Cranberry- Spekulatius- Tiramisu

Ich hoffe Ihr hattet schöne Weihnachts- Feiertage und habt ordentlich geschlemmt. Ich kann mich nicht beklagen, im Gegensatz zu meiner Waage…die mir eine ERROR – Meldung anzeigt! ;-(( Bevor ich nun die alljährliche Diät in Angriff nehme, bis Neujahr habe ich noch Gnadenfrist…möchte ich Euch heute eines meiner Lieblings- Dessert der vergangenen Tage vorstellen, ein leckeres Tiramisu mit Cranberrys.

Tiramisu kennt ja jeder, eine Kalorien- Bombe wie es schlimmer nicht sein kann, aber es schmeckt einfach zu gut um darauf verzichten zu können. Mit den Spekulatius und den säuerlichen Cranberrys bekommt das klassische Tiramisu heute einen weihnachtlichen Touch. Auch wenn Weihnachten jetzt vorbei ist, dieses Dessert schmeckt auch noch nach Weihnachten super lecker! Da jeder sicherlich noch irgendwo vom Weihnachtsgebäck Spekulatius rumliegen hat, lässt es sich super schnell zubereiten!

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Schnell den Cranberry- Kompott kochen, die Creme zusammenrühren und mit den Spekulatius in die Gläser schichten, fertig ist das Dessert!

Für 8 Portionen braucht Ihr:

120g Zucker,

150 ml Orangensaft,

200g frische Cranberrys, 1 geschälte kleingeschnittene Birne
160g Sahne
200g Mascarpone
200g Magerquark
80g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
160g Spekulatius

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Zubereitung:

In einem mittelgroßen Topf Zucker und Orangensaft mischen und erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Cranberrys und kleingeschnittene Birne hinzugeben und bei mittlerer Hitze 10 Minuten leicht köcheln lassen bis die Cranberrys platzen. Von der Kochstelle nehmen und in einer Schüssel abkühlen lassen. Der Cranberry- Kompott dickt beim Abkühlen an. Die Sahne mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen. Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker verrühren und unter die geschlagene Sahne heben. Die Hälfte der Spekulatius grob zerbröseln und auf den Boden der Gläser verteilen. Die gekochten Cranberrys darauf verteilen ( etwas für die Dekoration zurückbehalten) Die Mascarponecreme in einen Spritzbeutel füllen und 3/4 davon auf die Cranberrys spritzen. Die restlichen Spekulatius fein zerbröseln, dafür die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben und verschließen. Die Tüte auf die Arbeitsfläche legen, mit einem Wellholz über die Spekulatius rollen, bis diese fein zerbröselt sind. Die Spekulatius auf der Creme verteilen und die restliche Mascarpone- Creme darauf spritzen. Evtl. mit Cranberrys dekorieren oder mit Zimt bestreuen.

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Habt noch einen bezaubernden Abend und lasst die Weihnachtstage schön ausklingen.
♥ Eure Simone ♥

Spekulatius Mini Gugl zum Kaffee

Hallo Ihr Lieben,…in der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei…ich liebe dieses Lied und es gehört für mich ohne wenn und aber zur Adventszeit dazu! Wenn schon das Wetter nicht mitspielt so muss eben die Musik  dafür sorgen, dass meine Stimmung in eine Weihnachtsstimmung übergeht! Zum Abschluss von Mehlgestöber und weihnachtlichen Gewürzen gibt es aus meiner Backstube heute diese kleinen Mini- Gugl mit nochmals einer Portion weihnachtlichen Gewürzen. Schnell zubereitet und total lecker, wenn sich kurzfristig Besuch zum Mittagskaffee angesagt hat!

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Zutaten für 28 Stück:
100g zimmerwarme Butter
100g brauner Zucker
100g Mehl
2 Eier
50g geriebene Schokolade, 1 TL Kakao
50ml Rotwein
1/2 TL. Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Spekulatius- Gewürz
1 Msp. Nelken, 1 TL. Vanillezucker,

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Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Eier nach und nach zugeben und unterrühren. Das Mehl sieben und mit dem Backpulver, Kakao und den Gewürzen mischen und unter den Teig heben. Den Rotwein dazugeben und unterrühren.

