Sweetie…Johannisbeer- Törtchen

Hallo Ihr Lieben,
Bei Beeren da kann ich einfach nicht NEIN sagen, und bei Johannisbeeren schon gar nicht!  Die Johannisbeeren im Garten brauchen noch etwas bis sie reif sind, ein paar Einzelne sind zwar schon rot, bei dem Suddelwetter aber,wird das wohl noch etwas Zeit brauchen, bis wir davon genügend für einen Kuchen ernten können. Deswegen habe ich heute für die kleinen Törtchen zum Nahmittagskaffee ausnahmsweise mal gefrorene Früchte verwendet.

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Zutaten für 12 Törtchen:
400g Johannisbeeren
( frisch oder tiefgekühlt)
150g brauner Zucker
50g gemahlene Mandeln
150ml helles geschmacksneutrales Rapsöl
100g fettarmer Joghurt
3 Eier
200g Vollkornmehl
1 PK Backpulver
Salz
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:
Die frische Beeren waschen, abtropfen lassen. Die Beeren von den Stielen entfernen. Tiefgekühlte Beeren auftauen lassen, die Früchte mit der Hälfte des Zuckers mischen.
Den Backofen auf 175°C ( Ober/ Unterhitze) vorheizen.

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Die Mandeln mit dem Öl, dem restlichen Zucker, Joghurt, Eiern und Mehl verrühren. Backpulver, 1 Prise Salz und die Beeren vorsichtig unterheben.
Die Backförmchen mit Öl auspinseln, den Teig darauf verteilen und 30 Minuten backen. Die Törtchen auskühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Die kleinen Törtchen sind super schnell zusammengerührt und schmecken, weil sie so fluffig sind, total lecker. Sie lassen sich natürlich auch mit Blaubeeren zubereiten, schmeckt auch super gut!

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Liebe Grüße
und einen guten Start in die Woche wünscht

Euch Simone

Soulfood…Süßkartoffelsuppe mit Blutorange

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Hallo Ihr Lieben, kennt Ihr das auch, Ihr habt Pläne geschmiedet, freut Euch riesig darauf, dass es endlich aufwärts geht und plötzlich wird Euch ein Strich durch all das gemacht?! Ziemlich down, sitze ich hier, meinen linken Fuß geschient und eingepackt in einen Gips! Nein, zum Lachen ist mir nicht… und das ganze ist mir auch noch passiert, nachdem ich mein Frühstück für meinen Blog fotografiert hatte…geschickt bin ich umgeknackst und habe mir dabei einen Bruch am Mittelfuß zugezogen! Am Anfang dachte ich noch, dass es nur gezerrt wäre, aber die Notfallaufnahme im Krankenhaus hat mich eines Besseren belehrt…. 6 Wochen Gips, den Fuß auf keinen Fall  belasten und mit Krücken durchs Haus humpeln! Ich bin ziemlich frustriert deswegen, da ich in 2 Wochen einen Fortbildung starten wollte, und ich nicht weis ob das jetzt aufgrund meines Bruchs überhaupt möglich ist!

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Ja…manchmal läuft es einfach im Leben nicht so wie wir es uns vorstellen oder wünschen. Man strengt sich so an, bemüht sich ewig und irgendwie will einfach nichts gelingen….! Im Moment noch ziemlich down…kann ich dem ganzen nicht wirklich etwas Positives abgewinnen…aber wie so vieles im Leben hat alles seinen Grund, warum es passiert, einem ausbremst und vielleicht auch zum Nachdenken bringt…Was bleibt? Selbstmitleid oder aber…nach meinem Motto….

