Marmorierter Käse- Schokokuchen

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Kennt Ihr das auch, ihr wollt ein Kuchen backen, im Kühlschrank stehen Zutaten dafür die verbraucht werden müssen und die Frage stellt sich dann, welchen Kuchen backe ich damit! So ging es mir heute am Morgen, ich hatte einen cremigen Quark und etwas Creme Fraiche die beide  aus dem Kühlschnrank wollten! Schnell war klar, dass es davon einen Käsekuchen zum Nachmittagskaffee geben soll,  aber es sollte nicht der typische alltägliche sein sondern nach kurzen Überlegungen ein marmorierter Käsekuchen mit knusprigen Streuseln obenauf!

Die Zutaten dafür:

200 g Mehl
225g Zucker
Salz, 1 TL Backpulver
100 g Butter
4 Eier (Größe M), 1 Eigelb, 1 EL Kakaopulver

100 g Zartbitter-Schokolade
400 g Speisequark (20 % Fett i. Tr.)
150 g Creme Fraiche
5 EL Milch
Saft von 1/2 Zitrone
1 Päckchen Puddingpulver „Vanille-Geschmack“ (zum Kochen)
1 Päckchen Soßenpulver „Vanille-Geschmack“ (zum Kochen)
Mehl zum Ausrollen
Fett für die Form

Die Zubereitung:

1 Ei trennen. 100 g Butter in Stückchen, 200 g Mehl, 75 g Zucker, Kakao, 1 Eigelb, 3 Esslöffel kaltes Wasser und 1 Prise Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes vermengen. Mit kalten Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Teig, bis auf ca. 50 g, auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis (ca. 34 cm Ø) ausrollen. Springform(26 cm Ø) damit auslegen und am Rand festdrücken. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, kalt stellen.

  Schokolade grob hacken und in einer Schüssel über einem warmen Wasserbad schmelzen. 3 Eier trennen. Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen. Quark und Creme Fraiche in eine Schüssel geben. Nacheinander Eigelbe, Milch, Zitronensaft, 150 g Zucker, Pudding- und Soßenpulver unterrühren. Eischnee vorsichtig unterheben. Masse halbieren. Unter eine Hälfte vorsichtig die flüssige Schokolade rühren. Massen abwechselnd mit 2 Esslöffeln immer in die Mitte (auf die gleiche Stelle) des Teiges geben. Den restlichen Teig zerkrümelt auf dem Kuchen als kleine Streusel verteilen. Kuchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C ) auf unterer Schiene 40–50 Minuten backen. Nach ca. 35 Minuten der Backzeit den Kuchen mit Alufolie bedecken. Kuchen im ausgeschalteten Backofen bei geöffneter Tür auskühlen lassen. Kuchen aus der Form lösen mit Puderzucker bestäuben.

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Und schon ist der Kuchen fertig für den Nachmittagskaffee. Von wegen Nachmittagskaffee, so schnell konnte ich garnicht schauen, wie der Kuchen angeschnitten wurde….schon zum Mittagessen als Nachtisch musste er herhalten….;-) das Feedback war dementsprechend positiv!

Lasst es Euch schmecken!

Liebe Grüße Simone

Ein schneller Apfelkuchen mit Quittengelee- Topping

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Nein nicht schon wieder Zitronenkuchen…;-( nachdem ich am vergangenen Sonntag zwei davon gebacken hatte geht dass heute wirklich gar nicht…nein auf keinen Fall!!!!

Hier habe ich einen Ratz…fatz Apfelkuchen der auf jeden Fall mit dem leckeren Zitronenkuchen mithalten kann!

Ganz schnell  ist dieser Kuchen zusammengerührt und genauso schnell im heißen Ofen verschwunden ;o)

Ein einfacher Rührteig, lässt sich toppen mit feinen Äpfeln die noch dekorativ eingeschnitten sind und nach dem Backen verfeinert werden mit meinem leckeren selbstgemachten Quittengelee.

Warm mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel Sahne…göttlich!