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Den Teig in die vorbereiteten und sorgfältig eingefetteten Minigugl – Förmchen füllen und 12 Minuten bei 170°C Heißluft backen.

Die Gugl aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und zum Kaffee servieren.

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Wer will, kann die kleinen Gugl mit einer Portion Glühweinguss ( dafür einfach etwas Puderzucker mit 2 EL Glühwein glattrühren) übergießen und mit kleinen Schokosternen dekorieren, oder einfach nur mit Puderzucker bestäuben.

Alles Liebe Eure

Simone

Kartoffel- Donuts mit einem süßen Ananas- Mango- Chutney

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es bei mir den amerikanischen Klassiker schlechthin! Leckere fluffige Donuts frisch ausgebacken, so schmecken sie mir am Besten… mit einem fruchtig süßen Chutney, welches all meine Lieblingsfrüchten beinhaltet. In den Donuts- Teig kommen heute noch  Kartoffeln! Wie Kartoffeln in einem süßen Hefeteig? Ja, das klappt wirklich hervorragend und man schmeckt die Kartoffeln überhaupt nicht heraus. Durch die Stärke in den Kartoffeln werden die Donuts übrigens besonders fluffig und locker, zusammen mit dem Chutney schmecken sie wirklich klasse! Der Teig braucht etwas Zeit und Geduld, man kann ihn auch gut schon am Abend vorher zubereiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Lust auf Donuts? Dann ist hier das Rezept dafür!

20151106_142300Zutaten für ca. 24 Stück:

250g Kartoffeln ( mehligkochend)

1 PK Trockenhefe

150 ml Milch

70g Zucker, 1 Ei, 60g Butter

500g Mehl, Mehl zum Bearbeiten

1 kg Frittieröl

300g Ananas, 100g Mango, 1 Maracuja, 1 EL. Zucker

Zucker und Zimt zum Bestäuben, evtl. Puderzucker

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, schälen und in reichlich kochendem Wasser weich garen. Die Kartoffeln abgießen, dabei 70 ml von dem Kartoffelwasser auffangen. Die Kartoffeln noch warm zerstampfen. Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Die Milch fingerwarm erwärmen, die Butter in der Milch auflösen und in eine Rührschüssel geben. Den Zucker, die angerührte Hefe und das Ei hinzufügen und mit dem Schneebesen verrühren. Das Mehl langsam unterheben. Die zerstampften Kartoffeln hinzugeben und alles zusammen zu einem glatten, geschmeidigen Teig zusammenfügen. Bei Bedarf noch etwas Mehl unter arbeiten, falls der teig zu klebrig ist. Er darf aber auch nicht zu fest sein! Den Teig abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

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Die Ananas schälen, den Strunk entfernen, das Fruchtfleisch in kleine Würfelchen schneiden. Die Maracuja halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und durch ein Sieb streichen, den Saft der Maracuja auffangen und mit der geschälten Mango in einem Mixer fein pürieren. Die Ananaswürfeln zu der Mango- Maracujasauce geben und mit Zucker abschmecken. Das Chutney zugedeckt beiseite stellen.

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Den Teig für die Donuts noch einmal durchkneten und nochmals 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dich ausrollen. Mit dem Ausstechern die Donuts ausstehen ( Kreis mit Loch in der Mitte) Das Frittieröl in einer Fritteuse auf 170°C erhitzen. Die vorbereiteten Donuts portionsweise darin ausbacken. Dabei während des Ausbackens die Teiglinge drehen. Die fertigen Donuts mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Donuts in einer Zucker/ Zimtmischung noch warm wenden und evt. mit Puderzucker bestäuben . Zusammen mit dem Chutney servieren.

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♥ Lasst es Euch gut gehen ♥

und habt ein schönes Wochenende

Eure Simone

Kürbis- Ingwer- Eiscreme mit Pinienkerne und Pflaumensauce

Hallo Ihr Lieben,
Mit einer Kürbis- Eiscreme aus einem Butter- Nut – Kürbis, eröffne ich heute die Kürbis- Saison auf meinem Blog!

