Kartoffel- Donuts mit einem süßen Ananas- Mango- Chutney

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es bei mir den amerikanischen Klassiker schlechthin! Leckere fluffige Donuts frisch ausgebacken, so schmecken sie mir am Besten… mit einem fruchtig süßen Chutney, welches all meine Lieblingsfrüchten beinhaltet. In den Donuts- Teig kommen heute noch  Kartoffeln! Wie Kartoffeln in einem süßen Hefeteig? Ja, das klappt wirklich hervorragend und man schmeckt die Kartoffeln überhaupt nicht heraus. Durch die Stärke in den Kartoffeln werden die Donuts übrigens besonders fluffig und locker, zusammen mit dem Chutney schmecken sie wirklich klasse! Der Teig braucht etwas Zeit und Geduld, man kann ihn auch gut schon am Abend vorher zubereiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Lust auf Donuts? Dann ist hier das Rezept dafür!

20151106_142300Zutaten für ca. 24 Stück:

250g Kartoffeln ( mehligkochend)

1 PK Trockenhefe

150 ml Milch

70g Zucker, 1 Ei, 60g Butter

500g Mehl, Mehl zum Bearbeiten

1 kg Frittieröl

300g Ananas, 100g Mango, 1 Maracuja, 1 EL. Zucker

Zucker und Zimt zum Bestäuben, evtl. Puderzucker

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, schälen und in reichlich kochendem Wasser weich garen. Die Kartoffeln abgießen, dabei 70 ml von dem Kartoffelwasser auffangen. Die Kartoffeln noch warm zerstampfen. Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Die Milch fingerwarm erwärmen, die Butter in der Milch auflösen und in eine Rührschüssel geben. Den Zucker, die angerührte Hefe und das Ei hinzufügen und mit dem Schneebesen verrühren. Das Mehl langsam unterheben. Die zerstampften Kartoffeln hinzugeben und alles zusammen zu einem glatten, geschmeidigen Teig zusammenfügen. Bei Bedarf noch etwas Mehl unter arbeiten, falls der teig zu klebrig ist. Er darf aber auch nicht zu fest sein! Den Teig abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

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Die Ananas schälen, den Strunk entfernen, das Fruchtfleisch in kleine Würfelchen schneiden. Die Maracuja halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und durch ein Sieb streichen, den Saft der Maracuja auffangen und mit der geschälten Mango in einem Mixer fein pürieren. Die Ananaswürfeln zu der Mango- Maracujasauce geben und mit Zucker abschmecken. Das Chutney zugedeckt beiseite stellen.

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Den Teig für die Donuts noch einmal durchkneten und nochmals 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dich ausrollen. Mit dem Ausstechern die Donuts ausstehen ( Kreis mit Loch in der Mitte) Das Frittieröl in einer Fritteuse auf 170°C erhitzen. Die vorbereiteten Donuts portionsweise darin ausbacken. Dabei während des Ausbackens die Teiglinge drehen. Die fertigen Donuts mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Donuts in einer Zucker/ Zimtmischung noch warm wenden und evt. mit Puderzucker bestäuben . Zusammen mit dem Chutney servieren.

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♥ Lasst es Euch gut gehen ♥

und habt ein schönes Wochenende

Eure Simone

Brownie- Birnenkuchen mit Baiser

Hallo Ihr Lieben,

heute ist Schokolade bei mir angesagt, irgendwie hatte ich die letzten Tage immer wieder Lust ein Schokoladenkuchen zu backen! Das bringt der Herbst mit seinen kalten Temperaturen wahrscheinlich so mit sich…die Lust auf Schokolade! Verwunderlich bei mir…wer meinem Blog folgt und mich kennt, weiß dass ich eigentlich kein Schokoladen- Fan bin, in meiner Rezepte -Sammlung findet Ihr nicht wirklich einen Kuchen mit Schokolade. Ein Kuchen muss bei mir irgendwie immer Obst beinhalten. Zu der Jahreszeit mag ich Birnen sehr gerne, die gibt es im Moment in den verschiedensten Sorten auf dem Markt, am liebsten ist mir die Birnesorte mit dem Namen „Vereinsdechants“. Schön saftig, fruchtig und knackig! Meine Lieblings- Birne habe ich heute in meinen Schokokuchen mit verarbeitet, die Kombination Birne im Schokokuchen ist einfach nur gut und hat auch mich überzeugt!  In den Teig habe ich noch ein paar geröstete frische Nüsse untergemischt und als krönender Abschluss dem Schoko- Birnenkuchen noch eine Baiser- Haube aufgesetzt. Mmmm…das schmeckt wirlich gut sag ich Euch!