AUFSTEHEN- KRONE RICHTEN- WEITERGEHEN

und dazu…als Unterstützung, sich selbst verwöhnen oder verwöhnen lassen! Was bietet sich da Besseres an, sich erst einmal als bekennende  Suppen- Liebhaberin…ein köstliche Suppe zu gönnen, vielleicht hilft sie mir ja über mein momentanes Tief hinweg…

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Zutaten für 4 Personen:
3 TL Olivenöl
1 rote Zwiebel
1 haselnussgroßes Stück Ingwer
1/2 Chilischote
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen, 1/2 TL Koriander gemahlen
2 Stück Süßkartoffeln (600- 800g)
2 Kaffir- Limettenblätter
100 ml Blutorange Saft
1 L Gemüsebrühe
100ml Kokosmilch

Zubereitung:

Süßkartoffeln schälen, waschen und würfeln. Chilischote putzen, waschen und in Stücke schneiden. Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln, Kreuzkümmel und Koriander schälen und grob in Stücke schneiden, Olivenöl in einem Topf erhitzen. Kartoffeln, Chili, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anschwitzen. Kartoffeln mit Brühe ablöschen, Kaffir- Limettenblätter hinzugeben und zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Kaffir- Limettenblätter vor dem Pürieren aus der Suppe nehmen. Kokosmilch und Orangensaft zur Suppe geben und mit dem Schneidstab fein pürieren. Evtl. etwas Gemüsebrühe zugeben, falls die Suppe zu dick ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vorgewärmte Teller anrichten und servieren.

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Habt es gut und lasst es Euch gut gehen!
Alles Liebe Simone

Schwarzwurzel- Risotto mit Birnen und Berberitzen

Hallo Ihr Lieben,
Ich freue mich riesig ;-), heute bin ich zu Gast bei der lieben Lixie und Ihrem Blog „Photolixieous„. Lixie’s Blog gehört definitiv zu einer meiner Lieblings- Blogs! Ich bin immer wieder begeistert, hin und weg und fasziniert von ihren tollen Ideen und Ihren wunderbaren ideenreichen Fotographien. Auf ihrem Blog findet ihr viele tolle (histaminarme) Koch-und Backrezepte. Passende Rezepte zu jeder Jahreszeit!  Falls ihr Lixie´s Blog noch nicht kennen solltet- schaut unbedingt mal dort vorbei 🙂 Passend zu Ihrem Blog- Event “ Lixie’s Saisonkalender“ habe ich Lixie heute ein tolles Rezept von einem Schwarzwurzel- Risotto mit Birnen und Berberitzen mitgebracht.

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Ich mag Schwarzwurzeln sehr gerne, leider ist das Gemüse, wie ich finde etwas in Vergessenheit geraten. Schwarzwurzeln werden auch als “ Winterspargel“ bezeichnet.  Wie der Name schon sagt handelt es sich um ein absolutes Wintergemüse, dass zwischen Oktober und April auf Wochenmärkten oder im Supermarkt zu finden ist. Ungeschält sieht das Gemüse ziemlich unattraktiv aus, geschält erinnert es wirklich an Spargel, geschmacklich geht es aber in eine andere Richtung, so ist es in seinem Geschmack kräftiger, ziemlich würzig und nussartig und von der Konsistenz eher einer Karotte oder Pastinaken ähnlich. Schwarzwurzeln eingebunden in ein leckeres Risotto schmecken vorzüglich.

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Hier habe ich das Rezept für Euch:
Zutaten für 4 Personen:
400g Schwarzwurzeln
1 EL Zitronensaft
2 Schalotten
600- 700 ml Geflügelbrühe
2 EL Olivenöl
200g Risotto- Reis
125 ml Weißwein
Salz, Pfeffer
3 TL Butter
2 Birnen (Abate) geschält in kleine Würfel geschnitten
20 g Berberitzen halbiert
frischen Rosmarin
50g Parmigiano gerieben

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Zubereitung:
1. Schwarzwurzeln sorgfältig waschen, putzen und schälen. Sofort in kaltes Wasser mit Zitronensaft legen, damit sie sich nicht verfärben.
2. Schalotten schälen und fein würfeln. Schwarzwurzeln abtropfen lassen und die Hälfte schräg in feine Scheiben schneiden. Die andere Hälfte in größere Stücke schneiden und beiseite stellen.
3. Die Brühe aufkochen.
4. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten, Schwarzwurzelscheiben und Reis darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten glasig dünsten und mit Weißwein ablöschen
5. 200ml Brühe zugießen und das Risotto ca. 20 Minuten garen, dabei immer wieder umrühren. Nach und nach die restliche heiße Brühe zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Inzwischen die restlichen Schwarzwurzelstücke in etwas Salzwasser mit Zitronensaft 5 Minuten blanchieren und danach kurz in etwas Butter in einer Pfanne leicht anbraten.
7. Die Birnenwürfel und Berberitzen ebenfalls in Butter anschwitzen. Warm stellen.
8. Risotto mit Parmigiano verfeinern und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
9. Das Risotto auf einem Teller geben, die gebratenen Schwarzwurzeln, Birnenwürfel und Berberitzen darauf geben und mit etwas frischem Rosmarin dekorieren.