Ich weiss…bei den herbstlichen Temperaturen und dem tristen Wetter ( wenn man aus dem Fenster schaut, ist alles grau in grau und es will irgendwie gar nicht so richtig hell werden )…Eis passt nicht wirklich zu der Jahreszeit. Aber mal ganz ehrlich…Eis geht doch irgendwie immer, oder? Also zumindest ist das bei mir und meiner Familie so! Der Kreation, ein Eis aus Kürbis, dem kann ich auf keinen Fall widerstehen. Zur Verfeinerung habe ich der Eismasse noch etwas Ingwer und geröstete Pinienkerne hinzugefügt! Dadurch bekommt das Eis eine zusätzliche interessante Geschmacksnote und die Pinienkerne verfeinern dieses durch ihren nussigen Geschmack. Dazu gibt es eine Pflaumensauce, welcher ich getrocknete Mango.- Stücke hinzugefügt habe!  .

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Gesagt…getan und ab ging es mit der Eis-Masse in die erst in diesem Sommer neu erworbenen Eismaschine. Ich kann Euch sagen, gespannt war ich schon wie die Eiscreme wohl am Ende schmecken würde,, weswegen mein Blick auch immer wieder in die Eismaschine wanderte und ich es kaum erwarten konnte, bis das Eis fertig war!

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Die Zutaten dafür sind:

500g Butternut- Kürbis

1 Vanilleschote

250 ml Milch, 250 ml Sahne,

160g Zucker

2 Eier, 2 Eigelb,

1 gestrichenen TL gemahlener Ingwer, 50g goldbraun Pinienkerne

750g Pflaumen, 1/2 TL Zimt

6 Scheiben getrocknete Mango kleingeschnitten in feine Streifen

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Zubereitung:

Für die Eiscreme den Kürbis waschen, halbieren, schälen und die Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch in große Würfel schneiden und im kochenden Wasser ca. 15 Minuten weich garen. Den Kürbis über einem Sieb abgießen und abkühlen lassen, folgend mit einem Mixstab fein pürieren und den Kürbismus durch ein feines Sieb streichen. Die abgedeckte Masse kühl stellen

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen. Die Milch mit der Sahne, 120g Zucker und dem Vanillemark in einem Topf aufkochen und zur Seite stellen.

Die Eier und das Eigelb mit dem Ingwer in einer Schlagschüssel verrühren und auf ein heißes Wasserbad setzen. Die Vanillemilch langsam unter ständigem Rühren in die Ei- Masse geben und über dem heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Die ausgekühlte Kürbismasse unter die Ei- Masse  rühren. Die gehackten Pinienkerne unter die Ei- Masse heben Die Masse in die Eismaschine geben und ca.1 Stunde cremig gefrieren lassen.

Ohne Eismaschine gibt man die Masse in eine tiefe Auflaufform deckt sie mit Folie ab und stellt diese in den Tiefkühler. Das gefrierende Eis mit einem Schneebesen oder Rührlöffel immer wie umrühren bis es eine cremig gefroren ist.

Für die Pflaumensauce die Pflaumen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Den restlichen Zucker (40g) Zimt, Mango und 100 ml Wasser in einem Topf geben und aufkochen, die Pflaumen dazugeben und die das Kompott bei geschlossenen Deckel und mäßiger Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Die Kürbis- Ingwer- Eiscreme  zusammen mit der Pflaumensauce servieren.

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Mmmhhh….ich war wirklich angenehm überrascht,

wahnsinnig gut schmeckte meine selbstgemachte- Kürbis- Ingwer- Eiscreme!

Wow….Kürbis als Nachspeise in einem Eis, ist auf jeden Fall eine Versuchung wert!

Habt einen schönen Abend, kuschelt Euch ein in eine Decke und lasst es Euch gut gehen!

Liebe Grüße

Eure Simone

Power- Food…Porridge mit Honig- Feigen und Quinoa- Granola

Hallo Ihr Lieben,

Lust auf Porridge, einen warmen Haferbrei mit selbstgemachten Granola und frischen Feigen? Bei den doch schon recht kühlen Temperaturen und der herbstlichen Stimmung, am frühen Morgen, genau das Richtige für mich.