Die Zutaten für den Apfelkuchen:

125 gZucker

125 gButter

3 Stk.Eier

200 gMehl

1 EL Rum

4 ElMilch

1 Stk.Zitrone, unbehandelt

4 Stk.Äpfel rot

3 EL Quittengelee

Puderzucker

Die Zubereitung:

1. Aus Butter, Eiern und Zucker eine Schaummasse erstellen.

2. Mit Backpulver vermischtes Mehl, Rum Milch und die abgeriebene Zitronenschale unterrühren

3. Den Teig in eine gefettete, gebröselte Springform oder Tarteform füllen.

4. Äpfel schälen, vierteln, einritzen und den Teig damit belegen.

5. Bei 175° Grad etwa 45 Minuten unterste Einschubhöhe backen.

Quittengelee in einem Topf auf kleiner Hitze erwärmen, so dass es flüssig ist. Mit einem Pinsel die Äpfel damit bestreichen.

Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestreuen.

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Lasst es Euch schmecken!!!!! :o)

Zum Herbst noch mal ein Apfelkuchen……ein Apfelkuchen mit Mandeln

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Die Tage werden kürzer und das Minirock-Wetter haben wir so langsam aber sicher  hinter uns gelassen. Jetzt kommt der Herbst, und wir sagen: Endlich! Denn die dritte Jahreszeit bringt uns wieder so viele schöne Dinge, die wir längst vermisst haben. Hier einer von vielen  Gründen weshalb man sich auf den Herbst freuen kann:

weil Apfelkuchen- Zeit ist!

Apfelkuchen  mag ich eigentlich in jeder Form, ob Apfelstrudel, gedeckter Apfelkuchen, Apple Crumble, Apfeltorte  oder  Apfel- Muffins oder Apfeltaschen…sogar mit Rosinen die ich früher als Kind nie mochte und natürlich mag ich Apfelkuchen mit Zimt! Dazu noch ein klitzekleiner Klecks Vanillesahne, eine große Kanne Tee und dann nichts wie ab aufs Sofa und den ganzen Sonntagnachmittag nicht mehr aufstehen – einfach mal die Seele baumeln lassen….

Heute habe ich für Euch einen Apfelkuchen mit Mandelcreme. Der Kuchen ist in der Zubereitung zwar etwas aufwendiger, aber ich verspreche Euch es lohnt sich! So beginnt man  damit:

Am Vortag den Mürbteig vorzubereiten:

Die Zutaten dafür:
120 g Butter
165 g Mehl
45 g Milch
12 g Zucker
6 g Salz
2 Eigelb

Für die Apfel- Masse:
50 g Aprikosen
40 g Feiner Kristallzucker
580 g Apfelstücke in Würfel
25 g Vanillezucker
40 g Butter
200 g Äpfel
30 g Zucker

Für die Mandelcreme:

115 g Butter
115 g gemahlene Mandeln
115 g Puderzucker
5 g Speisestärke
2 ganze Eier
20 g Rum
60 g steife Schlagsahne
100 g Mandelblättchen
Puderzucker

Die Zubereitung des Kuchens:

Die Butter cremig weich rühren, anschließend Mehl, Zucker, Salz, Eigelb und Milch hinzufügen. Den Teig vorsichtig kneten bis er schön gleichmäßig ist. Über Nacht ruhen lassen.

Den Teig am nächsten Tag etwas 3 mm dick ausrollen und einen Tortenring auslegen, einen Rand hochziehen. Mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchten befüllen und ca.30-35 Minuten bei 180°C blind backen.

Die Apfelmasse- Zubereitung:

Aprikosen und Zucker zu einem Kompott verarbeiten, anschließend Apfelwürfel und Vanillezucker hinzufügen. Die Masse einkochen lassen und dabei darauf achten, dass sie Apfelstücke bissfest bleiben.  Butter hinzufügen und alle Zutaten gut mischen.

