Kurkuma- Latte zu all dem Süßkram

Was trinke ich zu all dem Süßkram an Kuchen und Torten, die ich Euch hier immer wieder präsentiere, oder auch mal, wenn gerade kein Kuchen im Haus ist? Aktuell darf es bei mir gerne mal ein Kurkuma- Latte mit Mandelmilch sein, mit einer Prise Zimt, genau meine Geschmacksrichtung! Schmeckt nicht nur gut…ist zudem auch noch richtig gesund!

Denn….

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Kurkuma ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der indischen Küche! Sondern zudem auch ein wertvoller  Bestandteil der chinesischen Medizin! So wird dem in der Heilpflanze enthaltene Kurkumin eine Vielzahl von medizinischen Einsatzmöglichkeiten nachgesagt, wie z.B. im Kampf gegen Alzheimer und sogar Krebs. Kurkuma ist auch eine wirksame Waffe zur vorbeugenden Behandlung von Lungen- Leber- und Darmerkrankungen. Das curryähnliche , hellgelbe Gewürz, hat eine erwiesen stark entzündungshemmende Wirkung, die besonders bei Arthritis effiziente Ergebnisse aufweist.

Zutaten für 1 Glas:
200ml Mandelmilch
1 TL Kurkuma
Brauner Zucker und Zimt nach Geschmack

Zubereitung:
Die Milch in einem Topf erhitzen, den Topf vom Herd nehmen und Kurkuma hinzugeben, mit einem Mixstab solange pürieren bis sich das gelbe Pulver vollständig in der Milch aufgelöst hat. Die Milch mit Zimt und Zucker je nach Geschmack verfeinern und mit dem Mixstab nochmals richtig aufschäumen. In ein Glas füllen und etwas Zimt darauf pudern und ….

heiß genießen!

Lasst es Euch schmecken!

Simone

Flocken- Sahnetorte mit Kirschen

…manchmal sind die einfachsten Kuchen die Besten!

…manchmal muss es für die Kaffeetafel am Wochenende aber auch etwas besonderes sein! Man möchte ja schließlich auch, dass die eingeladenen Gäste zufrieden sind und selbst hat man so wie ich bei einem feierlichen Event den Anspruch seinen Gästen auch etwas besonderes zu präsentieren. So hat es mir diese  wunderbare Flockentorte angetan!
Etwas aufwendiger in der Zubereitung, aber es lohnt sich! Inspiriert von der neuen „Sweet Dreams“ habe ich das Rezept etwas abgewandelt, und heraus kam diese schicke Torte! Ganz schnell, bevor ich mich auf’s Sofa verkrümele, möchte ich Euch noch das Rezept dafür mitgeben.

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Zutaten für den Brandteig:
200g Mehl
250 ml Wasser
125g weiche Butter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
5 Eier ( Größe M)
Für die Sauerkirschen:
1 Glas Sauerkirschen ( 370 ml )
200 ml Sauerkirschsaft
50 ml Kirschwasser
2 EL Zucker
15 Stärke
Für Die Sahnefüllung:
4 Blatt Gelatine
750g Sahne
50g Rohrrohrzucker
50 ml Kirschwasser
Für die Deko:
200ml Sahne
1 Pk. Sahnesteif, 1 Pk. Vanillezucker
16 Stück Sauerkirschen
50g Haselnusskrokant

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Zubereitung:
1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, das Wasser mit der Butter, Salz und Zucker in einen Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen. Das Mehl auf einmal in die kochende Flüssigkeit geben und solange rühren bis sich die Masse vom Topfboden löst und sich ein weißer Film auf dem Topfboden bildet. Den Topf zur Seite stellen und schnell ein verquirltes Ei unterrühren. Die Masse abkühlen lassen und die restliche Eier nach und nach einzeln unterrühren.
2. Für die Brandteigböden den Backofen auf 180°C vorheizen. ( Umluft 160°C ). 3 Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Brandteigmasse in einen Spritzbeutel mit ( Lochtülle Nr.6) füllen. Auf jedes Backpapier von innen nach außen jeweils eine Spirale aufspritzen. Zwischen den Strängen einen Abstand von ca. 5 mm frei lassen. Die Böden im Ofen 20 Minuten goldgelb backen.