In England gehört Porridge übrigens zu den beliebtesten Frühstücksgerichten, Porridge ist durch den Hafer reich an wertvollem Eiweiß und Vitaminen. Außerdem gilt er als magenschonend und ist leicht verdaulich.

Erfunden wurde Porridge übrigens von den Schotten.

Wem das Originalrezept zu langweilig ist, kann das Gericht mit verschiedensten Zutaten aufpeppen. Ich habe das heute mit einem selbstgemachten Gramola getan. Dafür habe ich meiner Phantasie freien Lauf gelassen und mit Quinoa, Amaranth, Haferflocken, Mandeln und Macadamia- Nüssen eine tolle Mischung kreiert. Im Moment gibt es noch richtig gute Feigen, welche mit Honig gebacken eine tolle fruchtige Komponente zu meinem Porridge sind. Zusammen schmeckt der Porridge mit dem Granola und den Feigen so richtig gut!
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Zutaten für 2 Personen:

1/2 Vanilleschote, 75g zarte Haferflocken

400 ml Mandelmilch

1 Prise Salz

2 Feigen, 1 1/2 EL Honig

Für das Granola:

125g Quinoa

50 g Amaranth gepoppt

125g Haferflocken

50g Mandeln ungeschält, 50g Macadamia- Nüsse

2 EL Honig

2 El Butter

2 EL brauner Rohrzucker

2 EL Sonnenblumenöl

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Zubereitung:

Für das Granola den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Honig mit dem Zucker, Butter, Sonnenblumenöl in einer Pfanne unter Rühren erhitzen, solange bis sich der Zucker gelöst hat. Quinoa, Amaranth, Haferflocken und Nüsse dazugeben und kurz anrösten. Die Granola- Mischung gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und 20 Minuten im Backofen goldbraun und knusprig backen. Das Granola dabei immer wieder umrühren. Das Granola nach dem Backen auskühlen lassen und in ein luftdicht verschließbaren Behälter aufbewahren.

Aus der Vanilleschote das Mark herauskratzen. Die Milch mit dem Vanilleschote- Mark und den Haferflocken aufkochen. Dabei mit einem Schneebesen immer wieder umrühren und 10 Minuten leise köcheln lassen bis die Masse schön breiig ist.

Feigen den Backofen auf 180°C vorheizen, die Feigen kurz waschen, abtrocknen und den Stiel abschneiden. Die Feigen kreuzweise bis zur Mitte einschneiden, etwas auseinanderdrücken und in eine Auflaufform geben. Mit dem Honig beträufeln. Die Feigen im Backofen ca. 10 Minuten backen.

Direkt aus dem Ofen mit dem Porridge und dem Gramola anrichten und servieren.

 Übrigens….Quinoa ist einer der besten pflanzlichen Eiweißlieferanten, mineralstoffreich und enthält  alle 9 essentiellen Aminosäuren.

Dass hört sich doch richtig gesund an und ist somit ein guter Start in den Tag, findet Ihr nicht auch?

Die Granola – Mischung lässt sich auch gut unter einen Joghurt mischen oder auch einfach nur zusammen mit frischem Obst schmeckt sie bestimmt auch sehr gut!

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Mögt Ihr auch gerne ein warmes Frühstück, wenn die kalte Jahreszeit vor der Tür steht?

♥ Habt noch einen schönen Tag ♥

Eure Simone

Mango- Maracuja Creme mit karamelisierten Macadamia- Nüssen

Hallo Ihr Lieben,

Sommer ade…scheiden tut weh, so ähnlich heißt es, den Spruch kennt Ihr sicherlich auch. Der Herbst hat nun wirklich Einzug gehalten, draußen ist es trüb und regnerisch, ab und an lässt sich die Sonne noch blicken, aber irgendwie durchsetzen kann sie sich gegenüber den Wolken nur schwer! Dem Jahreslauf zum Trotz…heute versüße ich uns den Tag nochmal mit einem fruchtigen, wirklich köstlich schmeckenden Dessert im Glas.
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Der Geschmack einer fruchtigen Mango und Maracujas geben dem Nachtisch eine wunderbare Frische, mit der luftige Creme den richtigen Schmelz, on top geröstete Macadamia- Nüsse und Kokos- Chips, die noch kurz zuvor in cremigen Karamel gebadet haben.  Schichtweise habe ich die gemixten Früchte mit der Creme in die Gläser gefüllt und schnell im Kühlschrank etwas gekühlt. Dann noch schnell die Nüsse darauf drapieren ungeduldig wie wir alle waren, kam das Dessert sofort auf den Tisch, die Gläser waren sowas von schnell ausgelöffelt.

