèe- Brenner abflämmen. Tarte vorsichtig aus der Form nehmen und servieren.

Alles Liebe Eure Simone

Früchte im Glas mit Hirse- Ananascreme

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Hallo Ihr Lieben,
für einen tollen Start in den Tag, gibt es heute am Morgen zum Frühstück bei mir Vitamine pur, Ananas, Kiwi, Maracuja, dazu eine Portion Körner welche reich an Eiweiß, Eisen und Magnesium sind! So lasse ich es mir gut gehen! Ich bin ein Fan von in Honig gerösteten  Sonnenblumenkerne, in Kombination mit Amaranth und Haferflocken…göttlich! Zum Frühstück, wenn es bei mir frisch zubereitetes Müsli gibt, kommt davon immer etwas als Topping mit zu den frischen Früchten. Hirse in Milch gekocht mochte ich schon immer als Frühstücks- Variante, aber in den letzten Jahren ist dass irgendwie in Vergessenheit geraten. Vielleicht auch aufgrund meiner Lactose- Intoleranz. Mit diesem Rezept aber, habe ich eine tolle Kombination gefunden, wodurch ich auch diese umgehen kann.

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Zutaten für 4 Personen:
200ml Ananassaft
40g Hirse
1 Ananas- Viertel
15 g Sonnenblumenkerne, 1/2 Vanilleschote
25 g Honig, 1 EL Butter, 20g Mandeln gehackt, 35 g kernige Haferflocken, 25 g Amaranth gepoppt,
2 Kiwi’s
1 Maracuja
2 Stück Zartbitter- Schokolade

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Zubereitung:
Den Saft aufkochen, die Hirse dazugeben, bei geringer Hitze im geschlossenen Topf etwa 20 Minuten garen. Das Ananasfruchtfleisch in Viertel schneiden, 5 Minuten vor Ende der Garzeit hinzufügen. Für den Kokoschips- Amaranth – Crunch die Kokoschips grob hacken, die Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit einem Messer herausschaben. Mit dem Honig, der Butter in einer Pfanne erhitzen. Sobald die Masse köchelt, die Sonnenblumenkerne, Amaranth, Mandeln, Haferflocken dazugeben und unter Rühren alles goldgelb karamellisieren lassen. Die Masse auf ein Backpapier legen und etwas zerbröseln. Abkühlen lassen. Kiwi schälen, 1 Kiwi vierteln und in Stücke schneiden, Maracuja halbieren, den Inhalt herauslösen und mit der Kiwi vermengen. Die 2 Kiwi halbieren und in Scheiben schneiden. Die Hirse- Ananascreme zur Hälfte pürieren und mit der restlichen Creme vermischen. Die Kiwi- Maracuja- Mischung in die Gläser verteilen. Die Hälfte des Haferflocken- Amaranth- Crunch- Mix in die Gläser geben. Darauf die Hirse- Ananascreme füllen und mit den restlichen Crunch und den Kiwischeiben abdecken. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Schokolade grob hacken und vor dem Servieren über den Früchtebecher geben.

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Schmeckt übrigens auch als Nachtisch sehr gut, leicht und Lecker!

♦ Viel Spass beim Nachmachen und einen schönen Sonntag ♦
Eure Simone

 

Winterzeit- Bananen- Marzipan- Strudel mit Walnüssen

Hier hat geschneit, und im Moment schneit es wieder, wie schön…der langersehnte Schnee ist da, wenn auch nicht in den Mengen, wie man es aus den Bergen kennt, aber hier sind wir ja auch schon mit weniger zufrieden…ich mag es total wenn draußen alles so schön weiss gepudert ist! Dann gut eingepackt, Winterjacke an, einen dicken Schal um den Hals und natürlich meine warmen Stiefel…auf geht es zu einem Spaziergang durch die verschneiten Wälder, durch den Schnee stampfen, die kalte Luft einatmen…genau, das liebe und genieße ich zu der Jahreszeit! Und dann …nach Hause kommen, es duftet nach frischem Kaffee und dazu gibt es heute einen leckeren Strudel mit Bananen, Marzipan und gerösteten Walnüssen. Noch lauwarm mit Vanillesauce….mmmhh…  genau das Richtige nach einem Spaziergang!

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Bei mir gibt es immer wieder reife Bananen im Obstkorb, die verarbeitet werden müssen, bei Euch auch? Meistens wandern diese in das Müsli am Morgen, aber heute gibt es davon diesen leckeren Strudel.