200g klein geschnittene Äpfel mit Zucker mischen und bei niedriger Temperatur zu Kompott verarbeiten. Den Apfelkompott mit der zuvor zubereiteten Masse vermengen.

Die Mandelcreme:

Butter cremig weich rühren und mit den gemahlenen Mandeln, Puderzucker, Speisestärke, Eier und Rum mischen, aber nicht schaumig rühren. Die steif geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.

Den Kuchen fertigstellen:

Die Apfelmasse auf den vorgebackenen Kuchenboden geben. Anschließend die Mandelcreme mit Hilfe einer Palette auftragen und glatt streichen. Mit den Mandelblättern bestreuen. Im Ofen 40 Minuten bei 180ºC backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker leicht bestreuen.

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Na, habe ich Euch neugierig gemacht, dann nichts wie in die Küche, um diesen leckeren herbstlichen Apfelkuchen zuzubereiten.

Gutes Gelingen Eure Simone ♥♥♥

Birnen -Tartelettes gefüllt mit Marzipan und Zimt

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 Raffiniertes zum Verwöhnen….am Überlegen…was mache ich mit dem restlichen Mürbteig der noch vom Wochenende von einem Zwetschgenkuchen übrig war, im Kühlschrank schön eingepackt in einer Folie lag  und danach schrie verarbeitet zu werden… aus kreativer Überlegung entstand diese schöne Kreation mit Birnen….Birnen -Tartelettes gefüllt mit Marzipan und Zimt! Eine Süße Idee, Birnen- Tartelettes mal so zu präsentieren. Die Kombination mit Zimt, Marzipan Rum Rosinen und Vanillequark ist immer eine Sünde wert. Und auch vom Aussehen finde ich machen sie echt was her und hinterlassen einen nicht so schnell vergessenden  Eindruck  ♥♥♥

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Neugierig geworden dann habe ich hier das Rezept für Euch:

Für den Tartelette Teig:

( das Rezept ist ausreichend für 6 kleine Tartelettes)

150g Mehl
100g Butter
50g  Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb

Für den Belag:

6 kleine Birnen

80g Marzipan

25 g  Rum- Rosinen, 1 EL Zimt- Zucker, 4 Zimtstangen

2 EL Zitronensaft

80g Mandelblättchen

Für die Quarkmasse:

1 Eigelb
1 Ei
45 g  Zucker
1/2 Pk. Vanillezucker
1/2 EL Zitronensaft
125 ml Sahne
1/4 Päckchen Soßenpulver „Vanillegeschmack“ (für 1/8 l Milch; zum Kochen)
15 g Hartweizengrieß
185 g Magerquark
65 ml Öl

evtl. Puderzucker zum Bestäuben

Die Zubereitung der Birnen- Tartelettes:

Für den Mürbeteig das Mehl und den  Zucker, Salz, Butter in Stücken und das Ei ­in eine Rührschüssel geben. Erst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Inzwischen für den Belag die Birnen schälen, mit einem Ausstecher jeweils das Kerngehäuse entfernen. Den Boden der Birne gerade abschneiden. Birnen rundherum mit Zitronensaft einstreichen. Marzipan mit Rum- Rosinen,Zimt- Zucker verkneten, die Birnen damit füllen. Zimtstangen in Stücke brechen , in jede Birne oben in die Füllung ein Stück Zimtstange als Stiel stecken.

Für die Quarkcreme 1 Eigelb, 1 ganzes Ei,  Zucker, Vanillin-Zucker und  Zitronensaft verrühren. Milch, Soßenpulver, Grieß, Quark und zum Schluss das Öl nacheinander unterrühren.

Backofen auf 200 Grad ( Umluft 180 Grad) vorheizen. 6 kleine Förmchen einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Den gekühlten Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen.6 Kreise (∅12cm) ausstechen und die vorbereiteten Förmchen damit auslegen.

Jeweils eine gefüllte Birne in die Mitte der Förmchen stellen und die Quarkcreme darum verteilen. Mit Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten  Ofen 30-35Minuten backen.