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Vielen Dank liebe Lixie, dass ich heute Deinen wunderbaren Blog mit einem Rezept von mir bereichern durfte!

Alles Liebe

Simone

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Herbstlich- Kartoffeln aus dem Ofen mit Birnen, Trauben & Rosmarin

Hallo Ihr Lieben,

Es ist Herbst…auch wenn wir es noch nicht wirklich glauben wollen, die Temperaturen lassen keinen Zweifel daran…Sommer ade..wir grüßen den Herbst, der auch seine schöne Seiten hat wie ich finde. Im Moment habe ich die Zeit am frühen Morgen durch den Wald zu gehen und die unverbrauchte Luft des Morgens, die feuchte Frischluft des Herbstes in mich aufzunehmen. Die Blätter auf den Bäumen sind noch grün, aber vereinzelt kann man schon eine leichte Verfärbung erkennen, ein leichte Gelbverfärbung lässt erahnen…der Herbst ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Auch in der Küche geht es herbstlich zu. Irgendwie habe ich Lust auf etwas Deftiges, Bodenständiges. erntefrische Kartoffeln mit Trauben die einen fruchtigen Geschmack haben, Birnen die knackig und trotzdem saftig sind. Frische Zutaten was im Moment Saison hat mit Zwiebeln und Kräutern schnell in eine Auflaufform gemischt und ab geht es mit den restlichen Zutaten wie Kräutern und Gewürzen in den Ofen.

Zutaten für 4 Personen:

6 mittelgroße festkochende Kartoffeln

2 mittelgroße Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

2 mittelgroße Birnen

400g Trauben ohne Kerne

1 Handvoll frischen Rosmarin

Meersalz, frischen Pfeffer aus der Mühle

3 EL Olivenöl

2 EL Weisswein

1 EL Honig

2TL Zitronensaft 

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Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und ca. 20 Minuten abtrocknen lassen. Die Kartoffeln der Länge nach vierteln. Die Zwiebeln schälen und in 8  Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Trauben waschen und von den Stielen zupfen.

Die Birnen waschen , halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in 4 gleichgroße Spalten schneiden. Die Rosmarin- Nadeln von dem Stiel abstreifen,

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln, Zwiebeln, Birnen und 2/3 der Trauben in einer großen Schüssel mit dem Olivenöl, Weißwein, Honig, 2/3 des Rosmarin und Zitronensaft mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Mischung in die Auflaufform geben und mit dem Meersalz und frischem Pfeffer nochmals würzen. Die restlichen Trauben darauf verteilen.

Im Ofen ca. 50-55 Minuten auf der untersten Schiene goldbraun backen.

20150910_123126Der Geruch des gerösteten Rosmarin’s und des Obstes zieht durch den Raum und lässt erahnen wie köstlich der Auflauf aus dem Ofen wohl sein mag. Die Vorstellung wird nicht enttäuscht .Ein würzig, saftig süßlich schmeckender Auflauf kommt auf den Tisch.und wir sind begeistert, wie toll diese Kombination schmeckt!

20150910_123313Habt es gut und genießt den Herbst mit seinen schönen Seiten.

Eure Simone

Spargelzeit …Spaghetti mit wildem grünen Spargel, der kein wilder Spargel ist

Kennt Ihr wilden Spargel? Sicherlich habt Ihr die grünen schlanken Stängel auch schon auf dem Markt bei Eurem Gemüsehändler entdeckt. Heute, bei meinem Besuch  am frühen Morgen auf dem Markt landete ein Bund von diesem grünen Gewächs in meinem Korb. Warum nennt man dieses feine Gemüse eigentlich wilder Spargel?

