Spanischer Orangen- Gugelhupf

Hola Ihr Lieben, ich hoffe Ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen!

Wenn auch etwas verspätet, so wünsche ich Euch allen von Herzen noch ein glückliches und erfolgreiches 2017. Hier ist es ziemlich ruhig geworden in den letzten Wochen, LEIDER! Ich habe im Moment verhältnismäßig wenig Zeit für mich und dafür, meinen Blog mit Leckereien zu füttern. Das Berufsleben hat mich voll in Beschlag genommen, so dass ich am Abend nur noch kaputt bin und zu Nichts mehr Lust habe. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern, drückt mir die Daumen, ich arbeite daran, dass sich im neunen Jahr einiges was ich mir so sehr wünsche zum Positiven verändern wird.

Im Gepäck habe ich heute für Euch, als ersten Blogbeitrag im neuen Jahr, einen spanischen Orangen- Gugelhupf.  Ein Kuchen mit Orangen passt perfekt in diese Jahreszeit, im Moment sind sie besonders fruchtig und saftig. Für den Gugelhupf habe ich eine Bio- Orange verwendet, diese aber nochmals gründlich abgewaschen, da die Orange als komplette Frucht in den Kuchen kommt. Ja Ihr hab richtig gelesen, mit Schale! Dadurch schmeckt der Kuchen herrlich fruchtig nach Orange, ist total saftig und unwiderstehlich gut!

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Für den Teig:
225g Zucker
3 Eier
100g Butter
1 Bi- Orange ungespritzt mit Schale
130g Sahne
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Kakao
100g Mandelblättchen
Für die Glasur:
1 Tasse Puderzucker
1 TL. Orangenschale
10g Butter
1-2 EL Orangensaft

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Zubereitung:
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Orange gründlich waschen und zerkleinern, am besten kurz mit dem Pürierstab zerkleinern. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und nacheinander die Eier dazugeben und kurz unterrühren. Danach die Orange dazugeben und unterrühren. Die Sahne hinzugegeben und weiter verrühren. Zum Schluss das Mehl, Backpulver und  Salz in die Schüssel hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Teigmasse halbieren und den Kakao oder in die eine Hälfte des Teiges geben und miteinander verrühren.
Die Backform zuerst mit Butter einreiben, und mit den Mandelblättchen ausstreuen. Die beiden Teigmassen abwechselnd  in die Form hineingeben (sie sollte die Hälfte der Form nicht überschreiten). – so wird Der Gugelhupf “marmoriert”! Den Kuchen ca. 40 min im Backofen bei 175°C backen.

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Während sich der Teig im Ofen befindet, die Glasur vorbereiten.
Etwas Wasser für das Wasserbad in einen Topf geben und zum Kochen bringen, die Zutaten für die Glasur in eine Schüssel geben und auf dem Wasserbad auflösen. Hin und wieder umrühren, bis sich eine einheitliche Flüssigkeit gebildet hat. Wenn der Kuchen fertig ist, den Kuchen aus der Form nehmen und die Glasur darüber geben. Danach den Kuchen mit Orangenscheiben oder Puderzucker dekorieren.

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Alles Liebe für Euch

Eure Simone

Leckerer Zwetschgen- Kuchen!

Hallo Ihr Lieben,
Das Rezept für diesen Quark- Öl- Teig und die Idee für den wie ich finde leckeren Kuchens habe ich heute mal bei Sally stibitzt! Etwas abgewandelt gefüllt mit leckeren Zwetschgen, passend gerade jetzt zur Jahreszeit, und einem Hauch von Zimt schmeckt dieser Kuchen einfach nur toll! Weil ich den Kuchen schon in den letzten Tagen auf Instagram gepostet hatte und ich schon gefragt wurde ob es das Rezept dafür auch auf meinem Blog gibt…hier mal ganz schnell zu den Zutaten und der Zubereitung!

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Zutaten für einen 28 cm Backform / 12 Stücke:
Teig:
150 g Magerquark
50 ml geschmacksneutrales Öl ( z.B. Rapsöl)
1 Ei
1 Pk. Vanillezucker
50 ml Milch
1 Prise. Salz
50 g Zucker
300 g Mehl
1 Pk. Backpulver

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Füllung:
750 g Zwetschgen
4 EL Zucker
1 TL. Zimt
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:
Den Magerquark mit dem Öl, Ei, Vanillezucker, Milch und Salz vermengen.  Den Zucker, Mehl und Backpulver mischen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Damit der Teig schön locker bleibt, sollte nicht zu lange geknetet werden.

