Rustikaler Flammkuchen mit Blutwurst und Apfel

Flammkuchen kommt ja ursprünglich aus dem Elsass, aber diese Variante die kommt aus der Pfalz, zumindest was den Belag betrifft! Genauso hatten wir es im letzten Jahr dort auf einem Weinfest gegessen. Wir fanden die Variation so lecker, dass wir diese deftige und zugleich süße Art des Flammkuchens unbedingt zu Hause selbst noch einmal  ausprobieren wollten. Wir mögen Flammkuchen in allen Variationen, ob den klassischen mit Speck und Zwiebeln, oder aber auch ein Süßen mit den verschiedensten Früchten, Flammkuchen geht immer und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Das Gute am Flammkuchen, der Teig ist schnell  zubereitet ( diesen kann man übrigens auch schon ein paar Stunden vorher zubereitet und zum Gehen in den Kühlschrank stellen! )

Schnell die Zutaten für den Belag schnippeln, und dann geht eigentlich alles ziemlich schnell!

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Hier die Zutaten für 2 Stück (4 Personen):
10g Hefe
1/2 TL. Zucker
300g Mehl
Salz
3 EL Öl
200g Schmand
1 Knoblauchzehe, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz,

2 kleine Zwiebeln, 100g geriebener Mozzarella, 1 Apfel, 200g Blutwurst, 150g selbst gekochten Apfelmus , 2 Stengel Rosmarin

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Zubereitung:

Für den Teig die Hefe zerbröckeln und mit dem Zucker verrühren. Das Mehl, 1/4 TL Salz, Öl und 175 ml lauwarmes Wasser in eine Rührschüssel geben und zusammen mit der Hefe- Zucker- Mischung zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 1/2 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 250°C Heißluft vorheizen. In der Zwischenzeit den Schmand mit dem kleingeschnittenen Knoblauch verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe hobeln. Die Haut der Blutwurst entfernen und die Blutwurst in dünne Scheiben schneiden. Beides beiseite stellen. Den Apfel waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelhälften in dünne Scheiben schneiden. Die Rosmarin- Nadeln vom Stiel streifen und fein hacken.

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Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig halbieren. 1 Teil auf das Backblech geben und dünn ausrollen. Die Hälfte des Schmands auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Mit der Hälfte des geriebenen Mozzarellas, der Zwiebelringe gleichmäßig belegen. Die Blutwurstscheiben auf dem Flammkuchen verteilen. Kleine Portionen des  Apfelmuses mit einem kleinen Löffel in die Zwischenräume geben und die Apfelscheiben darauf legen. Mit dem gehackten Rosmarin bestreuen. Den Flammkuchen in den vorgeheizten Ofen geben und 8-10  Minuten goldgelb backen. Inzwischen den restlichen Teig und Belag für den 2 Flammkuchen ebenso verarbeiten. Den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen und den 2 ebenso backen.

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♦ Habt es gut Eure Simone ♦

Selbstgemacht…Gebrannte Mandeln

Ich liebe gebrannte Mandeln und ich muss gestehen nicht nur zur Weihnachtszeit…als Kind konnte ich den süßen Teilchen schon auf den Jahrmärkten nicht widerstehen! Leider finde ich hat die Qualität der gekauften, gebrannten Mandeln die es so zu kaufen gibt nachgelassen und außerdem, wie ich finde, sind sie auch ganz schön teuer geworden! Und ….mittlerweile muss man ja auch etwas mehr darauf achten was man zu sich nimmt, was die Anzahl der Kalorien betrifft! Dass war zu Kinderzeit noch etwas anders, da konnte ich zumindest essen was ich wollte und nahm nicht zu!

