Winterzeit- Bananen- Marzipan- Strudel mit Walnüssen

Hier hat geschneit, und im Moment schneit es wieder, wie schön…der langersehnte Schnee ist da, wenn auch nicht in den Mengen, wie man es aus den Bergen kennt, aber hier sind wir ja auch schon mit weniger zufrieden…ich mag es total wenn draußen alles so schön weiss gepudert ist! Dann gut eingepackt, Winterjacke an, einen dicken Schal um den Hals und natürlich meine warmen Stiefel…auf geht es zu einem Spaziergang durch die verschneiten Wälder, durch den Schnee stampfen, die kalte Luft einatmen…genau, das liebe und genieße ich zu der Jahreszeit! Und dann …nach Hause kommen, es duftet nach frischem Kaffee und dazu gibt es heute einen leckeren Strudel mit Bananen, Marzipan und gerösteten Walnüssen. Noch lauwarm mit Vanillesauce….mmmhh…  genau das Richtige nach einem Spaziergang!

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Bei mir gibt es immer wieder reife Bananen im Obstkorb, die verarbeitet werden müssen, bei Euch auch? Meistens wandern diese in das Müsli am Morgen, aber heute gibt es davon diesen leckeren Strudel.

Die Zutaten dafür:
Für den Teig:
300g Mehl
Salz
5 EL Öl
200g Marzipan- Rohmasse
150g Walnüsse
1 TL Five- Spice- Pulver
50g Butter
400g reife Bananen (gute Qualität)
150g Creme Fraiche

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Sauce:
1 Vanilleschote
200ml Schlagsahne
200ml Milch
3 Eigelb (KL.M)
1 Ei (KL.M)
40g Zucker

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Zubereitung:

1. Für den Strudelteig, das Mehl, 1 Prise Salz, 4 EL Öl und 150ml lauwarmes Wasser in eine Rührschüssel geben und die Zutaten miteinander verrühren, auf einer bemehlten  Arbeitsfläche mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, mit dem restlichen Öl bepinseln und auf einen Teller legen. Ich lassen den Teig unter einem heißen Topf ruhen, dadurch lässt er sich später besser ausrollen. Dafür etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, das Wasser ausgießen und den Topf sofort über den Teig stülpen. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Vanillesauce zubereiten. Dafür die Vanilleschote der Länge nach einschneiden und das Mark herauskratzen. Die Sahne mit der Milch in einen Topf geben und zusammen mit der Vanilleschote und dem Mark aufkochen.

3. Das Eigelb mit dem Ei und dem Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig aufschlagen. Die heiße Vanille- Milch- Sahnemischung unterrühren. Die Sauce zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze cremig rühren ( nicht mehr aufkochen lassen). In eine Schüssel geben und im Eiswasser abkühlen lassen.

4. Die Walnüsse kurz in einer Pfanne anrösten,grob hacken und mit 1 Prise Salz und dem Five- Spice- Pulver vermengen. Die Butter flüssig machen. Den Backofen auf 200°C ( Umluft 180°C ) vorheizen.

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5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche flach drücken und vorab schon etwas ausrollen, danach auf einem bemehlten Tuch weiter ausrollen, so dass er hauchdünn ist und man, sowie man früher immer gesagt hat fast Zeitung durchlesen kann. Der ausgerollte Teig sollte einer Größe von 60 x 60 cm entsprechen.
6. Den ausgerollten Teig mit der Hälfte der zerlassenen Butter dünn bestreichen.
7. Den Marzipan grob raspeln und auf dem Teig zusammen mit den Nüssen verteilen. Dabei auf allen Seiten einen Rand von 2 cm lassen. Bananen schälen und längs nebeneinander auf das unter Teigviertel des Teiges legen. Creme Fraiche auf die Bananen streichen.
8. Die Seiten des Teiges über die Füllung klappen, den Strudel mithilfe des Tuches aufrollen, mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen. Den Strudel mit der restlichen flüssigen Butter bepinseln, im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten 30-35 Minuten backen.
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Die Vanilleschote aus der Vanillesauce nehmen, den Strudel aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm, mit Puderzucker bestäubt servieren. Dazu passt natürlich eine Kugel Vanilleeis sehr gut!