Köstlich…lecker…der Ruf nach mehr….

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Zutaten für 4 Personen:

1 reife Mango

3 frische Maracuja

250g Mascarpone

150g Kokosjoghurt

Saft und Schale 1 Limette ( Bio)

120g brauner Zucker

100g Schlagsahne

50g Macadamie- Nüsse

2 EL Kokos- Chips

Für die Karamelsauce:

100g Zucker

200ml Sahne

50g Butter

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Für die Karamelsauce Zucker in einer unbeschichteten Pfanne langsam schmelzen und hellgold karamellisieren lassen. Die Sahne zugießen, Butter zugeben, unter rühren solange köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Sauce sämig ist. Abkühlen lassen.

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern entfernen. Die Hälfte des Fruchtfleisches in kleine Würfel schneiden, die andere Hälfte pürieren. Beides miteinander verrühren.  Die Maracujas halbieren und das Innere der Frucht auslöffeln. Das Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen und den Saft der Maracujas zu der Mango- Sauce geben und miteinander verrühren. Beiseite stellen. Für die Creme die Mascarpone mit dem Joghurt, Zucker, Limettenschale und Saft cremig aufschlagen. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Die Mango- Maracuja- Masse abwechselnd in die Gläser schichten und kalt stellen.

Die Nüsse und die Kokos- Chips in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, die Karamelsauce dazugeben und vermengen. Auf das Dessert verteilen und servieren.

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Erst mit dem Löffel durch die fruchtige Mango- Maracujasauce tauchen, dann die Kokoscreme darunter probieren und die knackigen Nüsse…

Habt einen schönen Abend

Eure Simone

Zum Wochenende eine Heidelbeer- Mandel- Tarte

Ich bin wieder mal im Tarte Fieber…

Wer meinem Blog verfolgt hat sicherlich schon gemerkt, dass ich immer wieder gerne eine Tarte backe. Ja ich gebe es zu, ich liebe Tartes in alles Variationen und kann davon wirklich nicht genug bekommen! Vor allem liebe ich dabei den knusprigen Boden…getoppt mit vielen verschiedensten frischen Früchten liebe ich Tartes besonders gerne und kann dazu nicht Nein sagen!

So war es dann heute mal wieder Zeit für eine Solche und dafür sollten frische Blaubeeren verwendet werden. So blau wie der Himmel an dem heutigen Samstag, ein sommerlicher Tag, mit Temperaturen über 30°C, ist diese Tarte die ich Euch heute vorstellen möchte.

Eine Heidelbeer- Tarte mit einer Mandel- Puddingcreme.

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Zutaten für eine Form 22 x 22 cm Ø:

Für den Teig:

200g Mehl

150g Butter

50g Zucker

Salz

1 Ei ( KL.M)

Belag:

1 Vanilleschote, 250 ml Milch

120g Zucker, 2 Eigelb (KL. M)

20g Speisestärke, 70g Butter, Salz

2 Eier (KL. M)

150g gemahlene Mandeln ( ohne Haut )

350g Heidelbeeren

Tarte Form mit herausnehmbarem Boden 22×22 cm )

Hülsenfrüchten zum Blindbacken

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Zubereitung:

Das Mehl, Butter in Stücke, Zucker, Salz, Ei und 1 EL eiskaltes Wasser mit dem Knethaken der Küchenmaschine schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer flachen Ziegel formen, in einer Klarsichtfolie gewickelt für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Für den Belag die Vanilleschote einritzen und das Mark herauskratzen. 220 ml Milch zusammen mit der Vanilleschote und Mark, 80g Zucker in einem Topf zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die restliche Milch mit dem Eigelb und der Stärke glattrühren und unter die kochende Milch geben. Einmal aufkochen lassen und abkühlen lassen.