Die Zwetschgen waschen, entkernen und in kleine 1,5 cm große Würfel schneiden. Zucker und Zimt miteinander vermischen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck mit ca. 50×60 cm ausrollen. Die Zwetschgen mit der Hälfte der Zucker- Zimt- Mischung vermengen. Nun ca. 6 cm breite Teigstreifen zurechtschneiden, die Zwetschgen mittig der Länge nach auf die Teigstreifen legen. Den Teig mit den Fingern von beiden Seiten zu einer Rolle zusammendrücken. Die Rollen auf den mit Backpapier belegte rundes Boden der Backform  setzen und dabei zu einer Schnecke rollen. Am Ende soll eine große Schnecke entstehen. Den Rand der Backform um den Teig legen und festmachen. Die restliche Zucker- Zimt- Mischung darauf verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 175C Ober- Und Unterhitze  ca. 35 Min. backen.

Nach dem Backen leicht abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Am besten mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

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Habt einen guten Start in die neue Woche 😉
Eure Simone

 

Frisch aus dem Ofen…Blaubeeren- Butterkuchen

Hallo Ihr Lieben, ich bin wieder mal im Kuchen- Himmel…herrlich ist der Duft von diesem frischem Butterkuchen mit Blaubeeren…irgendwie konnte ich es gar nicht abwarten… direkt aus dem Ofen, kaum war er etwas abgekühlt, gehört das erste Stück davon mir! Ja, klar, muss ja schließlich auch testen, was ich Euch hier zum Kaffee anbiete! Der Kuchen ist herrlich luftig locker und leicht…ahmm…ja leicht vielleicht nicht so sehr, immerhin ist er getränkt mit Butter, was den Kuchen gerade so saftig und unsagbar gut macht! !

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Schlanke Linie hin oder her…das ist mir jetzt gerade mal sowas von egal…bei dem Kuchen kann ich einfach nicht „NEIN“ sagen, und ich muss leider gestehen….“KNIRSCH“….es bleibt leider auch nicht bei nur einem Stück!

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Für den Teig:
150 ml 1.5% Milch
20 g Hefe
65 g Zucker
325g Mehl
1 Eier (Gr. M)
1 Eigelb (Gr. M)
65 g weiche Butter
Für den Belag:
65 g weiche Butter in kleinen Würfeln
ca. 80 g frische Blaubeeren
40 g gehobelte Mandeln
40g Zucker

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Zubereitung:

1.) Für den Hefeteig das Mehl in eine Rührschüssel geben, in der Mitte eine Mulde machen und die Hefe zerbröseln und in die Mulde geben. 1 EL. von dem Zucker auf die Hefe geben. Die Milch in einem Topf erwärmen (lauwarm). Etwas von der Milch (ca. 3-4 EL) auf die Hefe Zucker- Mischung geben und miteinander vermengen.
2.) Das Ei und Eigelb, den Rest der Milch und den Zucker hinzugeben und in  einer Küchenmaschine ca. 3-4 Minuten mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig zusammen fügen. Die Butter in Würfeln hinzugeben und den Teig weitere 3-4 Minuten lang mischen. Wenn der Teig noch  etwas klebrig ist, gebe ich noch 1-2 EL Mehl hinzu.
3.) Den Teig nun zugedeckt 60 Minuten lang an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.

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4.) Eine runde Backform ( 26cm Ø) einfetten und mit Mehl bestäuben. Den gegangenen Teig, aus der Rührschüssel nehmen und nochmals kurz durchkneten, danach in die vorbereitete Form legen, mit bemehlten Händen gleichmäßig in der Form verteilen. Den Teig nochmals 15-20 Minuten lang gehen lassen.
5.) Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
6.) Mit den Fingern nun kleine Mulden in den Teig drücken. In die Mulden kleine Butterwürfel geben. Den Teig mit den gewaschenen Blaubeeren, den gehobelten Mandeln belegen und zuletzt mit dem Zucker bestreuen. Der Butterkuchen kann nun für 20 Minuten in den Ofen.
7.) Der Butterkuchen schmeckt am besten, wenn er noch warm ist, am besten noch am gleichen Tag verzehren.