20151101_110733Zutaten für den Rührteig:

100g Edelbitter- Schokolade

125 gemischte Nusskerne geröstet und leicht gesalzen

200g Butter

75 g Zucker, 75 g brauner Zucker, 1 Pk. Vanillezucker

4 Eier ( Gr. M)

200g Weizenmehl

3 gestr. TL. Backpulver, 75 g Kakaopulver

200g Schokoladenpudding ( aus dem Kühlregal oder selber gekocht )

500g Birnen

Für die Baisermasse:

2 Eiweiß, 100g Zucker, 75g Nutella

Zubereitung:

Für den Teig die Schokolade in einer Schüssel über dem Wasserbad bei schwacher Temperatur geschmeidig rühren und abkühlen lassen. Die Nüsse grob hacken.

Deb Backofen auf 180°C ( Ober- Unterhitze) Heißluft 160°C vorheizen.

Eine runde Springform Ø 26 cm einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Die Butter in der Rührschüssel der Küchenmaschine mit dem Schneebesen cremig rühren. Den Zucker, braunen Zucker und Vanillezucker nach und nach hinzufügen und solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine gebundene Masse entstanden ist. Die Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, sieben und langsam unterrühren. Zum Schluss den Kakao, den Pudding und die aufgelöste Schokolade unterheben. Die Birnen waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnen in gleichgroße Spalten schneiden. Den fertigen Teig in die Springform geben und gleichmäßig glatt streichen. Die Birnen kreisförmig auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken.

Im Backofen auf der untersten Schiene 45 Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Baiser zubereiten. Dafür das Eiweiss steif schlagen und nach und nach den Zucker dazugeben. Die Masse weitere 3 Minuten aufschlagen bis der Zucker sich gelöst hat und die Masse glänzt. Nutella im Glas kurz in heißen Wasserbad erwärmen.

Nach 30 Minuten Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Baisermasse auf dem Kuchen verteilen, Dabei einen Rand von 2cm frei lassen. Das Nutella auf dem Kuchen mit einer Gabel in feinen Streifen verteilen und vorsichtig mit einem Löffel unterziehen. Den Kuchen weitere 15 Minuten im Ofen backen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, aus der Form nehmen und servieren.

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Habt Ihr Lust bekommen auf Schokoladenkuchen?

♥ ♥ ♥

Liebe Grüße Eure Simone

Zum Herbst…Ossobuco mit Hokkaido- Kürbis- Kartoffelstampf

Hallo Ihr Lieben, heute gibt es was Deftiges bei mir!

Den italienische Klassiker Ossobuco habe ich heute in Marsala, einem italienischen Dessertwein geschmort. Dazu gibt es ein Kürbis- Kartoffel- Püree, als Hauptgericht einfach nur gut! Ein wahrer Gaumenschmaus ist dabei für mich, die geniale Sauce mit dem vielen kleingeschnittenen Gemüse. Der Geschmack der Orange gibt der Sauce zusätzlich zu dem süßen Dessertwein die besondere Note. Das Kürbis- Kartoffelpüree mit etwas Sellerie, im bayrischen auch Stampf genannt als Beilage, ist schlicht und wird durch die gerösteten Pinienkerne raffiniert aufgepeppt. Zu dieser Jahreszeit, wenn es draußen nebelig und regnerisch ist  solch ein Gericht für mich genau das Richtige!
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Zutaten für 4 Personen:

300g Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

250g Karotten, 200g Knollensellerie

Olivenöl, 2 EL Tomatenmark, 1 EL Mehl,

400ml Marsala (italienischer Süßwein) 250ml Kalbsfond,

4 Kalbshaxenscheiben (ca. 3cm dick & 250-300g schwer)

Salz, Pfeffer, 3 EL Mehl, 2 EL Sonnenblumenöl, 1 Orange (Bio)

