Rhabarber- Erdbeer- Clafoutis

Hallo Ihr Lieben,
Heute am 1. Mai, dem Tag der Arbeit habe ich es mir mal richtig gut gehen lassen, ich war den ganzen Tag schön faul, habe ausgeschlafen, bin spät aufgestanden, rumgegammelt, einfach dass getan zu was ich gerade Lust hatte! Ein leckeres Essen oder zumindest eine Portion “ Süsses“ darauf konnte ich heute aber nicht verzichten…Ich hatte die letzte Woche schon einmal dieses leckere Rezept ausprobiert und hatte heute nochmals Lust darauf!
Luftig leicht und lecker, Clafoutis mit Rhabarber und Erdbeeren…mhhh… davon kann ich im Moment irgendwie nicht genug bekommen…als Dessert oder auch zu einer Tasse Kaffee immer wieder gut.

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Schnell zusammengerührt und noch lauwarm mit Vanillesauce, da schlägt mein Herz gleich Purzelbäume…!

Zutaten für 4 Personen:
300g Rhabarber
150 g Erdbeeren
1 EL / 100 g Zucker
4 Eier (Größe M)
1 Prise
Salz
1 Vanilleschote
3–4 EL Schlagsahne
2 EL Orangensaft
125 g Mehl
Puderzucker
Fett

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Zubereitung:

Rhabarber putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Rhabarber mit 1 EL Zucker bestreuen und ziehen lassen. Eier trennen. Eigelbe, Salz, das Mark einer Vanilleschote, und 50 g Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren.
Sahne, Orangenlikör und Mehl unterrühren. Eiweiß steif schlagen, dabei 50 g Zucker einrieseln lassen. Eischnee in 2 Portionen unter den Teig heben. Die Hälfte Rhabarber in einer gefetteten ofenfesten Form (ca. 26 cm Ø ) verteilen und die Masse darauf geben.
Übrigen Rhabarber und die Erdbeeren darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C/ Umluft: 150°C ca. 35 Minuten backen. Clafoutis mit Puderzucker bestäuben.

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Liebt Ihr auch Rhabarber so sehr wie ich?
Ich kann davon nicht genug bekommen und muss, jetzt wo Saison ist immer Rhabarber in meinem Kühlschrank haben. ich liebe eben die säuerlichen Früchten 😉
Habt noch einen gemütlichen Sonntag!
Eure Simone

Spargel- Kartoffelsalat mit frischen Gartenkräutern…dazu Guacamole

Hallo Ihr Lieben, im Moment ist es ziemlich ruhig auf meinem Blog geworden, ich bin gerade dabei eine Zusatzausbildung im diätetischen Bereich zu machen, dafür drücke ich noch einmal die Schulbank, darf innerhalb 2 Monaten eine geballte Ladung Wissen aufnehmen, da bleibt wenig Zeit für meinen Blog…Sorry dafür!
Nach Prüfung und allem was dazu gehört, hoffe ich dass ich danach wieder ausreichend Zeit finde, meinen Blog mit tollen Leckereien zu füllen. Die letzten Monate waren ziemlich happig für mich, aber jetzt geht es endlich wieder bergauf, was ich gerade lerne ist total interessant und mach wahnsinnig Spass! Zuversichtlich schaue ich jetzt auch wieder in die Zukunft und freue mich auf das was kommt!

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Heute aber zwischen Lernen auf eine Klausur habe ich trotzdem die Zeit gefunden einen leckeren Salat passend zur Spargelzeit zuzubereiten, den möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten! Mit frischen Kräutern und einem Avocado- Dip ….so gut!

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Zutaten für 2 Personen:

400g neue Kartoffeln
200 g grünen Spargel
200g weißen Spargel
2 Lauchzwiebeln
2 EL Zitronen- Balsamico
1 EL Mango- Balsamico
2 EL Olivenöl
1 reife Avocado
Pfeffer, Meersalz, Kreuzkümmel, Chiliflocken
etwas Zitronensaft
1 Handvoll frische Salatkräuter
( Borretsch, Kerbel, Schnittlauch, Dill, Pimpinelle)
( kann man schon fertig gebündelt frisch auf dem Markt kaufen)