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Ich wünsche Euch einen schönen Tag, auch wenn die Wettervorhersagen für heute nicht so toll sind, tröstet Euch, das Wochenende soll nochmal richtig schön werden! Ach übrigens…ich freue mich riesig über jeden Kommentar, sei es hier auf meinem Blog oder aber auch auf Facebook oder Instagram, auch über ganz viele Follower bin ich natürlich besonders happy!
Lieben Dank an Euch
Eure Simone

Lavendel- Vanille- Madeleines

Hallo Ihr Lieben,

süße kleine Madeleines schmücken heute meine Kaffee- Tafel, herrlich luftig leicht und lecker schmecken sie nach einem Hauch von Lavendel. Frisch aus dem Ofen sind sie gleich in die schon sehnsüchtig wartenden Bäuchen von uns gewandert. So schnell wie sie zuzubereiten sind, so schnell waren sie auch vertilgt! Ich liebe den Duft von Lavendel, träume davon einmal nach Südfrankreich zu reisen und durch die großen Felder von Lavendelsträuchern zu spazieren. Sicherlich werde ich mir diesen Traum in naher Zukunft erfüllen!

Für das ursprünglich aus Frankreich stammende Kleingebäck benötigt Ihr nur ein paar Zutaten. Das Gebäck lässt sich auch gerne mit den verschiedensten Aromen abwandeln, mit Zitrone, Minze, Zimt, verschiedenen Beeren…je nachdem was das Herz begehrt.

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Zutaten für 12 Stück:
80 g weiche Butter
50 g feiner Zucker
1 EL Honig
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier ( Größe S)
60g Mehl
1 TL getrocknete Lavendelblüten
1/2 TL Backpulver
Für den Lavendelzucker:
2 TL getrocknete Lavendelblüten
2 EL Zucker

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Zubereitung:
Für den Lavendelzucker die getrocknete Lavendelblüten mit dem Zucker vermengen und mit den Fingern vermengen, dabei zwischen den Fingern etwas zerkrümmeln.
Die Mulden der Madeleines- Form gut mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Ofen auf 175C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Butter schmelzen, zum Abkühlen beiseite stellen. Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker und Salz schaumig rühren, Mehl mit Backpulver mischen, unter die Eimasse rühren. Zum Schluss die Butter, den Honig und die Lavendelblüten zügig unter den Teig rühren. Den Teig auf die Vertiefungen der Madeleines- Backform verteilen, dafür ca. 2 Teelöffel Teig in jede Vertiefung geben, eine andere Variante wäre den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Vertiefungen spritzen. Die Madeleines für 8-10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Im Blech abkühlen lassen und aus der Form lösen.

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Die Madeleines in dem Lavendelzucker wenden und fertig ist das süße Kleingebäck!Verpackt in einer netten Dose eignen sie sich auch gerne als Geschenk oder Mitbringsel.

Einen schönen Rest- Sonntag wünscht Euch
Simone

Rhabarber- Schmandkuchen mit Tonkabohne

Knuspriger Mandel- Mürbteigboden…das hört sich schon verdammt gut an, dann noch Rhabarber eingebettet in einer fluffigen Schmandcreme mit einem Hauch von Tonkabohne und dazu noch Pistazienkerne,  mmmhhh….das hört sich noch besser an… Alles zusammen vereint, ergibt einen sowas von leckeren Kuchen, wir alle sind begeistert, konnten dieser süßen Versuchung ( auch wenn jeder eigentlich abnehmen möchte) nicht widerstehen ! Was soll ich sagen, der Kuchen ist schon fast leer, während ich diesen Beitrag schreibe…

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Irgendwie lässt mich der Rhabarber nicht los, bei meiner Rhabarber- Baiser- Torte vor kurzem, dachte ich schon, dass dies wohl das letzte Rezept mit Rhabarber sein wird, die Saison ist eigentlich schon vorbei, oder?
Doch beim Einkauf heute hatte ich dann doch nochmals Rhabarber entdeckt! Welche Freude, ich mag Rhabarber einfach zu gerne…! Davon musste es unbedingt nochmal ein Kuchen geben. Gesagt…getan!