2 Salbeiblätter, 2 Lorbeerblätter, 30g Pinienkerne,

750g Hokkaidokürbis,  50 g Knollensellerie, 2 kleine Kartoffeln, 4 Schalotten, 40g Butter,

Petersile zum Garnieren

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Karotten und Sellerie schälen und klein würfeln. Die Beinscheiben abwaschen, trockentupfen und salzen und pfeffern. In Mehl wenden. 3 EL Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen und die Kalbsscheiben rundherum scharf anbraten. Die Beinscheiben herausnehmen und beiseite stellen. Das restliche Olivenöl in den Schmortopf geben und das gesamte Gemüse hineingeben und 5 Minuten scharf anbraten. Tomatenmark und Mehl hinzufügen und unterrühren. Nun den Marsala und Kalbsfond dazugeben und aufkochen lassen. Die Schale von einer gewaschenen Bio- Orange abschälen und zusammen mit den Lorbeer- und Salbeiblättern hineingeben, den Saft der Orange zu dem Sud geben und diesen vorab schon mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kalbsscheiben zu dem Gemüse und der Sauce geben und für 2 Stunden auf dem Herd schmoren lassen.

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Die Pinienkerne rösten und hacken. Für den Kürbis- Sellerie- Kartoffelstampf den Kürbis waschen und halbieren, die Kerne herauslösen und den Kürbis in Würfel schneiden. Die Kartoffeln waschen, schälen und vierteln, genauso mit dem Sellerie verfahren. Die Schalotten schälen, halbieren, zusammen mit den Kartoffeln und Sellerie und dem Kürbis in Salzwasser 20 Minuten kochen. Danach das Gemüse abgießen und zerstampfen. Die Butter hinzugeben und gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Pinienkerne unterrühren.

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Die Kalbsscheiben nochmals falls nötig mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit dem Kürbis- Püree anrichten, mit Petersilie dekorieren und servieren.

Ein schönen Abend für Euch

Simone

Immer gut…Käsekuchen mit Mandarinen

Hallo Ihr Lieben,
Wie wäre es heute mit einem Käsekuchen? Ich finde Käsekuchen geht immer, ob es nun der klassische Käsekuchens mit Rosinen ist oder wie mein heutiger Käsekuchen, mit Mandarinen. Schnell zubereitet, schön fluffig und nicht zu süß, genau so wie ich es mag! Und mal ganz ehrlich wer kann bei Käsekuchen schon Nein sagen! So ist es zumindest in meiner Familie, wir alle lieben diesen Kuchen!

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Zutaten:

( für eine runde Springform 26cm Ø )

Für den Teig:

185 g Mehl, 50g Butter, 100g ZUcker

1 Ei ( Größe M), 1 TL. Backpulver, 1 Prise Salz

Für die Quarkmasse:

500g Schichtkäse, 50 ml Öl

1/2 Päckchen Sahnepudding

110g Zucker, 125 ml Milch

2 Eigelb, 2 Eiweiss

1 Dose Mandarinen

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Butter, Zucker, Backpulver, Salz und Ei schnell zu einem Mürbteig verarbeiten und in einer Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 190°C ( Umluft 160°C) vorheizen. Eine Springform ( 26 cm Ø) einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Für die Quarkmasse den Schichtkäse in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zusammen mit dem Eigelb, Zucker, Öl, Sahnepuddingpulver und Milch 10 Minuten mit dem Schneebesen der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Das Eiweiss mit dem Rührgerät separat steifschlagen und unter die Quarkmasse heben.

Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und in die vorbereitete Springform legen, dabei in der Form einen Rand hochziehen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die vorbereitete Füllung auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Nun die abgetropften Mandarinen darauf verteilen.

Den Kuchen in den Ofen schieben und 45 Minuten backen.