Die Tartelettes herausnehmen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Super gut schmecken die Tartelettes zusammen mit einer Kugel Vanilleeis oder natürlich mit geschlagener Sahne.

Delicious „Tartelettes “ around my kitchen

Liebe Grüße Eure Simone

#ich backs mir….Apfel- Chessecake mit Baisertropfen

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Einen leckeren Apfelkuchen sollte es heute bei mir sein, bei den vielen Äpfeln die überall auf den Bäumen hängen, knackfrisch, aromatisch und so lecker wie sie im Moment sind, ob klein ob groß den leuchtenden Früchten auf dem Baum kann keiner widerstehen.
Die Zeit ist reif für tolle Ofenkreationen mit Äpfel!
Zum Warmwerden habe ich heute einen cremigen Apfel- Cheesecake mit Baisertropfen gebacken. Locker und fluffig mit einer leichten Säure von den Äpfeln und der Zitrone, mit viel Liebe gebacken…der Kuchen muss einfach schmecken!

Der Apfel- Cheesecake mit Baisertropfen ist gleichzeitig ein Beitrag für das Blog Event von Clara vom Blog „Tastesheriff“.

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Die Zutaten für den Apfel- Käsekuchen mit Baisertropfen:

600 g Äpfel (z. B. Elstar oder Boskop)

2 EL Zitronensaft

210 g Zucker

150 g Mehl

1 gestrichene (ca. 10 g) TL Backpulver

4 Eier (Größe M)

75 g Butter

1/2 Päckchen Vanillin-Zucker

250 ml Sahne

1/2  Päckchen Soßenpulver „Vanillegeschmack“ (für 1/4 l Milch; zum Kochen)

30 g Hartweizengrieß

375 g Magerquark

125 ml Öl

evtl. Puderzucker zum Bestäuben

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Die Zubereitung des Apfel- Käsekuchen mit Baisertropfen:

Äpfel vierteln, Kerngehäuse herausschneiden. Apfelviertel in dünne Scheiben schneiden. Äpfel, 2 Esslöffel Zitronensaft und 25 g Zucker mischen. Mehl, Backpulver und 75 g Zucker in einer Schüssel mischen. 1 Ei und kalte Butter in Stückchen zufügen und mit den Knethaken des Handrührgerätes krümelig verkneten. Auf bemehlter Arbeitsfläche mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Eine quadratische Tarteform ( oder eine runde 26 cm Ø )gut fetten und mit Mehl ausstäuben. Teig mit bemehlten Händen oder einer Teigrolle gleichmäßig darauf flachdrücken oder ausrollen. Äpfel auf dem Teig verteilen. Für die Quarkcreme 2 Eier trennen, Eiweiß kalt stellen. 2 Eigelb, 1 ganzes Ei, 85 g Zucker, Vanillin-Zucker und 1 Esslöffel Zitronensaft verrühren. Milch, Soßenpulver, Grieß, Quark und zum Schluss das Öl nacheinander unterrühren. Flüssige Quarkcreme gleichmäßig über die Äpfel gießen. Im vorgeheizten Backofen, untere Schiene (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 35 Minuten backen. Kurz vor Ende der Backzeit das übrige Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen, dabei 25 g Zucker einrieseln lassen. Kuchen herausnehmen, Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und auf den Kuchen kleine Tropfen spritzen. Im Backofen bei gleicher Temperatur weitere ca. 10 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen. Eventuell mit Puderzucker bestäubt servieren.