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Zutaten für eine Backform 28 cm Ø:
200g Mehl
60g gemahlene Mandeln
165g Butter
85 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Für den Belag:
500g Rhabarber
2 EL Zucker
Für die Schmand- Creme:
4EL Zucker
250g Schmand
3 Eier ( Größe M)
120ml Sahne
1 Prise geriebene Tonkabohne
1 Pk Vanillezucker
1 Handvoll Pistazien ( ohne Salz) gehackt

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Zubereitung:
1. Die kalten Butterwürfel zusammen mit dem Zucker und dem Ei verkneten, die gemahlenen Mandeln dazu geben und das Mehl über das Buttergemisch sieben.  Mit kalten Händen alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Achtung, zu langes Kneten lässt den Teig brüchig werden.
2.Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie einwickeln und für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Backform ( ich habe eine Tarteform mit herausnehmbaren Boden  genommen) einfetten und mit Mehl leicht bestäuben.
3. Den Backofen auf 175° C ( Heißluft 150° C) vorheizen.
4.Vor dem Ausrollen des kalten Mürbteiges die Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, kurz durchkneten, dann leicht platt drücken und mit dem Wellholz kreisförmig ausrollen. Den ausgerollten Mürbteig in die Form legen und mehrmals mit einer Gabel einstechen.

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5.In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in 2cm große schräge Stücke schneiden, mit 2 EL Zucker bestreuen und miteinander vermengen.
6. Schmand, Sahne, Eier, 4 EL Zucker, Vanillezucker, Tonkabohne und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Den Guss gleichmäßig über den Rhabarber gießen und die gehackten Pistazien darüber streuen.
7. Den Kuchen auf die unterste Schiene in den Ofen schieben und 40 Minuten goldbraun backen.
8. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Lauwarm mit etwas Sahne oder einer Kugel Vanilleeis schmeckt der Kuchen besonders lecker. Von dem übrigen Rhabarber habe ich noch schnell ein leckeren Kompott gekocht und mit Erdbeeren verfeinert, auch das lieben wir und können nicht widerstehen!

Das Kuchen- Rezept lässt sich bestimmt auch gut mit Kirschen zubereiten, mit Aprikosen könnte ich es mir auch gut vorstellen.

Liebe Grüße und noch einen schönen Abend
wünscht Euch Simone

Lieblings- Erdbeer- Kokos- Törtchen

Erdbeerzeit, ist auch Tortenzeit, oder?
Für das Wochenende habe ich für Euch ein wunderbar, aromatisch schmeckende

Erdbeer- Limetten- Kokostorte.

Ich kann diesen süßen Früchten einfach nicht widerstehen, sobald ich an einem Erdbeerstand vorbeikomme muss ich anhalten und eine oder mehrere Schalen Erdbeeren kaufen.

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Erdbeeren  für den Nachtisch…für einen leckeren Smoothie …Erdbeeren, Erdbeeren….am liebsten essen ich sie natürlich pur, frisch gekauft kann ich es nicht lassen, muss doch gleich mal probieren, wie sie geschmacklich sind! Sie duften schon so gut und ich habe Glück, sie sind herrlich aromatisch und hübsch anzusehen noch obendrein!  Eine Kuchen für das Wochenende muss es natürlich davon auch noch geben…ich hatte genügend davon gekauft…, herrlich erfrischend ist dieses Törtchen, jetzt noch eine große Portion Sonne und alles ist gut!

Zutaten für einen Form 26 cm :
Für den Boden:
80g Löffel- Biskuit
50g Butter
120g weiße Kuvertüre
50g Kokosraspel

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 Für den Belag:
7Blatt Gelatine
200g Saure Sahne
70g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Limette ( Abrieb und Saft)
150ml Kokosnussmilch
150ml Schlagsahne
600g Erdbeeren
1 Handvoll Kokos- Chips

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Zubereitung:
Die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zermahlen. Die Butter im Topf zerlassen.
Kuvertüre schmelzen. Löffelbiskuit, Kokosraspel, Butter und Kuvertüre
mit einer Prise Salz mischen und gut vermengen. Die Springform mit Backpapier auslegen.
Die Löffelbiskuitmasse mit Hilfe eines Löffels auf dem Tortenboden verteilen
und im Kühlschrank ca. 30 Minuten kalt stellen.