Die Zutaten dafür:
Für den Teig:
300g Mehl
Salz
5 EL Öl
200g Marzipan- Rohmasse
150g Walnüsse
1 TL Five- Spice- Pulver
50g Butter
400g reife Bananen (gute Qualität)
150g Creme Fraiche

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Sauce:
1 Vanilleschote
200ml Schlagsahne
200ml Milch
3 Eigelb (KL.M)
1 Ei (KL.M)
40g Zucker

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Zubereitung:

1. Für den Strudelteig, das Mehl, 1 Prise Salz, 4 EL Öl und 150ml lauwarmes Wasser in eine Rührschüssel geben und die Zutaten miteinander verrühren, auf einer bemehlten  Arbeitsfläche mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, mit dem restlichen Öl bepinseln und auf einen Teller legen. Ich lassen den Teig unter einem heißen Topf ruhen, dadurch lässt er sich später besser ausrollen. Dafür etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, das Wasser ausgießen und den Topf sofort über den Teig stülpen. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Vanillesauce zubereiten. Dafür die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und das Mark herauskratzen. Die Sahne mit der Milch in einen Topf geben und zusammen mit der Vanilleschote und dem Mark aufkochen.

3. Das Eigelb mit dem Ei und dem Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig aufschlagen. Die heiße Vanille- Milch- Sahnemischung unterrühren. Die Sauce zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze cremig rühren ( nicht mehr aufkochen lassen). In eine Schüssel geben und im Eiswasser abkühlen lassen.

4. Die Walnüsse kurz in einer Pfanne anrösten,grob hacken und mit 1 Prise Salz und dem Five- Spice- Pulver vermengen. Die Butter flüssig machen. Den Backofen auf 200°C ( Umluft 180°C ) vorheizen.

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5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche flach drücken und vorab schon etwas ausrollen, danach auf einem bemehlten Tuch weiter ausrollen, so dass er hauchdünn ist und man, sowie man früher immer gesagt hat fast Zeitung durchlesen kann. Der ausgerollte Teig sollte einer Größe von 60 x 60 cm entsprechen.
6. Den ausgerollten Teig mit der Hälfte der zerlassenen Butter dünn bestreichen.
7. Den Marzipan grob raspeln und auf dem Teig zusammen mit den Nüssen verteilen. Dabei auf allen Seiten einen Rand von 2 cm lassen. Bananen schälen und längs nebeneinander auf das unter Teigviertel des Teiges legen. Creme Fraiche auf die Bananen streichen.
8. Die Seiten des Teiges über die Füllung klappen, den Strudel mithilfe des Tuches aufrollen, mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen. Den Strudel mit der restlichen flüssigen Butter bepinseln, im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten 30-35 Minuten backen.
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Die Vanilleschote aus der Vanillesauce nehmen, den Strudel aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm, mit Puderzucker bestäubt servieren. Dazu passt natürlich eine Kugel Vanilleeis sehr gut!

Habt einen schönen Sonntag mit ganz viel Schnee! 😉

Liebe Grüße Simone

Inspiration: Essen & Trinken Ausgabe 2/2016

Selbstgemachtes Joghurteis mit Himbeeren und Granatapfel- Eiscreme ohne Eismaschine

Winterzeit- Eiszeit? Vielleicht was das Wetter betrifft…aber die wirkliche Kälte die zum Winter gehört lässt hierzulande noch auf sich warten. Passt Eis den überhaupt im Winter auf einen Food- Blog? Stimmt…Eis isst man doch nur im Sommer , wenn es draußen richtig heiß und sonnig ist! Alles Quatsch, würde jetzt jeder in meiner Familie sagen, Eis geht immer!

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Also ich muss gestehen, ich gehöre zu der Fraktion, die kein Problem hat bei Eis „NEIN“ zu sagen! Auch im Sommer, wenn ich nach einem guten Essen satt bin, passt da auch kein Eis mehr rein, im Gegensatz zu meine Familie…für ein gutes Eis ist immer Platz! Ok…ich bin dann eben mal eine Ausnahme!
Aber ich muss jetzt mal was revidieren….knirsch…Von diesem Eis kann selbst ich, auch wenn es Winter ist, nicht meine Finger lassen! Auch im Moment nicht, wenn man so wie ich schniffend und hustend hier vor dem Notebook sitzt, und mal schnell versucht diesen Beitrag zu tippen!

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Schon bei der Zubereitung von dem Eis musste ich immer wieder probieren und konnte der Versuchung nicht widerstehen und mein Finger wanderte immer wieder in die Rührschüssel!