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Die Butter, 1 Prise Salz und den restlichen Zucker in der Küchenmaschine mit dem Schneebesen cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Die Mandeln unterheben und die abgekühlte Puddingmasse unterrühren. Die Mandelmasse beiseite stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 25×25 cm groß ausrollen. Die Tarte Form einfetten und den Teig hineingeben, fest andrücken und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Boden mit Backpapier auslegen und die Hülsenfrüchte zum Blindbacken auf das Backpapier geben.. Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 200°C ( Heißluft 180°C) auf der untersten Schiene 15 Minuten backen. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und die Tarte weitere 5 Minuten backen.

Die Mandelmasse auf den Tarte- Boden geben und die Heidelbeeren darauf verteilen. Die Tarte weitere 25-30 Minuten bei gleicher Temperatur im Backofen backen. Danach Herausnehmen und abkühlen lassen.

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Die Heidelbeer- Mandel- Tarte mit Puderzucker bestäuben.

Passend dazu etwa 200ml Sahne steif schlagen und dazu servieren. Wer möchte kann noch etwas frische Blaubeeren unter die Sahne mischen, dadurch bekommt die Tarte noch eine zusätzliche fruchtige Note.

Habt noch ein schönes Restwochenende und einen schönen Sonntag

♥ Alles Liebe Eure Simone ♥

Inspiration: Essen& Trinken 9/2015

Immer wieder gut…Apfel- Gitterkuchen

Hallo Ihr Lieben,
heute gibt es ein Apfelkuchen zum Nachmittagskaffee. Ein Apfelkuchen geht immer findet Ihr nicht auch? Besonders jetzt wo der Spätsommer vor der Tür steht und die Apfelernte beginnt. Ein frischer Apfel direkt vom Baum gepflückt, was gibt es jetzt Besseres?

Ein klassischer Apfelkuchen mit Rosinen und Zimt, am allerbesten natürlich mit einem Klecks Sahne.

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Was meint Ihr, ist der Apfelkuchen  der Lieblingskuchen der Deutschen?
Für mich irgendwie schon, auch wenn ich als Kind nicht unbedingt ein großer Freund davon war. Mittlerweile finde ich schmeckt ein Apfelkuchen für mich nach Kindheit, denn keiner backte so einen guten Apfelkuchen wie die eigene Mama. Er schmeckt nach Sommer, und schon nach Herbst, nach in der Sonne sitzen auf der Gartenbank , in die Sonne blicken und das schöne Spätsommer- Wetter einfach genießen vielleicht auch etwas nach dem bereits erlebten Urlaub?

Vielleicht fragt Ihr Euch welche Apfelsorte ist die beste für Apfelkuchen?
Es gibt unendlich viele Rezepte für Apfelkuchen: ob  mit Pudding, mit Schmand, mit Rosinen, mit Nüssen, mit Streusel, als gedeckter oder versunkener Apfelkuchen, vom Blech oder aus der Springform. Apfelkuchen mit Rührteig, Hefeteig, Mürbeteig, als Strudel oder als festliche Apfeltorte. .

 Auf diese Frage gibt es unterschiedliche Meinungen. Klar ist, die Äpfel sollten ein kräftiges Aroma haben, nicht zu süß sein und beim Backen nicht auseinanderfallen. Aber ob man seinen Apfelkuchen nun mit Boskop backt, mit einem Elster, Jonagold oder Cox Orange, ist letztlich Geschmackssache.

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Apfelkuchen nun hin oder her, hier verrate ich Euch nun mein Lieblings- Apfelkuchen- Rezept:

Zutaten:

300g Mehl

200g Butter

175g Zucker

1 Ei

abgeriebene Schale von 1 Bio- Zitrone

1 kg säuerliche Äpfel ( Elster oder Boskop)

Saft von 1 Zitrone

50g Rosinen

50g Zucker

1/2 TL. gemahlenen Zimt

2 Eier

3 EL. Milch, 1 EL. Zucker, 1 EL. Vanillepuddingpulver

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Zubereitung:

Für den Teig das Mehl sieben und zusammen mit der Butter, dem Zucker, dem Ei und der Zitronenschale zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine Frischhaltefolie einpacken und für 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.