Habt einen schönen Sonntag mit ganz viel Schnee! 😉

Liebe Grüße Simone

Inspiration: Essen & Trinken Ausgabe 2/2016

Walnuss- Cantuccini mit Cranberries

 

Hallo Ihr Lieben,
Heute gibt es ein Rezept zur Reste- Verwertung der übrig gebliebenen Zutaten von der Weihnachtsbäckerei. Im Vorratsschrank tümmeln sich noch eine paar Zutaten die schnellstens verarbeitet werden wollen, um Platz machen zu können für andere leckere Dinge die das Herz begehrt. Getrocknete Cranberries und frische geknackte Walnüsse vom Baum meines Cousin’s,  wandern heute ganz flugs in dieses kleine leckere Tee- oder auch Kaffee- Gebäck. Cantuccini’s sind ein traditionelles Mandelgebäck und stammt aus der italienischen Provinz Prato. Sie werden wie Zwieback doppelt gebacken, zuerst als längliche Laibe und dann in Scheiben, wodurch sie mürbe und haltbar werden. Abgewandelt mit den Walnüssen schmecken sie super lecker, und mit etwas frischem Anis und Muskat bekommen sie eine interessante Note!

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Zutaten für ca. 30 Stück:
50g getrocknete Cranberries
125g Walnüsse
abgeriebene Schale von 1/2 Orange Bio- Orange
125 g Weizenvollkornmehl
1/4 TL. Backpulver
1 Prise Salz
100g brauner Zucker
1 Sternanis in einem Mörser fein zermahlen
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Ei
1 EL Milch
25g Butter
2 PK Vanillezucker

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Zubereitung:

Für die Cantuccini die Walnüsse und Cranberries grob hacken und mit der abgeriebenen Orangenschale, Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und den Gewürzen mischen. Das Ei zusammen mit der Milch und der kalten Butter unter die Masse kneten. Alles zu einem einheitlichen Teig verkneten. Den Teig in 2 Portionen teilen und jede mit etwas Mehl zu einer dünnen Rolle (ca. 3cm dick ) formen. Auf ein Brett legen und mit Frischhaltefolie abgedeckt in der Tiefkühltruhe 1 Stunde kaltstellen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze ( Heissluft 160°C) vorheizen. Die Teigrollen in dem Vanillezucker wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten. Die klassische Cantuccini- Form erhält man, wenn die Rollen vor dem Backen der Länge nach auf beiden Seiten, links und rechts mit einem Finger oder dem Stiel eines Kochlöffels etwas eingedrückt werden. Am besten macht man das, wenn die Rollen bereits auf dem Backpapier mit genügend Abstand auf dem Backblech liegen. Nun die Cantuccini Rollen 25 Minuten im Backofen backen.

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Danach die Rollen auf dem Backpapier auskühlen lassen. Danach werden die Rollen mit einem Sägemesser in 1-1,5 cm dicke Stücke geschnitten und weitere 15 Minuten im Ofen gebacken. Anschließend die Cantuccini gut auskühlen lassen. Luftdicht verpacken kann man sie 4 Wochen in einer Dose aufbewahren. In kleine Tütchen verpackt eignen sich die Cantuccini‘ auch sehr gut als Mitbringsel!

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Mit diesen leckeren Cantuccini’s nehme ich doch gleich mal an dem tollen Jahres- Blog- Event“ Calendar of Ingredients“von Claudia von Ofenkieker, Nadine von Sweet Pie, Sarah von Das Knusperstübchen, Yushka die Sugarprincess, Sandra’s Tortenträumereien und Maren von Malu’s Köstlichkeiten teil.

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Jeden Monat gibt einer von Ihnen drei Zutaten bekannt und wir Blogger dürft uns aus ein, zwei oder aus bestenfalls allen drei Ingredients ein süßes oder herzhaftes Rezept ausdenken und beim jeweils ausrichtenden Blog einreichen. In diesem Monat ist es Sandra’s Tortenträumereien.

Und dies sind die drei Zutaten im Januar:

ORANGE – VANILLE – MUSKATNUSS

Da liege ich mit meinen Cantuccini’s genau richtig!

Habt es gut und noch einen schönen Abend

wünscht Euch Simone

Mandeltarte mit Granatapfel und Amaretto- Mascarpone

Jepp…Es ist Wochenende, und wieder mal Tarte- Zeit!