Ich wünsche Euch noch eine schöne sommerlich herbstliche Woche!
Eure Simone

Tarte Tatin- Birnenkuchen mit Karamel

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Tarte Tatin ist eigentlich eine französische Apfeltarte, die verkehrt herum gebacken wird und nach ihren Erfindern (den Schwestern Tatin) benannt ist. Wie so oft soll das Rezept allerdings zufällig bzw. durch ein Versehen entstanden sein….
Ich war gestern am frühen Morgen gemütlich einkaufen auf dem Markt ( normal muss dass bei mir ziemlich schnell gehen ;-)) wenn ich arbeite! Aber heute hatte ich viel Zeit und so konnte ich die tolle Atmosphäre und das bunte Treiben einfach mal in aller Ruhe genießen, von Stand zu Stand gehen, mir ein Bund Rosen bei der Rosenfrau kaufen…ein leckeres Mandelcroissant vom Franzosen mit einem Latte Macchiato von dem Coffee- Shop an der Ecke mir zu Gemüte zu führen…einfach nur schön!!!
Croissant vom Franzosen…da sah ich in der Theke eine Apfeltarte stehen! Sah aus wie eine Tarte Tatin! Ich hatte im letzten Jahr schon mal eine gebacken und erinnerte mich, wie toll sie geschmeckt hatte…im Keller stand die dafür extra gekaufte Tarte Tatin-Form von Emile Henry die eigentlich mal wieder zum Einsatz kommen sollte damit sie nicht einstaubt! Die Idee anstelle einer französische Tarte Tatin mit Äpfel, eine Tarte Tatin mit Birnen für das Wochenende zu backen wurde geboren nachdem ich zuvor bei meinem Gemüsehändler Birnen „geschenkt“ bekommen hatte welche vom Geschmack und der Reife phantastisch schmeckten und dafür gut geeignet waren. Die Vorfreude auf Sonntag war somit groß und so wurde die Tarte nach einem ausgiebigen Frühstück am späten Mittag schnell zubereitet und war

“ ratz fatz „auch schon im Ofen verschwunden!

Die Zutaten für die Tarte Tatin mit Birnen:

Für den Mürbteig:
200 g Mehl
100 g Butter
45g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

Für den Belag:

6 Birnen

200 g feiner
80 g Butter

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Die Zubereitung der Tarte Tatin:

Die Birnen schälen, entkernen und in 6 – 8 Spalten schneiden.

Unterdessen bereits die Tarte Tatin-Form von Emile Henry auf die Herdplatte stellen und 5 Minuten bei kleiner, dann bei mittlerer Hitze ganz langsam heiß werden lassen. 170 g Zucker hinein geben und warten, bis der Zucker schmilzt und dann zu einem schönen braunen Karamell wird. Dabei ab und zu umrühren. Sobald das Karamell dunkel genug ist, 50 g Butter in kleinen Stückchen zugeben (die Karamellisierung stoppen). Ein paar Minuten kochen und „brutzeln“ lassen, damit es gleichmäßig wird.
Die Form von der Flamme nehmen, die Birnenspalten dicht darin einschichten: zuerst eine Lage mit der runden Seite nach unten, dann eine Lage umgekehrt in die Zwischenräume. (Die restlichen 30 g Zucker und 30 g Butterstückchen darüber verteilen – kann man auch weglassen!)
Den Mürbteig dünn ausrollen (etwas größer als die Form) und über die Birnen legen, die Ränder an den Seiten in die Form stecken.
In den auf 180°C. vorgeheizten Ofen schieben und ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Die dazugehörige Kuchenplatte auf die Form legen.
Mit Topflappen vorsichtig die noch heiße Tarte drehen und auf die Platte stürzen mit Puderzucker leicht am Rande bestäuben.

Am besten lauwarm servieren, denn so schmeckt die Tarte Tatin traumhaft…die butterweichen Birnen getränkt in Karamel einfach himmlisch und ein wahrer Gaumenschmaus!

Mit einem Klecks Sahne, Creme Fraiche oder einer Kugel Vanilleeis…Delicious!