In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelstücke in dünne Scheiben schneiden und mit dem Zitronensaft, den Rosinen dem Zimt und dem Zucker vermengen.

Den Backofen auf 200°C ( Heißluft 180°C) vorheizen.

Die Springform 28 cm Ø einfetten. 2/3 des Teiges ausrollen und den Boden und Rand der Springform damit auslegen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die vorbereiteten Äpfel darauf verteilen. Die Eier mit der Milch, dem Zucker und Vanillepuddingpulver verquirlen und über die Äpfel gießen. Aus dem restlichen Teig schmale Streifen ausrollen und gitterartig auf die Äpfel legen.

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Den Kuchen auf der 2 Schiebleiste von unten 50-60 Minuten backen.

Kuchen in der Form auskühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Zum Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

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Am besten schmeckt er mit frisch aufgeschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis!

Liebe Grüße zum Spätsommer…lasst es Euch gut gehen.

Eure Simone

Inspiration: Backvergnügen wie noch nie / Gräfe und Unzer

Oreo- Kirschtarte mit Mascaponecreme

Hallo Ihr Lieben,

Wie wäre es heute mit einer schnellen No Bake Oreo- Kirschtarte zum Sonntags- Kaffeeklatsch?

Eine tolle Idee bei der Hitze im Moment, findet Ihr nicht auch? Wer will denn schon bei den tropischen Temperaturen noch durch das Backen eines Kuchens ins Schwitzen kommen! Der Boden für die Tarte wird ganz schnell ohne Backen aus den Oreo- Keksen zubereitet, getoppt mit einer frischen Kirschgrütze und einer leckeren Mascarponecreme schmeckt der Kuchen sowas von erfrischend und natürlich auch richtig gut!

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Zutaten für die Tarte:

( für eine längliche Tarte Form)

270g Oreo Kekse ( 4 Stück für die Deko zurückbehalten)

50 g Butter

Für die Kirschgrütze:

500g frische Süßkirschen ( 15 Stück mit Stiel zurückbehalten )

150ml Kirschsaft

2 EL Zitronensaft

2 EL Kirschwasser

50g Zucker

2 EL Speisestärke

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Für die Mascarponecreme:

250g Mascarpone

3 EL Milch

1 Vanillezucker

50g Zucker

3 Blatt Gelatine

130g Sahne

15 Kirschen mit Stiel zum Dekorieren

4 Oreo- Kekse

Puderzucker

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Zubereitung:

Für den Boden aus der Hälfte der Oreo- Kekse die Creme herauskratzen, die restlichen Oreo Kekse im Thermomix oder in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Wellholzes zerstossen so dass die Kekse gemahlen sind. Die Butter zerlassen und zu den Keksmasse geben. Alles miteinander vermengen und in die Tarteform verteilen und gleichmäßig hineindrücken. Das funktioniert auch gut mit einem kleinen Wellholz. Die Tarteform mit dem Keksboden für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die rote Kirschgrütze zubereiten. Dafür die Kirschen waschen und  bis auf 15 Stück entsteinen. Die Kirschen halbieren und in einen Topf geben. Den Kirschsaft bis auf 3 EL dazugeben. Zucker, Zitronensaft, Kirschwasser hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Kirschen 5 Minuten leise köcheln lassen. Den restlichen Kirschsaft mit der Stärke verrühren und unter Rühren zu den Kirschen geben, kurz aufkochen lassen und zur Seite stellen. Abkühlen lassen.

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Nun die Hälfte der Kirschgrütze auf den Tarte- Boden geben und gleichmäßig verteilen. Kühl stellen.

Für die Mascarponecreme die Gelatine 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, die Mascarpone mit der Milch, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei leichter Hitze verflüssigen. Zum Temperaturausgleich  3 EL der Mascarponecreme zu der Gelatine geben und miteinander verrühren. Nun die Gelatine- Creme- Mischung zur restlichen Mascarponecreme geben und verrühren. Die Mascarponecreme für 30 Minuten kaltstellen. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Gleichmäßig auf die Kirschgrütze auf der Tarte verteilen und für 2 Stunden kaltstellen.