Als Tarte- Liebhaberin eröffne ich die Kuchenjahr 2016 auf meinem Blog, natürlich und wie kann es anderst sein mit meiner Lieblings- Art von Kuchen!

Hinzu gesellt sich heute noch meine momentane Lieblings- Frucht… die Kerne des Granatapfels! Dazu eine leckere Mascarponecreme mit einem Schuss Amaretto, …alles zusammen eine göttliche Kombination. Granatapfelkerne mag nicht jeder, ich weiß, aber ich…ich liebe sie. Ob im Müsli, meinem Porridge am Morgen, als frischen gepressten Saft, auf dem Salat oder auch im Rotkohl,  heute kommen die kleinen Kerne auf meiner Tarte für den Sonntags- Kaffee!  Bei dem Schmuddel- Wetter genau das Richtige um dem Gemüt etwas Gutes zu tun. Bei dem ununterbrochenen Regen den ganzen Tag, über vielleicht kommt ja auch mal etwas Schnee ( das wäre schön!) mache ich es mir lieber zu Hause gemütlich.

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Zutaten für 1 große Tarte- Form ( Ø 26 cm )

oder 5 kleine Förmchen ( Ø 8 cm ):

160g Weizenvollkornmehl
70g gemahlene Mandeln
50g Rohrohrzucker
100g kalte Butter
1 Eigelb
1 EL Sahne

Für die Creme:

250g Mascarpone

150ml Sahne

120g Joghurt

100g Puderzucker, 1 Vanillezucker

2 EL Amaretto

1 Granatapfel ( Kerne)

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Zubereitung:

Die Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten, zu einer flachen Ziegel formen und im Kühlschrank 1 Stunde kalt stellen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober und Unterhitze ( Heißluft 160°C) vorheizen. Die Tarte- Form ausbuttern. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisrund etwas größer als die Tarte- Form ausrollen und in die Tarte- Form legen und festdrücken. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.  Für die kleinen Tarte- Formen genauso vorgehen. Den Tarte- Boden mit Backpapier auslegen und zum Blindbacken mit Hülsenfrüchten bedecken. Den Boden auf der untersten Schiene des Backofens blindbacken. Nach Ende der Backzeit das Backpapier und die Hülsenfrüchte vom Boden nehmen und die Tarte weitere 10 Minuten im Ofen backen.

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Für die Creme die Sahne steif schlagen, Mascarpone mit dem Joghurt, Zucker verrühren und den Amaretto hinzugeben und glattrühren. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Die Kerne aus dem Granatapfel lösen. Die Creme auf den Tarte- Boden verteilen und mit den Granatapfelkernen belegen.

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Und wenn es schon kein Schnee passend zur Jahreszeit gibt, so schneit es zumindest auf meinen Kuchen, also schnappe ich mir mal schnell die Puderzucker- Dose und lasse es auf meine Tarte schneien.;-)

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Die Mandeltarte mit Granatapfel und Amaretto- Mascarpone ist gleichzeitig ein Beitrag für Clara’s Blogevent bei „Tastesheriff“.

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♥ Einen schönen Sonntag für Euch, ♥ macht es Euch gemütlich auf dem Sofa ♥ und lasst es Euch gut gehen ♥

Eure Simone

Kleine Pizza-Blätterteighörnchen zu Silvester

Hallo Ihr Lieben,

Ja ich weiß, die Einkäufe für Silvester- Abend und die Vorbereitungen dafür sind bei Euch sicherlich schon gelaufen, aber vielleicht braucht Ihr ja noch einen kleinen Happen, welcher Euer Silvester Buffet bereichert!? Ganz schnell möchte ich Euch noch diese leckeren Pizza- Blätterteig- Hörnchen mitgeben, Blätterteig hat man irgendwie immer zu Hause, im Kühlschrank, oder? So ist es zumindest bei mir ;-). Und den Rest der Zutaten bestimmt auch! Also los geht’s…die kleinen Dinger sind schnell zubereitet und schmecken, versprochen… einfach klasse!

