Klassische Hildabrötchen mit Kokos

Hallo Ihr Lieben, es ist Mitte November und die Planung für die Weihnachts- Bäckerei ist im vollen Gange, ich bin diesmal für meine Verhältnisse recht früh dran, die Lust auf Plätzchen backen hat mich dieses Jahr schon etwas früher gepackt. Heute gibt es bei mir ein klassisches Rezept für Hildabrötchen, oder auch Spitzbuben genannt. Die finde  ich dürfen auf keinem Weihnachts- Gebäckteller fehlen. So ist es zumindest bei uns. Ich habe sie in diesem Jahr  noch etwas verfeinert mit Kokos und  bin wirklich begeistert wie toll sie schmecken. Gefüllt werden sie immer mit meiner Lieblings- Konfitüre, unserem selbstgemachten Johannisbeer- Gelee, genau meine Geschmacks- Richtung !

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Kennt Ihr das auch? Herrlich wenn es in der Küche nach Selbstgebackenem Weihnachtsgebäck riecht, es macht riesigen Spaß die Plätzchen auszustechen, auf die vorbereiteten Bleche zu setzen und in den Ofen zu schieben. Dann frisch aus dem Ofen, duften sie so verführerisch gut und man kann ihnen nicht widerstehen , die neugierige Blicke, freiwillige Vorkoster finden sich sogleich in der Küche ein, die frisch gebackenen Plätzchen, kaum aus dem Ofen müssen doch gleich mal probiert werden. noch bevor sie zusammengesetzt werden können, läuft die erste Probe- Verkostung…frisch schmecken sie einfach unwiderstehlich gut!

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Für ca. 30 Stück benötigt Ihr:
125 g Butter
110 g weißer Rohrohrzucker
1 TL Vanilleextrakt
230g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Ei ( Größe M)
50g Kokosraspeln
Puderzucker zum Bestäuben
150g Himbeer- Gelee

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Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Kokosraspeln in eine Rührschüssel geben. Das Ei, Zucker, Vanilleextrakt, die kalte Butter in kleine Würfel hinzugeben und alles schnell zu einem glatten gleichmäßigen Teig verkneten. Für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Inzwischen den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen. Mit einem kreisförmigen Ausstecher 60 Kreise ausstechen, bei 30 Kreisen mittig je ein Herz oder Stern ausstechen. Alles auf mit Backpapier belegte Bleche legen und im vorgeheizten Ofen 8 Minuten auf der mittleren Schiene goldgelb backen. Das Gebäck auskühlen lassen. Das Johannisbeeren- Gelee mit einem Schneebesen glattrühren. Die Kreise mittig mit dem Gelee bestreichen, die Herzhälften und Sternhälften darauflegen und alle mit Puderzucker bestäuben.

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Simone

Frisch gekocht…Holunder- Gelee

Hallo Ihr Lieben,

der schwarze Holunder ist reif und somit gibt es heute bei mir ein selbstgemachtes Holundergelee.

Holundergelee gab es schon in meiner Kindheit gekocht von meiner Mutter. Daran erinnere ich mich noch gerne, weil es immer  total lecker war. Nachdem ich im Frühjahr schon von den Blüten des Holunders aus Nachbars Garten ein leckeren Holunder- Sirup gemacht hatte, habe ich nun sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Beeren auf dem Baum reif werden. Und nun war es endlich soweit, da wurde doch gleich mal gefragt ob ich etwas davon für ein Gelee haben könnte 😉 Schnipp…schnapp 1 Stunde später hatte mir der Nachbar ein Eimer voll Beeren hingestellt…die Freude war natürlich groß…;-) 😉20150808_203606

Wusstet Ihr übrigens, dass die kleinen Beeren gut sind für das Immunsystem. Der schwarze Holunder ist reich an Vitamin C und gilt deswegen als sehr gesund. Zum rohen Verzehr sind die Beeren aber nicht geeignet, wegen des Inhaltsstoffes Sambunigrin, der zu Brechreiz oder Verdauungsstörungen führen kann. Durch Erhitzen wird der Stoff jedoch unschädlich gemacht.