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Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, gründlich abbürsten. Im Salzwasser etwa 20 Minuten kochen. In der Zwischenzeit beide Spargelsorten waschen, an beiden die holzigen Enden ca. 1cm breit abschneiden und sorgfältig schälen. In einem breiten flachen Topf Wasser mit Salz, 1 Prise Zucker und etwas Zitronensaft zum kochen bringen. In dem Wasser zuerst den weißen Spargel, danach den grünen Spargel bissfest garen. Den gekochten Spargel in kurze schräge Stücke ( ca. 3cm) schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen, und in feine Ringe schneiden.
Für das Dressing Essig, Öl, Salz, Pfeffer mit 2 EL heißem Spargelfond verrühren. Die Kartoffeln abgießen, schälen, halbieren und noch heiß zusammen mit den Spargelspitzen unter das Dressing heben.

Für die Guacamole die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale heben. Das Fruchtfleisch pürieren, mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Chiliflocken und Zitronensaft abschmecken.

Die Kräuter waschen und kurz vor dem Anrichten unter den Salat mischen. Den Salat auf Teller anrichten und mit der Avocado- Creme servieren.

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Liebt Ihr die Spargelzeit auch genauso wie ich? Da freut Euch mit mir auf noch einige tolle Rezepte…dafür nehme ich mir nämlich in den nächsten Wochen auf jeden Fall die Zeit!
Habt einen schönen Samstag Abend
Eure Simone

Leichte Limettencreme mit Basilikum

Hurra, der Frühling ist im Anmarsch!

 Ostern ist nicht mehr weit …die Vorhersagen für das Wetter zum kommende Wochenende hören sich vielversprechend gut an! Es wird auch langsam Zeit…Winter ade…! Zum Frühling , wo viele Ballast loswerden möchten, gibt es heute bei mir ein Rezept für ein leichtes erfrischendes Dessert…genau das richtige für alle die jetzt etwas Winterspeck loswerden wollen und trotzdem nicht auf Süßes verzichten möchten!20160308_142443
Zutaten für 4 Personen:
4 Blatt weiße Gelatine
2 Bio- Limetten
8 Blatt Basilikum
3 Eier
2 EL Wasser
80g Puderzucker
200g Naturjoghurt

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Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Limetten heiß abwaschen und 1 EL Schale abreiben. Für die Creme die Eier trennen. Das Eiweiß kalt stellen. Eigelb mit dem Puderzucker und Wasser über dem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Die Limettenschale unterheben. Die Limetten auspressen und den Saft erwärmen. Die ausgedrückte Gelatine darin auflösen und unter die Ei- Creme rühren. Die Creme kalt stellen. In der Zwischenzeit  Basilikum abzupfen, einige Blätter beiseite legen, den Rest in sehr feine Streifen schneiden. Sobald die Creme zu gelieren beginnt, das Eiweiß zu steifen Schnee schlagen. Zuerst den Joghurt und die Basilikumstreifen, dann den Eischnee unterheben. Die Creme in Gläser füllen und 2 Stunden kalt stellen. Mit Limettenscheiben und Basilikumblättchen garnieren.

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Habt eine tolle Woche
♥ alles Liebe Simone ♥

Apfel- Cheesecake mit Amarettini

Hallo Ihr Lieben, ich frage mich gerade, macht Backen wirklich glücklich? Bei dem momentanen Wetter trägt es bestimmt zu einer besseren Gemütslage bei. Bestimmt auch, wenn man so wie ich gerade etwas gehandicapt ist und nicht wirklich vor die Tür kann ! Ich kann es einfach nicht lassen, trotz meinem neuen „Fortbewegungsmittel“, meinen 2 Krücken, treibt es mich in die Küche und ich muss einfach backen! Da fege ich dann auf meinem Stuhl mit Rollen…( meinem momentan 2ten Fahrzeug…neben meinem Auto…) durch die Küche und backe und koche…weil es mich glücklich macht! Ganz ehrlich…und wenn dabei auch noch solch ein leckerer Apfelkuchen herauskommt, der dann noch lauwarm zum Kaffee serviert wird…dass macht noch mehr als glücklich!

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Backe….Backe….Kuchen….Kuchen geht einfach immer und speziell zum Wochenende gehört er einfach dazu! Auch wenn ich gestehen muss, dass der Apfel nicht wirklich zum meinen Lieblings- Sorten von Obst gehört, die ich täglich zu mir nehme, hübsch verpackt in einen Kuchen, lasse ich mich gerne dazu verführen! Dazu noch kombiniert mit einer Quarkmasse und knusprigen Amarettini- Streuseln….das passt super und ist so….LECKER!