Jetzt zur Adventszeit, wo es beim Besuch auf den Weihnachtsmärkten überall nach gebrannten Mandeln riecht, macht es Spaß diese Leckereien auch mal zu Hause selbst zuzubereiten. Selbstgemacht schmecken sie sowieso am besten und man kann auch noch mit den Gewürzen variieren, dabei entstehen Mandeln in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen z. B durch die Zugabe von Lebkuchengewürz, Vanille oder auch Spekulatiusgewürz.  Heute gibt es bei mir die klassische Variante mit Zimt, meine Favorite- Geschmacksrichtung was gebrannte Mandeln betrifft.

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Zutaten für etwa 400g:
1 Mark 1 Vanilleschote
350g Zucker
1 TL Zimtpulver
400g Mandelkerne (mit Haut)

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Zubereitung:

Das Mark aus der Vanilleschote herausschaben, mit dem Zucker und Zimt mischen. Die Mischung in eine große etwas höhere Pfanne geben, 200 ml Wasser hinzufügen und zum Kochen bringen. Dabei nicht umrühren.

Nun die Mandeln in die Pfanne geben und unter ständigem Rühren bei hoher Hitze weiterkochen, bis der Zucker schließlich trocken wird. Die Hitze etwas reduzieren und die Mandeln solange in der Pfanne lassen , bis der Zucker leicht zu schmelzen beginnt und die Mandeln schön glänzen.

Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech schütten und verteilen, so dass sie nicht zusammenkleben und vollständig trocknen können.

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Aufbewahrt in einer Gebäckdose sind die Mandeln etwa 3 Wochen haltbar!

Zur Weihnachtszeit sind die Mandeln bei uns aber „ratz fatz“ aufgegessen, denn wie ich gehört habe…ist es so, dass zur Weihnachtszeit die Süßigkeiten nur halb soviel Kalorien haben?! 😉

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Stimmt doch, oder? 😉

Alles Liebe Eure Simone

Marzipan- Walnuss- Plätzchen

Advent, Advent …das 2. Lichtlein brennt…heute zum 2. Advent habe ich für Euch diese leckeren Walnussplätzchen mitgebracht. Jedes Jahr, zur Vorweihnachtszeit kann ich im Supermarkt der Versuchung nicht widerstehen und muss in der Zeitschriften- Abteilung mindestens 1-2 Zeitschriften kaufen, speziell mit Rezepten für die Weihnachts- Bäckerei. Dann sitze ich zu Hause und wälze die Zeitschriften und so manches neues Rezept schafft es dann in unsere Gebäckdose! Es muss ja auch immer etwas Neues geben und ausprobiert werden. Aber dann kommt die Frage aller Fragen…aber die und die vom letzten Jahr backst Du auch wieder! Ok…alles klar…natürlich das Standard- Sortiment gibt es, da führt kein Weg dran vorbei!

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Damit sind auch diese leckeren Marzipan- Walnuss- Plätzchen gemeint, welche eben zu diesem Standard- Sortiment gehören und die Jahr für Jahr immer gebacken werden, weil sie einfach zu gut sind!

Zutaten für ca. 50 Stück:
175g Mehl
75g Speisestärke
2 EL Vanillezucker
65g Zucker
1 Ei
165g Butter
200g Marzipanrohmasse
150g Puderzucker
4 EL Aprikosen- Konfitüre
125g Schokoladenglasur
50 Stück Walnusshälften

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Zubereitung:
Für den Teig Mehl, Speisestärke, Vanillezucker, Zucker, Ei und Butter in eine Rührschüssel geben alles rasch zu einem glatten Teig zusammenfügen. In eine Frischhaltefolie wickeln 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher rund Kreise (Ø 3 cm ) ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, zwischen den Plätzchen etwas Platz lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 175° C Heißluft 6-9 Minuten goldgelb backen.

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Die Marzipanmasse mit dem Puderzucker verkneten. Die Masse etwa 3 mm dick ausrollen und gleichgroße Kreise wie die Plätzchen ausstecken. Die Aprikosen- Konfitüre glatt rühren.
Als nächstes die abgekühlten Plätzchen dünn mit der Konfitüre bestreichen, das Marzipanblättchen daraufsetzen und festdrücken. Die Schokoladenglasur in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen und die Plätzchen darin eintauchen. Mit der Walnusshälfte verzieren.

