Kürbis- Ingwer- Eiscreme mit Pinienkerne und Pflaumensauce

Hallo Ihr Lieben,
Mit einer Kürbis- Eiscreme aus einem Butter- Nut – Kürbis, eröffne ich heute die Kürbis- Saison auf meinem Blog!

Ich weiss…bei den herbstlichen Temperaturen und dem tristen Wetter ( wenn man aus dem Fenster schaut, ist alles grau in grau und es will irgendwie gar nicht so richtig hell werden )…Eis passt nicht wirklich zu der Jahreszeit. Aber mal ganz ehrlich…Eis geht doch irgendwie immer, oder? Also zumindest ist das bei mir und meiner Familie so! Der Kreation, ein Eis aus Kürbis, dem kann ich auf keinen Fall widerstehen. Zur Verfeinerung habe ich der Eismasse noch etwas Ingwer und geröstete Pinienkerne hinzugefügt! Dadurch bekommt das Eis eine zusätzliche interessante Geschmacksnote und die Pinienkerne verfeinern dieses durch ihren nussigen Geschmack. Dazu gibt es eine Pflaumensauce, welcher ich getrocknete Mango.- Stücke hinzugefügt habe!  .

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Gesagt…getan und ab ging es mit der Eis-Masse in die erst in diesem Sommer neu erworbenen Eismaschine. Ich kann Euch sagen, gespannt war ich schon wie die Eiscreme wohl am Ende schmecken würde,, weswegen mein Blick auch immer wieder in die Eismaschine wanderte und ich es kaum erwarten konnte, bis das Eis fertig war!

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Die Zutaten dafür sind:

500g Butternut- Kürbis

1 Vanilleschote

250 ml Milch, 250 ml Sahne,

160g Zucker

2 Eier, 2 Eigelb,

1 gestrichenen TL gemahlener Ingwer, 50g goldbraun Pinienkerne

750g Pflaumen, 1/2 TL Zimt

6 Scheiben getrocknete Mango kleingeschnitten in feine Streifen

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Zubereitung:

Für die Eiscreme den Kürbis waschen, halbieren, schälen und die Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch in große Würfel schneiden und im kochenden Wasser ca. 15 Minuten weich garen. Den Kürbis über einem Sieb abgießen und abkühlen lassen, folgend mit einem Mixstab fein pürieren und den Kürbismus durch ein feines Sieb streichen. Die abgedeckte Masse kühl stellen

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen. Die Milch mit der Sahne, 120g Zucker und dem Vanillemark in einem Topf aufkochen und zur Seite stellen.

Die Eier und das Eigelb mit dem Ingwer in einer Schlagschüssel verrühren und auf ein heißes Wasserbad setzen. Die Vanillemilch langsam unter ständigem Rühren in die Ei- Masse geben und über dem heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Die ausgekühlte Kürbismasse unter die Ei- Masse  rühren. Die gehackten Pinienkerne unter die Ei- Masse heben Die Masse in die Eismaschine geben und ca.1 Stunde cremig gefrieren lassen.

Ohne Eismaschine gibt man die Masse in eine tiefe Auflaufform deckt sie mit Folie ab und stellt diese in den Tiefkühler. Das gefrierende Eis mit einem Schneebesen oder Rührlöffel immer wie umrühren bis es eine cremig gefroren ist.

Für die Pflaumensauce die Pflaumen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Den restlichen Zucker (40g) Zimt, Mango und 100 ml Wasser in einem Topf geben und aufkochen, die Pflaumen dazugeben und die das Kompott bei geschlossenen Deckel und mäßiger Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Die Kürbis- Ingwer- Eiscreme  zusammen mit der Pflaumensauce servieren.

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Mmmhhh….ich war wirklich angenehm überrascht,

wahnsinnig gut schmeckte meine selbstgemachte- Kürbis- Ingwer- Eiscreme!

Wow….Kürbis als Nachspeise in einem Eis, ist auf jeden Fall eine Versuchung wert!

Habt einen schönen Abend, kuschelt Euch ein in eine Decke und lasst es Euch gut gehen!

Liebe Grüße

Eure Simone

Pflaumen- Baisertorte mit Pflaumen aus der Heimat, und einem nicht so perfektem Ergebnis…

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Ja ich war mal wieder zu Hause bei Mutter im schönen Odenwald, und als Mitbringsel habe ich eine Tüte mit Pflaumen von den Bäumen meiner Tante 🙂 mitgebracht.