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Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Backform auskühlen lassen. Den Rand vorsichtig lösen und den Kuchen vom Blechboden auf eine Kuchenplatte setzen. Den Rand des Kuchens mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Habt es gut und alles Liebe

Eure Simone

Kürbis- Ingwer- Eiscreme mit Pinienkerne und Pflaumensauce

Hallo Ihr Lieben,
Mit einer Kürbis- Eiscreme aus einem Butter- Nut – Kürbis, eröffne ich heute die Kürbis- Saison auf meinem Blog!

Ich weiss…bei den herbstlichen Temperaturen und dem tristen Wetter ( wenn man aus dem Fenster schaut, ist alles grau in grau und es will irgendwie gar nicht so richtig hell werden )…Eis passt nicht wirklich zu der Jahreszeit. Aber mal ganz ehrlich…Eis geht doch irgendwie immer, oder? Also zumindest ist das bei mir und meiner Familie so! Der Kreation, ein Eis aus Kürbis, dem kann ich auf keinen Fall widerstehen. Zur Verfeinerung habe ich der Eismasse noch etwas Ingwer und geröstete Pinienkerne hinzugefügt! Dadurch bekommt das Eis eine zusätzliche interessante Geschmacksnote und die Pinienkerne verfeinern dieses durch ihren nussigen Geschmack. Dazu gibt es eine Pflaumensauce, welcher ich getrocknete Mango.- Stücke hinzugefügt habe!  .

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Gesagt…getan und ab ging es mit der Eis-Masse in die erst in diesem Sommer neu erworbenen Eismaschine. Ich kann Euch sagen, gespannt war ich schon wie die Eiscreme wohl am Ende schmecken würde,, weswegen mein Blick auch immer wieder in die Eismaschine wanderte und ich es kaum erwarten konnte, bis das Eis fertig war!

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Die Zutaten dafür sind:

500g Butternut- Kürbis

1 Vanilleschote

250 ml Milch, 250 ml Sahne,

160g Zucker

2 Eier, 2 Eigelb,

1 gestrichenen TL gemahlener Ingwer, 50g goldbraun Pinienkerne

750g Pflaumen, 1/2 TL Zimt

6 Scheiben getrocknete Mango kleingeschnitten in feine Streifen

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Zubereitung:

Für die Eiscreme den Kürbis waschen, halbieren, schälen und die Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch in große Würfel schneiden und im kochenden Wasser ca. 15 Minuten weich garen. Den Kürbis über einem Sieb abgießen und abkühlen lassen, folgend mit einem Mixstab fein pürieren und den Kürbismus durch ein feines Sieb streichen. Die abgedeckte Masse kühl stellen

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen. Die Milch mit der Sahne, 120g Zucker und dem Vanillemark in einem Topf aufkochen und zur Seite stellen.

Die Eier und das Eigelb mit dem Ingwer in einer Schlagschüssel verrühren und auf ein heißes Wasserbad setzen. Die Vanillemilch langsam unter ständigem Rühren in die Ei- Masse geben und über dem heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Die ausgekühlte Kürbismasse unter die Ei- Masse  rühren. Die gehackten Pinienkerne unter die Ei- Masse heben Die Masse in die Eismaschine geben und ca.1 Stunde cremig gefrieren lassen.

Ohne Eismaschine gibt man die Masse in eine tiefe Auflaufform deckt sie mit Folie ab und stellt diese in den Tiefkühler. Das gefrierende Eis mit einem Schneebesen oder Rührlöffel immer wie umrühren bis es eine cremig gefroren ist.

Für die Pflaumensauce die Pflaumen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Den restlichen Zucker (40g) Zimt, Mango und 100 ml Wasser in einem Topf geben und aufkochen, die Pflaumen dazugeben und die das Kompott bei geschlossenen Deckel und mäßiger Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Die Kürbis- Ingwer- Eiscreme  zusammen mit der Pflaumensauce servieren.

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Mmmhhh….ich war wirklich angenehm überrascht,

wahnsinnig gut schmeckte meine selbstgemachte- Kürbis- Ingwer- Eiscreme!

Wow….Kürbis als Nachspeise in einem Eis, ist auf jeden Fall eine Versuchung wert!

Habt einen schönen Abend, kuschelt Euch ein in eine Decke und lasst es Euch gut gehen!