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Habt Ihr auch Eure Lieblings- Plätzchen die es jedes Jahr geben muss? Was wandert bei Euch jedes Jahr auf den Gebäckteller?

Habt einen schönen 2. Advent Abend!

♥Eure Simone♥

Must have….Nougatringe

Hallo Ihr Lieben,

im Weihnachts- Backrausch präsentiere ich Euch heute die Lieblings- Plätzchen meiner beiden Neffen!  Heute hat meine Mutter auf meinem Blog gebacken. Und das macht sie richtig gut! Kein Wunder, sie hat quasi die Fähigkeit zu backen in die Wiege gelegt bekommen, weil mein Opa, ihr Vater, eine Bäckerei bei uns im Dorf besaß. Die Bäckerei wurde in meiner Kindheit dann von meinem Onkel übernommen. Ich kann mich erinnern, dass ich so manchen Samstag in der Bäckerei meines Onkels verbrachte und dort  mitgeholfen oder einfach nur zugeschaut habe, ich liebte es den Teig zu kneten, zuzuschauen wie leckeres Brot, Brötchen, Hefezöpfe oder auch Plätzchen entstanden, oder aber auch einfach nur am Ofen zu stehen und abzuwarten was Leckeres aus dem Ofen zu holen war.

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Meine beiden Neffen lieben diese Plätzchen über alles so dass meine Mutter alljährlich nicht darum herum kommt und diese leckeren Nougatringe backen muss! Was macht man nicht alles für die Enkelkinder…und aber auch für uns, ihre Kinder! Diese leckeren Nougatringe werden alljährlich von meiner Mutter für die ganze Familie gebacken!

Zutaten für ca. 50 Stück:
100g Mehl
45g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Orange
1 Prise Salz
1 Eigelb
60g Butter
Mehl zum Ausrollen
Backpapier

Zum Verzieren:

120g gehackte Mandeln, 150g Butter, 350g Nuss- Nougatmasse, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange, 300g Vollmilch- Kuvertüre

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Zubereitung:

Mehl, Puderzucker und Vanillezucker, Orangenschale und Salz in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Eigelb und Butter in kleine Flöckchen dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig zusammenkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Den teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dünn ausrollen. Kreise ( Ø 5cm ) ausstechen. Aus der Mitte des Kreises wiederum einen Kreis ( ø 2,5 cm ) ausstechen. Die ausgestochenen Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem restlichen Teig genauso weiter verfahren.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ( Umluft 180°c) 7- 10 Minuten goldgelb backen. Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Zum Verzieren die gehackten Mandeln in einer trockenen Pfanne rösten. Butter, Nougat und Orangenschale mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kreisförmig auf die Mürbteig- Ringe spritzen. Die Mandeln darüber streuen und etwas andrücken. Die Plätzchen über Nacht kühl stellen oder im für ca. 15 Minuten in das Tiefkühlgerät stellen.

Danach die Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen. Die Ringe kurz in die Kuvertüre tauchen, etwas abtropfen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

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Ganz schön aufwendig , denkt Ihr jetzt vielleicht, aber die Arbeit lohnt sich glaubt mir, die Plätzchen sind einfach genial!

♦ Simone ♦

My Favorite Cookies- Walnuss- Makronen

Unschlagbar sind diese Walnuss- Makronen für mich die besten Plätzchen zur Adventszeit! Davon kann ich einfach nicht genug bekommen. Sobald die frisch gefüllte Gebäckdose auf den Tisch kommt ( die Makronen liegt natürlich oben auf ), sind diese die Plätzchen die von allen in der Familie als Erstes gegessen werden, keiner kann diesen süßen Walnuss- Plätzchen widerstehen, glaubt es mir! Deswegen muss es davon natürlich auch genügend geben, was heißt, davon muss auf jeden Fall ein doppeltes Rezept gebacken werden.