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Zutaten für ein Blech:
Für 1 Backblech  ( 30 x 22 cm ) oder eine runde Form ( 26 cm)
Für den Teig:
125 g Mehl
1 Msp. Backpulver
40 g gemahlene Mandeln
1/2 EL Amaretto
65 g Butter
30 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Eier
Für den Belag:
800g Äpfel ( Elster)geschält und in Spalten geschnitten
Saft 1/2 Zitrone
75 g Sahne
2 Eier (Größe M)
35 g brauner Zucker
250 g Sahnequark
250g Schmand
Für die Streusel:
100 g Amarettini-Kekse
1 Prise Salz
90 g Mehl
60 g weiche Butter
3 EL brauner Zucker
2 EL Amaretto
30g Mandelblättchen
Puderzucker/ Hagelzucker

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Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig miteinander verkneten, in Folie eingewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Die Äpfel, waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelstücke der Länge nach in etwa 0,5 cm dicke Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und beiseite stellen. Amarettini-Kekse fein zerbröseln, restliche Zutaten für die Streusel hinzufügen und gut zu Streuseln verkneten. Sahne steif schlagen, Eier mit Zucker schaumig rühren. Quark und Schmand unterheben, danach die Sahne unterheben. Backofen auf 175 Grad ( Heißluft)vorheizen. Ein Backblech einfetten und mit Backpapier auslegen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Backblech damit auslegen, den Teig dabei an den Rändern hochziehen. Die Quark-Sahne-Masse auf dem Teig geben und gleichmäßig verstreichen. Die Apfelspalten gleichmäßig darauflegen. Die Streuseln und Mandelblättchen auf den Kuchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen. Im ausgeschalteten Backofen noch 10 Minuten ruhen lassen, dann herausnehmen und vollständig auskühlen lassen oder noch warm mit Puderzucker oder auch mit Hagelzucker, bestäubt oder bestreut servieren.

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Habt es gut und genießt das Wochenende

Simone

Zitrusfrüchte- Mango- Marmelade …und eine Nominierung zum Liebster Award

20160220_134035Mmmhhh…was gibt es Schöneres als früh am Morgen ein frisches Brötchen mit einer selbstgemachten Marmelade! Vor kurzem habe ich eine wunderbar schmeckende Zitrusfrüchte- Mango Marmelade zubereitet…ich bin begeistert wie toll sie schmeckt. Für das Rezept habe ich Blutorangen, Grapefruits und Zitrone mit Mango kombiniert. Die Säure der Früchten mit der Süße der Mango finde ich passen perfekt zusammen. Ich mag es wenn die Marmelade frisch gekocht auf den Tisch kommt, deswegen koche ich lieber weniger und passend zur Jahreszeiten aus den Früchten, die es auf dem Markt zu finden gibt. Dem ganzen kann man auch gerne noch etwas Ingwer, Orangenlikör, Rum oder aber auch Whisky hinzufügen, je nach Geschmack.

Zutaten:
350 g Mango (vorbereitet)
650 g Zitrusfrüchte (Blutorangen, Grapefruit rosa ( etwa 6 Blutorangen, 2 Grapefruits)
1  Vanilleschote
2 EL weißen Rum
1 Pk. 2:1 Gelierzucker
Zubereitung:
Mango schälen, vom Stein lösen, klein würfeln und 350 g abwiegen. Blutorangen, Grapefruits und Zitronen schälen, weiße Haut dabei mit entfernen, Fruchtfilets herausschneiden, den Saft dabei auffangen und 650 g abwiegen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen und beides beiseite stellen. Früchte und Saft in einem Kochtopf mit Extra Gelierzucker gut verrühren. Vanilleschote und Vanillemark, Rum dazugeben. Die Früchte im Topf über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mind. 3 Min. sprudelnd kochen. Vanilleschote entfernen, Die Marmelade evtl. abschäumen, sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Mit Schraubdeckeln  verschließen, umdrehen und etwa 5 Min. auf den Deckeln stehen lassen.