Liebe Grüße

Eure Simone

Power- Food…Porridge mit Honig- Feigen und Quinoa- Granola

Hallo Ihr Lieben,

Lust auf Porridge, einen warmen Haferbrei mit selbstgemachten Granola und frischen Feigen? Bei den doch schon recht kühlen Temperaturen und der herbstlichen Stimmung, am frühen Morgen, genau das Richtige für mich.

In England gehört Porridge übrigens zu den beliebtesten Frühstücksgerichten, Porridge ist durch den Hafer reich an wertvollem Eiweiß und Vitaminen. Außerdem gilt er als magenschonend und ist leicht verdaulich.

Erfunden wurde Porridge übrigens von den Schotten.

Wem das Originalrezept zu langweilig ist, kann das Gericht mit verschiedensten Zutaten aufpeppen. Ich habe das heute mit einem selbstgemachten Gramola getan. Dafür habe ich meiner Phantasie freien Lauf gelassen und mit Quinoa, Amaranth, Haferflocken, Mandeln und Macadamia- Nüssen eine tolle Mischung kreiert. Im Moment gibt es noch richtig gute Feigen, welche mit Honig gebacken eine tolle fruchtige Komponente zu meinem Porridge sind. Zusammen schmeckt der Porridge mit dem Granola und den Feigen so richtig gut!
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Zutaten für 2 Personen:

1/2 Vanilleschote, 75g zarte Haferflocken

400 ml Mandelmilch

1 Prise Salz

2 Feigen, 1 1/2 EL Honig

Für das Granola:

125g Quinoa

50 g Amaranth gepoppt

125g Haferflocken

50g Mandeln ungeschält, 50g Macadamia- Nüsse

2 EL Honig

2 El Butter

2 EL brauner Rohrzucker

2 EL Sonnenblumenöl

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Zubereitung:

Für das Granola den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Honig mit dem Zucker, Butter, Sonnenblumenöl in einer Pfanne unter Rühren erhitzen, solange bis sich der Zucker gelöst hat. Quinoa, Amaranth, Haferflocken und Nüsse dazugeben und kurz anrösten. Die Granola- Mischung gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und 20 Minuten im Backofen goldbraun und knusprig backen. Das Granola dabei immer wieder umrühren. Das Granola nach dem Backen auskühlen lassen und in ein luftdicht verschließbaren Behälter aufbewahren.

Aus der Vanilleschote das Mark herauskratzen. Die Milch mit dem Vanilleschote- Mark und den Haferflocken aufkochen. Dabei mit einem Schneebesen immer wieder umrühren und 10 Minuten leise köcheln lassen bis die Masse schön breiig ist.

Feigen den Backofen auf 180°C vorheizen, die Feigen kurz waschen, abtrocknen und den Stiel abschneiden. Die Feigen kreuzweise bis zur Mitte einschneiden, etwas auseinanderdrücken und in eine Auflaufform geben. Mit dem Honig beträufeln. Die Feigen im Backofen ca. 10 Minuten backen.

Direkt aus dem Ofen mit dem Porridge und dem Gramola anrichten und servieren.

 Übrigens….Quinoa ist einer der besten pflanzlichen Eiweißlieferanten, mineralstoffreich und enthält  alle 9 essentiellen Aminosäuren.

Dass hört sich doch richtig gesund an und ist somit ein guter Start in den Tag, findet Ihr nicht auch?

Die Granola – Mischung lässt sich auch gut unter einen Joghurt mischen oder auch einfach nur zusammen mit frischem Obst schmeckt sie bestimmt auch sehr gut!

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Mögt Ihr auch gerne ein warmes Frühstück, wenn die kalte Jahreszeit vor der Tür steht?

♥ Habt noch einen schönen Tag ♥

Eure Simone

Feine Mandel- Zitronen- Tarte

Hallo Ihr Lieben,
die vergangenen Tage war es etwas ruhig geworden auf meinem Blog, ich hab mich etwas verkrümmelt und wir sind für ein paar Tage ab in den Flieger in den Süden geflogen.