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Zutaten:

1 Blätterteig rund 230 g ( aus dem Kühlregal vom Supermarkt)

75g Frischkäse, 1 EL. Tomatenmark

2 Scheiben rohen Schinken in Würfel geschnitten

1/2 Zwiebel in Würfel geschnitten

1/2 TL Oregano, 1/2 TL Thymian, 1 TL frische Petersilie, Salz Pfeffer, 1 Ei

50g geriebenen Parmesan

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Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Heißluft vorheizen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die in kleine Würfel geschnittene Zwiebel darin andünsten, den in Würfel geschnittenen Schinken hinzufügen und kurz mit andünsten, die Kräuter hinzugeben und unterrühren, zur Seite stellen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Frischkäse mit dem Tomatenmark glattrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte des geriebenen Parmesan’s darunter rühren. Die abgekühlte Zwiebel- Schinken- Kräutermischung unter die Tomaten- Frischkäsecreme rühren.

Den fertigen Blätterteig aus der Packung nehmen und auf dem Backpapier ausrollen. Den Teig in 12 gleichgroße ( Kuchenstücke) schneiden. Die Masse in kleinen Häufchen auf das breitere Teil des Blätterteig- Dreieckes geben und zur Spitze hin zu einem Hörnchen aufrollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Genauso mit den restlichen Teig- Dreiecken  vorgehen. Evtl. das Ende, sozusagen die Spitze des Blätterteigs mit etwas Eiweiss einstreichen. Die Hörnchen nun mit einem verquirlten Eigelb einstreichen und mit dem restlichen geriebenen Parmesan und etwas getrockneten Kräutern( Oregano, Thymian, Basilikum) bestreuen. In den Backofen auf der Untersten Schiene 17 Minuten goldgelb backen.

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Übrigens 😉 die Hörnchen schmecken auch zu jedem anderen Event sehr gut und kommen immer gut an, also macht Euch keinen Kopf wenn es für dieses Jahr Silvester nicht mehr reicht…ich wünsche Euch auf jeden Fall schon mal einen guten Rutsch in das Jahr 2016, viel Spass beim Feiern, wo immer Ihr auch seid.

♥♥♥
Alles Liebe Eure Simone

Fingerfood-Knusprige Mini- Muffins mit Pancetta und getrockneten Tomaten

Hallo Ihr Lieben, kaum sind die Weihnachtstage vorbei, ist man schon am überlegen was es für Silvester Leckeres geben soll! Falls Ihr noch eine Idee für Euer Fingerfood- Silvester- Buffet braucht, wie wäre es mit diesen kleinen Muffins? Die kleinen Teilchen sind raffiniert und total unkompliziert in der Vorbereitung. Ideal wenn Ihr Gäste erwartet, passend zum Aperitif, sie machen sich aber auch gut als Snack zu einem Glas Wein in gemütlicher Runde.

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Dafür braucht man:
Mini- Muffin- Blech mit 12 Mulden
80g Butter
12 dünne Scheiben Pancetta
200g Ciabatta Brot
4 Thymianzweige
4 Rosmarinzweige
75g getrocknete in Öl eingelegte Tomaten
25g geriebenen Parmesan
1 Ei ( Größe M)
Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

  1. Die Mulden des Muffins Blech mit etwas Butter ausstreichen. Die Pancetta- Scheiben in die Vertiefung legen.
  2. Den Backofen auf 180°C ( Umluft 160°C) vorheizen.  Brot in kleine Würfel schneiden, die Kräuter fein hacken. Knoblauch in feine Würfel schneiden. Die eingelegten Tomaten aus dem Öl nehmen und über einem Sieb gut abtropfen lassen. Die Tomatenscheiben mit Küchenpapier leicht abtupfen, um das Öl weitestgehend zu entfernen. Die Tomaten in kleinere Würfel schneiden und zusammen mit dem Brot, Knoblauch, geriebenen Parmesan, Kräutern in eine Schüssel geben.
  3. Die restliche Butter (ca. 75g) in einem kleinen Topf zerlassen und zusammen mit dem Ei zu der Tomaten- Brotmischung in die Schüssel geben. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und locker miteinander vermengen.
  4. Die Brotmischung mit einem kleinen Löffel in die Mulden füllen.
  5. Die Brot- Muffins im vorgeheizten Ofen in 20 Minuten goldbraun und knusprig  backen.
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Klein,fein und eine tolle Idee, probiert es aus!
♥ Eure Simone ♥

Spekulatius Mini Gugl zum Kaffee

Hallo Ihr Lieben,…in der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei…ich liebe dieses Lied und es gehört für mich ohne wenn und aber zur Adventszeit dazu! Wenn schon das Wetter nicht mitspielt so muss eben die Musik  dafür sorgen, dass meine Stimmung in eine Weihnachtsstimmung übergeht! Zum Abschluss von Mehlgestöber und weihnachtlichen Gewürzen gibt es aus meiner Backstube heute diese kleinen Mini- Gugl mit nochmals einer Portion weihnachtlichen Gewürzen. Schnell zubereitet und total lecker, wenn sich kurzfristig Besuch zum Mittagskaffee angesagt hat!