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3. Für die Sauerkirschen- Füllung die Sauerkirschen auf einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft in einer Schüssel auffangen. Den Kirschsaft zusammen mit dem Kirschwasser und Zucker in einen kleinen Topf geben. Die Stärke mit etwas Saft verrühren und zu dem Saft im Topf geben. Diesen nun unter rühren aufkochen lassen. Die Kirschen darunterheben und abkühlen lassen. Für die Dekoration 16 Kirschen davon wegnehmen und zur Seite stellen.
4. Für die Sahnefüllung 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne steif schlagen, den Zucker langsam einrieseln lassen. Die Gelatine ausdrücken und im Kirschwasser auflösen. Abkühlen lassen. Die geschlagene Sahne nach und nach unterheben. Die Masse in einen Spritzbeutel (10 Lochtülle) geben.
5. Einer der Brandteigböden auf eine Tortenplatte legen. Mit einem hohen Tortenring umschließen. Mit der Sahnemasse nun 3 dicke Ringe von innen nach außen auf den Boden spritzen. Die Sauerkirschen- Masse in einen Spritzbeutel geben ( Lochtülle 10). Die Zwischenräume nun mit der Hälfte der Kirschen ausfüllen. Den 2. Boden darauflegen und nochmals in der gleichen Vorgehensweise Sahne und Fruchtfüllung aufspritzen. Den obersten Boden auflegen und leicht andrücken. Die Torte- Oberfläche mit der restlichen Sahne einstreichen und glattstreichen. Für 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.

6. Für die Verzierung nochmals 200 ml Sahne steifschlagen ( ich gebe immer 1/1 Vanillezucker und Sahnesteif vermengt hinzu kurz bevor die Sahne richtig fest ist) Danach den Tortenring entfernen und die Torte rundherum mit der Sahne einsteichen und verzieren. Die Kirschen auf die Torte dekorativ arrangieren. Mit Krokant die Torte rundherum bestreuen und nochmals 2 Stunden kalt stellen.

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Eine Torte für das nächste Wochenende?

Viel Spass beim Nachbacken

♦ Simone ♦

Liebster Award der „VIERTE“ und eine Orangen- Granatapfel- Tarte zum Wochenende…

Noch einen Liebster Award…WOW…

Vielen Dank an “Karen von die kleine Speisekammer” ich werde im Moment wirklich gerade überhäuft damit was mich wirklich sehr freut! Schaut mal vorbei bei Karen, sie hat wirklich einen schönen Blog mit leckeren Rezepten.

Hier sind meine Antworten auf die Fragen von Karen:

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1. Was ist Deine Motivation zum Bloggen?

    Ich habe Spass am Kochen und backen, daran darüber zu schreiben was ich koche und backe und meine Lieblings- Rezepte an meine Freunde und Bekannten weiterzugeben.

2. Hast Du Hilfe beim Bloggen?

    Mein Schatz hilft mir ab und an, denn wir kochen und backen gerne zusammen. Er muss es auch ertragen, dass zuerst fotografiert werden muss bevor wir es essen können 😉 aber er ist sehr geduldig 😉

3. Wie viel Zeit verbringst du mit dem Bloggen in der Woche?

    4-6 Stunden, mal mehr mal weniger, je nachdem wie viel Zeit ich habe.

 4. Welche Social Media nutzt du am liebsten und warum?

Ich habe da nicht wirklich einen Favoriten, bin kein großer Facebook oder Instagram Fan, zum Nachrichten schreiben benutze ich gerne Whats app.

 5. Welche Herausforderungen hast du beim Bloggen?

    Das Schreiben der Einleitung fällt mir oft sehr schwer, aber ich glaube das geht vielen so! Und natürlich das fotografieren.

6. Hast Du einen Lieblingskoch oder ein Restaurant?

Ich mag Jamie Oliver und Rachel Khoo im Moment sehr gerne, ich mag es nicht wenn kochen zu kompliziert und aufwendig ist.

Sternelokale geben mir nicht viel. Restaurants der arabischen und indischen Küche sind meine Favoriten.

 7. Romantik oder Moderne?

    Lieber Romantik.

8. Welche Lebensmittel befinden sich in „Deiner Speisekammer?“

    Nüsse in allen Variationen

9. Dein liebstes Koch- und Backbuch?

Im Moment „WHAT KATE ATE AT THE WEEKEND“ von Katie Quinn Davies

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 10. Lieblingsfarbe?

    Alle Naturtöne.

 11. Was macht dich glücklich?

    Sonne, den liebsten Menschen an meiner Seite und was gutes zum Essen.