Einfach raus, etwas Abstand und neue Kraft tanken, dass war angesagt und jetzt einfach nötig.! Wir haben wunderschöne Tage auf meiner Lieblingsinsel verbracht und viel gesehen und neue Eindrücke mit nach Hause genommen…!

In meinem Reisegepäck zurück von Mallorca hatten auch  ein paar der wunderbar schmeckenden Zitronen, die es im Moment auf der Insel in großen Mengen gibt, ihren Platz gefunden!  Irgendwie finde ich schmecken die Zitronen noch fruchtiger und nicht ganz so sauer wie Zitronen die es bei uns zu kaufen gibt.

Bei dem wunderbar sonnigen Wetter, musste es natürlich heute einen Kuchen zum Nachmittagskaffee geben, und so wurde aus den mitgebrachten Zitronen  spontan eine fruchtige Zitronen- Tarte gebacken.

Zutaten für 12 Stück:

300g Mehl

100g gemahlene Mandeln

1 Prise Salz

2 Eigelb (KL. M)

180g Puderzucker

200g Butter

5 Zitronen- ( BIO )

3 Eier (KL. M)

150g Zucker

200 ml Sahne

1 gehäufter EL Speisestärke

30g gehobelte Mandeln

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Und so wird’s gemacht:

Für den Teig Mehl, gemahlene Mandeln, Salz, Eigelb und 150g Puderzucker und die kleingeschnittene Butter alles zusammen in eine Rührschüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer flachen Ziegel formen und eingewickelt in Frischhaltefolie mindestens für 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Danach den Backofen auf 180°C ( Umluft 160°C ) vorheizen. Eine runde Kuchenform ( 26 cm Ø ) ausbuttern. 2/3 des Mürbteiges ( den restlichen Teig nochmals kaltstellen ) auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Kuchenform kreisrund ausrollen und diese damit auslegen. Den Rand leicht an dem Springformrand festdrücken. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.  Den Teig mit Backpapier auslegen und mit den Hülsenfrüchten bedecken. Den Boden auf der untersten Schiene des Backofens 20 Minuten blindbacken.

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In der Zwischenzeit die Schale von 11/2 Zitronen fein abreiben. Die Zitronen auspressen und 180 ml Zitronensaft abmessen. Den Saft mit der Zitronenschale, Zucker, Sahne, den Eiern und der Speisestärke in einer Schüssel glattrühren.

Nach dem Ende der Backzeit die Hülsenfrüchte und das Backpapier aus der Form heben und den Mürbteig weitere 10 Minuten backen.

Danach den Boden etwas abkühlen lassen. Die Zitronen- Sahne- Masse auf den Boden geben und weitere 20 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen backen.

Den übrigen Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem Teigrädchen etwa 1,5 cm breite Teigstreifen radeln. Nach Ablauf der Backzeit die Zitronen- Tarte aus dem Ofen nehmen. Mit Hilfe eines Messers oder einer Teigpalette die Teigstreifen nun vorsichtig gitterförmig auf die Tarte legen Die Teigstreifen am Rand leicht an den vorgebackenen Kuchenrand drücken. Um den Kuchenrand ebenso rundherum einen Teigstreifen legen. Die Zitronen- Tarte nun mit den Mandelblättchen bestreuen und weitere 15 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen.

Die Tarte gut auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit dem restlichen Puderzucker bestäuben.

Zitronen auf Mallorca

Zurück aus Mallorca schmeckt diese feine Mandel- Zitronen- Tarte zum Nachmittags- Kaffee wirklich vorzüglich. Warme Temperaturen und Sonne pur ließen uns den Kuchen auf der Terrasse genießen.