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Zutaten für 28 Stück:
100g zimmerwarme Butter
100g brauner Zucker
100g Mehl
2 Eier
50g geriebene Schokolade, 1 TL Kakao
50ml Rotwein
1/2 TL. Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Spekulatius- Gewürz
1 Msp. Nelken, 1 TL. Vanillezucker,

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Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Eier nach und nach zugeben und unterrühren. Das Mehl sieben und mit dem Backpulver, Kakao und den Gewürzen mischen und unter den Teig heben. Den Rotwein dazugeben und unterrühren.

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Den Teig in die vorbereiteten und sorgfältig eingefetteten Minigugl – Förmchen füllen und 12 Minuten bei 170°C Heißluft backen.

Die Gugl aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und zum Kaffee servieren.

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Wer will, kann die kleinen Gugl mit einer Portion Glühweinguss ( dafür einfach etwas Puderzucker mit 2 EL Glühwein glattrühren) übergießen und mit kleinen Schokosternen dekorieren, oder einfach nur mit Puderzucker bestäuben.

Alles Liebe Eure

Simone

Rustikaler Flammkuchen mit Blutwurst und Apfel

Flammkuchen kommt ja ursprünglich aus dem Elsass, aber diese Variante die kommt aus der Pfalz, zumindest was den Belag betrifft! Genauso hatten wir es im letzten Jahr dort auf einem Weinfest gegessen. Wir fanden die Variation so lecker, dass wir diese deftige und zugleich süße Art des Flammkuchens unbedingt zu Hause selbst noch einmal  ausprobieren wollten. Wir mögen Flammkuchen in allen Variationen, ob den klassischen mit Speck und Zwiebeln, oder aber auch ein Süßen mit den verschiedensten Früchten, Flammkuchen geht immer und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Das Gute am Flammkuchen, der Teig ist schnell  zubereitet ( diesen kann man übrigens auch schon ein paar Stunden vorher zubereitet und zum Gehen in den Kühlschrank stellen! )

Schnell die Zutaten für den Belag schnippeln, und dann geht eigentlich alles ziemlich schnell!

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Hier die Zutaten für 2 Stück (4 Personen):
10g Hefe
1/2 TL. Zucker
300g Mehl
Salz
3 EL Öl
200g Schmand
1 Knoblauchzehe, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz,

2 kleine Zwiebeln, 100g geriebener Mozzarella, 1 Apfel, 200g Blutwurst, 150g selbst gekochten Apfelmus , 2 Stengel Rosmarin

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Zubereitung:

Für den Teig die Hefe zerbröckeln und mit dem Zucker verrühren. Das Mehl, 1/4 TL Salz, Öl und 175 ml lauwarmes Wasser in eine Rührschüssel geben und zusammen mit der Hefe- Zucker- Mischung zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 1/2 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 250°C Heißluft vorheizen. In der Zwischenzeit den Schmand mit dem kleingeschnittenen Knoblauch verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe hobeln. Die Haut der Blutwurst entfernen und die Blutwurst in dünne Scheiben schneiden. Beides beiseite stellen. Den Apfel waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelhälften in dünne Scheiben schneiden. Die Rosmarin- Nadeln vom Stiel streifen und fein hacken.

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Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig halbieren. 1 Teil auf das Backblech geben und dünn ausrollen. Die Hälfte des Schmands auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Mit der Hälfte des geriebenen Mozzarellas, der Zwiebelringe gleichmäßig belegen. Die Blutwurstscheiben auf dem Flammkuchen verteilen. Kleine Portionen des  Apfelmuses mit einem kleinen Löffel in die Zwischenräume geben und die Apfelscheiben darauf legen. Mit dem gehackten Rosmarin bestreuen. Den Flammkuchen in den vorgeheizten Ofen geben und 8-10  Minuten goldgelb backen. Inzwischen den restlichen Teig und Belag für den 2 Flammkuchen ebenso verarbeiten. Den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen und den 2 ebenso backen.