So Ihr Lieben, ich hoffe Ihr habt durch die Fragen und Antworten ein bisschen mehr über mich erfahren, mir hat es auf jeden Fall Spass gemacht! 😉

Nun bin ich endlich an der Reihe meine 11 Fragen an nominierte Blogger / Bloggerinnen zu richten. Und die Nominierten sind:

Christina von http://heissundinnig.com/

Qin von http://kuecheohnegrenzen.com/

Andrea von https://zuckerimsalz.wordpress.com/

Tanja von https://liebeundkochen.wordpress.com/

Sonja von https://sonjasahneschnitte.wordpress.com/

1. Was inspiriert Dich zum Bloggen?

2. Was gefällt Dir besonders an Deinem Blog?

3. Welcher war dein erster Blogbeitrag und was gibt es dazu zu wissen?

4. Welches Rezept wolltest du schon immer einmal ausprobieren und hast es noch nie getan?

5. Wenn du einen weiteren Blog starten würdest, was wäre dein Thema und warum?

6. Woher nimmst Du die Ideen für Deinen Blog?

7. Modern oder Klassisch?

8. Was ist Dein Lieblingsgericht?

9. Wie sieht ein perfekter Tag für Dich aus?

10. Du bekommst eine Reise geschenkt, was wäre Dein Reiseziel?

11. Wie würdest du Dich in 3 Worten beschreiben?

Ich bin auf eure Antworten sehr gespannt und kann es kaum erwarten. Die genauen Regeln könnt ihr in meinem „ersten Beitrag“ zum „Liebster-Award“ noch einmal nachlesen.

liebster-awardIch wünsche den Nominierten viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen.

Mit einer Orangen- Granatapfel- Tarte möchte ich Euch die Nominierung noch gerne versüßen!

„Die Tarte die ich Euch heute vorstellen möchte,

schmeckt zwar auch ohne die Granatapfelkerne toll, aber sie bringen eine schöne frische Note mit, der ich nicht widerstehen kann! Und mal ehrlich ein Hingucker sind sie eh.“

Zwischen Orangen- Mürbteig und frischen Früchten glänzt eine Schicht Marzipan- Creme- Masse, glasiert mit Orangenmarmelade ist der Kuchen ein Gedicht!

Übrigens, vor kurzem gab es hier schon einmal eine Blutorangen- Schokotarte schaut mal hier…!

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Die Zutaten:

125g Butter

Salz

1 TL fein abgeriebene Bio- Orangenschale

50g Zucker

2 Eigelb

180g Mehl

Marzipan- Creme Masse:

200g Marzipanrohmasse

2 Eier

150g Creme Fraiche

1 El Mehl

Salz

2 EL Orangensaft

1 Tl Bio- Orangenschale

Belag:

5 Orangen

1/2 Granatapfel

100g fruchtige Orangenmarmelade

2 El Orangensaft

1 EL Puderzucker

Außerdem: Hülsenfrüchte zum Blindbacken

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Die Zubereitung:

Für den Mürbteig die Butter in kleine Stücke schneiden. Mit einer Prise Salz, Orangenschale und Zucker mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut vermengen. Eigelbe kurz untermischen. Mehl mit dem Knethaken und dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen unterkneten. Den Teig zu einer flachen Ziegel formen und in Klarsichtfolie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

Eine Tarte- Form mit herausnehmbaren Boden (28cm Ø) einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten. Dann den Teig ca. 32 cm Ø groß ausrollen, mit Hilfe des Rollholzes aufrollen und über der Tarte- Form wieder abrollen. Den Teig andrücken, den Rand begradigen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Teig mit Backpapier bedecken und bis zum Rand mit Hülsenfrüchten füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ( Umluft 160°C)  auf der untersten Schiene 15 Minuten blind backen. Danach die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und den Boden weitere 5 Minuten backen.

Inzwischen für die Marzipan- Creme Masse das Marzipan grob raspeln , mit den Eiern, Salz, Zucker, Orangenschale, Orangensaft, Mehl und Creme Fraiche mit dem Schneebesen der Küchenmaschine mindesten 10 Minuten zu einer cremigen Masse aufschlagen. Die Masse auf den vorgebackenen Boden streichen und weitere 20-25 Minuten bei 180°C auf der untersten Schiene backen.

Für den Belag die Orangen schälen, so dass die weiße Haut vollkommen entfernt ist. Dies macht man am besten so, indem man den oberen und unteren Deckel der Orange abschneidet. So steht sich sicher auf dem Schneidebrett. Mit einem scharfen Messer entferne ich dann rundherum von oben nach unten mit einem sicheren Schnitt die Schale, so dass die weiße Haut vollkommen entfernt ist. Die Fruchtfilets mit einem scharfen Messer vorsichtig zwischen den Trennhäuten entfernen. Dafür die Orange nicht zu fest in der Hand halten, die Fruchtfilets direkt neben den Trennhäuten einschneiden und herauslösen. Die Filets auf einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Granatapfel mit der Schnittfläche nach unten über eine Schüssel halten. Kerne mit einem Kochlöffel herausklopfen. und auffangen.