Zur Fertigstellung der Tarte die restliche Kirschgrütze mittig, der Länge nach auf die Mascarponecreme verteilen. Die restlichen Kirschen dekorativ auf die Kirschgrütze setzen, Die zurückbehaltenen Oreo- Kekse vierteln und ebenso auf der Oberfläche der Tarte verteilen.

20150809_113144Zum Schluss die Oreo- Kirsch- Tarte mit Puderzucker bestäuben.

Und fertig ist sie zum Servieren!

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Habt einen schönen Sonntag

♥ Alles Liebe Eure Simone ♥

Wundervolle Beerenzeit- Johannisbeer- Kokos- Kuchen

Hallo Ihr Lieben,

Süß oder sauer, rot oder blau ich liebe alle Arten von Beeren, besonders aber Johannisbeeren, die sind so schön sauer 😉 Pur oder auf einem tollen Kuchen, im Quark zum Nachtisch oder als Gelee ich bin eine Liebhaberin von den kleinen roten Beeren. Heute gab es zum sommerlichen Nachmittagskaffee einen Beeren- Quark- Kuchen,  mit einem schnellen Boden aus Kokos- Zwieback, der nicht gebacken wird. Außer dass der Kuchen ziemlich lange im Kühlschrank kühl gestellt werden muss, bevor er gegessen werden kann, ist er wirklich schnell zubereitet!

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Zutaten:

für eine Springform 24 cm x 24 cm oder eine runde 24 cm Durchmesser

125g Kokoszwieback

100g Butter

8 Blatt weiße Gelatine

1 Limette ( Bio )

400g Kokosmilch ( ungesüßt) aus der Dose

300g Quark ( oder Vollmilchjoghurt )

200g Puderzucker

400g Johannisbeeren ( Himbeeren)

200g Schlagsahne

Kokosspäne zur Garnitur

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Zubereitung:

Den Zwieback im Thermomix grob zerbröseln. Die Butter schmelzen und Beides miteinander verketen. Den Boden einer runden oder eckigen Springform mit Backpapier auslegen, die Brösel- Mischung auf das Backpapier geben und zu einem flachen Boden in die Form drücken. Die Form mit dem Boden 1 Stunde kaltstellen.

Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser einweichen . Die Limette heiß abwaschen und die Schale abreiben, evtl. ein paar Zesten Limettenschale zum Garnieren abziehen und beiseite legen. Die Limette auspressen.

Die Limettenschale mit dem Limettensaft, Kokosmilch, Quark und Puderzucker verrühren. Die Gelatine leicht ausdrücken und bei leichter Hitze in einem Topf auflösen. Mit 4 EL der Kokosmasse verrühren und unter die übrige Creme rühren. Die Masse kalt stellen bis sie zu gelieren beginnt.

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Inzwischen die Johannisbeeren ( 4-5 Rispen für die Dekoration zurückbehalten ) mit einer Gabel von den Rispen lösen und kurz abbrausen. 1/3 kurz pürieren und evtl. durch ein Sieb passieren.

Sahne steif schlagen , die Sahne unter die Kokosmasse heben. Johannisbeerpüree und die Hälfte der Johannisbeeren löffelweise dazugeben und mit einer Gabel marmorieren. Die restlichen Johannisbeeren auf dem Kuchen verteilen. Kokosmasse auf den Boden gießen. Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Die Torte mit den Johannisbeer- Rispen , Limetten- Zesten und Kokosspänen garnieren und servieren. ( Die Rispen für die Deko in etwas Eiweiss tauchen und dann im Zucker wälzen, auf den Kuchen legen).

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Den Kuchen gab es in den letzten Wochen schon zweimal zum Nachmittags- Kaffee, einmal auch mit Himbeeren anstelle der Johannisbeeren …

 an einem so heißen Tag wie heute eine willkommene Erfrischung und so gut!

Habt noch einen schönen sommerlichen Abend 😉

Liebe Grüße Eure Simone