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♦ Habt es gut Eure Simone ♦

Selbstgemacht…Gebrannte Mandeln

Ich liebe gebrannte Mandeln und ich muss gestehen nicht nur zur Weihnachtszeit…als Kind konnte ich den süßen Teilchen schon auf den Jahrmärkten nicht widerstehen! Leider finde ich hat die Qualität der gekauften, gebrannten Mandeln die es so zu kaufen gibt nachgelassen und außerdem, wie ich finde, sind sie auch ganz schön teuer geworden! Und ….mittlerweile muss man ja auch etwas mehr darauf achten was man zu sich nimmt, was die Anzahl der Kalorien betrifft! Dass war zu Kinderzeit noch etwas anders, da konnte ich zumindest essen was ich wollte und nahm nicht zu!

Jetzt zur Adventszeit, wo es beim Besuch auf den Weihnachtsmärkten überall nach gebrannten Mandeln riecht, macht es Spaß diese Leckereien auch mal zu Hause selbst zuzubereiten. Selbstgemacht schmecken sie sowieso am besten und man kann auch noch mit den Gewürzen variieren, dabei entstehen Mandeln in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen z. B durch die Zugabe von Lebkuchengewürz, Vanille oder auch Spekulatiusgewürz.  Heute gibt es bei mir die klassische Variante mit Zimt, meine Favorite- Geschmacksrichtung was gebrannte Mandeln betrifft.

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Zutaten für etwa 400g:
1 Mark 1 Vanilleschote
350g Zucker
1 TL Zimtpulver
400g Mandelkerne (mit Haut)

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Zubereitung:

Das Mark aus der Vanilleschote herausschaben, mit dem Zucker und Zimt mischen. Die Mischung in eine große etwas höhere Pfanne geben, 200 ml Wasser hinzufügen und zum Kochen bringen. Dabei nicht umrühren.

Nun die Mandeln in die Pfanne geben und unter ständigem Rühren bei hoher Hitze weiterkochen, bis der Zucker schließlich trocken wird. Die Hitze etwas reduzieren und die Mandeln solange in der Pfanne lassen , bis der Zucker leicht zu schmelzen beginnt und die Mandeln schön glänzen.

Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech schütten und verteilen, so dass sie nicht zusammenkleben und vollständig trocknen können.

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Aufbewahrt in einer Gebäckdose sind die Mandeln etwa 3 Wochen haltbar!

Zur Weihnachtszeit sind die Mandeln bei uns aber „ratz fatz“ aufgegessen, denn wie ich gehört habe…ist es so, dass zur Weihnachtszeit die Süßigkeiten nur halb soviel Kalorien haben?! 😉

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Stimmt doch, oder? 😉

Alles Liebe Eure Simone

Marzipan- Walnuss- Plätzchen

Advent, Advent …das 2. Lichtlein brennt…heute zum 2. Advent habe ich für Euch diese leckeren Walnussplätzchen mitgebracht. Jedes Jahr, zur Vorweihnachtszeit kann ich im Supermarkt der Versuchung nicht widerstehen und muss in der Zeitschriften- Abteilung mindestens 1-2 Zeitschriften kaufen, speziell mit Rezepten für die Weihnachts- Bäckerei. Dann sitze ich zu Hause und wälze die Zeitschriften und so manches neues Rezept schafft es dann in unsere Gebäckdose! Es muss ja auch immer etwas Neues geben und ausprobiert werden. Aber dann kommt die Frage aller Fragen…aber die und die vom letzten Jahr backst Du auch wieder! Ok…alles klar…natürlich das Standard- Sortiment gibt es, da führt kein Weg dran vorbei!

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Damit sind auch diese leckeren Marzipan- Walnuss- Plätzchen gemeint, welche eben zu diesem Standard- Sortiment gehören und die Jahr für Jahr immer gebacken werden, weil sie einfach zu gut sind!