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Übrigens…die Rezeptur für die Walnuss- Makronen stammt aus der Rezepte- Sammlung  einer Tante von mir und wandert mal ganz schnell in die Kategorie “ Familien- Rezepte“ auf meinem Blog!

Zutaten für ca. 60 Stück:
350g Zucker
3 Eiweiß
1 EL Essig
500g Walnüsse gehackt

Zubereitung:

Das Eiweiß mit dem Essig über dem Wasserbad bei mittlerer Hitze schaumig schlagen, den Zucker langsam einrieseln lassen, ca. 1/2 Stunde schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die gehackten Walnüsse unterheben. Den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen. Zwei mit Backpapier belegte Bleche bereitstellen. Die Eiweiß- Nuss- Masse in kleine Häufchen mit etwas Abstand zueinander auf das Blech setzen. Im Ofen auf der mittleren Schiene 14 Minuten backen.

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Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Vom Blech nehmen und in eine Gebäckdose füllen.

Habt ein schönes Wochenende

Eure Simone

Nougat- Baiser- Plätzchen

Hallo Ihr Lieben,

Heute gibt es kleine feine Leckereien bei mir, es geht weiter in meiner Weihnachts- Bäckerei mit Nougat- Baiser- Plätzchen. Die kleinen Kunstwerke mit Nougat sind wahre Hingucker auf jedem Gebäckteller. Ich gebe zu etwas aufwendiger in der Herstellung aber es lohnt sich! Los geht’s zum Rezept dafür!
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Zutaten für 45 Stück:
2 Eier
170g Mehl
185g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Prisen Salz
90g Butter
300g Nuss- Nougatmasse
1 TL. Stärke
1 Prise gemahlener Kardamom
20g goldene Zuckerperlen

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Zubereitung:

Für die Nougatplätzchen 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen, das Eiweiß  in einer Rührschüssel kalt stellen. Mehl, 60g Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, Eigelb und Butter in eine Rührschüssel geben. 50g Nougatmasse in Scheiben schneiden und dazugeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen. Den Teig zu Kreisen (Ø 3 cm ) ausstechen. Die Kreise mit etwas Abstand zueinander auf die Backbleche legen. Die ausgestochenen Kreise nacheinander in den mittleren Einschub des Backofens schieben und 8 Minuten backen. Bleche herausnehmen und auskühlen lassen.

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Das Eiweiß und 1 Prise Salz schaumig schlagen. Sobald das Eiweiß beginnt fest zu werden, den Zucker langsam einrieseln lassen. Solange das Eiweiß schlagen bis sich feste Spitzen bilden. Stärke und Kardamom mischen und unterrühren.

Den Backofen auf 75°C Umluft vorheizen und 2 Backbleche belegt mit Backpapier bereitstellen. Die Baiser- Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und mit Abstand kleine Tupfen auf die Bleche spritzen. Im Ofen etwa 50 Minuten trocknen lassen. Dann im Ofen auskühlen lassen.

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Das restliche Nougat in eine Schüssel geben und im lauwarmen Wasserbad schmelzen. In einen Einweg- Spritzbeutel geben und die Spitze des Beutels abschneiden. Auf jeweils einen Kekskreis etwas Nougat geben und einen weiteren Kekskreis daraufsetzen. Einen weiteren Klecks Nougat auf den Kekskreis geben und einen Baiser- Tropfen daraufsetzen. Einen kleinen Tupfen Nougat nun auf das Baiser- Tropfen geben und mit den Gold- Zuckerperlen bestreuen.

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♥Lasst es Euch gut gehen♥

Noch eine schöne Woche wünscht Euch Simone

Zum 1. Advent Haselnuss- Kringel

Hallo Ihr Lieben, herzlich willkommen in meiner vorweihnachtlichen Backstube!