Grantapfel  gehört im Moment gerade zu einer meiner Lieblingsfrucht und ein Fan vom griechischen Joghurt bin ich sowieso ( nichts für die schlanke Linie, ich weiß !) Aber man kann ja ab und an seine guten Vorsätze zum Jahresbeginn auch mal für so ein Eis über den Haufen werfen.

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Zutaten für eine Kastenform:
600g griechischer Naturjoghurt
200g gefrorene Himbeeren
4 EL Akazienhonig
250ml Sahne
1 Granatapfel (Kerne)

Zubereitung:
1. Die Himbeeren auftauen lassen, pürieren und durch ein feines Sieb streichen. 2. Den Naturjoghurt in eine Rührschüssel geben und zusammen mit dem Honig und dem Himbeermark  verrühren.
3.Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Joghurt- Himbeermasse rühren.
4.Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Die Masse abwechselnd mit den Granatapfelkernen in die Form schichten.
5.Das Eis mit Frischhaltefolie gut einpacken und über Nacht in die Tiefkühltruhe geben.
6.10 Minuten vor dem Verzehr das Eis aus dem Tiefkühler nehmen und entweder stürzen und in Scheiben schneiden, oder mit einem Eisportionierer Kugeln formen und in Eisschalen mit Waffeln servieren.

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Granatapfelkerne im Eis? Das kann sich manch einer nicht vorstellen, aber ich finde zusammen mit den Himbeeren passt das richtig gut.

Ziemlich einfach, das Rezept und schnell zubereitet, die meiste Zeit benötigt es leider bis es zum Verzehr bereit ist. Aber dann gibt es kein Halt mehr für mich, schnell 2-3 Kugeln ins Glas und das allgemeine Löffeln kann beginnen.

Alles Liebe Eure Simone

Walnuss- Cantuccini mit Cranberries

 

Hallo Ihr Lieben,
Heute gibt es ein Rezept zur Reste- Verwertung der übrig gebliebenen Zutaten von der Weihnachtsbäckerei. Im Vorratsschrank tümmeln sich noch eine paar Zutaten die schnellstens verarbeitet werden wollen, um Platz machen zu können für andere leckere Dinge die das Herz begehrt. Getrocknete Cranberries und frische geknackte Walnüsse vom Baum meines Cousin’s,  wandern heute ganz flugs in dieses kleine leckere Tee- oder auch Kaffee- Gebäck. Cantuccini’s sind ein traditionelles Mandelgebäck und stammt aus der italienischen Provinz Prato. Sie werden wie Zwieback doppelt gebacken, zuerst als längliche Laibe und dann in Scheiben, wodurch sie mürbe und haltbar werden. Abgewandelt mit den Walnüssen schmecken sie super lecker, und mit etwas frischem Anis und Muskat bekommen sie eine interessante Note!

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Zutaten für ca. 30 Stück:
50g getrocknete Cranberries
125g Walnüsse
abgeriebene Schale von 1/2 Orange Bio- Orange
125 g Weizenvollkornmehl
1/4 TL. Backpulver
1 Prise Salz
100g brauner Zucker
1 Sternanis in einem Mörser fein zermahlen
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Ei
1 EL Milch
25g Butter
2 PK Vanillezucker

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Zubereitung:

Für die Cantuccini die Walnüsse und Cranberries grob hacken und mit der abgeriebenen Orangenschale, Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und den Gewürzen mischen. Das Ei zusammen mit der Milch und der kalten Butter unter die Masse kneten. Alles zu einem einheitlichen Teig verkneten. Den Teig in 2 Portionen teilen und jede mit etwas Mehl zu einer dünnen Rolle (ca. 3cm dick ) formen. Auf ein Brett legen und mit Frischhaltefolie abgedeckt in der Tiefkühltruhe 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze ( Heissluft 160°C) vorheizen. Die Teigrollen in dem Vanillezucker wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten. Die klassische Cantuccini- Form erhält man, wenn die Rollen vor dem Backen der Länge nach auf beiden Seiten, links und rechts mit einem Finger oder dem Stiel eines Kochlöffels etwas eingedrückt werden. Am besten macht man das, wenn die Rollen bereits auf dem Backpapier mit genügend Abstand auf dem Backblech liegen. Nun die Cantuccini Rollen 25 Minuten im Backofen backen.

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Danach die Rollen auf dem Backpapier auskühlen lassen. Danach werden die Rollen mit einem Sägemesser in 1-1,5 cm dicke Stücke geschnitten und weitere 15 Minuten im Ofen gebacken. Anschließend die Cantuccini gut auskühlen lassen. Luftdicht verpacken kann man sie 4 Wochen in einer Dose aufbewahren. In kleine Tütchen verpackt eignen sich die Cantuccini‘ auch sehr gut als Mitbringsel!