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Habt einen schönen Sonntag und noch einen schönen Abend

Eure Simone

Mango- Maracuja Creme mit karamelisierten Macadamia- Nüssen

Hallo Ihr Lieben,

Sommer ade…scheiden tut weh, so ähnlich heißt es, den Spruch kennt Ihr sicherlich auch. Der Herbst hat nun wirklich Einzug gehalten, draußen ist es trüb und regnerisch, ab und an lässt sich die Sonne noch blicken, aber irgendwie durchsetzen kann sie sich gegenüber den Wolken nur schwer! Dem Jahreslauf zum Trotz…heute versüße ich uns den Tag nochmal mit einem fruchtigen, wirklich köstlich schmeckenden Dessert im Glas.
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Der Geschmack einer fruchtigen Mango und Maracujas geben dem Nachtisch eine wunderbare Frische, mit der luftige Creme den richtigen Schmelz, on top geröstete Macadamia- Nüsse und Kokos- Chips, die noch kurz zuvor in cremigen Karamel gebadet haben.  Schichtweise habe ich die gemixten Früchte mit der Creme in die Gläser gefüllt und schnell im Kühlschrank etwas gekühlt. Dann noch schnell die Nüsse darauf drapieren ungeduldig wie wir alle waren, kam das Dessert sofort auf den Tisch, die Gläser waren sowas von schnell ausgelöffelt.

Köstlich…lecker…der Ruf nach mehr….

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Zutaten für 4 Personen:

1 reife Mango

3 frische Maracuja

250g Mascarpone

150g Kokosjoghurt

Saft und Schale 1 Limette ( Bio)

120g brauner Zucker

100g Schlagsahne

50g Macadamie- Nüsse

2 EL Kokos- Chips

Für die Karamelsauce:

100g Zucker

200ml Sahne

50g Butter

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Für die Karamelsauce Zucker in einer unbeschichteten Pfanne langsam schmelzen und hellgold karamellisieren lassen. Die Sahne zugießen, Butter zugeben, unter rühren solange köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Sauce sämig ist. Abkühlen lassen.

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern entfernen. Die Hälfte des Fruchtfleisches in kleine Würfel schneiden, die andere Hälfte pürieren. Beides miteinander verrühren.  Die Maracujas halbieren und das Innere der Frucht auslöffeln. Das Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen und den Saft der Maracujas zu der Mango- Sauce geben und miteinander verrühren. Beiseite stellen. Für die Creme die Mascarpone mit dem Joghurt, Zucker, Limettenschale und Saft cremig aufschlagen. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Die Mango- Maracuja- Masse abwechselnd in die Gläser schichten und kalt stellen.

Die Nüsse und die Kokos- Chips in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, die Karamelsauce dazugeben und vermengen. Auf das Dessert verteilen und servieren.

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Erst mit dem Löffel durch die fruchtige Mango- Maracujasauce tauchen, dann die Kokoscreme darunter probieren und die knackigen Nüsse…

Habt einen schönen Abend

Eure Simone

Fladenbrot aus dem Ofen mit Ziegenkäse und Feigen

Hallo Ihr Lieben,
Wie wäre es mit einer kleinen Leckerei zur Aufheiterung bei solch einem trüben Herbsttag?

Für einen gemütlichen Abend zu Hause bei einem guten Glas Wein habe ich den perfekten Snack für Euch!

Knuspriges warmes Fladenbrot mit Ziegenkäse und frischen Feigen passend zur Saison, bei den doch jetzt schon etwas kühleren Temperaturen genau das Richtige! Das wärmt doch gleich mal  die Seele, erfreut den Gaumen lässt das herbstliche Wetter stimmungsvoller genießen.

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Lust bekommen? Dann verrate ich Euch doch gleich mal das Rezept dafür:

Für 8 Portionen:
21 g frische Hefe
1/2 TL Zucker
300g Mehl
Salz, Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL Schwarzer Sesam
2 Zweige Rosmarin fein gehackt
3-4 Zweige Thymian & Oregano Zweige, Blättchen gehackt
65 g Parmesan gerieben
200g Ziegenfrischkäse
3 Feigen in schmale Spalten geschnitten
Balsamicocreme

Zubereitung:

Das Mehl für das Fladenbrot in eine Rührschüssel geben. Eine Mulde in das Mehl machen und die frische Hefe hineinbröseln. Die Hefe mit dem Zucker und etwas (160g) lauwarmen Wasser zu einem Vorteig verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Das restliche Wasser, 1/2 TL Salz , Öl, schwarzer Sesam und die Kräuter dazugeben. Alle Zutaten nun zu einem glatten Teig verkneten, am besten dafür die Küchenmaschine nehmen. Den fertigen Teig in eine Schüssel geben und mit einem Tuch abdecken. An einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ziegenfrischkäse mit dem Parmesan verrühren und mit Pfeffer würzen. Die Feigen waschen, halbieren und die Hälften in 6 Stücke schneiden. Etwas Rosmarin für die Garnitur vorbereiten.