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Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 200g Erdbeeren abbrausen, putzen, klein schneiden und pürieren. Zusammen mit der sauren Sahne, Limettenabrieb, Puderzucker, Vanillezucker und Saft einer Limette glatt rühren. Kokosmilch erhitzen und
die Gelatine darin auflösen. 1EL. der Crememasse zur Gelatine geben und
vermischen. Dann den Rest einrühren und alles gut und sorgfältig mit einem
Schneebesen vermischen. Kalt stellen. In der Zwischenzeit den Boden mit einem Tortenring umschließen, die übrigen Erdbeeren bis auf 8 Stück ( für die Deko), abbrausen, putzen, halbieren und mit den Schnittstellen nach außen dicht an dicht an den Formrand legen, die übrigen auf dem Boden verteilen. Sobald die Gelatine zu gelieren beginnt, die Sahne steif schlagen und unter die Masse heben. Die Creme- Masse vorsichtig auf dem Boden mit Erdbeeren geben und glatt streichen. Abdecken und für 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Kurz vor dem Servieren die Torte aus der Form lösen und auf eine Platte geben. Mit Kokos- Chips bestreuen, mit den restlichen Erdbeeren belegen und servieren.

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Habt ein schönes Wochenende
Eure Simone

Lieblingstorte…Rhabarber- Erdbeer- Baiser Torte

Hallo Ihr Lieben,
hab ich Euch eigentlich schon erzählt, dass ich Rhabarber über alles liebe? Und dass wir in meiner Familie alle auf diese tolle Rhabarber-Torten- Kreation stehen? Die Rhabarber- Saison ist ja nun bald vorbei, leider kam ich irgendwie die ganze Zeit nicht dazu, unser aller Lieblingstorte zu backen! Schulbank drücken und fleißiges Lernen haben mich davon abgehalten…
Beim Einkaufen auf dem Markt hatte ich schon keinen Rhabarber mehr bekommen, zum Glück gibt es aber liebe Freunde die in Ihrem Garten noch etwas davon übrig hatten und wir doch gleich mal lautstark…“ Hier… gerufen haben, als es um die Verteilung des letzten Rhabarbers ging!

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Schnell, dachte ich …ich muss mich beeilen…bevor ich jetzt richtig in den Prüfungsstress komme, und keine Zeit mehr habe! Als kleine Stärkung schon mal im Voraus, gab es am Wochenende unser aller liebste Rhabarber- Baisertorte…diesmal kombiniert mit Erdbeeren und einer extra Portion Pistazien!

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Zutaten für 16 Stück ( Form 26 cm Ø )
4 Eier
125g weiche Butter
330g Zucker
Salz
3 Päckchen Vanillezucker
150g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
5 EL Milch
80g Mandelblättchen
2 EL gehackte Pistazien
350g Rhabarber
400g Erdbeeren
1 Päckchen Vanille- Puddingpulver ( zum Kochen für 1/2 Liter Flüssigkeit)
400g Schlagsahne
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:
1.Eine Springform ( 26cm Ø) einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 175°C ( Heißluft 150°C ) vorheizen.
2.Die Eier trennen, das Eiweiß kalt stellen.
3.Die weiche Butter mit 125g Zucker, 1 Pk. Vanillezucker und 1 Prise Salz schaumig aufschlagen. Die Eigelb einzeln unterrühren.
4. Das Mehl sieben und mit dem Backpulver vermischen. Im Wechsel mit der Milch unter den Teig mischen.
5. Die Hälfte des Teigs in die Form füllen und glatt streichen.

6.Das Eiweiß steif schlagen, 180g Zucker dabei einrieseln lassen. Solange schlagen bis sicher der Zucker gelöst hat.
7. Die Hälfte des Eischnee auf den teig in der Form streichen, die Hälfte der Mandelblättchen und Pistazien darüber streuen. Im Ofen auf der 2.ten Einschubleiste für 25 Minuten backen. Den Boden abkühlen lassen, aus der Form nehmen und völlig auskühlen lassen.
8. Die andere Hälfte des Teigs, den Eischnee, die Mandeln und Pistazien ebenso in die Form füllen und backen. Auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

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9. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. 150g Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Den Rhabarber und die Erdbeeren, 70 ml Wasser und dem restlichen Zucker aufkochen, zugedeckt für 5 Minuten leicht köcheln lassen. Das Puddingpulver mit 6 EL Wasser glatt rühren, unter die Rhabarber- Erdbeermischung rühren und nochmals aufkochen lassen. Die Früchtemischung kalt werden lassen.