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Und jetzt noch zu meiner Nominierung zu Liebster Award! Nachdem ich im letzten Jahr schon 3 mal hintereinander für den Liebster Award nominiert wurde, kam gleich zu Anfang 2016 von der lieben Sandra mit Ihrem gleichnamigen Blog Sandra Wirtz eine weitere Nominierung hereingeschneit. Ich fand es sehr schön von Sandra, dass sie ausgerechnet mich nominiert hat! Schon längere Zeit verfolge ich Ihren Blog, bin begeistert von ihren tollen kreative DIY – Ideen und  ihren wunderbaren Koch- und Backkreationen! Auch wenn ich Sandra noch nicht persönlich getroffen habe, so habe ich sie Ende letzten Jahres als sehr hilfsbereite, liebenswerte Person kennenlernen dürfen, mit Ihrer Unterstützung war sie mir schon mehrfach bei der Gestaltung meines Blogs behilflich.

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Viele werden sich jetzt vielleicht fragen was das mit diesem Award auf sich hat. Dieser Award ist insofern eine Art Kettenbrief, der an andere Blogger weitergeben werden kann/muss/oder darf, die ihn dann auch weitergeben. Die Idee die dahinter steht ist, das durch die Verleihung des Awards kleinere Blogs die noch nicht so viele “Followers” haben bekannter gemacht werden sollen und man gleichzeitig etwas mehr über den Menschen hinter dem Blog erfährt.

Bevor ich mit dem Beantworten der Fragen beginne, möchte ich Euch kurz über die Spielregeln für den ” Liebster Award ” informieren.
1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
2. Beantworte die 11 Fragen die dir der Nominierer gestellt hat.
3. Nominiere selbst weitere 11 Personen, die weniger als 1000 Likes haben.
4. Stelle deinen Nominierten 11 Fragen.
5. Informiere die Nominierten über deinen Post

So jetzt aber zu den Fragen von Sandra:
1. Was gab dir den Anstoß mit dem Bloggen zu beginnen?
Das war eigentlich eine ganz spontane Idee! Mit meinem Food- Blog wollte ich was für mich schaffen, sozusagen ein Herz-Projekt, dass meine Kreativität und den Spaß, den ich am Kochen und Backen habe für mich und für andere widerspiegelt. Gleichzeitig wollte ich auch für mich und meinen Freundes- und Bekanntenkreis meine Lieblings- Rezepte festhalten. Das Bloggen ist mittlerweile zu einer Leidenschaft geworden und immer wieder eine tolle Herausforderung, zum einen das Ausprobieren von neuen Rezepten, aber auch, was das Schreiben und Fotografieren betrifft!
2. Ist dein Blog eher ein Hobby oder Job für dich?
Ein Hobby das ich mit sehr viel Spaß und Leidenschaft betreibe, meine Familie kann davon ein Lied singen….;-). Positiv wie negativ! Vielleicht entwickelt sich in der Zukunft mehr daraus, ich bin für alles offen.
3. Was würdest du gern an deinem Blog verändern?
Ich möchte gerne das Erscheinungsbild meines Blogs noch etwas verändern, ein eigenes Logo entwickeln, mich im fotografieren weiterentwickeln, damit ich Euch richtig tolle Bilder von interessanten Rezepten präsentieren kann.
4. Erstellst du deine Beiträge nach einem Blogger-Plan?
Nein, je nach Lust und Laune, mit einer gewissen Abwechslung blogge ich passend zur  Jahreszeit meine Ideen und Kreationen, die mir im täglichen Leben einfallen und begegnen.
5. Was würdest du dir für deinen Blog wünschen?
Vielleicht noch mehr Follower 😉
6. Hat dein Blog etwas mit deinem Beruf zu tun?
Ja, ich habe sozusagen meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht, was das Kochen und Backen betrifft, wobei in meinem Berufsleben beides mittlerweile nur noch eine Nebenrolle einnimmt und ich mich eher um organisatorische Dinge in dem Bereich kümmere.
7. Gibt es Dinge, die dich an anderen Blogs stören?
Darüber habe ich noch nie nachgedacht, ich finde jeder Blog ist auf seine Art schön und was Besonderes.
8. Wie machst du auf deinen Blog aufmerksam?
Hauptsächlich über Facebook, Pinterest und Instagram.
9. Was fällt dir schwer am Bloggen?
Das Schreiben geht mir manchmal nicht so flüssig von der Hand, alles andere macht mir riesigen Spaß.
10. Wie hat sich dein Leben durch das Bloggen verändert?
Für mich ist es ein intensiver, kreativer Zeit-Fresser…aber im positiven Sinne gemeint. Es macht mir Vergnügen…keine Frage. Ich lerne virtuell neue Menschen kenne. Das ist etwas Neues für mich, ich empfinde es als sehr spannend und interessant!
Was ich brauche, ist ein wenig mehr Organisation was der Aufwand des bloggen betrifft! Darüber hinaus bin ich offen für das, was kommt…
11. Planst du deine Beiträge im Vorfeld als Entwurf?
Teils teils, manchmal brauche ich ein paar Tage bis ich einen Beitrag veröffentliche, ein anderes Mal setzte ich mich hin und schreibe und veröffentliche den Beitrag gleich.