Jetzt geht es auch bei mir los, ich backe Weihnachtsplätzchen! In der Küche tummeln sich die weihnachtlichen Zutaten und wollen verarbeitet werden. Mehlbestäubte, zuckerberieselte und teigbekleckerte Weihnachtsküche und der Duft von Weihnachtsmarkt strömt durch das ganze Haus! Ich hoffe es purzeln einige ansehnliche Weihnachtsplätzchen auf meinen Gebäckteller und auf meinen Blog!

 Heute habe ich für Euch leckere Haselnuss- Kringel mitgebracht. Schokoladig, knusprig und schnell gemacht!

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Zutaten für 25-20 Stück:
175 Butter
150g Mehl
150g gemahlene Haselnüsse
100g Schmand
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1TL. Zimt
150g weiße Kuvertüre
80g Krokant

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Zubereitung der Haselnuss- Kringel:

Für den Teig die Butter, Mehl, Haselnüsse, Schmand, Vanillezucker, Salz und Zimt in einer Rührschüssel der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer flachen Ziegel formen und eingepackt in einer Frischhaltefolie 2 Stunden kalt stellen.

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 Den Ofen auf 200° C Ober/ Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0.5cm dick ausrollen. Nun mit einem runden gezackten Ausstecher Kreise ausstechen. Mit einem passenden kleinen runden Ausstecher die Mitte ausstechen. Die ausgestochenen Kringel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dabei zwischen den Kringeln etwas Abstand lassen.

Das Gebäck im untersten Drittel 10 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Nun die weiße Kuvertüre grob hacken und in einem Gefäß über dem Wasserbad langsam zerlassen. Den Krokant auf einen tiefen Teller geben. Nun werden die Kringel zur Hälfte oder auch ganz mit der flüssigen Kuvertüre bestrichen. Auf die Kuvertüre wird nun etwas von dem Krokant gestreut. Die fertigen Kringel auf ein Kuchengitter setzen und vollständig fest werden lassen.

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Habt noch einen schön 1. Advent!

Simone

Inspiration ( Landgenuss Special 2015)

Zur kalten Jahreszeit – Rotwein- Gewürzkuchen

Hallo Ihr Lieben,
draußen ist es richtig kalt und nass! Ein guter Grund wie ich finde, es sich drinnen im Warmen gemütlich zu machen. Vielerorts hat es über Nacht schon geschneit, auch in den tieferen Lagen! Ich verkrümele mich bei diesem Wetter heute lieber im Haus, eingepackt in eine Decke, mit einer heißen Tasse Tee lasse ich es mir mit meiner Familie  bei einem Stück frisch gebackenen Kuchen richtig gut gehen. Heute habe ich am Morgen einen würzigen Rotweinkuchen, umhüllt und gefüllt mit Schokolade und winterlichen Gewürzen gebacken. Genau der richtige Kuchen für diese Jahreszeit wie ich finde! Der Geruch und Geschmack von weihnachtlichen Gewürzen, lässt die Vorfreude auf die Weihnachtszeit aufkeimen und macht richtig Lust mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen!

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Der Kuchen wird übrigens mit Rapsöl gebacken, dabei ist wichtig dass es sich um raffiniertes Rapsöl handelt, welches geschmacks- und geruchsneutral ist und bis zu 180°C hitzebeständig ist. Somit ist das Rapsöl auch geeignet zum Backen! Und das Beste dabei, durch das Backen mit Rapsöl erhalten wir eine Extra Portion ungesättigter Fettsäuren.