Marmelade mit dem Orangensaft aufkochen und durch ein feines Sieb streichen. Die Tarte noch heiß mit den Orangen- Filets belegen und mit der Konfitüre glasieren. Mit den Granatapfelkernen bestreuen und abkühlen lassen. Tarte vorsichtig aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Dazu passt Creme Fraiche oder geschlagene Sahne.

So lecker und erfrischend…ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

♥Liebste Grüße Eure Simone♥

Biskuitrolle mit Johannisbeersahne

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Leckerei für den Nachmittags- Kaffee…eine Biskuitrolle mit Johannisbeer- Mascarponecreme!
Ich mag Biskuitrolle, weil sie ohne großen Aufwand viel hermacht…Sie lässt sich gut vorbereiten, der Teig ist „ratzfatz“ fertig und man kann sie beliebig füllen. Ich habe sie heute mit einer Mascarpone- Johannisbeercreme gefüllt, zwar etwas reichhaltiger aber total gut! Das Topping mit geschlagener Vanillesahne und frisch gekochtem Johannisbeer- Gelee kann sich sehen lassen!

Und so wird die Rolle ein tolle Sache:

Teig:

60 gMehl

45 gSpeisestärke

1 1/2 Tl Weinsteinbackpulver ( Ich habe Backpulver genommen)

90 gZucker

Salz

3 Eier , (Kl. M)

Für die Füllung:

500g Mascarpone

100g Zucker

1/2 Vanilleschote

2 EL Zitronensaft

200g Sahne

Für die Dekoration der Biskuitrolle:

100g Johannisbeer- Gelee

1/2 Vanilleschote

1 EL Limettensaft

200 g Schlagsahne

Die Zubereitung:

1. Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Zucker, 1 Prise Salz und Eier am besten mit der Küchenmaschine (oder mit den Quirlen des Handrührers) mindestens 8 Minuten cremig-weiß aufschlagen. Mehlmischung in 3-4 Portionen auf die Eimasse sieben und mit dem Schneebesen locker unterheben.

2. 5 Teigkleckse auf ein Backblech (40 x 30 cm) setzen (damit das Papier nicht verrutscht) 
und das Blech mit Backpapier belegen. Teig am besten mit einer Winkelpalette gleichmäßig auf das Backblech streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad) auf der 2. Schiene von unten in 9-10 Minuten hellgelb backen.

3. Ein sauberes Küchentuch mit 1 EL Zucker bestreuen. Biskuit mit dem Backpapier vom Blech nehmen und auf das Tuch stürzen. Backpapier mit kaltem Wasser bepinseln, nach ca. 20 Sekunden vorsichtig abziehen. Die Biskuitplatte sofort zusammen mit dem Küchentuch aufrollen und vollständig abkühlen lassen.

4. Inzwischen Johannisbeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen und mit einer Gabel von den Rispen streifen. Mascarpone, 100g Zucker und 2 EL Zitronensaft kurz glatt rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Beeren bis auf einige zu Verzieren unter die Mascarponesahne heben.

5. Den abgekühlten eingerollten Biskuit wieder entrollen. Creme auf der Biskuitrolle versreichen, dabei rundherum 1cm Rand frei lassen. Biskuit mithilfe des Geschirrtuchs mit der Füllung aufrollen, sodass die Nahtstelle am Ende unten liegt. Die Biskuitrolle ca. 1 Stunde kalt stellen.

6. Für die Dekoration die Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Das Johannisbeer- Gelee glatt rühren, mit Vanillemark und Limettensaft verrühren und in einen kleinen Einwegspritzbeutel füllen.

7. Biskuitrolle auf eine Platte legen. Die Spitzen der Spritzbeutel knapp aufschneiden und die Rolle streifig erst mit Sahne, dann mit der Geleemischung garnieren, mit restlichen Johannisbeeren belegen und ca. 1 Stunde kalt stellen und servieren.

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Gekühlt ist die Biskuitrolle eine schöne Erfrischung…auch bei Regenwetter!

Liebe Grüße und bis bald….morgen geht es wieder zum Arbeiten für eine Woche nach Mallorca 😉

Eure Simone

Pflaumen- Baisertorte mit Pflaumen aus der Heimat, und einem nicht so perfektem Ergebnis…

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Ja ich war mal wieder zu Hause bei Mutter im schönen Odenwald, und als Mitbringsel habe ich eine Tüte mit Pflaumen von den Bäumen meiner Tante 🙂 mitgebracht.