Denn in Wirklichkeit handelt es sich bei den kleinen grünen Stängeln die man bei uns hier als wilden Spargel zu kaufen bekommt um Pyrenäen- Milchstern, ein Hyazinthen- Gewächs. Sowohl roh, blanchiert oder gebraten kann der Milchstern- Wilden- Spargel verzehrt werden. Also hatte ich jetzt doch keinen wilden Spargel gekauft …hier handelt es sich nur um ein allgemein akzeptierter Handelsname für den in Frankreich gezüchteten Pyrenäen- Milchstern!

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Es gibt tatsächlich aber auch echten wilden Spargel der wild wächst, und zu den Liliengewächsen gehört aber ganz anders aussieht und schmeckt. Er ist mehr in den Mittelmeergebieten oder Südostasien bekannt, wo er wild wächst. Vom Geschmack ist er etwas bitterer und kräftiger als der gezüchtete Spargel. Die bekannteste Weise dieses Gewächs zuzubereiten ist es, es als Rührei zuzubereiten. Hierfür werden die Stängel in kleine Stücke gebrochen , gewaschen und in Olivenöl gedünstet. Danach kommt das verrührte gesalzene Rührei hinzu und das ganze wird noch einige Minuten zusammen gedünstet

Da ich keinerlei Vorstellungen geschweige den Ahnung hatte was ich sonst noch mit diesem grünen Gemüse anfangen sollte fand ich die Idee, als bekennende Pasta- Liebhaberin den sozusagen wilden grünen Spargel in ein Pasta- Gericht mit einzubinden sehr vielversprechend!

20150523_193915Zutaten für 2 Personen:
250g Spaghetti
1 Bund dünner grüner wilder Spargel

4 EL Olivenöl

500g weißen Spargel geschält
1 Knoblauchzehe

Zitronenschalenabrieb von einer Bio Zitrone
120g italienischen Hartkäse ( Pecorino Romano)
100ml Sahne
25g geröstete Pinienkerne
etwas frischen kleingeschnittenen Salbei,

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

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Zubereitung:

Die Spaghetti in reichlich Wasser bißfest garen. Dafür Wasser zum kochen bringen, salzen, die Spaghetti in das Wasser geben und 8-10 Minuten kochen lassen. Die fertigen Spaghetti über einem Sieb abgießen.
In der Zwischenzeit den grünen wilden Spargel unter kaltem Wasser abbrausen und die Stiele großzügig abschneiden so dass die holzigen Enden entfernt sind. Den geschälten weißen Spargel schräg in 1 cm dicke Stücke schneiden Die Knoblauchzehe fein hacken. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den grünen und weißen  Spargel mit dem Knoblauch hineingeben und bei mittlerer Hitze in 3- 4 Minuten bissfest garen. Ich mag Gemüse am liebsten wenn es noch Biss hat! Den Zitronenabrieb dazugeben und untermengen.

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Den Hartkäse  ( Pecorino) auf einer Käsereibe reiben und zur Seite stellen.

Die fertigen Spaghetti mit dem Spargeln und der Sahne vorsichtig vermengen. Das Pasta- Gericht  mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den frisch geschnittenen Salbei und etwas geriebenen Pecorino untermengen. Die fertige Pasta mit den gerösteten Pinienkernen und dem geriebenen Käse bestreuen und sofort servieren.
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Lust auf “ wilden Spargel “ bekommen?

Es hat wirklich phantastisch geschmeckt!

Delicious Pasta…for Pasta- Freaks 😉

Liebe Grüße Simone

Gefüllte Zucchini- Blüten und dazu ein Kräuter- Risotto

Wie wäre es denn heute mit leckeren Zucchiniblüten, gefüllt mit Ricotta und knusprigen Zucchiniwürfeln?

Frische Kräuter dazu und frisch geriebener Parmesan ergeben eine tolle würzige Füllung. Die Zucchiniblüten noch kurz in Polenta wälzen und ab geht es in die Pfanne, knusprig wandern sie in den Ofen wo sie eine leichte Bräunung abbekommen.