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Ich möchte heute keinen für den Liebster Award nominieren, da ich auf Anfragen hin festgestellt hatte, dass verschiedenste Blogs die für mich in Frage kamen, bereits erst vor kurzem schon nominiert wurden. Im Grunde soll eine Nominierung ja auch etwas besonderes sein!

Lasst es Euch gut gehen
Eure Simone

Soulfood…Süßkartoffelsuppe mit Blutorange

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Hallo Ihr Lieben, kennt Ihr das auch, Ihr habt Pläne geschmiedet, freut Euch riesig darauf, dass es endlich aufwärts geht und plötzlich wird Euch ein Strich durch all das gemacht?! Ziemlich down, sitze ich hier, meinen linken Fuß geschient und eingepackt in einen Gips! Nein, zum Lachen ist mir nicht… und das ganze ist mir auch noch passiert, nachdem ich mein Frühstück für meinen Blog fotografiert hatte…geschickt bin ich umgeknackst und habe mir dabei einen Bruch am Mittelfuß zugezogen! Am Anfang dachte ich noch, dass es nur gezerrt wäre, aber die Notfallaufnahme im Krankenhaus hat mich eines Besseren belehrt…. 6 Wochen Gips, den Fuß auf keinen Fall  belasten und mit Krücken durchs Haus humpeln! Ich bin ziemlich frustriert deswegen, da ich in 2 Wochen einen Fortbildung starten wollte, und ich nicht weis ob das jetzt aufgrund meines Bruchs überhaupt möglich ist!

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Ja…manchmal läuft es einfach im Leben nicht so wie wir es uns vorstellen oder wünschen. Man strengt sich so an, bemüht sich ewig und irgendwie will einfach nichts gelingen….! Im Moment noch ziemlich down…kann ich dem ganzen nicht wirklich etwas Positives abgewinnen…aber wie so vieles im Leben hat alles seinen Grund, warum es passiert, einem ausbremst und vielleicht auch zum Nachdenken bringt…Was bleibt? Selbstmitleid oder aber…nach meinem Motto….

AUFSTEHEN- KRONE RICHTEN- WEITERGEHEN

und dazu…als Unterstützung, sich selbst verwöhnen oder verwöhnen lassen! Was bietet sich da Besseres an, sich erst einmal als bekennende  Suppen- Liebhaberin…ein köstliche Suppe zu gönnen, vielleicht hilft sie mir ja über mein momentanes Tief hinweg…

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Zutaten für 4 Personen:
3 TL Olivenöl
1 rote Zwiebel
1 haselnussgroßes Stück Ingwer
1/2 Chilischote
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen, 1/2 TL Koriander gemahlen
2 Stück Süßkartoffeln (600- 800g)
2 Kaffir- Limettenblätter
100 ml Blutorange Saft
1 L Gemüsebrühe
100ml Kokosmilch

Zubereitung:

Süßkartoffeln schälen, waschen und würfeln. Chilischote putzen, waschen und in Stücke schneiden. Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln, Kreuzkümmel und Koriander schälen und grob in Stücke schneiden, Olivenöl in einem Topf erhitzen. Kartoffeln, Chili, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anschwitzen. Kartoffeln mit Brühe ablöschen, Kaffir- Limettenblätter hinzugeben und zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Kaffir- Limettenblätter vor dem Pürieren aus der Suppe nehmen. Kokosmilch und Orangensaft zur Suppe geben und mit dem Schneidstab fein pürieren. Evtl. etwas Gemüsebrühe zugeben, falls die Suppe zu dick ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vorgewärmte Teller anrichten und servieren.