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Den aufgegangenen Teig nochmal kurz auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl durchkneten. Den Backofen auf 200°C Ober – Unterhitze vorheizen.

Den Teig in 8 gleichgroße Teile teilen und mit den Fingern zu runden Fladen formen. Diese in den vorgeheizten Backofen auf den Grillrost legen und ca. 6-8 Minuten backen, dabei das Fladenbrot wenden. Nun wird die Käsecreme auf die fast fertig gebackenen Fladenbrote verteilt und verstrichen. Die Feigenstücke auf die Creme legen und kurz nochmal in den Ofen schieben, bis der Käse anfängt zu schmelzen.

Die Fladenbrote aus dem Ofen nehmen, mit etwas Balsamicocreme beträufeln und mit dem Rosmarin bestreut servieren.

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♦ Habt einen schönen Abend ♦
Eure Simone

Herbstlich- Kartoffeln aus dem Ofen mit Birnen, Trauben & Rosmarin

Hallo Ihr Lieben,

Es ist Herbst…auch wenn wir es noch nicht wirklich glauben wollen, die Temperaturen lassen keinen Zweifel daran…Sommer ade..wir grüßen den Herbst, der auch seine schöne Seiten hat wie ich finde. Im Moment habe ich die Zeit am frühen Morgen durch den Wald zu gehen und die unverbrauchte Luft des Morgens, die feuchte Frischluft des Herbstes in mich aufzunehmen. Die Blätter auf den Bäumen sind noch grün, aber vereinzelt kann man schon eine leichte Verfärbung erkennen, ein leichte Gelbverfärbung lässt erahnen…der Herbst ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Auch in der Küche geht es herbstlich zu. Irgendwie habe ich Lust auf etwas Deftiges, Bodenständiges. erntefrische Kartoffeln mit Trauben die einen fruchtigen Geschmack haben, Birnen die knackig und trotzdem saftig sind. Frische Zutaten was im Moment Saison hat mit Zwiebeln und Kräutern schnell in eine Auflaufform gemischt und ab geht es mit den restlichen Zutaten wie Kräutern und Gewürzen in den Ofen.

Zutaten für 4 Personen:

6 mittelgroße festkochende Kartoffeln

2 mittelgroße Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

2 mittelgroße Birnen

400g Trauben ohne Kerne

1 Handvoll frischen Rosmarin

Meersalz, frischen Pfeffer aus der Mühle

3 EL Olivenöl

2 EL Weisswein

1 EL Honig

2TL Zitronensaft 

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Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und ca. 20 Minuten abtrocknen lassen. Die Kartoffeln der Länge nach vierteln. Die Zwiebeln schälen und in 8  Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Trauben waschen und von den Stielen zupfen.

Die Birnen waschen , halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in 4 gleichgroße Spalten schneiden. Die Rosmarin- Nadeln von dem Stiel abstreifen,

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln, Zwiebeln, Birnen und 2/3 der Trauben in einer großen Schüssel mit dem Olivenöl, Weißwein, Honig, 2/3 des Rosmarin und Zitronensaft mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Mischung in die Auflaufform geben und mit dem Meersalz und frischem Pfeffer nochmals würzen. Die restlichen Trauben darauf verteilen.

Im Ofen ca. 50-55 Minuten auf der untersten Schiene goldbraun backen.

20150910_123126Der Geruch des gerösteten Rosmarin’s und des Obstes zieht durch den Raum und lässt erahnen wie köstlich der Auflauf aus dem Ofen wohl sein mag. Die Vorstellung wird nicht enttäuscht .Ein würzig, saftig süßlich schmeckender Auflauf kommt auf den Tisch.und wir sind begeistert, wie toll diese Kombination schmeckt!

20150910_123313Habt es gut und genießt den Herbst mit seinen schönen Seiten.

Eure Simone