Simone ♥♥♥

Heidelbeer- Käse- Tarte mit braunem Minze- Zucker

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Heute war der Sommer nochmal zurück, ein super schöner Sonnentag…, die Lust auf Beeren keimte nochmals auf, bei meinem morgendlichen Besuch auf dem Wochenmarkt, heute am Mittwoch. Die Blaubeeren sind ganz heimlich in meinen Einkaufskorb gewandert ;-). Die Blaubeer- Käse- Tarte wollte ich ja letzte Woche schon backen aber dann musste ich dem feinen Zitronenkuchen den Vortritt lassen ♥♥♥ Aber heute gab es keine Konkurrenz….es gab nur ein Kuchen der für den Kaffee am Nachmittag auf den Tisch kam ♥♥♥ Yeah…….Blaubeeren…..Blaubeer- Käse- Tarte!

Das Rezept dafür ist ziemlich einfach und schnell zuzubereiten:

( für eine 28 Ø cm Tarte oder Springform )

Für den Tarte Teig:

250 g Mehl

1 Prise Salz

100 g Zucker

1 Eigelb

1 EL kaltes Wasser

125 g kalte Butter

Für die Käsecreme:

75 g Butter

Saft und abgeriebene Schale von 1/2 Limette (Bio)

650 g Magerquark

3 Eier

Mark von einer Vanilleschote

2 EL Vanille- Puddingpulver

150g Schlagsahne

Für den Belag:

600g Heidelbeeren

einige Stiele Minze

grober brauner Zucker

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Die Zubereitung der Blaubeeren-Käse- Tarte:

Mehl, Salz und Zucker in einer Rührschüssel miteinander vermischen, Eigelb und Wasser miteinander verquirlen, mit der kalten in Würfel geschnittenen Butter zum Mehl geben. Schnell zu einem Teig  verkneten. Die Backform mit Backpapier auslegen( das habe ich nicht gemacht, weil ich eine Tarte- Form mit Hebeboden verwendet habe).Den Teig ausrollen und in die Formlegen, einen Rand hochziehen und dieForm mit dem Teig 30 Minuten in das Gefrierfach stellen.

Inzwischen die Butter für die Käsecreme schmelzen. Limettensaft und Schale , Quark, die Eier, Zucker, Vanillemark, Puddingpulver und flüssige Butter verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterziehen.

Backofen auf 180 Grad ( Umluft 160 Grad) vorheizen. Creme auf dem Teig verstreichen. Kuchen im heißen Backofen ca. 50 Minuten backen.

Tarte herausnehmen, in der Form auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Heidelbeeren verlesen, abbrausen und gut abtropfen lassen. Tarte aus der Form lösen und Beeren darauf anrichten.

Minzblättchen abzupfen, mit 2-3 El braunem Zucker in einem Mörser zerstoßen und über die Tarte streuen. Den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Und dann heißt es nur noch genießen!!! Die Tarte schmeckt total lecker mit dem Minze- Zucker, die Kombination mit den Blaubeeren einfach genial!!!

Extrafeiner Zitronenkuchen

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“ Ein toller Zitronenkuchen!! Schön saftig und super schnell gemacht. Den werd ich öfters backen.“

Dass waren meine Worte, als ich den Kuchen zu ersten Mal gebacken habe! Die letzten 4 Wochen habe ich den Kuchen 4 mal gebacken!!! Hilfe!!!!!!!……..Mein Chef ist total vernarrt in den Kuchen, er ist ein Liebhaber von Kuchen und Desserts mit zitronigem Geschmack, von Zitronencreme, zur Zitronentarte bis zur Zitronenschichttorte  findet er alles gut! Hauptsache Zitrone und süß! Ich ja auch….aber musste es heute schon wieder dieser Kuchen sein??? Lieber hätte ich eine Heidelbeer- Käsetarte mit Minze ausprobiert, aber nein…es musste der Zitronenkuchen sein….Na ja meistens tue ich ja was er sagt, so ausnahmsweise auch heute 🙂 Zusätzlich zu der angegebenen Menge an Zitronensaft habe ich heute noch eine extra Portion an Saft in dem Kuchen gegeben, dadurch schmeckt er noch zitroniger und natürlich noch viel, viel besser!!!