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Habt es gut und lasst es Euch gut gehen!
Alles Liebe Simone

Birnenkuchen mit karamellisierten Nüssen

Hallo Ihr Lieben, passend zu dem Jahres- Blogevent „Calendar of Ingredients“ und den Zutaten des Monat’s

BIRNEN- KARAMELL- GRÜNKOHL

gibt es heute bei mir einen Birnenkuchen mit karamellisierten Nüssen!

Leider ist die Zeit des Grünkohl’s bei uns zumindest vorbei, vielleicht hätte ich mir sonst auch noch etwas anderes einfallen lassen ;-), mit diesem leckeren Kuchen, denke ich, kann ich aber auch auf jeden Fall punkten!
Gastgeberin des Events ist in diesem Monat Maren mit Ihrem wunderbaren Blog “ Malu’s Köstlichkeiten„. Als begeisterte Leserin Ihres Blog’s bin ich immer wieder fasziniert von ihren tollen Kuchen- und Torten- Kreationen. Schaut mal bei Ihr vorbei, Ihr werdet bestimmt genauso begeistert sein!

Die Zutaten dafür:
250g gemischte Nüsse
(ich habe Haselnüsse gehackt, Mandelstifte, Mandeln ganz in Scheiben gehackt, Walnüsse grob gehackt genommen)
40g Butter
125g Zucker
3 Birnen( ca. 600g )
Saft 1 Orange
140g Mehl
1 TL Backpulver
1 PK Vanillezucker
250g Butter
90g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier ( Gr. M)
60 ml Milch

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Zubereitung:
1. Für die karamellisierten Nüsse, die Mandeln und Walnüsse grob hacken.
2. Die Birnen waschen und schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in dünne Spalten schneiden. Mit dem Saft der Orange in einer Schüssel mischen, alles zusammen in einen flachen Topf geben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten dämpfen, so dass die Birnen bissfest sind. Die Birnen aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen. Den Sud in dem Topf beiseite stellen.
3. Eine Backform oder Tarteform ( 26 cm Ø) einfetten. Den Backofen auf 175° C ( Heißluft 160° C )vorheizen.
4. Für den Teig Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker in einer Rührschüssel mindestens 5 Minuten mit dem Rührgerät oder in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Die Eier nacheinander hinzugeben und jeweils für weitere 30 Sekunden weiterschlagen. Das Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch hinzugeben und zügig unterunterrühren.
5. Den Teig in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und mit den Birnenspalten spiralförmig belegen.
6. Die Butter und Zucker zu dem Sud der Birnen hinzugeben und aufkochen lassen. Die Nüsse dazugeben und karamellisieren. Die Nüsse beiseite stellen, kurz abkühlen lassen und dann auf den Birnen verteilen.
7. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 35 Minuten backen. Aus dem Ofen in der Form auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und genießen!

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Ich mag Kuchen dieser Art sehr gerne, schön fruchtig, und die knackig süßen Nüsse obenauf, noch warm mit einem Klecks Sahne ….mmhhh… so lecker!

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Ab geht  mit meinem Kuchen  zu Malu’Köstlichkeiten!

Habt noch einen schönen Tag

Eure Simone

Kurkuma- Latte zu all dem Süßkram

Was trinke ich zu all dem Süßkram an Kuchen und Torten, die ich Euch hier immer wieder präsentiere, oder auch mal, wenn gerade kein Kuchen im Haus ist? Aktuell darf es bei mir gerne mal ein Kurkuma- Latte mit Mandelmilch sein, mit einer Prise Zimt, genau meine Geschmacksrichtung! Schmeckt nicht nur gut…ist zudem auch noch richtig gesund!

Denn….

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Kurkuma ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der indischen Küche! Sondern zudem auch ein wertvoller  Bestandteil der chinesischen Medizin! So wird dem in der Heilpflanze enthaltene Kurkumin eine Vielzahl von medizinischen Einsatzmöglichkeiten nachgesagt, wie z.B. im Kampf gegen Alzheimer und sogar Krebs. Kurkuma ist auch eine wirksame Waffe zur vorbeugenden Behandlung von Lungen- Leber- und Darmerkrankungen. Das curryähnliche , hellgelbe Gewürz, hat eine erwiesen stark entzündungshemmende Wirkung, die besonders bei Arthritis effiziente Ergebnisse aufweist.