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10.Die Früchte nach dem Abkühlen auf einen der Tortenboden verteilen.
11.Die Sahne steif schlagen, den restlichen Vanillezucker einrieseln lassen und die Sahne auf den Kompott streichen. Den zweiten Tortenboden darauflegen und den Kuchen für 2 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Die restlichen Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Dekorativ in die Mitte der Torte auf den Boden legen und genießen.

Nun, jetzt heißt es wirklich lernen, kein Hinausschieben mehr unter dem Motto…ich habe ja noch soviel Zeit…NEIN…(noch 1 Woche dann geht es los…)

Liebe Grüße Eure Simome

Birnenkuchen mit karamellisierten Nüssen

Hallo Ihr Lieben, passend zu dem Jahres- Blogevent „Calendar of Ingredients“ und den Zutaten des Monat’s

BIRNEN- KARAMELL- GRÜNKOHL

gibt es heute bei mir einen Birnenkuchen mit karamellisierten Nüssen!

Leider ist die Zeit des Grünkohl’s bei uns zumindest vorbei, vielleicht hätte ich mir sonst auch noch etwas anderes einfallen lassen ;-), mit diesem leckeren Kuchen, denke ich, kann ich aber auch auf jeden Fall punkten!
Gastgeberin des Events ist in diesem Monat Maren mit Ihrem wunderbaren Blog “ Malu’s Köstlichkeiten„. Als begeisterte Leserin Ihres Blog’s bin ich immer wieder fasziniert von ihren tollen Kuchen- und Torten- Kreationen. Schaut mal bei Ihr vorbei, Ihr werdet bestimmt genauso begeistert sein!

Die Zutaten dafür:
250g gemischte Nüsse
(ich habe Haselnüsse gehackt, Mandelstifte, Mandeln ganz in Scheiben gehackt, Walnüsse grob gehackt genommen)
40g Butter
125g Zucker
3 Birnen( ca. 600g )
Saft 1 Orange
140g Mehl
1 TL Backpulver
1 PK Vanillezucker
250g Butter
90g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier ( Gr. M)
60 ml Milch

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Zubereitung:
1. Für die karamellisierten Nüsse, die Mandeln und Walnüsse grob hacken.
2. Die Birnen waschen und schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in dünne Spalten schneiden. Mit dem Saft der Orange in einer Schüssel mischen, alles zusammen in einen flachen Topf geben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten dämpfen, so dass die Birnen bissfest sind. Die Birnen aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen. Den Sud in dem Topf beiseite stellen.
3. Eine Backform oder Tarteform ( 26 cm Ø) einfetten. Den Backofen auf 175° C ( Heißluft 160° C )vorheizen.
4. Für den Teig Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker in einer Rührschüssel mindestens 5 Minuten mit dem Rührgerät oder in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Die Eier nacheinander hinzugeben und jeweils für weitere 30 Sekunden weiterschlagen. Das Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch hinzugeben und zügig unterunterrühren.
5. Den Teig in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und mit den Birnenspalten spiralförmig belegen.
6. Die Butter und Zucker zu dem Sud der Birnen hinzugeben und aufkochen lassen. Die Nüsse dazugeben und karamellisieren. Die Nüsse beiseite stellen, kurz abkühlen lassen und dann auf den Birnen verteilen.
7. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 35 Minuten backen. Aus dem Ofen in der Form auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und genießen!

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Ich mag Kuchen dieser Art sehr gerne, schön fruchtig, und die knackig süßen Nüsse obenauf, noch warm mit einem Klecks Sahne ….mmhhh… so lecker!

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Ab geht  mit meinem Kuchen  zu Malu’Köstlichkeiten!

Habt noch einen schönen Tag

Eure Simone

Kurkuma- Latte zu all dem Süßkram

Was trinke ich zu all dem Süßkram an Kuchen und Torten, die ich Euch hier immer wieder präsentiere, oder auch mal, wenn gerade kein Kuchen im Haus ist? Aktuell darf es bei mir gerne mal ein Kurkuma- Latte mit Mandelmilch sein, mit einer Prise Zimt, genau meine Geschmacksrichtung! Schmeckt nicht nur gut…ist zudem auch noch richtig gesund!

Denn….