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Zutaten:

für eine kleine Gugelhupf- Form ( oder eine Kastenform )

250g Mehl, 2 EL Kakaopulver, 1 Pk. Backpulver, 1 TL. Zimt gemahlen, 1/2 TL. Gewürznelken gemahlen

1TL. abgeriebene Schale einer Bio- Orange, 1Msp. geriebene Muskatnuss, 200g Rohrohrzucker, 1 Pck. Vanillezucker, 100g gemahlene Haselnüsse, 100g gemahlene Mandeln

5 Eier, 200 ml mildes Rapsöl, 125 ml Rotwein, 100g Zartbitter- Schokolade

125g Zartbitter- Kuvertüre, Saft von 2 Orangen, 1 EL Rohrohrzucker, 50g Mango- Trockenfrüchte in Scheiben, 50g Haselnüsse gehackt, 50g Zartbitter- Schokolade gehobelt

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Zubereitung:

Für den Kuchen den Backofen auf 180° C (Umluft 160°C) vorheizen. Eine Gugelhupf- Form ( 22 cm Ø ) einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zimt, Nelken, Orangenschale und Muskat, Zucker, Vanillezucker, Nüsse und Mandeln in einer Rührschüssel der Küchenmaschine gleichmäßig miteinander vermengen. Die Eier, Rapsöl und den Rotwein hinzugeben. Alles zusammen mit dem Schneebesen in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verrühren. Die geraspelte Schokolade unterheben und den teig in die Form füllen. Im vorgeheizten Backofen 60 Minuten backen.

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Den Orangensaft mit 1 EL Zucker aufkochen und bei mittlerer Hitze unter Rühren zur Hälfte einköcheln lassen.

Den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und in der Form 10 Minuten auskühlen lassen. Mit einem Holzstäbchen Löcher in die Oberfläche stechen und den Orangensirup darüber träufeln und einziehen lassen. Den Kuchen dann auf ein Kuchengitter stürzen.

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Für die Glasur die Kuvertüre über dem heißen Wasserbad in einem Gefäß flüssig machen. Gleichmäßig von oben auf den Kuchen gießen und gleichmäßig verteilen. Für die Dekoration des Kuchens die gehackten Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Die Mango- Scheiben in dünne Streifen schneiden. Den Kuchen mit den Haselnüssen, Mangostreifen und der gehobelten Schokolade garnieren und servieren.

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Lasst es Euch gut gehen in der kalten Jahreszeit!
Alles Liebe Eure Simone

Soulfood …Vanille- Joghurt mit Chai- Granola und Birne

Hallo Ihr Lieben,

Am Morgen zum Frühstück, gibt es bei mir im Moment meistens einen Joghurt mit selbstgemachten Chai- Granola, dass aus Haferflocken, Quinoa, Amaranth und verschiedenen Nüssen und Sonnenblumenkernen besteht. Die Mischung ist im Moment mein totaler Favorite weil sie durch die Zugabe von Chai- Marsala, einer orientalische Gewürzkombination so unendlich würzig und aromatisch schmeckt. Kardamon, Anis, Ingwer, Nelken, Fenchelsamen und Zimt sind die Bestandteile dieser Mischung. Getoppt  je nach Lust und Laune mit etwas frisches Obst, ich liebe diese Kombination der drei Komponenten im Moment total gerne, cremig, fruchtig und richtig schön crunchy…so kann der Tag beginnen!

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Schon wenn die Zutaten für das Granola im Backofen vor sich hin knuspern, verbreitet sich ein herrlicher Duft wie im Orient, in der Küche und es läuft mir sozusagen schon das Wasser im Mund zusammen. Die Mischung und auch die Menge der einzelnen Zutaten kann je nach Geschmack variieren, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Zutaten für 4 Personen:

150g Naturjoghurt

150g Vanille- Joghurt

Alles mit dem Schneebesen gut verrühren und in Gläser füllen.

2 Birnen halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften in dünne Scheiben schneiden.

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Zubereitung des Granola Crunch:

2 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Butter

2 EL Honig, 2 EL Rohrohrzucker

500g Haferflocken

100g Quinoa, 50g Amaranth gepoppt

200g verschiedene Nüsse (z.B Haselnüsse, Mandeln, Macadamia- Nüsse, Pekannüsse, Paranüsse, Cashewkerne )

30g Sonnenblumenkerne

3 EL Chai Gewürzmischung

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Für das Granola den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Zucker, Butter, Honig, Sonnenblumenöl und Butter in einer Pfanne unter Rühren erhitzen, solange bis sicher der Zucker aufgelöst hat. Die Haferflocken, Quinoa, Amaranth, Chai – Gewürz und die verschiedenen Nüsse hinzugeben und bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Die Granola Mischung gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und im Backofen 20 Minuten goldgelb backen, dabei die Mischung öfters umrühren. Die Granola Mischung auskühlen lassen und in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren.