Zutaten für 1 Glas:
200ml Mandelmilch
1 TL Kurkuma
Brauner Zucker und Zimt nach Geschmack

Zubereitung:
Die Milch in einem Topf erhitzen, den Topf vom Herd nehmen und Kurkuma hinzugeben, mit einem Mixstab solange pürieren bis sich das gelbe Pulver vollständig in der Milch aufgelöst hat. Die Milch mit Zimt und Zucker je nach Geschmack verfeinern und mit dem Mixstab nochmals richtig aufschäumen. In ein Glas füllen und etwas Zimt darauf pudern und ….

heiß genießen!

Lasst es Euch schmecken!

Simone

Sweet Dreams…Grießschnitte mit Cranberry- Kompott

Hallo Ihr Lieben, heute habe ich für Euch eine meiner Lieblings- Süßspeisen die ich schon aus meiner Kindheit kenne mitgebracht, knusprig gebratene Grießschnitte! Das Rezept stammt aus einem Koch- und Backbuch aus dem Jahre 1960, welches meine Mutter zu Ihrer“ Aussteuer“ bekommen hat, sowie sie mir gerade eben erzählt hat! Ja sowas gab es früher, Aussteuer… ich kann davon auch noch ein Lied singen! Fast volljährig meinte man auch mich, zu damaligen Zeiten war das ja üblich, mit einem Kaffee- Service, Silberbesteck, Bettwäsche und Handtüchern und sonstigen nötigen Dingen die man für die Gründung eines eigenen Haushaltes braucht, ausstatten zu müssen. Zum Glück konnte ich dem ganzen einen Riegel vorschieben und die Aussteuer- Ausstattung beschränkte sich auf ein hübsches Silberbesteck und ein paar Tischdecken und Handtüchern! Alles andere würde mir heute wahrscheinlich sowieso nicht mehr gefallen!

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Sehr interessiert bin ich aber, dass muss ich gestehen, an diesem alte Koch- und Backbuch und hoffe, dass meine Mutter mich immer wieder mal reinspicken lässt und ich es irgendwann auch einmal erben werde! Ich liebe die bodenständigen Rezepte darin und vor allem die schon bei uns Kult geworden Süßspeisen! Tolle Dampfnudeln, Palatschinken, Kaiserschmarrn, Kartäuser- Klöße, Apfel- Brotauflauf, Gschtör…Batschklöße….Kirschenmichel…..mmhhh …lecker! Mit wenigen Zutaten, simple Gerichte zubereiten, ja genau auch das mag ich!
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Bei meiner Mutter gibt es zu den Grießschnitten meistens ein Rhabarber- Kompott oder Zwetschgen- Kompott. Bei mir gibt es heute passend zur Jahreszeit einen süß- säuerlichen Cranberry- Kompott, ich finde auch das passt perfekt dazu!

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Zutaten für 4 Personen:
1 L Milch
250g Hartweizengrieß
50g Butter
30-50g Zucker
1 PK Vanillezucker
1/2 TL Salz
Abrieb 1/2 Zitrone ( Bio)
2 Eier ( Gr. M)
Semmelbrösel zum Panieren, Butter zum Ausbacken, Zucker- Zimt Mischung
Für den Cranberry- Kompott:
200g Zucker
350g Cranberries frisch
200ml Cranberrysaft

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Zubereitung:
Milch mit Butter, Salz, Zucker, Vanillezucker aufkochen, den Grieß unter Rühren einstreuen, 3 Minuten leicht köcheln lassen bis der Brei dicklich ist. Eier verquirlen und unter ständigem Rühren hinzugeben, Zitronenschale hinzugeben und glattrühren. Die Masse wird nun auf ein nasses Brett gestrichen, wellt sie mit einem nassen Wellholz fingerdick aus und stellt sie kalt. In der Zwischenzeit Zucker und Saft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen, solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Cranberries dazugeben und solange kochen bis alle Beeren aufgeplatzt sind. Den Kompott beiseite stellen und erkalten lassen. Nach dem Erkalten schneidet man verschobene Vierecke aus und wendet sie in einem verquirlten Ei und danach in Weckmehl. Nacheinander werden die Grießschnitte in heißer Butter knusprig ausgebraten.