Die Pflaumen- Baisertorte war schon im letzten Jahr  zur Pflaumenzeit das Highlight und der Lieblingskuchen des Unternehmer- Ehepaares für die  ich arbeite und ebenso auch für deren Gäste!

Und auch dieses Jahr war klar, der erste Pflaumenkuchen sollte diese Torte sein. Gesagt getan es lief alles perfekt. Nachdem der Kuchen nach dem Backen ausgekühlt war und ich ihn wie beschrieben auf einem Kuchengitter zum Auskühlen gesetzt hatte, konnte eigentlich fast nichts mehr schief gehen…bis zur Kaffeezeit eigentlich noch ausreichend Zeit damit der Kuchen richtig auskühlen konnte!

Pustekuchen…..;-( nachdem ich den Kuchen für eine Stunde alleine gelassen hatte, um noch ein paar Dinge zu erledigen, kam ich zurück in die Küche und traute meinen Augen nicht, der Kuchen war mittlerweile von dem Kuchengitter auf einen nicht wirklich passenden Kuchenteller gesetzt worden und war dabei mehrere Male am Rande gebrochen ;-(  !!!!! Das Verlangen nach einem Stück Kuchen war anscheinend so groß gewesen dass keiner mehr warten wollte….;-) und somit war fast schon die Hälfte der Torte  gegessen und oh weh…die noch nicht richtig erkalteten Pflaumen liefen leicht heraus! Das sollte natürlich nicht passieren…..aber egal geschmeckt hat er trotzdem so war auch jeden Fall die Resonanz der begeisterten Kuchengenießer 😉 und keiner empfand es als schlimm, dass die Pflaumenmasse noch nicht ihre endgültige Festigkeit hatte. Nichts destotrotz habe ich den Kuchen in meinem Perfektionismus sogleich mit dem Tortenheber auf eine passende Kuchenplatte gesetzt, in Form gebracht durch das umwickeln mit einer Frischhaltefolie, und ab ging es zum Auskühlen nochmal kurz in den Kühlschrank !

Gelernt habe ich aus dem Passierten folgendes und kann dies nur als Tipp weitergeben, den Kuchen früh am Morgen backen und auf jeden Fall kalt stellen, damit die Pflaumen richtig auskühlen können!

 

Aber hier erst mal das Rezept für den Kuchen:

 

Zutaten für die Pflaumen- Baisertorte:

250 g Mehl
125 g kalte Butter
400 g Zucker
2 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Ei (Größe M)
1,2 kg Pflaumen
300 ml Pflaumen- oder Kirschsaft
1 Päckchen Puddingpulver „Vanillegeschmack“, (für 1/2 l Flüssigkeit; zum Kochen)
50 g Speisestärke
4 Eiweiß (Größe M)
4 TL Zitronensaft
40 g Mandelblättchen, 40g Haselnussblättchen
Mehl für die Arbeitsfläche
Fett für die Form

 

Zubereitung der Pflaumen- Baisertorte:

Für den Mürbeteig Mehl, Butter in Flöckchen, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. 200 ml Saft, 75 g Zucker und 1 Päckchen Vanillin-Zucker aufkochen. Pflaumen zugeben und ca. 2 Minuten darin dünsten. Puddingpulver und Stärke mit 100 ml Saft glatt rühren. Topf vom Herd ziehen, angerührte Stärke einrühren, unter Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Hälfte des Mürbeteigs auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (26 cm Ø) ausrollen. Springform (26 cm Ø) fetten. Boden mit der Teigplatte auslegen. Restlichen Teig ausrollen. Streifen von 5 cm Breite schneiden und an den Formrand drücken. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Pflaumenkompott daraufgeben und glatt verstreichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) auf der unteren Stufe ca. 1 Stunde backen. Nach 50 Minuten Eiweiß und Zitronensaft steif schlagen. 250 g Zucker einrieseln lassen und schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und glänzend weiß ist. Kuchen aus dem Ofen nehmen, Baisermasse kuppelartig, wellenförmig auf den Kuchen streichen. Mit Mandel- und Haselnussblättchen bestreuen.

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Weitere ca.15 Minuten bei gleicher Temperatur backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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4 Stunden kalt stellen oder an einemkühlen Ort auskühlen lassen ! Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Und so sah der Kuchen dann doch noch gut aus, nachdem er richtig ausgekühlt war!!! ♥♥♥

Delicious dishes around my kitchen ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht 😉