Hier das Rezept für den Zitronenkuchen:

Fett und Mehl für die Form
250 g weiche Butter/Margarine
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone ( Ich habe die doppelte Menge Saft genommen)
Salz
4 Eier (Gr. M)
200 g Mehl
50 g Speisestärke
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Haselnusskerne
150 g Puderzucker
1 Holzspießchen

Die Zubereitung des Zitronenkuchens:

1. Kastenform (ca. 25 cm lang; mind. 1,5 l Inhalt) fetten, mit Mehl ausstäuben. Fett, 200 g Zu­cker, Vanillin-Zucker, Zitronen­schale und 1 Prise Salz cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Stärke und Back­pulver ­mischen und portionsweise kurz darunterrühren.

2. Teig in die Form streichen. Im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C) ca. 50 Minuten backen. Ca. 15 Min. in der Form abkühlen.

3. Kuchen aus der Form stürzen, mit 1 Holzspießchen mehrmals einstechen und mit Zitronensaft, bis auf 3 EL, beträufeln. Auf ei­nem Kuchengitter auskühlen.

4. Nüsse in dünne Blättchen schneiden. Ohne Fett rösten, auskühlen. Für den Guss Puderzucker und 3 EL Zitronensaft ver­rühren. Auf dem Kuchen verteilen. Nussblättchen daraufstreuen. Guss trocknen lassen.

Und dann nichts wie  den Kuchen  genießen!

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Die einfachsten Kuchen sind manchmal die am Beliebtesten, das habe ich heute wieder einmal festgestellt, es muss nicht immer eine neue besondere Kreation, eine Torte oder sonst ein besonderer Kuchen sein…nein ein einfacher Zitronenkuchen kann so gut sein 😉 lasst es Euch schmecken 😉

Liebe Grüße Eure Simone

…bei dem trüben schon herbstlichen Wetter einen leckeren einfachen Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln

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Heute gibt es einen leckeren Zwetschgenkuchen zum Kaffee, die Idee und das Rezept dafür erhielt ich heute morgen auf dem Wochenmarkt. Die Frau hinter dem Gemüsestand erzählte mir in Ihrem fränkischen Dialekt…Heute backe ich einen “ Zwetschgendatschi „. Zuerst wusste ich nicht wirklich was sie damit meinte 😉 sie musste mich dann doch etwas aufklären was ein Datschi ist! Neugierig wie ich war und da ich  sowieso schon Zwetschgen in meinem Einkaufskorb hatte, verriet sie mir doch gleich noch das Rezept von einem einfachen und knusprigen Mürbteig und wie sie den Datschi zubereitet! Lecker hörte sich das an und ganz easy!

So gab es heute dann zum Nachtisch und Kaffee diesen leckeren Kuchen von mir.

Zutaten für den Mürbteig:

300g Mehl

200g Butter

100g Zucker

1 Prise Salz

1 Ei

Zutaten für die Zimtstreuseln:

150g Mehl

1Msp Zimt

75g Zucker

1 Packung Vanillezucker

1 Prise Salz

100g Butter

Für den Belag:

800g Zwetschgen

etwas gemahlene Mandeln

Die Zubereitung des Kuchens:

Für den Mürbeteig das Mehl und den  Zucker, Salz, Butter in Stücken und das Ei ­in eine Rührschüssel geben. Erst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Für die Streusel  Mehl,  Zucker, Vanillezucker,  Salz , Zimt und die weiche Butter in einer Schüssel zu groben Streuseln verkneten.

Backofen vorheizen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 150 °C/Gas: s. Hersteller). Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen.

Für den Boden den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund (ca. 28 cm Ø) ausrollen. Form damit auslegen, dabei am Rand andrücken. Boden mit einer Gabel öfter einstechen. Den Boden leicht mit den gemahlenen Mandeln bedecken, damit die der Boden durch die saftigen Zwetschgen beim Backen nicht durchweicht!

Die Zwetschgen kreisförmig auf den Boden legen. Die Streuseln darauf verteilen.