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Die Grießschnitte werden mit Zucker und Zimt bestreut und sofort zusammen mit dem frisch gekochten Cranberry- Kompott servieren.

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Sweet Dreams…Süßspeisen wie bei Mutter….so lecker, dass ich nicht widerstehen kann
Liebe Grüße Eure Simone

Schwarzwurzel- Risotto mit Birnen und Berberitzen

Hallo Ihr Lieben,
Ich freue mich riesig ;-), heute bin ich zu Gast bei der lieben Lixie und Ihrem Blog „Photolixieous„. Lixie’s Blog gehört definitiv zu einer meiner Lieblings- Blogs! Ich bin immer wieder begeistert, hin und weg und fasziniert von ihren tollen Ideen und Ihren wunderbaren ideenreichen Fotographien. Auf ihrem Blog findet ihr viele tolle (histaminarme) Koch-und Backrezepte. Passende Rezepte zu jeder Jahreszeit!  Falls ihr Lixie´s Blog noch nicht kennen solltet- schaut unbedingt mal dort vorbei 🙂 Passend zu Ihrem Blog- Event “ Lixie’s Saisonkalender“ habe ich Lixie heute ein tolles Rezept von einem Schwarzwurzel- Risotto mit Birnen und Berberitzen mitgebracht.

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Ich mag Schwarzwurzeln sehr gerne, leider ist das Gemüse, wie ich finde etwas in Vergessenheit geraten. Schwarzwurzeln werden auch als “ Winterspargel“ bezeichnet.  Wie der Name schon sagt handelt es sich um ein absolutes Wintergemüse, dass zwischen Oktober und April auf Wochenmärkten oder im Supermarkt zu finden ist. Ungeschält sieht das Gemüse ziemlich unattraktiv aus, geschält erinnert es wirklich an Spargel, geschmacklich geht es aber in eine andere Richtung, so ist es in seinem Geschmack kräftiger, ziemlich würzig und nussartig und von der Konsistenz eher einer Karotte oder Pastinaken ähnlich. Schwarzwurzeln eingebunden in ein leckeres Risotto schmecken vorzüglich.

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Hier habe ich das Rezept für Euch:
Zutaten für 4 Personen:
400g Schwarzwurzeln
1 EL Zitronensaft
2 Schalotten
600- 700 ml Geflügelbrühe
2 EL Olivenöl
200g Risotto- Reis
125 ml Weißwein
Salz, Pfeffer
3 TL Butter
2 Birnen (Abate) geschält in kleine Würfel geschnitten
20 g Berberitzen halbiert
frischen Rosmarin
50g Parmigiano gerieben

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Zubereitung:
1. Schwarzwurzeln sorgfältig waschen, putzen und schälen. Sofort in kaltes Wasser mit Zitronensaft legen, damit sie sich nicht verfärben.
2. Schalotten schälen und fein würfeln. Schwarzwurzeln abtropfen lassen und die Hälfte schräg in feine Scheiben schneiden. Die andere Hälfte in größere Stücke schneiden und beiseite stellen.
3. Die Brühe aufkochen.
4. 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten, Schwarzwurzelscheiben und Reis darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten glasig dünsten und mit Weißwein ablöschen
5. 200ml Brühe zugießen und das Risotto ca. 20 Minuten garen, dabei immer wieder umrühren. Nach und nach die restliche heiße Brühe zugießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Inzwischen die restlichen Schwarzwurzelstücke in etwas Salzwasser mit Zitronensaft 5 Minuten blanchieren und danach kurz in etwas Butter in einer Pfanne leicht anbraten.
7. Die Birnenwürfel und Berberitzen ebenfalls in Butter anschwitzen. Warm stellen.
8. Risotto mit Parmigiano verfeinern und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
9. Das Risotto auf einem Teller geben, die gebratenen Schwarzwurzeln, Birnenwürfel und Berberitzen darauf geben und mit etwas frischem Rosmarin dekorieren.

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Vielen Dank liebe Lixie, dass ich heute Deinen wunderbaren Blog mit einem Rezept von mir bereichern durfte!

Alles Liebe

Simone

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