Die Pflaumen- Baisertorte war schon im letzten Jahr  zur Pflaumenzeit das Highlight und der Lieblingskuchen des Unternehmer- Ehepaares für die  ich arbeite und ebenso auch für deren Gäste!

Und auch dieses Jahr war klar, der erste Pflaumenkuchen sollte diese Torte sein. Gesagt getan es lief alles perfekt. Nachdem der Kuchen nach dem Backen ausgekühlt war und ich ihn wie beschrieben auf einem Kuchengitter zum Auskühlen gesetzt hatte, konnte eigentlich fast nichts mehr schief gehen…bis zur Kaffeezeit eigentlich noch ausreichend Zeit damit der Kuchen richtig auskühlen konnte!

Pustekuchen…..;-( nachdem ich den Kuchen für eine Stunde alleine gelassen hatte, um noch ein paar Dinge zu erledigen, kam ich zurück in die Küche und traute meinen Augen nicht, der Kuchen war mittlerweile von dem Kuchengitter auf einen nicht wirklich passenden Kuchenteller gesetzt worden und war dabei mehrere Male am Rande gebrochen ;-(  !!!!! Das Verlangen nach einem Stück Kuchen war anscheinend so groß gewesen dass keiner mehr warten wollte….;-) und somit war fast schon die Hälfte der Torte  gegessen und oh weh…die noch nicht richtig erkalteten Pflaumen liefen leicht heraus! Das sollte natürlich nicht passieren…..aber egal geschmeckt hat er trotzdem so war auch jeden Fall die Resonanz der begeisterten Kuchengenießer 😉 und keiner empfand es als schlimm, dass die Pflaumenmasse noch nicht ihre endgültige Festigkeit hatte. Nichts destotrotz habe ich den Kuchen in meinem Perfektionismus sogleich mit dem Tortenheber auf eine passende Kuchenplatte gesetzt, in Form gebracht durch das umwickeln mit einer Frischhaltefolie, und ab ging es zum Auskühlen nochmal kurz in den Kühlschrank !

Gelernt habe ich aus dem Passierten folgendes und kann dies nur als Tipp weitergeben, den Kuchen früh am Morgen backen und auf jeden Fall kalt stellen, damit die Pflaumen richtig auskühlen können!

 

Aber hier erst mal das Rezept für den Kuchen:

 

Zutaten für die Pflaumen- Baisertorte:

250 g Mehl
125 g kalte Butter
400 g Zucker
2 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Ei (Größe M)
1,2 kg Pflaumen
300 ml Pflaumen- oder Kirschsaft
1 Päckchen Puddingpulver „Vanillegeschmack“, (für 1/2 l Flüssigkeit; zum Kochen)
50 g Speisestärke
4 Eiweiß (Größe M)
4 TL Zitronensaft
40 g Mandelblättchen, 40g Haselnussblättchen
Mehl für die Arbeitsfläche
Fett für die Form

 

Zubereitung der Pflaumen- Baisertorte:

Für den Mürbeteig Mehl, Butter in Flöckchen, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. 200 ml Saft, 75 g Zucker und 1 Päckchen Vanillin-Zucker aufkochen. Pflaumen zugeben und ca. 2 Minuten darin dünsten. Puddingpulver und Stärke mit 100 ml Saft glatt rühren. Topf vom Herd ziehen, angerührte Stärke einrühren, unter Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Hälfte des Mürbeteigs auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (26 cm Ø) ausrollen. Springform (26 cm Ø) fetten. Boden mit der Teigplatte auslegen. Restlichen Teig ausrollen. Streifen von 5 cm Breite schneiden und an den Formrand drücken. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Pflaumenkompott daraufgeben und glatt verstreichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) auf der unteren Stufe ca. 1 Stunde backen. Nach 50 Minuten Eiweiß und Zitronensaft steif schlagen. 250 g Zucker einrieseln lassen und schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und glänzend weiß ist. Kuchen aus dem Ofen nehmen, Baisermasse kuppelartig, wellenförmig auf den Kuchen streichen. Mit Mandel- und Haselnussblättchen bestreuen.

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Weitere ca.15 Minuten bei gleicher Temperatur backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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4 Stunden kalt stellen oder an einemkühlen Ort auskühlen lassen ! Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Und so sah der Kuchen dann doch noch gut aus, nachdem er richtig ausgekühlt war!!! ♥♥♥

Delicious dishes around my kitchen ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht 😉