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Übrigens laut der Ayurveda  Lehre, haben die Gewürze eine belebende Wirkung und steigern somit auch die Lebensenergie! Genau das richtige zu Beginn des Tages 😉 besonders zu der Jahreszeit!

Habt es knusprig!
Eure Simone

Apfeltarte mit Ziegenfrischkäse

Hallo Ihr Lieben,
heute wird es mal wieder pikant auf meinem Blog.

Draußen ist es stürmisch und trüb, die Sonne lässt sich heute nicht wirklich blicken! Auch wenn die Temperaturen es im Moment nicht vermuten lassen, das viele Laub dass jetzt von den Bäumen durch den Garten fegt, beweist es…es ist Herbst! Nach getaner Gartenarbeit, und Unmengen an Laub zusammen fegen, überkam mich der Hunger. Die Tarte hatte ich schon am Morgen vorbereitet, so dass ich sie nur noch schnell in den Ofen schieben musste. Wer hätte das gedacht, ein Apfel schmeckt und passt nicht nur in einen süßen Kuchen oder Gebäck! Nein… ein Apfel schmeckt auch mit würzigem Käse und frischen Kräutern kombiniert!

Herzhaftes mit Äpfeln, die Tarte kombiniert mit Ziegenkäse macht wirklich süchtig, so ging es mir zumindest, ich konnte nicht aufhören, davon zu essen!  Pikant, pfiffig gewürzt mit Chili, eine grandiose Komposition, abgerundet durch knusprige Pinienkerne, Honig und Rosmarin….mmhh so lecker!

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Zutaten für den Teig :

für 1 Tarteform mit herausnehmbaren Boden (35x10cm)

125g Mehl

65 g weiche Butter

20 g fein geriebener Hartkäse (z.B Grana Padano),  Salz,

Für den Belag:

200g Ziegenfrischkäse

1 Ei, 1 Eigelb, 100 ml Sahne, 1TL getrocknete Chiliflocken, Pfeffer, 1/2 Zitrone, 1 Zweig Rosmarin, 2 kleine Äpfel (z.B Boskop )

20g Pinienkerne, 2 TL Honig

Zubereitung:

Für den Mürbteigboden Mehl, Butter, Käse, 1 EL heißes Wasser, 1 Prise Salz in einer Schüssel mit den Händen rasch zu einem glatten Teig zusammen kneten.

Die Tarteform mit Butter einfetten, Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche entsprechend der Größe der Tarteform ausrollen und in die Form geben, den Rand hochdrücken und den Boden des Teiges mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Teig in der Form im Kühlschrank 1 Stunde kaltstellen.

Für den Belag den Frischkäse mit Ei, Sahne, Chiliflocken und etwas Pfeffer glatt rühren und gleichmäßig auf den Teig streichen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Die Rosmarinnadeln fein hacken, mit der abgeriebenen Zitronenschale beiseite stellen. Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse mit einem Apfel- Ausstecher entfernen und die Äpfel in 0,5 cm dicke Ringe schneiden. Die Scheiben mit etwas Zitronensaft beträufeln. und auf der Tarte verteilen. Leicht pfeffern und die Pinienkerne und den gehackten Rosmarin darüber streuen.

Die Tarte auf der zweiten Schiene von unten in 25 Minuten knusprig backen. Die Tarte aus dem Ofen nehmen und mit dem Honig beträufeln. Mit Zitronenschale bestreuen und servieren.

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♥ Habt es gut und genießt das Leben ♥
Eure Simone