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Kurkuma ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der indischen Küche! Sondern zudem auch ein wertvoller  Bestandteil der chinesischen Medizin! So wird dem in der Heilpflanze enthaltene Kurkumin eine Vielzahl von medizinischen Einsatzmöglichkeiten nachgesagt, wie z.B. im Kampf gegen Alzheimer und sogar Krebs. Kurkuma ist auch eine wirksame Waffe zur vorbeugenden Behandlung von Lungen- Leber- und Darmerkrankungen. Das curryähnliche , hellgelbe Gewürz, hat eine erwiesen stark entzündungshemmende Wirkung, die besonders bei Arthritis effiziente Ergebnisse aufweist.

Zutaten für 1 Glas:
200ml Mandelmilch
1 TL Kurkuma
Brauner Zucker und Zimt nach Geschmack

Zubereitung:
Die Milch in einem Topf erhitzen, den Topf vom Herd nehmen und Kurkuma hinzugeben, mit einem Mixstab solange pürieren bis sich das gelbe Pulver vollständig in der Milch aufgelöst hat. Die Milch mit Zimt und Zucker je nach Geschmack verfeinern und mit dem Mixstab nochmals richtig aufschäumen. In ein Glas füllen und etwas Zimt darauf pudern und ….

heiß genießen!

Lasst es Euch schmecken!

Simone

Zitrus- Tarte mit Eischnee- Tropfen

Hallo Ihr Lieben,
Blutorangen, Mandarinen, Orangen, Grapefruits, jetzt haben sie Saison und versüßen mir mit ihrer Frische die kalte Jahreszeit. Höchste Zeit mir die orangenfarbenen Früchtchen für eine Tarte in die Küche zu holen! Mürber Boden, eine zitrusfeine Creme, leuchtender Früchtegenuss , Baiser on the top, lecker und erfrischend gut! Diese wunderbare farbenfrohe Tarte lässt mich schon ein bisschen vom Frühling träumen.

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Zutaten für eine rechteckige Tarte- Form (ca. 35 x10 cm)
165g Vollkorn- Weizenmehl
Salz
45g Zucker
65g Butter
etwas Fett und Mehl für die Form
1 Eigelb
Für die Creme:
2 Eier ( Größe M)
1 Eigelb
75g Zucker
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen, 1 TL Orangenlikör
Für den Belag:
2 Orangen, 2 Mandarinen, 1 Grapefruit, 1 Blutorange
Für den Eischnee:
2 Eiweiss
100g Zucker
1 TL Zitronensaft
125g Creme Fraiche

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Zubereitung:

Aus Mehl, 1 Prise Salz, Zucker, Butter und Eigelb einen glatten Teig kneten und, flachgedrückt wie eine Ziegel und eingepackt in Folie im Kühlschrank 60 Minuten kühlen.
Den Backofen auf 175°C ( Umluft 160°C) vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig auf wenig Mehl zu einem länglichen Rechteck ausrollen. Als Anhaltspunkt die Form darauf stellen. Den Teig in die Backform legen und festdrücken. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.Teig mit Backpapier bedecken und mit Hülsenfrüchten auffüllen. Den Tarte- Boden im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten blind backen. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen. Danach den Teig auskühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 140°C ( Umluft 120°C) reduzieren.

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Für die Creme Eier und Zucker leicht verschlagen. 1 Bio- Orange heiß abwaschen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Saft von 2 Orangen und 1 Zitrone auspressen und mit der Ei- Masse, Orangenschale und Creme Fraiche verrühren. Masse auf dem Teigboden verteilen im Backofen 40-45 Minuten stocken lassen. In der Zwischenzeit das Obst für den Belag vorbereiten. Dafür 2 Orangen, 1 Grapefruit rosa und 2 Mandarinen filetieren, 1 Blutorange schälen und in dünne Scheiben schneiden. Nach Ende der Backzeit die Tarte aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

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 Für die Baiser- Tropfen 40 ml Wasser mit dem Zucker aufkochen und 3 Minuten kochen lassen. Eiweiß und Zitronensaft steif schlagen. Heißen Zuckersirup unter Rühren zügig in einem dünnen Strahl unter den Eischnee rühren. 2 Minuten bei hoher Geschwindigkeit weiterrühren. Das vorbereitete Obst auf der Tarte verteilen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und in Tupfen auf die Creme spritzen. Mit einem Creme- brùlèe- Brenner abflämmen. Tarte vorsichtig aus der Form nehmen und servieren.

Alles Liebe Eure Simone