Den Zwetschgenkuchen in den Ofen auf der 2. Einschubhöhe 50 Minuten backen. Danach herausnehmen und komplett auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Danach heißt es einfach nur noch Genießen ♥♥♥ am besten mit einem Löffel Schlagsahne…..:-) Lasst es Euch schmecken!

Biskuitrolle mit Johannisbeersahne

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Leckerei für den Nachmittags- Kaffee…eine Biskuitrolle mit Johannisbeer- Mascarponecreme!
Ich mag Biskuitrolle, weil sie ohne großen Aufwand viel hermacht…Sie lässt sich gut vorbereiten, der Teig ist „ratzfatz“ fertig und man kann sie beliebig füllen. Ich habe sie heute mit einer Mascarpone- Johannisbeercreme gefüllt, zwar etwas reichhaltiger aber total gut! Das Topping mit geschlagener Vanillesahne und frisch gekochtem Johannisbeer- Gelee kann sich sehen lassen!

Und so wird die Rolle ein tolle Sache:

Teig:

60 gMehl

45 gSpeisestärke

1 1/2 Tl Weinsteinbackpulver ( Ich habe Backpulver genommen)

90 gZucker

Salz

3 Eier , (Kl. M)

Für die Füllung:

500g Mascarpone

100g Zucker

1/2 Vanilleschote

2 EL Zitronensaft

200g Sahne

Für die Dekoration der Biskuitrolle:

100g Johannisbeer- Gelee

1/2 Vanilleschote

1 EL Limettensaft

200 g Schlagsahne

Die Zubereitung:

1. Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Zucker, 1 Prise Salz und Eier am besten mit der Küchenmaschine (oder mit den Quirlen des Handrührers) mindestens 8 Minuten cremig-weiß aufschlagen. Mehlmischung in 3-4 Portionen auf die Eimasse sieben und mit dem Schneebesen locker unterheben.

2. 5 Teigkleckse auf ein Backblech (40 x 30 cm) setzen (damit das Papier nicht verrutscht) 
und das Blech mit Backpapier belegen. Teig am besten mit einer Winkelpalette gleichmäßig auf das Backblech streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad) auf der 2. Schiene von unten in 9-10 Minuten hellgelb backen.

3. Ein sauberes Küchentuch mit 1 EL Zucker bestreuen. Biskuit mit dem Backpapier vom Blech nehmen und auf das Tuch stürzen. Backpapier mit kaltem Wasser bepinseln, nach ca. 20 Sekunden vorsichtig abziehen. Die Biskuitplatte sofort zusammen mit dem Küchentuch aufrollen und vollständig abkühlen lassen.

4. Inzwischen Johannisbeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen und mit einer Gabel von den Rispen streifen. Mascarpone, 100g Zucker und 2 EL Zitronensaft kurz glatt rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Beeren bis auf einige zu Verzieren unter die Mascarponesahne heben.

5. Den abgekühlten eingerollten Biskuit wieder entrollen. Creme auf der Biskuitrolle versreichen, dabei rundherum 1cm Rand frei lassen. Biskuit mithilfe des Geschirrtuchs mit der Füllung aufrollen, sodass die Nahtstelle am Ende unten liegt. Die Biskuitrolle ca. 1 Stunde kalt stellen.

6. Für die Dekoration die Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Das Johannisbeer- Gelee glatt rühren, mit Vanillemark und Limettensaft verrühren und in einen kleinen Einwegspritzbeutel füllen.

7. Biskuitrolle auf eine Platte legen. Die Spitzen der Spritzbeutel knapp aufschneiden und die Rolle streifig erst mit Sahne, dann mit der Geleemischung garnieren, mit restlichen Johannisbeeren belegen und ca. 1 Stunde kalt stellen und servieren.

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Gekühlt ist die Biskuitrolle eine schöne Erfrischung…auch bei Regenwetter!

Liebe Grüße und bis bald….morgen geht es wieder zum Arbeiten für eine Woche nach Mallorca 😉

Eure Simone