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Wow ich bin hin und weg, fertig aus dem Ofen sehen die gelben Blüten wunderschön dekorativ aus, und schmecken…schmecken tun sie phantastisch… ein wahrer Gaumenschmaus!

Dazu gibt es heute ein wunderbares Risotto mit getrockneten Tomatenstücken und Zucchini in kleine Würfel wie bei den gefüllten Zucchiniblüten geschnitten. Und als Krönung, wie wäre es mit einer Handvoll Kräuter aus dem Kräutergarten? Übrigens seit kurzem gibt es auf meinem Wunsch hin einen kleinen Kräutergarten! Ich freue mich täglich daran, wie die Kräuter wachsen und regelrecht bei dem Wetter explodieren. Schnipp schnapp…habe ich mir die Schere geschnappt und bin zu meinen Kräutern gegangen und habe mir etwas Thymian, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch ( wunderschön wie der Schnittlauch im Moment blüht) und Rosmarin abgeschnitten. Alles sorgfältig kleingeschnitten und Schwups… ist es in dem Risotto gelandet!

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Bevor ich zu den Zutaten für das Risotto komme hier erst einmal das Rezept für die gefüllten Zucchiniblüten:

Zutaten für 2 Personen:
6 Zucchiniblüten
2 EL Olivenöl
1 kleine Zucchini
1 Schalotte
150g Ricotta
1 Ei ( Gewichtsklasse M)
2 TL. Petersilie
2 TL. Basilikum, 3 Blätter Salbei

 2 TL. Thymian
30g frisch geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

50g Polenta

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Zubereitung:

1. Die Zucchiniblüten vorsichtig waschen und trockentupfen. Die Blüte vorsichtig auseinanderfalten und den Blütenstempel herausdrehen.

2. Den Backofen auf 175°C ( Ober- Unterhitze) vorheizen.

3. Die Zucchini waschen, die Schalotte schälen und in ganz kleine Würfel schneiden.

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4. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalottenwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Die Zucchiniwürfel dazugeben und kurz mit dünsten, so dass sie aber noch bißfest sind. Auf ein Sieb geben und abkühlen lassen.

5. Die Kräuter abbrausen und klein schneiden. Ricotta mit dem Eigelb in eine Schüssel geben. Die Zucchini dazugeben und unterrühren. Den frisch geriebenen Parmesan und die Kräuter unterheben und die Masse mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Muskat abschmecken.

6. Die Ricotta- Zucchinimasse in einen Spritzbeutel geben und vorsichtig in die Blüten spritzen. Die Blütenspitzen vorsichtig zusammendrehen.

7. Das Eiweiß und die Polenta jeweils auf einen tiefen Teller geben. Die gefüllten Blüten in dem Eiweiß darin vorsichtig wenden und dann in der Polenta wälzen.

8. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die gefüllten Zucchiniblüten darin vorsichtig leicht anbraten.

9. Die Zucchiniblüten in eine Auflaufform legen und im Ofen 20 Minuten goldbraun backen.

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Die Zutaten für das Kräuter- Risotto:

180 g Risottoreis

1 Schalotte

4 Stück eingelegte getrocknete Tomaten in kleine Stücke

1 kleine Zucchini in Würfel geschnitten

2 EL. Olivenöl

500ml Gemüsebrühe

125ml Weisswein

40g geriebenen Parmesan, 30g Butter

1 Handvoll Petersilie & Schnittlauch

1 EL. Thymian, 2 EL. Basilikum, 3-4 Schnittlauchblüten,

1 EL. geröstete Pinienkerne

Salz, Pfeffer je nach Geschmack

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Zubereitung:

Das Öl in einem Topf erhitzen und die in kleine Würfel geschnittene Schalotten darin andünsten. Die Tomaten und den Risottoreis hinzufügen und glasig anschwitzen. Das Risotto mit Weisswein ablöschen und solange umrühren bis der Wein verdampft ist. Dann nach und nach die heiße Gemüsebrühe dazu gießen und das Risotto bei mittlerer Hitze garen bis der Reis bißfest ist. Regelmäßig dabei rühren. Kurz vor Schluss die kleingeschnittene Zucchini darunter rühren und kurz mit garen. Die Butter und die geschnittenen Kräuter unterheben und das Risotto mit dem frisch geriebenen Parmesan verfeinern. Mit Schnittlauchblüten und Pinienkernen dekorieren und Servieren.