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Mit diesen leckeren Cantuccini’s nehme ich doch gleich mal an dem tollen Jahres- Blog- Event“ Calendar of Ingredients“von Claudia von Ofenkieker, Nadine von Sweet Pie, Sarah von Das Knusperstübchen, Yushka die Sugarprincess, Sandra’s Tortenträumereien und Maren von Malu’s Köstlichkeiten teil.

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Jeden Monat gibt einer von Ihnen drei Zutaten bekannt und wir Blogger dürft uns aus ein, zwei oder aus bestenfalls allen drei Ingredients ein süßes oder herzhaftes Rezept ausdenken und beim jeweils ausrichtenden Blog einreichen. In diesem Monat ist es Sandra’s Tortenträumereien.

Und dies sind die drei Zutaten im Januar:

ORANGE – VANILLE – MUSKATNUSS

Da liege ich mit meinen Cantuccini’s genau richtig!

Habt es gut und noch einen schönen Abend

wünscht Euch Simone

Mandeltarte mit Granatapfel und Amaretto- Mascarpone

Jepp…Es ist Wochenende, und wieder mal Tarte- Zeit!

Als Tarte- Liebhaberin eröffne ich die Kuchenjahr 2016 auf meinem Blog, natürlich und wie kann es anderst sein mit meiner Lieblings- Art von Kuchen!

Hinzu gesellt sich heute noch meine momentane Lieblings- Frucht… die Kerne des Granatapfels! Dazu eine leckere Mascarponecreme mit einem Schuss Amaretto, …alles zusammen eine göttliche Kombination. Granatapfelkerne mag nicht jeder, ich weiß, aber ich…ich liebe sie. Ob im Müsli, meinem Porridge am Morgen, als frischen gepressten Saft, auf dem Salat oder auch im Rotkohl,  heute kommen die kleinen Kerne auf meiner Tarte für den Sonntags- Kaffee!  Bei dem Schmuddel- Wetter genau das Richtige um dem Gemüt etwas Gutes zu tun. Bei dem ununterbrochenen Regen den ganzen Tag, über vielleicht kommt ja auch mal etwas Schnee ( das wäre schön!) mache ich es mir lieber zu Hause gemütlich.

Delici

Zutaten für 1 große Tarte- Form ( Ø 26 cm )

oder 5 kleine Förmchen ( Ø 8 cm ):

160g Weizenvollkornmehl
70g gemahlene Mandeln
50g Rohrohrzucker
100g kalte Butter
1 Eigelb
1 EL Sahne

Für die Creme:

250g Mascarpone

150ml Sahne

120g Joghurt

100g Puderzucker, 1 Vanillezucker

2 EL Amaretto

1 Granatapfel ( Kerne)

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Zubereitung:

Die Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten, zu einer flachen Ziegel formen und im Kühlschrank 1 Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober und Unterhitze ( Heißluft 160°C) vorheizen. Die Tarte- Form ausbuttern. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisrund etwas größer als die Tarte- Form ausrollen und in die Tarte- Form legen und festdrücken. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.  Für die kleinen Tarte- Formen genauso vorgehen. Den Tarte- Boden mit Backpapier auslegen und zum Blindbacken mit Hülsenfrüchten bedecken. Den Boden auf der untersten Schiene des Backofens blindbacken. Nach Ende der Backzeit das Backpapier und die Hülsenfrüchte vom Boden nehmen und die Tarte weitere 10 Minuten im Ofen backen.

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Für die Creme die Sahne steif schlagen, Mascarpone mit dem Joghurt, Zucker verrühren und den Amaretto hinzugeben und glattrühren. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Die Kerne aus dem Granatapfel lösen. Die Creme auf den Tarte- Boden verteilen und mit den Granatapfelkernen belegen.

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Und wenn es schon kein Schnee passend zur Jahreszeit gibt, so schneit es zumindest auf meinen Kuchen, also schnappe ich mir mal schnell die Puderzucker- Dose und lasse es auf meine Tarte schneien.;-)

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Die Mandeltarte mit Granatapfel und Amaretto- Mascarpone ist gleichzeitig ein Beitrag für Clara’s Blogevent bei „Tastesheriff“.

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♥ Einen schönen Sonntag für Euch, ♥ macht es Euch gemütlich auf dem Sofa ♥ und lasst es Euch gut gehen ♥

Eure Simone