Zutaten für ca. 50 Stück:
175g Mehl
75g Speisestärke
2 EL Vanillezucker
65g Zucker
1 Ei
165g Butter
200g Marzipanrohmasse
150g Puderzucker
4 EL Aprikosen- Konfitüre
125g Schokoladenglasur
50 Stück Walnusshälften

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Zubereitung:
Für den Teig Mehl, Speisestärke, Vanillezucker, Zucker, Ei und Butter in eine Rührschüssel geben alles rasch zu einem glatten Teig zusammenfügen. In eine Frischhaltefolie wickeln 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher rund Kreise (Ø 3 cm ) ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, zwischen den Plätzchen etwas Platz lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 175° C Heißluft 6-9 Minuten goldgelb backen.

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Die Marzipanmasse mit dem Puderzucker verkneten. Die Masse etwa 3 mm dick ausrollen und gleichgroße Kreise wie die Plätzchen ausstecken. Die Aprikosen- Konfitüre glatt rühren.
Als nächstes die abgekühlten Plätzchen dünn mit der Konfitüre bestreichen, das Marzipanblättchen daraufsetzen und festdrücken. Die Schokoladenglasur in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen und die Plätzchen darin eintauchen. Mit der Walnusshälfte verzieren.

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Habt Ihr auch Eure Lieblings- Plätzchen die es jedes Jahr geben muss? Was wandert bei Euch jedes Jahr auf den Gebäckteller?

Habt einen schönen 2. Advent Abend!

♥Eure Simone♥

Must have….Nougatringe

Hallo Ihr Lieben,

im Weihnachts- Backrausch präsentiere ich Euch heute die Lieblings- Plätzchen meiner beiden Neffen!  Heute hat meine Mutter auf meinem Blog gebacken. Und das macht sie richtig gut! Kein Wunder, sie hat quasi die Fähigkeit zu backen in die Wiege gelegt bekommen, weil mein Opa, ihr Vater, eine Bäckerei bei uns im Dorf besaß. Die Bäckerei wurde in meiner Kindheit dann von meinem Onkel übernommen. Ich kann mich erinnern, dass ich so manchen Samstag in der Bäckerei meines Onkels verbrachte und dort  mitgeholfen oder einfach nur zugeschaut habe, ich liebte es den Teig zu kneten, zuzuschauen wie leckeres Brot, Brötchen, Hefezöpfe oder auch Plätzchen entstanden, oder aber auch einfach nur am Ofen zu stehen und abzuwarten was Leckeres aus dem Ofen zu holen war.

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Meine beiden Neffen lieben diese Plätzchen über alles so dass meine Mutter alljährlich nicht darum herum kommt und diese leckeren Nougatringe backen muss! Was macht man nicht alles für die Enkelkinder…und aber auch für uns, ihre Kinder! Diese leckeren Nougatringe werden alljährlich von meiner Mutter für die ganze Familie gebacken!

Zutaten für ca. 50 Stück:
100g Mehl
45g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Orange
1 Prise Salz
1 Eigelb
60g Butter
Mehl zum Ausrollen
Backpapier

Zum Verzieren:

120g gehackte Mandeln, 150g Butter, 350g Nuss- Nougatmasse, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange, 300g Vollmilch- Kuvertüre

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Zubereitung:

Mehl, Puderzucker und Vanillezucker, Orangenschale und Salz in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Eigelb und Butter in kleine Flöckchen dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig zusammenkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Den teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dünn ausrollen. Kreise ( Ø 5cm ) ausstechen. Aus der Mitte des Kreises wiederum einen Kreis ( ø 2,5 cm ) ausstechen. Die ausgestochenen Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem restlichen Teig genauso weiter verfahren.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ( Umluft 180°c) 7- 10 Minuten goldgelb backen. Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Zum Verzieren die gehackten Mandeln in einer trockenen Pfanne rösten. Butter, Nougat und Orangenschale mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kreisförmig auf die Mürbteig- Ringe spritzen. Die Mandeln darüber streuen und etwas andrücken. Die Plätzchen über Nacht kühl stellen oder im für ca. 15 Minuten in das Tiefkühlgerät stellen.

Danach die Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen. Die Ringe kurz in die Kuvertüre tauchen, etwas abtropfen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

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Ganz schön aufwendig , denkt Ihr jetzt vielleicht, aber die Arbeit lohnt sich glaubt mir, die Plätzchen sind einfach genial!

♦ Simone ♦