Kochzeit ca. 20-25 Minuten

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Lasst es Euch gut gehen …und gönnt Euch einen guten Weisswein dazu!

Bon Appetit Ihr Lieben

Eure Simone

Es riecht nach Bärlauch….wie wäre es mit- Bärlauch- Käsespätze

Wie jedes Jahr beginnt im März die Saison für den Bärlauch. Dann heißt es nichts wie in den Wald zum Bärlauch sammeln. ( Natürlich gibt es den auch auf dem Markt oder beim Gemüsehändler…grins 😉 ).

Mit den frischen grünen Blättern lassen sich köstliche Frühlingsgrüne Gerichte zaubern!

Ich habe heute für Euch ein Rezept für Käsespätzle mit frischem Bärlauch, dazu  würzigen Bergkäse und Roquefort!

 . Wie Ihr sicherlich wisst, duftet Bärlauch intensiv nach Knoblauch, schmeckt gleichzeitig leicht scharf und zugleich herrlich frisch. Die grünen Blätter verbreiten nicht nur an ihrem Standort einen intensiven Knoblauchgeruch, Sie schmecken auch sehr ähnlich wie der artverwandte Kulturknoblauch. Bärlauch wird nicht umsonst auch Wilder Knoblauch bzw. Waldknoblauch genannt. Allerdings bleibt man, anders als bei Knoblauch, nach dem Genuss von Bärlauch weitestgehend von dem unangenehm anhaltenden Geruch verschont.

Dann verrate ich Euch mal das Rezept:

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Zutaten:
550g Mehl
5 Eier

1 Bund Bärlauch grob geschnitten
150g Wasser
Salz
1/2 TL Pfeffer
2 Prisen Muskat
3 -4 Zwiebeln in Ringe, 3 EL Öl, 1 TL Paprika edelsüß
200g würzigen Bergkäse
50g Roquefort- Käse

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Zubereitung:

Den Bergkäse auf einer Küchenreibe grob raspeln, den Roquefort fein würfeln.

Mehl sieben und in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Eier aufschlagen und dazugeben, den Bärlauch waschen und grob zerkleinern, in einen Mixbehälter geben, die Milch hinzufügen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Die Masse zu dem Mehl und Eiern geben. Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten, bis er Blasen wirft. Evtl. noch etwas Salz hinzugeben, der Teig sollte kräftig abgeschmeckt werden.

In einem Topf reichlich Salzwasser erhitzen. Den Teig etappenweise durch eine Spätzlepresse in das kochende Wasser drücken. Die Spätzle sind gar,wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schaumlöffel die Spätzle aus dem Wasser nehmen und in vorher vorbereitetem kaltem Wasser abschrecken. Den kompletten Teig auf diese Weise verarbeiten. Die fertigen Spätzle über einem Sieb abgießen.

Den Backofen auf 180°C  (Umluft 180°C) vorheizen.

Als nächstes die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden ( am besten mit der Küchenreibe). Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebelringe und Paprika hinzugeben und die Zwiebel leicht bräunen.

Den geriebenen Käse mit den Spätzle vermengen und in die Auflaufform geben. Die gebratenen Zwiebeln den gewürfelten Roqufortkäse über die Spätzle verteilen Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen.

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Ich finde der Roquefort Käse gibt dem Gericht noch eine besondere Note, mit dem würzigen Käse hatte ich auch bei meinem Ski- Urlaub einmal auf der Hütte Käsespätze gegessen, die wirklich köstlich waren!

Mit einem frischen knackigen Blattsalat als Beilage schmecken die Käsespätzle mit Bärlauch einfach nur gut!