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Und hier das Rezept für mein Holunder- Gelee:

1,8- 2,0 kg Holunderbeeren ergeben

750 ml Holundersaft

1 Packung Gelierzucker 2:1

Saft von 1 Zitronen

6 Twist off Gläser

Zubereitung:

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Zuerst müssen die Dolden gründlich im Wasser gewaschen werden. Als nächstes werden die Beeren nun von den Dolden abgestreift. Dazu kann man eine Gabel benutzen und von unten her mit den Zinken die Beeren abstreifen.  Darauf achten, dass nur wirklich reife Früchte dafür verwendet werden, denn das Gelee sollte ja auch wirklich gut sein für die doch etwas aufwendige Arbeit. Nach dem Abstreifen der Beeren diese nochmals waschen. Dabei kann man noch kleine Verunreinigungen oder schlechte Früchte welche oft oben schwimmen entfernen. Sollte noch kleine Stücke der Stilansätze dabei sein, dann ist das nicht so schlimm. Vorsicht auch vor dem Saft der Holunderbeeren. Diese färben sehr stark und Flecke sind nur schwer zu entfernen. Eventuell Einweghandschuhe überstreifen.

Um den Saft aus den Holunderbeeren zu gewinnen habe ich dafür den Dampfentsafter verwendet.

Beim Dampfentsaften nach Herstelleranweisung den Wassertopf füllen und das Saftauffanggefäß aufsetzen. Den gewaschenen Holunder in den Fruchtkorb geben. Den Fruchtkorb aufsetzen und mit dem Deckel verschließen. In den unteren Teil des Entsafters  3 Liter Wasser geben.  Alles auf dem Herd zum Kochen bringen und die Früchte 60-90 Minuten entsaften.Dabei darauf achten, dass immer Wasser im unteren Teil des Entsafters ist. Den Saft durch den Ablaufschlauch ablassen, dann abkühlen lassen.

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Den Saft nun in einen Topf geben und den Gelierzucker hinzufügen. Den Saft der Zitrone auspressen und ebenfalls hinzugeben. Die Zitronensäure gewährleistet, dass unser Gelee auch gut geliert. Dann das Ganze sprudelnd für mindestens 3 Minuten kochen lassen, einen  Geliertest auf einem Unterteller machen, ein Löffel heißen Gelee draufgeben, abkühlen lassen, wird der Gelee fest, dann kann der Kochprozess beenden werden. Vorbereitete Gläser sofort mit Gelee füllen, verschließen, auf den Deckel stellen. Nach ca. 5 Minuten wieder umdrehen und auskühlen lassen

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Gibt es bei Euch in der Umgebung auch Holunder?

Vielleicht habt Ihr ja jetzt Lust bekommen zum Holundergelee kochen 😉

♦ Liebe Grüße Eure Simone ♦

Zum Frühstück…Quittengelee

Heute möchte ich Euch mein Favorite- Lieblings- Gelee vorstellen. Quittengelee….Yummy auf einem Brötchen frisch vom Bäcker, an einem Sonntagmorgen…das Quittengelee darf im Moment auf keinen Fall auf meinem Frühstückstisch fehlen.

Quitten- Gelee zuzubereiten ist zwar etwas aufwendiger aber es lohnt sich!

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Die Zutaten:

2 kg Quitten
1 Packungen (à 500 g) Gelierzucker 3:1 (für 1250 ml Fruchtsaft )

1 Dampf- Entsafter zum Entsaften der Quitten

Die Zubereitung des Quittengelee:

Ich habe die Quitten mit dem Dampfentsafter entsaftet.

Beim Dampfentsaften nach Herstelleranweisung den Wassertopf füllen und das Saftauffanggefäß aufsetzen. Quitten gründlich waschen und klein schneiden (incl. Kerngehäuse). Die Fruchtstücke in den Fruchtkorb geben. Den Fruchtkorb aufsetzen und mit dem Deckel verschließen. In den unteren Teil des Entsafters  3 Liter Wasser geben.  Alles auf dem Herd zum Kochen bringen und die Früchte 60-90 Minuten entsaften.Dabei darauf achten, dass immer Wasser im unteren Teil des Entsafters ist. Den Saft durch den Ablaufschlauch ablassen, dann abkühlen lassen.

 Nach dem entsaften 1250 ml Saft abmessen. Saft und Gelierzucker in einem Topf gut verrühren. Bei starker Hitze aufkochen und unter ständigem Rühren ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Vorbereitete Gläser sofort mit Gelee füllen, verschließen, auf den Deckel stellen. Nach ca. 5 Minuten wieder umdrehen und auskühlen lassen.

Tipp: Erst nach dem Abkühlen des Safts die benötigte Menge abmessen.
Lässt man die gekochten Quitten mehrere Stunden im Kochtopf (kein Aluminium) am besten über Nacht stehen, bekommt der Saft eine schöne bernstein-braune Farbe und damit auch das daraus zubereitete Gelee.

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Das schmeckt so toll, ich liebe Quitten- Gelee♥♥♥

Liebe Grüße und Euch allen einen schönen Sonntag Abend

Eure Simone