♥ lasst es Euch gut gehen ♥

Liebe Grüße Simone

Kürbis- Zucchini- Bulgur mit Aprikosen, Avocado, Granatapfelkernen und Pinienkernen

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Heute hatten wir nochmal einen richtig sonnigen Herbsttag, Grund genug Euch mein liebstes Bulgur- Rezept vorzustellen!

Dieses Bulgur- Gericht gehört im Moment zu meinen absoluten Rezept-Favoriten. Inspiriert von der orientalischen Küche die ich unheimlich gerne mag kann man bei diesem Gericht mit den Zutaten je nach Lust und Laune variieren wie man gerade möchte und was zu Hause im Kühlschrank und im Vorrat passendes zu finden ist. Anstelle der Zucchini und Kürbis kann man auch Auberginen und Tomaten hinzugeben, Genauso kann man die Aprikosen und Rosinen durch Datteln austauschen. Der Kreativität ist bei diesem Gericht keine Grenzen gesetzt…alles ist möglich!

♥♥♥

Die Zutaten:

2 Schalotten, 150 g Bulgur, 300 ml Gemüsebrühe
1/2 Zucchini (ca. 150 g)
150 g Butternut- Kürbis

1 rote Zwiebel
50 Gramm weiche, getrocknete Aprikosen
30g Rosinen
1 Granatapfel/ davon die Kerne
30 Gramm geschälte Pistazien
30 Gramm Pinienkerne
1 reife Avocado
1/2 halben Bund Minze
Saft von 1 Zitrone
1-2 Limetten
2 EL Ahornsirup
Meersalz
Chiliflocken
1 TL Ras el-Hanout/ marokkanische Gewürzmischung
4-6 EL hochwertiges Olivenöl

Die Zubereitung:

2 Schalotten fein würfeln. In 2 El heißem Olivenöl glasig braten. Den Bulgur unterrühren. Die Gemüsebrühe zugeben, zugedeckt aufkochen und bei milder Hitze 10 Min. ausquellen lassen. Den Kürbis waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zucchini ebenfalls waschen und in Würfel schneiden.

Einen Granatapfel entkernen und die Granatapfelkerne für die weitere Verarbeitung bereit stellen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten. Die Kerne danach bereit stellen. Die Pistazienkerne mit einem Messer grob hacken und ebenfalls bereit stellen.

Minze waschen, Minzblättchen von den Stängeln abzupfen und grob hacken. Einige Blättchen zur Deko übrig lassen.

Eine Avocado schälen, halbieren und den Kern entfernen. Die Avocadohälften in kleine Würfel schneiden. Die Zitrone auspressen und die Avocado mit der Hälfte des Zitronensafts marinieren.

Eine Zwiebel abziehen und fein würfeln. Die Aprikosen in kleine Stücke schneiden. Die Rosinen kurz waschen. Die Zwiebelwürfel mit den Kürbis- und Zucchiniwürfeln in einer Pfanne mit 2 EL Öl anbraten, so dass das Gemüse noch Biß hat. Die Aprikosenstücke & Rosinen in einer Pfanne mit 1 EL Öl anbraten und mit 2 EL Ahornsirup etwa 3 Minuten karamellisieren lassen.

Den Bulgur in eine große Schüssel geben und mit den vorbereiteten Zutaten vermengen.  Dafür die Karamellisierte Zwiebel-Aprikosen- Rosinenmischung sowie die Granatapfelkerne unterrühren. Pistazien und Pinienkerne ebenfalls dazu geben. Die gehackten Minzblättchen untermengen. Alles mit 3-4 EL fruchtig-feinem Olivenöl, etwas Salz und der Ras el-Hanout Gewürzmischung würzen. Zum Schluss die marinierten Avocadostücke ganz vorsichtig unterheben. 1-2 Limette(n) auspressen und zusammen mit dem restlichen Zitronensaft über den Bulgur verteilen. Wer möchte kann auch noch etwas Zimt und Kreuzkümmel hinzufügen, dadadurch bekommt der Bulgur nochmal eine andere Geschmacksnote!

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Mit Minzblättchen, Pistazienstücken, Pinienkerne Limettenscheiben  und Avocado garnieren, und servieren.

♥♥♥

Eure Simone

Quinoa- Gemüse- Bratlinge mit leckerem weisse Bohnen- Dip

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Quinoa….wie bitte??? könnt Ihr dass richtig aussprechen 🙂 Ich hatte am Anfang so meine Probleme damit!

Überall in den Zeitschriften und Kochbüchern die ich liebend gerne wälze lies man im Moment von Quinoa! Verschiedene Ideen von Salaten mit Quinoa, gefüllte Kohlrouladen mit Quinoa, Quinoa- Risotto, Quinoa  als Beilage zu Fleisch und noch vieles mehr…..

Nachgelesen habe ich, dass Quinoa das Gold der Inka’s genannt wird, weil die Hülsenfrucht  den Inkas lange Zeit als Grundnahrungsmittel diente. Quinoa hat einen hohen Eiweißgehalt und ist reich an Mineralstoffen, enthält alle essentiellen Aminosäuren und ist außerdem glutenfrei! Ich halte viel von bewusster und vor allem gesunder Ernährung und bin auch immer am schauen was mir gut tut und was ich lieber weglassen sollte.

Vor kurzem habe ich dann im Bioladen eine Packung Quinoa- Tricolore gekauft. Was es daraus geben sollte wusste ich nicht wirklich! Bis ich dann die Idee für diese leckeren Bratlinge mit Quinoa hatte! Ich mag Bratlinge in allen Variationen und am liebsten die mit Getreide, Hülsenfrüchten und viel Gemüse darin! Dazu noch einen geschmackvollen Dip, wie heute diesen leckeren Bohnen- Dip….mmmmhhhh….lecker!

Die Zutaten für die Bratlinge sind:

150g Quinoa

400ml Wasser

Salz

3 Stück Champignons klein geschnitten

10 Stück Rosenkohl bissfest gekocht

1 rote Zwiebel in Würfel geschnitten

1 Bund Frühlingszwiebeln

1  Karotte grob geraspelt

1 Handvoll geschnittener Koriander

1 TL geschnittenen Ingwer

1 Knoblauchzehe

Saft von 1/2 Limette

200 g Mandelmehl

2 Eier

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Öl zum Ausbraten

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Die Zubereitung der Quinoa- Gemüse- Bratlinge:

Quinoa in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen.
Wasser zum Kochen bringen. Salz dazugeben und Quinoa einstreuen, zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 12 Minuten bißfest kochen. Quinoa über einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen.

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Die geschnittenen Champignons in etwas Öl in einer Pfanne anbraten, die kleingeschnittenen Zwiebel, den Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz mit andünsten. Den kleingeschnittenen Rosenkohl und die geraspelte Karotte dazugeben.

Quinoa mit der Gemüsemischung zusammen in eine Schüssel geben. Die restlichen Zutaten wie Mandelmehl, Eier, geschnittener Koriander, Frühlingszwiebeln, Limettensaft, Salz und Pfeffer dazugeben. Die Masse gut miteinander vermischen und abschmecken.

Aus der Quinoa- Gemüsemasse ca. 12 Frikadellen formen. 4 EL Öl portionsweise in einer Pfanne erhitzen. Frikadellen darin von jeder Seite ca. 3 Minuten goldbraun ausbraten.

Dazu gibt es einen phantastischen Bohnen- Dip:

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Die Zutaten dafür sind:

1 Dose weiße Bohnen

3 EL Olivenöl

1 EL Sherry- Essig

1/-1/2 TL Salz

1 Knoblauchzehe fein gehackt

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 Prise rote Chiliflocken

75 g saure Sahne

Zubereitung:

Die weiße Bohnen aus der Dose über einem Sieb abtropfen lassen und abbrausen. Mit einem Pürierstab fein pürieren. die anderen Zutaten dazu geben und miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

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Die Quinoa- Gemüsebratlinge mit dem weißen Bohnen- Dip schmeckten so toll zusammen, ich könnte dahinschmelzen ♥♥♥

Delicious “ Quinoa patties“ from my kitchen

Simone